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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.06.2026

Die unendliche Liebe zu Hunden

Penny, Prince und Ginny
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Mit "Penny, Prince und Ginny – Die Hunde meines Lebens" hat Brian Sewell ein warmherziges, charmantes und sehr persönliches Buch geschrieben, das vor allem Hundefreunde berühren dürfte. Der Autor erzählt ...

Mit "Penny, Prince und Ginny – Die Hunde meines Lebens" hat Brian Sewell ein warmherziges, charmantes und sehr persönliches Buch geschrieben, das vor allem Hundefreunde berühren dürfte. Der Autor erzählt von den Hunden, die ihn über viele Jahre hinweg begleitet haben, und blickt dabei mit viel Zuneigung, Humor und Dankbarkeit auf gemeinsame Erlebnisse zurück.

Besonders schön ist, dass jeder Hund als eigene Persönlichkeit dargestellt wird. Penny, Prince und Ginny sind nicht einfach nur Haustiere, sondern treue Weggefährten mit ganz individuellen Eigenheiten, Stärken und kleinen Macken. Genau das macht die Geschichten so lebendig und authentisch. Beim Lesen spürt man deutlich, wie eng die Bindung zwischen dem Autor und seinen Hunden war und welche wichtige Rolle sie in seinem Leben gespielt haben.

Der Schreibstil ist angenehm, leicht zugänglich und oft von feinem Humor geprägt. Gleichzeitig gibt es immer wieder stille, nachdenkliche Momente, in denen deutlich wird, wie viel Trost, Freude und Nähe Tiere schenken können. Die eher kurzen Kapitel machen das Buch zudem sehr kurzweilig und laden dazu ein, immer wieder einzelne Abschnitte zwischendurch zu lesen. Auch die liebevolle Gestaltung und die Illustrationen tragen dazu bei, dass das Buch insgesamt sehr stimmig wirkt.

Insgesamt ist "Penny, Prince und Ginny" eine berührende Sammlung persönlicher Erinnerungen, die zeigt, wie prägend Hunde für ein ganzes Leben sein können. Besonders für Hundemenschen ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung – gefühlvoll, humorvoll und mit viel Herz erzählt.
Mit "Penny, Prince und Ginny – Die Hunde meines Lebens" hat Brian Sewell ein warmherziges, charmantes und sehr persönliches Buch geschrieben, das vor allem Hundefreunde berühren dürfte. Der Autor erzählt von den Hunden, die ihn über viele Jahre hinweg begleitet haben, und blickt dabei mit viel Zuneigung, Humor und Dankbarkeit auf gemeinsame Erlebnisse zurück.

Besonders schön ist, dass jeder Hund als eigene Persönlichkeit dargestellt wird. Penny, Prince und Ginny sind nicht einfach nur Haustiere, sondern treue Weggefährten mit ganz individuellen Eigenheiten, Stärken und kleinen Macken. Genau das macht die Geschichten so lebendig und authentisch. Beim Lesen spürt man deutlich, wie eng die Bindung zwischen dem Autor und seinen Hunden war und welche wichtige Rolle sie in seinem Leben gespielt haben.

Der Schreibstil ist angenehm, leicht zugänglich und oft von feinem Humor geprägt. Gleichzeitig gibt es immer wieder stille, nachdenkliche Momente, in denen deutlich wird, wie viel Trost, Freude und Nähe Tiere schenken können. Die eher kurzen Kapitel machen das Buch zudem sehr kurzweilig und laden dazu ein, immer wieder einzelne Abschnitte zwischendurch zu lesen. Auch die liebevolle Gestaltung und die Illustrationen tragen dazu bei, dass das Buch insgesamt sehr stimmig wirkt.

Insgesamt ist "Penny, Prince und Ginny" eine berührende Sammlung persönlicher Erinnerungen, die zeigt, wie prägend Hunde für ein ganzes Leben sein können. Besonders für Hundemenschen ist dieses Buch eine klare Leseempfehlung – gefühlvoll, humorvoll und mit viel Herz erzählt.

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Veröffentlicht am 09.06.2026

Teuflisch gut und absolut fesselnd

Lucifer Ascending – One Sinful Secret
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„Lucifer Ascending“ hat mich schon nach wenigen Seiten komplett abgeholt. Der Einstieg gelingt unglaublich leicht und die Geschichte entfaltet sofort eine Spannung, durch die man immer weiterlesen möchte. ...

„Lucifer Ascending“ hat mich schon nach wenigen Seiten komplett abgeholt. Der Einstieg gelingt unglaublich leicht und die Geschichte entfaltet sofort eine Spannung, durch die man immer weiterlesen möchte. Besonders gelungen fand ich dabei die Mischung aus düsterer Atmosphäre, Fantasy-Elementen und emotionalen Momenten.
Vor allem die Figuren haben für mich das Buch getragen. Lucifer wirkt anfangs arrogant, kühl und genau so gefährlich, wie man es vom Teufel erwarten würde. Doch mit jeder neuen Szene zeigt er weitere Facetten, wodurch er immer greifbarer wird. Gerade seine humorvollen und unerwartet menschlichen Seiten haben mich überrascht. Auch Lilian und Jupiter konnten mich vollkommen überzeugen. Ihre Verbindung fühlt sich intensiv und echt an, wodurch viele Entscheidungen und Emotionen nachvollziehbar wirken.
Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen den Charakteren. Die Dialoge sind schlagfertig, emotional und manchmal richtig intensiv. Dadurch entstehen nicht nur spannende Konflikte, sondern auch viele Szenen, bei denen man mitfiebert oder mit den Figuren leidet.

Die Handlung selbst bleibt durchgehend spannend. Immer wieder gibt es Wendungen, Geheimnisse und Enthüllungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Jedes Kapitel wirft neue Fragen auf und genau das hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte schafft es, Romantik und Spannung miteinander zu verbinden, ohne dass eines das andere verdrängt.

Auch der Schreibstil von Marie Niehoff hat mir wieder richtig gut gefallen. Er liest sich locker und flüssig, gleichzeitig aber auch atmosphärisch und emotional. Man fliegt regelrecht durch die Seiten.
Das Ende hat mich dann komplett sprachlos zurückgelassen. Dieser Cliffhanger macht definitiv neugierig auf die Fortsetzung und sorgt dafür, dass ich Band 2 am liebsten sofort lesen würde.

Für mich ist „Lucifer Ascending“ ein packender Romantasy-Auftakt mit starken Figuren, viel Spannung, emotionalen Momenten und einer düsteren Atmosphäre, die einen bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Vom Skeptiker zum Fan

Fermentieren – Twist your Taste!
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​Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Thema so schnell packt, aber dieses Buch hat bei mir wirklich den Knoten platzen lassen. Lange Zeit habe ich nur ehrfürchtig zugeschaut, wenn andere über ihre Erfolge ...

​Ich hätte nicht gedacht, dass mich das Thema so schnell packt, aber dieses Buch hat bei mir wirklich den Knoten platzen lassen. Lange Zeit habe ich nur ehrfürchtig zugeschaut, wenn andere über ihre Erfolge beim Fermentieren sprachen, weil mir selbst einfach der rote Faden fehlte. Hier wird man jedoch so sicher durch die Theorie geführt, dass die anfängliche Unsicherheit sofort verfliegt. Vor allem die Hilfe bei der optischen Einschätzung – also die Frage, was im Glas eigentlich passiert und ob das alles so richtig aussieht – war für mich der entscheidende Punkt, um endlich selbst aktiv zu werden.

​Was mir besonders gut gefällt, ist der moderne Twist: Es wird gezeigt, wie vielseitig man die Ergebnisse später tatsächlich in der Küche einsetzen kann, egal ob in Drinks, Aufstrichen oder sogar Süßspeisen. Die Anleitungen sind wunderbar unkompliziert gehalten und kommen ohne endlose Zutatenlisten aus, was mir die Entscheidung, einfach mal mit Joghurt oder Getreide zu experimentieren, total erleichtert hat. Es ist für mich weit mehr als nur ein Rezeptbuch; es ist eine echte Motivationsquelle, die zeigt, wie einfach man etwas für sein Wohlbefinden tun kann, ohne dass der Spaß am Ausprobieren zu kurz kommt.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Ehrlich, nahbar und überraschend enttabuisierend

Zum ersten Mal
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Zum ersten Mal – Vom Erwachsenwerden, Frausein und allen Gefühlen dazwischen von Gesina Demes und Annika Prigge ist ein Buch, das sich auf sehr persönliche und zugleich universelle Weise mit dem Erwachsenwerden ...

Zum ersten Mal – Vom Erwachsenwerden, Frausein und allen Gefühlen dazwischen von Gesina Demes und Annika Prigge ist ein Buch, das sich auf sehr persönliche und zugleich universelle Weise mit dem Erwachsenwerden auseinandersetzt. Die beiden Autorinnen greifen zahlreiche Themen auf, die viele junge Frauen beschäftigen – von Liebe und Sexualität über Unsicherheiten bis hin zu gesellschaftlichen Erwartungen und den eigenen Gefühlen.

Das Buch ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert. Innerhalb der Kapitel blicken die Autorinnen zunächst auf eigene Erfahrungen aus ihrer Jugend zurück und reflektieren diese anschließend mit dem Wissen und der Perspektive, die sie heute haben. Diese Mischung aus persönlicher Erinnerung und späterer Einordnung macht die Texte besonders zugänglich und authentisch. Beim Lesen entsteht oft das Gefühl, zwei Freundinnen zuzuhören, die offen über Dinge sprechen, über die sonst erstaunlich selten gesprochen wird.
Besonders stark ist das Buch darin, vermeintliche Tabuthemen anzusprechen und damit einen Raum zu schaffen, in dem man sich wiederfinden kann. Viele Situationen, Gedanken oder Gefühle wirken plötzlich weniger isolierend, weil deutlich wird, dass andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Dabei geht es den Autorinnen nicht darum, perfekte Antworten zu liefern oder einen festen Weg vorzugeben. Vielmehr ermutigen sie dazu, den eigenen Weg zu finden und anzuerkennen, dass Unsicherheiten, Fragen und auch Rückschläge ganz selbstverständlich zum Erwachsenwerden dazugehören.
Der Ton des Buches ist offen, persönlich und oft unterhaltsam, sodass sich die einzelnen Kapitel gut zwischendurch lesen lassen. Immer wieder regt der Text dazu an, über eigene Erfahrungen nachzudenken und gesellschaftliche Erwartungen zu hinterfragen.

Gerade weil die Autorinnen kein außergewöhnliches Leben präsentieren, sondern von ganz alltäglichen Erfahrungen erzählen, fällt es leicht, Parallelen zum eigenen Leben zu entdecken.
Insgesamt ist Zum ersten Mal ein einfühlsames, ehrliches Buch über das Frausein und das Erwachsenwerden – eines, das vielen Leserinnen vermutlich mehr als einmal das beruhigende Gefühl geben wird: Mit diesen Gedanken und Gefühlen ist man nicht allein.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Jahreshighlight!

Hazel sagt Nein
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Die 18 -jährige Hazel zieht gemeinsam mit ihrer Familie von New York in die Kleinstadt Riverburg. Hauptgrund ist die Professur, welche ihrem Vater dort am College angeboten wird - darauf hat er schon seit ...

Die 18 -jährige Hazel zieht gemeinsam mit ihrer Familie von New York in die Kleinstadt Riverburg. Hauptgrund ist die Professur, welche ihrem Vater dort am College angeboten wird - darauf hat er schon seit Jahren gewartet. Hazel muss daher ihr Abschlussjahr an einer neuen Highschool absolvieren. Zusätzlich zur eh schon großen Umstellung wird sie direkt am ersten Tag vom Direktor in sein Büro gerufen. Ohne allzu große Umschweife eröffnet er ihr, dass er sich jedes Schuljahr eine andere Schülerin auswählt, mit der er im jeweiligen Jahr Sex haben möchte. Hazel verfällt zunächst in Schockstarre, beweist dann jedoch den Mut und sagt "Nein". Zuhause offenbart sie sich nach längerem Zögern sogar ihren Eltern, welche den Vorfall direkt melden wollen. Die darauffolgenden Ereignisse erinnern an Domino-Steine, welche nach dem ersten Schwung nicht mehr zu bremsen sind. Denn der Direktor von Hazels Highschool ist sehr beliebt in Riverburg, sodass viele der Einwohner auf seiner Seite stehen und das junge, zugezogene Mädchen als Unruhestifterin sehen. Doch nicht nur für Hazel verändert sich auf einmal viel: auch ihre Eltern und ihr kleiner Bruder haben mit mehr Folgen zu kämpfen als geahnt…



Mir fiel der Einstieg in den Roman von Jessica Berger Gross direkt sehr leicht. Sie hat einen sehr bildlichen und zugleich tief in die Charakter und Gefühlswelten der Figuren eindringenden Schreibstil. Super gefiel mir auch, dass man nicht ausschließlich viel über Hazel und ihre Gefühle erfährt, sondern zu allen Familienmitgliedern. Dies unterstreicht nochmal besonders, was für enorme und vielfältige Auswirkungen die Ablehnung und die Öffentlichmachung des unmoralischen Angebotes des Direktors hat. Mein Lieblingscharakter war definitiv Hazels kleiner Bruder Wolf. Er legt innerhalb des Romans eine in meinen Augen unglaubliche Entwicklung hin und ich konnte verschiedenste Emotionen, von großer Freude bis tiefem Schmerz und Zerrissenheit, mit ihm mitfühlen. Hazel selbst ist natürlich ebenfalls eine sehr starke Protagonistin, welche für sich aber insbesondere auch für ihre Familie aber auch ihr Umfeld einsteht.

Ich empfehle das Buch in jedem Fall weiter und würde es sogar zu meinen Lese-Highlights 2025 zählen.

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