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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2026

Ein düsteres Puzzle aus Schuld, Lügen und Vergeltung

Warum sie sterben musste
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Der Kriminalroman „Warum sie sterben musste“ von Linn Lornsen ist ein vielschichtiger, atmosphärisch dichter Thriller, der unter die Haut geht und noch lange nachhallt.
Während einer verheerenden Jahrhundertflut ...

Der Kriminalroman „Warum sie sterben musste“ von Linn Lornsen ist ein vielschichtiger, atmosphärisch dichter Thriller, der unter die Haut geht und noch lange nachhallt.
Während einer verheerenden Jahrhundertflut wird die Abiturientin Carolin Hau erhängt an einem Brückenpfeiler aufgefunden. Schnell gerät ihr Stalker Henrik ins Visier der Ermittler. Doch kurz vor seiner Festnahme wird er durch einen anonymen Anruf gewarnt und kann entkommen.
Fünfzehn Jahre später nimmt der Fall eine erschütternde Wendung. Ausgerechnet Henrik, der inzwischen mit verändertem Aussehen und unter falscher Identität auf einem Reiterhof arbeitet, jenem Ort, an dem auch Carolin viel Zeit verbrachte, kommt auf nahezu identische Weise ums Leben wie einst sein mutmaßliches Opfer.
Mit den neuen Ermittlungen werden der ehemalige Rechtsmediziner Dr. Ivo Beddenbrook, inzwischen Kommissar, und seine Kollegin Cinzia Rix betraut. Bereits früh zeigt sich, dass es in den damaligen Untersuchungen Unstimmigkeiten gab. Zudem sind Vernehmungsprotokolle aus der Ermittlungsakte verschwunden, ein Detail, das den Fall in ein noch düstereres Licht rückt.
Die in vier große Abschnitte gegliederte Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Durch die wechselnden Zeitebenen bleibt die Spannung konstant hoch. Nach und nach werden dem Leser Puzzleteile präsentiert, die sich schließlich zu einem ebenso überraschenden wie schlüssigen Gesamtbild zusammenfügen.
Auch die Figuren sind vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet. Einblicke in das Privatleben der Ermittler verleihen der Handlung zusätzliche Tiefe und lassen, besonders im Epilog, auf eine Fortsetzung hoffen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung – allerdings ist dieser Kriminalroman nichts für allzu zart besaitete Gemüter.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Niemand ist gerne allein

Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte
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Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte ist ein warmherziges Bilderbuch aus der Feder von Gareth Ryans.
Das kleine Gespenst ist ganz anders, als man es erwarten würde: Statt andere zu erschrecken, ist ...

Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte ist ein warmherziges Bilderbuch aus der Feder von Gareth Ryans.
Das kleine Gespenst ist ganz anders, als man es erwarten würde: Statt andere zu erschrecken, ist es selbst eher ängstlich – und vor allem sehr einsam. Es wünscht sich nichts sehnlicher, als nicht mehr allein zu sein. Deshalb lädt es seine Freunde zu einer Übernachtungsparty ein. Doch die Tiere haben alle ihre Gründe abzusagen: Sie sind beschäftigt, und der Frosch kann beispielsweise nicht so lange ohne Wasser bleiben. So scheint es, als müsse das kleine Gespenst seine Nacht doch alleine verbringen.
Traurig sitzt es am Teich und blickt in den Himmel. Da strahlt ihm der Mond entgegen und spricht ihm Mut zu. Und plötzlich entdeckt das kleine Gespenst ein anderes Gespenst, das liebend gern zur Übernachtungsparty kommen möchte – und sogar noch jemand findet Zeit vorbeizuschauen …
Das Buch ist wunderschön gestaltet. Die Illustrationen sind kindgerecht und die Farbgestaltung passt stimmungsvoll zur Geschichte. In den Bildern verbergen sich immer wieder kleine Details, die dazu einladen, sie gemeinsam mit Kindern zu entdecken.
Ich empfehle diese herzerwärmende Geschichte zum Thema Freundschaft von Herzen.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Eine zweite Chance für das Herz

Die Inselschwestern - Meerwasserherzen
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Seit dem Unfalltod ihres Mannes Felix vor drei Jahren ist für Marina nichts mehr, wie es war. Ihre Welt ist aus den Fugen geraten, und nur zwei Dinge geben ihr noch Halt, das sind ihre siebenjährige Tochter ...

Seit dem Unfalltod ihres Mannes Felix vor drei Jahren ist für Marina nichts mehr, wie es war. Ihre Welt ist aus den Fugen geraten, und nur zwei Dinge geben ihr noch Halt, das sind ihre siebenjährige Tochter Lisa und das Restaurant Sölbloom, der gemeinsame Traum, den sie einst mit Felix verwirklichte.
Auch Oliver trägt schwer an dem Verlust. Als Felix’ bester Freund und Lisas Patenonkel steht er Marina treu zur Seite, wo immer er kann. Dass seine Gefühle für sie längst über Freundschaft hinausgehen, scheint jeder zu bemerken, außer vielleicht Marina selbst. Doch zwischen ihnen steht ein großes Geheimnis, das es Oliver unmöglich macht, seine Liebe offen zu zeigen, selbst als sie sich unweigerlich näherkommen.
Überschattet wird alles von Marinas allgegenwärtiger Angst. Aus Furcht, noch einmal jemanden zu verlieren, klammert sie sich an Kontrolle und verbietet Lisa jede noch so harmlose Aktivität, die gefährlich sein könnte. Die Folgen bleiben nicht aus: In der Schule wird Lisa immer wieder gehänselt. Marina steht vor der entscheidenden Frage, ob sie ihre Angst überwinden kann, um ihrer Liebe eine Chance zu geben und für sich und ihre Tochter endlich wieder Geborgenheit und Familie zu finden.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Nina Mazur entführt ihre Leser auf das idyllische Sylt und lässt sie intensiv am Schicksal der Protagonisten teilhaben. Ich konnte den Roman kaum aus der Hand legen, so sehr hat mich die Handlung gefesselt. Eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon jetzt auf einen weiteren Band der „Inselschwestern“.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Abenteuerliche Drachenfantasy

Dragonborn (Band 1) - Das Erbe des Feuers
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Schon das Cover von Struan Murrays Buch Dragonborn - Das Erbe des Feuers ist für mich ein Highlight, es besticht durch den farbgewaltigen, beeindruckenden Drachen auf der Vorderseite sowie den wunderschönen ...

Schon das Cover von Struan Murrays Buch Dragonborn - Das Erbe des Feuers ist für mich ein Highlight, es besticht durch den farbgewaltigen, beeindruckenden Drachen auf der Vorderseite sowie den wunderschönen Farbschnitt.
Auch die mitreißende Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Alex, die nach dem Tod ihres Vaters allein mit ihrer Mutter lebt, wird von dieser zwanghaft kontrolliert. Alex hat quasi keine Freiheiten, bis an ihrem zwölften Geburtstag erfährt, dass in ihr ein Drache schlummert, der nur darauf wartet, sich zu verwandeln. Doch ein Leben zu Hause ist zu gefährlich, darum begleitet sie Oliphos auf eine Akademie, wo sie lernen soll, ihre Fähigkeiten gezielt einzusetzen.
Auf der Insel Skralla soll sie lernen, sich zu verwandeln, doch es gelingt Alex nicht, sie schließt jedoch Freundschaft mit anderen Aschlingen, so werden die Kinder in ihrem Alter genannt, die ebenfalls Drachen sind und einem Jungen namens Erik, der sie unter ihre Fittiche nimmt.
Über allem schwebt jedoch dir Angst vor Drak Midna, dem größten, ältesten und gefährlichsten aller Drachen, der die Auslöschung der Menschen plant und dazu auf der Suche nach dem geheimnisvollen Phylakterium ist und Alex kann ihm möglicherweise helfen, da sie mit verstorbenen Drachen kommunizieren kann.
Struan Murray zeichnet seine Charaktere sehr eindrucksvoll, sowohl die Drachengestalten als auch die menschliche Hülle, außerdem beschreibt er so bildgewaltig, dass man meint, sich mitten im Geschehen zu finden.
Die Handlung ist abenteuerlich, spannend und birgt unerwartete Wendungen mit Feenmagie und Drachenzauber, bei der auch der Humor gekonnt Platz gefunden hat.
Ich kann dieses fantastische Abenteuer nur wärmstens empfehlen und sehne schon eine Fortsetzung herbei!

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Ein unverzichtbarer Schatz für Ihren Wienbesuch

50 Museen in Wien, die Sie gesehen haben müssen
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Nicole Bröhans Ratgeber 50 Museen in Wien, die Sie gesehen haben müssen, ist ein handlicher Museumsführer, der ein äußerst hilfreicher Begleiter für jeden Wienbesuch ist.
Mit zahlreichen Bildern, die zum ...

Nicole Bröhans Ratgeber 50 Museen in Wien, die Sie gesehen haben müssen, ist ein handlicher Museumsführer, der ein äußerst hilfreicher Begleiter für jeden Wienbesuch ist.
Mit zahlreichen Bildern, die zum Gustieren anregen, werden hier für jedes der 50 Museen nützliche Details in einem kurzen, informativen Text dargestellt und man erfährt, dass es so viel mehr Möglichkeiten in Wien für einen Museumsbesuch gibt als nur die ohnehin allzu bekannten Museen wie die Albertina, das Kunst- und Naturhistorische Museum, das Leopoldmuseum oder das Zoom.
Hier ist für jeden was dabei, ob man auf Kunst- und Kulturtrip ist, oder als Familie Anregungen sucht, die Klassiker und auch die außergewöhnlichen kleineren Museen bieten Abwechslung für alle Ansprüche.
Besonders gut finde ich die Serviceinformationen, dass Adresse sowie die Öffnungszeiten hinterlegt sind, als auch die Übersichtskarte, die ein Zurechtfinden, bzw. Auffinden der einzelnen Museen erleichtert. Manch verborgene Schätze würde man wohl nicht so leicht entdecken.
Wien ist immer eine Reise wert und mit diesem Ratgeber haben sie den perfekten Begleiter dazu!

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