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Veröffentlicht am 11.03.2026

Magisches Abenteuer voller Mut und Freundschaft

Secret Forest Academy. Der Seelendieb
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Auf der Suche nach ihren Eltern wagt sich Ava gemeinsam mit ihrem Freund River und ihrem Seelentier Spirit auf die andere Seite des Schattenportals. Dort wird River von einem Todesstachel schwer verletzt ...

Auf der Suche nach ihren Eltern wagt sich Ava gemeinsam mit ihrem Freund River und ihrem Seelentier Spirit auf die andere Seite des Schattenportals. Dort wird River von einem Todesstachel schwer verletzt und nur das Goldene Samenkorn vom Zauberbaum kann Spirit vollständig heilen.
Während Spirit zur Pflasterstation in der Wichtelhöhle gebracht wird, muss Ava hilflos mit ansehen, wie seine Lebensenergie langsam schwindet.
Gemeinsam gelingt es den Freunden schließlich, Farty zu überlisten, der den Schlüssel zur Gifttruhe um den Hals trägt. Ava nutzt die Gelegenheit und borgt aus der Gifttruhe das Buch „Dunkle Magie und ihre gefährlichen Prozeduren“ in der Hoffnung, darin eine Möglichkeit zu finden, Spirit zu retten.
Doch neben all diesen Sorgen müssen die Kinder auch noch für zahlreiche magische Prüfungen lernen. Avas Gedanken kreisen jedoch ununterbrochen darum, wie sie in die Wichtelhöhle gelangen und Spirit helfen kann. Als die Freunde schließlich einen Weg hinein finden, müssen sie ihren Plan jedoch abbrechen, das Risiko ist einfach zu groß.
Ob Spirit gerettet werden kann und welche Entscheidungen bei den Magiesprüngen fallen, müsst ihr selbst herausfinden.
Mein absoluter Liebling in der Erzählung war Ü, ein kleiner Tigerwelpe, den Ava und River gerettet haben.
Diese magische Geschichte ist eine Ode an die Freundschaft. Teils humorvoll, teils traurig erzählt, taucht der Leser ein in eine geheime Academy, in der Waldwandler, Baumwesen, Seelentiere und Wichtel Seite an Seite leben und lernen.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung für diese fantastische Geschichte, mit dem wichtigen Hinweis, unbedingt zuerst den ersten Band zu lesen, da die Handlung direkt auf den Ereignissen des ersten Teils aufbaut.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Wenn Vergangenheit die Zukunft bestimmt

Real Americans
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Real Americans von Rachel Khong ist ein außergewöhnlicher Roman über eine Familiengeschichte, die sich über mehrere Generationen erstreckt und dabei weit mehr ist als nur eine Auseinandersetzung mit Herkunft ...

Real Americans von Rachel Khong ist ein außergewöhnlicher Roman über eine Familiengeschichte, die sich über mehrere Generationen erstreckt und dabei weit mehr ist als nur eine Auseinandersetzung mit Herkunft und der Frage, welchen Einfluss sie auf unser Leben hat.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Der erste Abschnitt erzählt die Geschichte von Lily, der Tochter eines chinesischen Ehepaars, die jedoch bereits in Amerika geboren wurde. Dieser Teil beginnt im Jahr 1999, als Lily auf einer Firmenfeier Matthew kennenlernt, den Neffen ihres Chefs und Erben eines Pharmakonzerns. Die beiden verlieben sich sofort ineinander. Wenig später trennt sich Lily jedoch von Matthew, weil sie erkennt, dass sie nicht in seine glamouröse Welt passt. Zwei Jahre später finden sie wieder zueinander, heiraten und bekommen einen Sohn. Schließlich kommt es jedoch erneut zur Trennung, womit der erste Teil endet mit einem Cliffhanger endet.
Im zweiten Teil steht Nick im Mittelpunkt, der Sohn von Lily und Matthew, der seinen Vater nicht kennt. Durch einen DNA-Test, der zufällig eine Übereinstimmung anzeigt, findet er heraus, wer sein Vater ist, und nimmt, ohne das Wissen seiner Mutter, Kontakt zu ihm auf. Matthew unterstützt ihn heimlich finanziell, bis ein tragisches Ereignis schließlich erneut zum Abbruch des Kontakts führt.
Der dritte Teil war für mich beinahe der spannendste. Hier wird die Geschichte von Mei erzählt, Lilys Mutter. Sie wächst in ärmlichen Verhältnissen in China auf und erhält dank ihres Ehrgeizes ein Stipendium. Während ihres Studiums erstarkt die Rote Armee. Zensur und Grausamkeiten gegenüber Kommilitonen gehören zum Alltag. Das Volk leidet unter der Schreckensherrschaft von Mao Zedong. Schließlich gelingt Mei die Flucht nach Amerika, allerdings nicht, ohne dafür ein großes Opfer bringen zu müssen.
Geschickt verwebt die Autorin wissenschaftliche Themen, die Suche nach der eigenen Herkunft und historische Hintergründe zu einem spannenden Roman, den man nur schwer aus der Hand legen kann. Dabei zeichnet sie ihre Figuren äußerst authentisch, sodass man nach und nach versteht, warum die einzelnen Charaktere handeln, wie sie handeln.
Von mir gibt es für dieses Leseerlebnis eine absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Ein erster Schritt aus der Jammerfalle

Achtsam jammern
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Das Buch „Achtsam jammern“ von Daniela Nagel und Heike Abidi zeigt auf ebenso humorvolle wie kluge Weise mögliche Auswege aus der Jammerfalle auf.
Jede und jeder kennt solche Situationen: Man trifft jemanden ...

Das Buch „Achtsam jammern“ von Daniela Nagel und Heike Abidi zeigt auf ebenso humorvolle wie kluge Weise mögliche Auswege aus der Jammerfalle auf.
Jede und jeder kennt solche Situationen: Man trifft jemanden und kaum hat das Gespräch begonnen, setzt auch schon die Jammerei ein, meist ganz unbewusst. Dass man damit andere herunterzieht oder sogar riskiert, künftig gemieden zu werden, ist fast vorprogrammiert.
Ohne erhobenen Zeigefinger stellen die Autorinnen verschiedene Strategien vor, wie man sich selbst reflektieren und erkennen kann, wie häufig man tatsächlich jammert. Gleichzeitig geben sie hilfreiche Impulse, wie man einem jammernden Gegenüber begegnet, ohne es zu verletzen oder nicht ernst zu nehmen.
Klar strukturiert und angereichert mit lebensnahen Beispielen ist das Buch ein alltagstauglicher Ratgeber, zu dem man immer wieder greifen kann, besonders dann, wenn man merkt, dass man gerade in eine Jammerfalle tappt.
An einigen Stellen habe ich mich durchaus selbst ertappt gefühlt. Vieles lässt sich auch gut im Umgang mit Kolleginnen oder Freundinnen anwenden. Mit einem Augenzwinkern liest sich das Buch leicht und unterhaltsam, greift dabei jedoch auch ernstere Themen auf.
Im Umschlag findet sich ein witziger Test zum Thema „Welcher Jammertyp bist du?“
Ich kann diesen Ratgeber nur wärmstens empfehlen, denn nur wenn einem bewusst ist, was man falsch macht, kann man auch beginnen, etwas daran zu ändern.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Ein kleiner Mäuserich erobert das Herz

Eine Maus namens Merlin
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Das Cover von „Eine Maus namens Merlin“ von Simon Van Booy hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die kleine Maus, die selig in einem Pantoffel eingekuschelt schläft, ist einfach herzallerliebst und genauso ...

Das Cover von „Eine Maus namens Merlin“ von Simon Van Booy hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die kleine Maus, die selig in einem Pantoffel eingekuschelt schläft, ist einfach herzallerliebst und genauso herzerwärmend ist auch der Roman selbst.
Um ihren Lebensabend zu verbringen, kehrt die 83-jährige Helen Cartwright in das Haus ihrer Kindheit zurück. Einst war sie eine äußerst erfolgreiche Kinderherzchirurgin in Australien, doch nach dem Tod ihres Mannes und dem Verlust ihres Sohnes David scheint nichts mehr ihrem Leben Sinn zu geben. Ihre Tage sind still und von Einsamkeit geprägt, bis sie eines Nachts ein ausrangiertes Aquarium vom Sperrmüll mitnimmt, in dem sich allerlei Krimskrams befindet. Und plötzlich ist sie nicht mehr allein. Ein winziger Mitbewohner ist eingezogen, nämlich eine Maus.
Ihr erster Impuls führt sie in die Kurzwarenhandlung, wo sie eine Mausefalle kaufen will, um den ungebetenen Gast schnell wieder loszuwerden. Doch die Klebefalle erweist sich als wenig hilfreich, stattdessen bleiben ausgerechnet ihre eigenen Pantoffeln daran haften. Auch der Tierschutz fühlt sich nicht zuständig für den neuen Hausgenossen.
Also beginnt Helen, sich in der Bücherei über Mäuse zu informieren. Dabei kommt sie wieder mit Menschen ins Gespräch, unter anderem mit dem Besitzer der Kurzwarenhandlung, der sich als ehemaliger Schüler ihres Vaters entpuppt. Schritt für Schritt wagt sie sich zurück ins Leben, verlässt das Haus nicht mehr nur für das Nötigste, sondern öffnet sich neuen Begegnungen. Und ganz allmählich erobert die kleine Maus, die sie Merlin nennt, ihr Herz.
Als Merlin eines Tages plötzlich unter Atemnot leidet, zögert Helen keine Sekunde. Es beginnt eine dramatische Rettungsaktion, an der zahlreiche Menschen beteiligt sind. Menschen, die nicht nur echtes Interesse an der kleinen Maus, sondern auch an Helen selbst zeigen.
Was zunächst widerwillig begann, entwickelt sich für Helen zu einem unerwarteten Geschenk. Die Begegnungen schenken ihr neue Nähe, neue Hoffnung und neuen Lebensmut.
Ich kann dieses Buch von Herzen empfehlen. Es strahlt eine wunderbare Zuversicht aus, ist warmherzig, humorvoll und zugleich tief berührend geschrieben. Ich habe es regelrecht verschlungen und bin mit einem rundum guten Gefühl daraus hervorgegangen.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Ein Wettlauf um Liebe und Freiheit

Limerick Love. Win Your Heart
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Das Cover zu Kristin MacIvers Roman Limerick Love. Win Your Heart hat mich neugierig gemacht, es ist wunderschön gestaltet und zeigt verkreuzte Ruder mit wunderschönen Wellen im Hintergrund. Passt perfekt ...

Das Cover zu Kristin MacIvers Roman Limerick Love. Win Your Heart hat mich neugierig gemacht, es ist wunderschön gestaltet und zeigt verkreuzte Ruder mit wunderschönen Wellen im Hintergrund. Passt perfekt zum Thema Historischer Roman trifft Sports Romance
Es ist zwar der zweite Band dieser Reihe, ich konnte ihn jedoch gut ohne Vorkenntnis des ersten Bands lesen, da die wesentlichen Details gut in die Handlung eingeflochten waren.
Als Sláine in ihr Heimatdorf zurückkehrt findet sie dort Callum, ihren besten Freund aus Kindheitstagen als geächteten Mann wieder. Er soll seine Tante getötet haben und wird von allen gemieden.
Inzwischen bietet sich für Sláine die Chance Rian zu heiraten, den Sohn des Reeve, womit alle Geldsorgen der Familie aus dem Weg geräumt wären. Rian ist Sláine freundschaftlich zugetan, jedoch auch sein Herz schlägt für jemand anderen.
Während Sláine und Callum sich näherkommen, tauchen Piraten auf, die es auf Callum und alle, die er liebt, abgesehen haben, da er sich von ihnen abgespalten hat und auch einen Goldschatz gestohlen hat. Ausgerechnet Callums Vater ist der Anführer der Piratenbande.
Als letzten Ausweg sehen die Freunde einen Gewinn des Ruderwettbewerbs, da hier vom O`Brian ein Wunsch in Aussicht gestellt wird. Doch kann einem ehemaligen Piraten vergeben werden?
Die Personen sind allesamt gut charakterisiert und vor allem bei Sláine ist man im Zwiespalt, ob man ihr eine sichere Zukunft mit Rian wünschen soll oder ein Leben auf der Flucht mit Callum. Das Setting ist im malerischen Irland im fünfzehnten Jahrhundert angesiedelt, das jedoch auch seine grausamen Seiten hatte.
Zu Beginn hatte ich ein wenig mit den irischen Namen zu kämpfen, was sich jedoch im Laufe der Erzählung gelegt hat. Für alle, die Romantik und Abenteuer suchen, die in eine ganz andere Zeit eintauchen lassen, ist diese Geschichte absolut empfehlenswert.

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