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Veröffentlicht am 18.04.2026

Teilweise spannend

Das Kalendermädchen
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Nachdem ich „REM“ von Annika Strauss und Sebastian Fitzek gelesen hatte und positiv überrascht war, wollte ich unbedingt mehr von Fitzek ausprobieren. In meiner Bibliothek war nur „Das Kalendermädchen“ ...

Nachdem ich „REM“ von Annika Strauss und Sebastian Fitzek gelesen hatte und positiv überrascht war, wollte ich unbedingt mehr von Fitzek ausprobieren. In meiner Bibliothek war nur „Das Kalendermädchen“ verfügbar – aber da mich urbane Legenden ohnehin faszinieren und der Klappentext vielversprechend klang, war das völlig in Ordnung. Allein das Cover hätte mich allerdings nicht zum Zugreifen bewegt. Es wirkt auf mich erstaunlich nichtssagend, fast schon austauschbar, und ich hätte mir etwas Atmosphärischeres gewünscht, vielleicht die schwarze Kerze im Fenster, die in der Geschichte eine so markante Rolle spielt.

Der Einstieg hingegen hat mich sofort gepackt. Die Legende rund ums „Kalendermädchen“ erzeugt gleich zu Beginn eine feine Gänsehaut, und ich war neugierig, wohin das alles führen würde. Doch sobald Olivia als zentrale Perspektivfigur übernimmt, flacht die Spannung für mich spürbar ab. Sie wird als betrogene Ehefrau, als Mutter einer schwer kranken Tochter und als Psychologin mit einem fragwürdigen Podcast über religiös motivierte Straftaten eingeführt – und trotzdem bleibt sie für mich erstaunlich blass. Ich mochte ihren Kampfgeist für ihre Tochter, aber viele ihrer Kapitel wirkten auf mich eher zäh, teilweise sogar überladen mit Details, die für die Handlung kaum Relevanz hatten. Ihre Phobie ist dafür ein gutes Beispiel: Sie wird erwähnt, aber sie trägt wenig zur eigentlichen Geschichte bei.

Auch die Zeitsprünge haben mir das Lesen unnötig erschwert. Dieses ständige „11 Jahre später“, „21 Jahre zuvor“, „21 Jahre später“, „Damals“ – und das im Wechsel zwischen Olivias Perspektive und der des Kalendermädchens sowie zwischen Vergangenheit und Gegenwart – hat mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Wenn das Fitzeks typischer Stil ist, dann ist es wohl einfach nicht meiner.

Ganz anders ging es mir mit den Rückblenden zum Kalendermädchen selbst. Diese Kapitel fand ich durchgehend spannend, atmosphärisch dicht und emotional greifbar. Sie waren letztlich auch der Grund, warum ich bis zum Ende dabeigeblieben bin. Die Frage, wie viel Wahrheit in der urbanen Legende steckt, die Olivia zu entschlüsseln versucht, wie weit die Ereignisse tatsächlich zurückreichen und was damals wirklich passiert ist, hat mich durchgehend fasziniert. Auch die Wendungen im letzten Drittel fand ich grundsätzlich gelungen, auch wenn einige davon für mich etwas konstruiert wirkten. Manche Handlungspunkte haben eher Stirnrunzeln ausgelöst, weil sie sich nicht ganz organisch in die Geschichte eingefügt haben. Vielleicht ist es genau diese Mischung aus starken Momenten und fragwürdigen Entscheidungen, die mich am Ende etwas zwiegespalten zurückgelassen hat.

Insgesamt mochte ich „Das Kalendermädchen“, aber nicht genug, um sofort zum nächsten Fitzek zu greifen. Vielleicht braucht es einfach das richtige Buch zur richtigen Zeit – oder vielleicht ist sein Stil schlicht nicht meiner.

Fazit: Ein atmosphärischer Thriller mit einer faszinierenden urbanen Legende und starken Rückblenden, der jedoch durch eine blasse Protagonistin, verwirrende Zeitsprünge und einige konstruiert wirkende Wendungen an Kraft verliert. Für Fans von düsteren Mythen sicher interessant, für mich aber kein Highlight.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Romantik am Rand des Chaos

Die romantischen Tragödien eines Drama Kings
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Das hellpinke Cover hat mich sofort zum Schmunzeln gebracht: extragroße, dramatische Schrift, der Protagonist im Rampenlicht – es versprach genau die Art von romantischer Komödie, auf die ich Lust hatte. ...

Das hellpinke Cover hat mich sofort zum Schmunzeln gebracht: extragroße, dramatische Schrift, der Protagonist im Rampenlicht – es versprach genau die Art von romantischer Komödie, auf die ich Lust hatte. Und tatsächlich: Der Einstieg ist witzig, leichtfüßig und angenehm überdreht.

Patrick, der sich zu Beginn des neuen Schuljahres nur noch „Patch“ nennt, versucht mit neuem Look – inklusive überdimensionierter Surferkette – sein Image aufzupolieren. An seiner Seite steht Jean, seine beste Freundin, die mit ihren Ratschlägen oft die Stimme der Vernunft ist. Anfangs funktioniert dieses Setup gut, die Situationskomik sitzt, und Patchs Selbstinszenierung wirkt noch amüsant.

Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher zeigt sich Patchs extreme Selbstverliebtheit. Er überdramatisiert jede Kleinigkeit, drängt sich in jede Szene und nimmt kaum Rücksicht auf die Gefühle anderer. Natürlich ist er erst 16, und vieles an seinem Verhalten lässt sich dadurch erklären, aber beim Lesen hat mich seine ständige Ignoranz gegenüber den Bedürfnissen seines Umfelds zunehmend gestört. Jean, seine Mutter oder Ms. Jenkins aus der Drama‑AG versuchen ihn immer wieder zu bremsen, doch Patch stürzt sich impulsiv in Aktionen, tritt in Fettnäpfchen und lernt erstaunlich wenig daraus.

Auch der Schreibstil trägt seinen Teil dazu bei: Besonders in den Briefpassagen driftet Patch gedanklich ab, formuliert lange, verschachtelte Sätze und verliert sich in Ausschweifungen. Zusammen mit seinem Hang zur Überinszenierung wurde das Lesen stellenweise anstrengend.

Trotzdem hat das Buch auch eine charmante Seite. Patchs lebhafte Fantasie passt gut zum Setting rund um Theater, Drama‑AG und Gefühlschaos. Vieles wirkt bewusst überzeichnet und spiegelt die Bühne wider, auf der Patch sich selbst sieht. Sehr mochte ich Ms. Beckett, die Englischlehrerin, die mit Ruhe und Verständnis auftritt und Patch auch dann zuhört, wenn er eine kleine Nervensäge ist.

Die Freundschaft zwischen Patch und Jean bildet einen zentralen Kern der Geschichte – weniger romantisch, dafür eine klare Hommage an platonische Nähe und gegenseitige Unterstützung. Patch macht im Verlauf eine emotionale Entwicklung durch, nicht groß, aber erkennbar. Er wächst an seinen Enttäuschungen und den Problemen, die er selbst überdramatisiert. Eine romantische Beziehung spielt erst ganz am Ende eine Rolle, als sich etwas zwischen ihm und einem der neuen Jungs aus dem Drama‑Club anbahnt. Der Schluss, besonders der Brief, wirkt fast so, als könnte eine Fortsetzung folgen – und tatsächlich erscheint im Dezember 2026 der zweite Band "Das legendäre Comeback eines Drama Kings".

Fazit: Am Ende bleibt "Die romantischen Tragödien eines Drama Kings" für mich eine nette Coming‑of‑Age‑Geschichte, die humorvoll startet, dann aber stärker von Patchs Egozentrik und seiner inneren Theaterwelt geprägt wird. Manche Passagen sind mühsam, andere überraschend warmherzig. Wer jugendliches Chaos, Theateratmosphäre und viel Fantasie mag, wird hier gut unterhalten. Trotz allem bin ich gespannt, wie es im nächsten Buch mit Patch weitergeht – und wie viel Drama er diesmal in sein Leben bringt.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Gruseliges Geisterhaus

Geister in Blackwood House
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Dieses Buch hat mich wirklich zwiegespalten zurückgelassen, und einmal war ich sogar kurz davor, es abzubrechen. Die Atmosphäre im Blackwood House war für mich eindeutig das stärkste Element der Geschichte: ...

Dieses Buch hat mich wirklich zwiegespalten zurückgelassen, und einmal war ich sogar kurz davor, es abzubrechen. Die Atmosphäre im Blackwood House war für mich eindeutig das stärkste Element der Geschichte: unheimlich, drückend und voller kleiner Details, die sofort ein ungutes Gefühl erzeugen — genau so, wie es bei einer guten Geisterhaus‑Story sein soll. Mehrmals war ich so gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Geistererscheinungen waren intensiv genug, um mir echte Gänsehaut zu bescheren, und genau dieses Gefühl liebe ich an Horrorromanen.

Mit Mara dagegen bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden. Ich verstehe vollkommen, warum sie alles Übernatürliche ablehnt und warum sie den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen hat — ihre Vergangenheit ist hart, und vieles davon erklärt ihre Abwehrhaltung. Trotzdem hat mich ihr Verhalten gegenüber anderen, besonders gegenüber ihrem Partner Neil, immer wieder irritiert. Schmerz und schlechte Erfahrungen prägen einen Menschen, aber sie rechtfertigen nicht, andere wie Dreck zu behandeln. Diese Mischung aus Härte, Sturheit und ihrer konsequenten Weigerung, Hilfe anzunehmen, hat mich mehrfach aus der Geschichte herausgerissen, weil ich einfach keinen Zugang zu ihr gefunden habe.

Dazu kommt, dass Mara für mich kaum rationale Entscheidungen trifft. Immer wieder reagiert sie impulsiv, unüberlegt oder schlicht widersprüchlich, was mich beim Lesen oft irritiert hat. Ich denke, die Autorin wollte sie als starke und unabhängige Frau darstellen, doch genau dieser Ansatz ist für mich völlig misslungen. Statt Stärke wirkte vieles eher wie Trotz, statt Unabhängigkeit wie Abschottung — und das hat es mir schwer gemacht, sie ernst zu nehmen oder mit ihr mitzufühlen.

Auch beim Ende blieb dieses zweigeteilte Gefühl bestehen. Alles, was das Haus betrifft, fand ich atmosphärisch stark, stimmig und als Abschluss der unheimlichen Ereignisse wirklich gelungen. Maras persönliche Entwicklung hingegen hat mich enttäuscht. Ihr Wandel am Ende wirkte abrupt und passte für mich nicht zu dem, was vorher so ausführlich aufgebaut wurde.

Fazit: “Geister in Blackwood House” ist ein spannendes, atmosphärisches Geisterhaus‑Erlebnis, das vor allem durch seine gruseligen Momente überzeugt. Die Charakterentwicklung der Protagonistin konnte mich jedoch nicht erreichen. Insgesamt ein solides Buch, das mich gut unterhalten hat, auch wenn ich mir an einigen Stellen mehr Tiefe gewünscht hätte.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

K-Pop Lovestory

XOXO – Der Rhythmus unseres Lebens
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Schon nach den ersten Seiten von XOXO war mir klar, dass Axie Oh eine Geschichte erzählen möchte, die sich wie ein warmer Sommerabend anfühlt: leicht, musikalisch, romantisch und voller jugendlicher Sehnsucht. ...

Schon nach den ersten Seiten von XOXO war mir klar, dass Axie Oh eine Geschichte erzählen möchte, die sich wie ein warmer Sommerabend anfühlt: leicht, musikalisch, romantisch und voller jugendlicher Sehnsucht. Das Buch lädt dazu ein, sich in die Straßen Seouls zu träumen, in die Welt des K‑Pop einzutauchen und eine Liebesgeschichte zu verfolgen, die zwar nicht neu ist, aber mit viel Herz erzählt wird. Gleichzeitig hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass unter der Oberfläche noch mehr Potenzial geschlummert hätte – und genau daraus ergibt sich für mich die Bewertung von 3,5 Sternen.

Im Mittelpunkt steht Jenny, eine talentierte Cellistin, die zwischen Pflichtbewusstsein und eigenen Träumen hin‑ und hergerissen ist. Ihre Figur wirkt von Anfang an authentisch, weil sie weder übertrieben dramatisch noch unrealistisch perfekt dargestellt wird. Ich mochte besonders, wie sie sich langsam öffnet, Risiken eingeht und lernt, dass ihr Leben nicht nur aus Erwartungen anderer bestehen muss. Ihre Entwicklung ist eher sanft als spektakulär, aber sie fühlt sich ehrlich an. Jaewoo hingegen bleibt ein wenig geheimnisvoll – ein Idol, das zwischen Karrierezwängen und echten Gefühlen steht. Seine ruhige Art und seine Zurückhaltung passen gut zu Jenny, doch ich hätte mir an manchen Stellen mehr Einblick in seine Gedankenwelt gewünscht, um seine inneren Konflikte noch besser zu verstehen. Die Nebenfiguren bringen Schwung, Humor und Wärme in die Geschichte, bleiben aber eher Begleiter als voll ausgearbeitete Persönlichkeiten.

Die Handlung folgt einem vertrauten YA‑Romantikbogen: zufällige Begegnung, Wiedersehen, verbotene Gefühle, Hindernisse, süße Momente, Konflikte und eine versöhnliche Auflösung. Das ist nicht neu, aber angenehm erzählt. Besonders gelungen fand ich die Atmosphäre der Musikschule und die kleinen, alltäglichen Szenen, die Jenny und Jaewoo einander näherbringen. Gleichzeitig lösen sich manche Konflikte sehr schnell, und im Mittelteil wirkt die Geschichte stellenweise etwas zu glatt und vorhersehbar. Emotional hat mich das Buch berührt, aber eher sanft als intensiv. Die Chemie zwischen den beiden ist spürbar, doch ich hätte mir an manchen Stellen mehr Tiefe und innere Spannung gewünscht, vor allem im Hinblick auf die schwierige Balance zwischen Liebe und Karriere in der K‑Pop‑Industrie.

XOXO ist ein charmantes, atmosphärisches Wohlfühlbuch, das vor allem durch sein Setting, seine musikalische Note und die sanfte Liebesgeschichte überzeugt. Es ist perfekt für Leser:innen, die leichte Romantik, K‑Pop‑Vibes und Coming‑of‑Age‑Elemente mögen. Auch wenn nicht alle Figuren und Konflikte die Tiefe erreichen, die ich mir gewünscht hätte, hat mich das Buch gut unterhalten und mit einem warmen Gefühl zurückgelassen. Für mich ist es eine runde, angenehme Lektüre – aber keine, die lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Coming-of-Age mit Stolpersteinen

24 Sekunden ab jetzt
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Ein Buch über das erste Mal, die erste Beziehung und all die kleinen und großen Schritte ins Erwachsenwerden aus der Sicht eines Jungen – das hat mich bei „24 Sekunden ab jetzt“ sofort neugierig gemacht. ...

Ein Buch über das erste Mal, die erste Beziehung und all die kleinen und großen Schritte ins Erwachsenwerden aus der Sicht eines Jungen – das hat mich bei „24 Sekunden ab jetzt“ sofort neugierig gemacht. Diese Perspektive bekommt man im Jugendbuchbereich noch immer viel zu selten, und genau deshalb fand ich den Ansatz zunächst erfrischend. Neo erlebt all die typischen „ersten Male“: erste Beziehung, erster Kuss, erstes Rummachen, Schulabschluss, Unsicherheiten, Erwartungen, Überforderung. Vieles davon wirkt authentisch, gerade weil es aus einem männlichen Blickwinkel erzählt wird, der sonst oft nur am Rand vorkommt.

Trotzdem hatte ich Mühe, emotional wirklich anzudocken. Der Schreibstil ist sehr abgehackt, oft bestehen ganze Abschnitte aus einzelnen Wortgruppen, die durch Punkte getrennt sind. Gleich auf der ersten Seite steht: „Heute Abend. Geht es. Um uns. Aria und mich. Mich und Aria. Heute Abend. Geht es. Um die Gewinner des ultimativen Superlativs.“ Vielleicht soll das Nervosität ausdrücken oder die Gefühlswelt eines Jungen spiegeln, der sich zum ersten Mal so richtig verliebt hat. Für mich hat es jedoch eher Distanz geschaffen. Ich musste viele Sätze mehrfach lesen, um überhaupt in die Handlung hineinzufinden, und das hat meinen Lesefluss immer wieder gebremst.

Dabei gibt es durchaus schöne, glaubwürdige Szenen: das Chaos einer Familie in einem Mehrgenerationen-Haushalt, peinliche Aufklärungsgespräche mit den Eltern, die typischen Gruppendynamiken an einer Schule – Nerds, Sportler, Künstler, alles ist da. Aber vieles bleibt an der Oberfläche. Gedanken und Handlungen werden häufig wiederholt, sodass sich die 192 Seiten manchmal länger anfühlen, als sie sind. Mit weniger Wiederholungen oder einem emotional zugänglicheren Stil hätte die Geschichte für mich deutlich stärker gewirkt.

Verwirrend fand ich außerdem die rückwärts erzählte Beziehung: vom Moment vor dem Spiegel zurück bis zum Kennenlernen zwei Jahre zuvor. Grundsätzlich mag ich ungewöhnliche Erzählstrukturen, aber hier hat es für mich nicht richtig funktioniert. Eine chronologische Entwicklung – der Moment vor dem Spiegel, dann ein Sprung zum Kennenlernen bis zurück zu diesem 24‑Sekunden‑Moment – hätte die Handlung runder gemacht und vermutlich auch einige Wiederholungen überflüssig werden lassen.

Fazit: "24 Sekunden ab jetzt" hat ein spannendes, wichtiges Thema und zeigt eine Perspektive, die im Jugendbuchbereich viel öfter vorkommen dürfte. Doch der abgehackte Stil und die fehlende emotionale Tiefe haben mich persönlich nicht so abgeholt, wie ich es mir gewünscht hätte. Eine gute Idee, die erzählerisch für mich nicht ganz ausgeschöpft wurde.

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