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Uli_liest

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Eine Entscheide-Selbst-Geschichte über einen "verlorenes" Hufeisen im Freizeitpark

Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Flammensturm
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"Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Flammensturm" von Mascha Matysiak ist eine Geschichte über eine "verlorenen" Schatz im Freizeitpark. Die beiden Geschwister Karlos und Lotta sind mit ihrem großen ...

"Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Flammensturm" von Mascha Matysiak ist eine Geschichte über eine "verlorenen" Schatz im Freizeitpark. Die beiden Geschwister Karlos und Lotta sind mit ihrem großen Bruder Luis im Freizeitpark und in der Zeit in der Luis an der Achterbahn ansteht sowie fährt, erkunden seine beiden kleineren Geschwister den Freizeitpark. Der Weg wird von den Leser*innen selbst entscheiden. Er kann besonders informativ, spannende und magisch werden.

Die Geschichte beginnt mit einer kurzen Einleitung und dann geht es los, nach jeder Doppelseite muss auf eine andere Stelle im Buch geblättert werden, unabhängig ob sich zwischen zwei Wegen entscheiden wird. Im Summe gibt es drei mögliche Enden. Jeder Weg hat mindestens 1 Rätsel, deren Lösung hinten im Buch zu finden sind.

Die Schrift ist groß und auf jeder Doppelseite gibt es Illustrationen, die den Text auflockern.

Durch das aktive entscheiden und durchs Buch blättern ist das Leseerlebnis nicht so "trocken". Ich habe das Gefühl, dass besonders lesefaule Grundschüler mit diesem Buch mehr Interesse am Lese gegeben werden kann.

Nicht Gefallen hat mir, dass wirklich nach jeder Doppelseite irgendwo anders ins Buch geblättert werden muss, auch wenn keine Entscheidung zu treffen ist. Auch trennten sich manchmal Lotta und Karlos und waren ganz plötzlich unbegründet eine Doppelseite weiter wieder vereint.

Empfehlenswert, besonders für Grundschüler, die lesen langweilig finden.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Pepper und wie sie ihren Vater kennen gelernt - bewegend und poetisch

Pepper
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"Pepper" von Nils Mohl ist eine Geschichte über Pepper, die mit 17 Jahren ihren Vater kennenlernt. Pepper wächst ohne Vater auf, will aber immer wissen, wer er ist. Peppers Mutter möchte die Fragen, über ...

"Pepper" von Nils Mohl ist eine Geschichte über Pepper, die mit 17 Jahren ihren Vater kennenlernt. Pepper wächst ohne Vater auf, will aber immer wissen, wer er ist. Peppers Mutter möchte die Fragen, über Peppers Vater nicht beantworten (sie gibt auch keine) und schenkt Pepper ein Notizbuch, in dem Pepper alle ihre Frage notieren kann, die Pepper ihrem Vater stellen würde, und wenn sie ihre Mutter lange genug nicht mehr mit dem Thema, wer ihr Vater ist, nervt, wird sie es ihr verraten. Zu ihrem 17. Geburtstag ist es endlich soweit. Pepper bekommt den Namen ihres Vater und er ist kein unbekannt, sondern Sänger einer ehemaligen Mittelklasse-Popband und wohnt in der gleichen Stadt. Hamburg. Aber wie lernt man jemanden kennen, nach dem man sich so lange sehnt?

Das Buch ist sehr kunstvoll gestaltet. Zu jedem Kapitelstart gibt es ein Songtext von der Band von Peppers Vater oder einen Textbeitrag aus Peppers Notizbuch. Diese Stellen im Buch fand ich sehr poetisch. Das Cover ist modern und zeigt Pepper mit ihrem roten Notizbuch, in dem sie all ihr Fragen notiert. Besonders interessant ist hier auch die Erzählweise, es wirkt als würde Pepper ihre Geschichte ihrem Vater erzählen. Da musste ich mich etwas reinfinden, um zu wissen, wer mit Du gemeint ist.

Es geht um Familie, Freunde, Verlust, Liebe und den Mut seine Komfortzone zu verlassen.

Besonders mochte ich Peppers treuen Wegbegleiter August, auf den sie sich verlassen konnte. Ich fand die Geschichte vor allem zum Ende sehr emotional, es hat mich sehr bewegt und hallt auch etwas nach. Leider habe ich zu Hauptprotagonistin keinen richtigen Zugang gefunden. Ich kannte mich nicht richtig mit ihr identifizieren, was ich irgendwie erwartet hatte.

Empfehlenswert für Fans von Coming-of-age-Romanen.

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Eine kleine Nymphe reist & wächst über sich hinaus.

Die kleine Nymphe
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"Die kleine Nymphe" von Ann-Kathrin Wasle ist ein Märchen für Groß und Klein und erzählt von der ersten großen Reise einer kleinen Nymphe mit ihrem Begleiter einer kleinen männlichen Fledermaus. Grund ...

"Die kleine Nymphe" von Ann-Kathrin Wasle ist ein Märchen für Groß und Klein und erzählt von der ersten großen Reise einer kleinen Nymphe mit ihrem Begleiter einer kleinen männlichen Fledermaus. Grund für ihre Reise ist, ein Versprechen an eine/ihrer alte Weide, ihren Zweig ans Meer zu bringen. Hierfür wandert die kleine Nymphe entlang ihres Flusses. Auf dem Weg erlebt sie einige Abenteuer und entdeckt so viel neues. Sie nimmt sich Zeit und genießt/reist bewusst. Zusätzlich hat die kleine Nymphe drei Wünsche frei, die sie am Ende mit dem Weidenzweig bezahlen müsste, den sie unbedingt ans Meer bringen will.

Die Geschichte ist sehr liebevoll und schön ausgeschmückt beschrieben. Es ist verständlich zur die Kleinsten und doch stecken so viele Weisheiten in den einzelnen Zeilen für die Großen. Vieles ist übertragbar auf reale Situationen und doch wird hier ein Märchen beschrieben.

Die Illustrationen sind schön und lockern den Text auf. Die Überschriften sind etwas besonderes und verraten, um was es in dem Abschnitt/Kapitel geht.

Ich mochte die Geschichte. Allerdings war sie mir an manchen Stellen zu langsam, was auch entspannten wirken kann. Vielleicht war sie für mich auch zu detailliert. Ich fühlte mich beim Lesen entschleunigt und erholt, was etwas Gutes ist.

Empfehlenswert für Menschen, die Märchen und Natur in Geschichte mögen.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Eine Lebensgeschichte einer Frau wie einen steinigen Weg hat.

Jenseits der Tränen
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"Jenseits der Tränen" ist der Debütroman von Erika Pattis und erzählt die Lebensgeschichte einer Frau die als Kind nicht von ihrer Mutter geliebt und später von den Männernnicht gut gehandelt wurde.

Anne ...

"Jenseits der Tränen" ist der Debütroman von Erika Pattis und erzählt die Lebensgeschichte einer Frau die als Kind nicht von ihrer Mutter geliebt und später von den Männernnicht gut gehandelt wurde.

Anne hatte einen schweren Start ins Leben. Von ihrer Mutter hat sie die Liebe, die sie verdient hatte, nicht erfahren. Ihr liebevoller Vater konnte dieses Defizit trotz all seiner Liebe für die Tochter nicht weg machen. Anne hat früh geheiratet und ist in einer toxischen Beziehung gelandet, wie sie es da raus geschafft hat und wie Anne mit ihren schockierend und schwierigen Situationen umgegangen ist, steht im Roman klar beschrieben.

Das Buch erzählt die Geschichte von Anne und welches Verhalten ihr gegenüber zu bestimmten Folgen geführt hat. Nicht beschrieben sind die Gründe, warum manche Menschen ihr gegenüber so waren wie sie wahren. Denn das ist nicht das Thema in diesem Roman.

Der Roman besteht aus einen Prolog, in der die Autorin ihrer Begegnung mit Anne, die nicht Anne heißt, beschriebt. Anschließend folgen 15 Kapitel in denen die Geschichte erzählt wird. Diese ist chronologisch, aber mit mehr oder weniger größeren Zeitsprüngen. Am Ende folgt ein Epilog, ein Brief von "Anne" heute an die Leser*innen und einem Nachwort von Dr. Julia Granterer, die fachlich beschreibt welche Auswirkung lieblose und/oder gewalttätigen Beziehungen auf die Zukunft haben.

Ich fand es spannend, schockierend und erschreckend, was Anne alles aushalten musste und bin dankbar, dass sie ihre Geschichte mit mir geteilt hat. Besonders das Nachwort hat mir gefallen. Wer das Inhaltsverzeichnis sucht, findet es am Ende des Buches. Die Schrift ist relativ groß und der Text klar beschriebe, was mir sehr gefallen hat.

Ich mochte es und kann es Menschen, die gerne Roman auf wahren Begebenheiten lesen nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Augsburg erzählt seine Geschichte. - humorvoll, aber zu wenig informativ.

Ich heiße Augsburg
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"Ich heiße Augsburg" von Patrick Herzberg ist ein humorvolles Buch, in dem die Stadt Augsburg uns ihrer Sichtweise ihr bisheriges Leben (bis 2025) erzählt. Das Buch kann in 6 Bereiche eingeteilt werden: ...

"Ich heiße Augsburg" von Patrick Herzberg ist ein humorvolles Buch, in dem die Stadt Augsburg uns ihrer Sichtweise ihr bisheriges Leben (bis 2025) erzählt. Das Buch kann in 6 Bereiche eingeteilt werden: Intro, Familiengeschichte, Stärken & Schwächen, Essen, Kriegsgeschichte und Alltag. Der Text ist schön groß geschrieben und zusätzlich zum bunten Cover befindet sich drei bunte Bilder im Buch.

Das Konzept, dass die Stadt ihr Leben erzählt finde ich toll. Ich habe zwischendurch beim Lesen geschmunzelt und über die Kriesgeschichte Augsburg muss ich mich unbedingt mehr informieren, da war mir einiges unbekannt (da ich mich bis dato darüber noch nicht informiert habe).

In Summe muss ich aber schreiben, dass das Buch nicht meinen Geschmack getroffen hat. Besonders beim ersten Aufschlagen des Buches war ich sehr irritiert über die wenigen Worte / den wenigen Inhalt, da ich mir aufgrund des Klappentextes etwas anderes und insbesondere mehr Inhalt vorgesellt habe. Mir hat einiges gefehlt wie die Augsburger Puppenkiste und das Wassermanagement-System für das Augsburg seit 2019 Weltkulturerbe ist. Auch waren die Informationen, die es gab zu wenig. Mich hat es dazu gebracht, auf sondern Plattformen mehr über die jeweiligen Themen nachzulesen. Es ist witzig und es regt zum Diskutieren an. Ob ich es wirklich empfehlen kann, weiß ich nicht.

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