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Veröffentlicht am 07.04.2026

Die Arbeit der Drogenfahnder

Der Bulle auf St. Pauli
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Tim Dombrowski ist einer der Drogenfahnder im Hamburger Kiez. Kurzfristig ist er zur Mordkommission ausgeliehen worden, um einen Fall abzuschließen. Als er zur Drogenfahndung zurückkehrt, wartet schon ...

Tim Dombrowski ist einer der Drogenfahnder im Hamburger Kiez. Kurzfristig ist er zur Mordkommission ausgeliehen worden, um einen Fall abzuschließen. Als er zur Drogenfahndung zurückkehrt, wartet schon ein neuer Fall auf ihn, denn ein LKW wurde ausgeräumt und der Fahrer schwer verletzt. Auch im Gefängnis gibt es einen Mord, der auf Drogengeschäfte hinweist. Ein Südamerikaner wird von einem Albaner erstochen. Alles deutet auf ein Verbrechen um die Vorherrschaft im Drogengeschäft hin. Außerdem fällt ein Drogenkurier dem ehemaligen Polizisten und jetzigen Fremdenführer Gerd sozusagen vor die Füße. Alles deutet auf viel Bewegung im Milieu hin. Viel Arbeit für die Drogenfahndung.
Der Kriminalroman „Der Bulle auf St. Pauli“ von Ben Westphal spielt im Drogenmilieu Hamburgs und zeigt die Arbeit der Drogenfahnder sehr genau. Es gibt aber auch ei paar nette Randerscheinungen, wie den ehemaligen Polizisten und jetzigen Fremdenführer Gerd, der nicht aus seiner Haut herauskann und immer wieder gerne hilfreich seinen ehemaligen Kollegen zur Seite steht. Es ist sein Milieu St. Pauli, was er auf den Touren auch immer wieder verdeutlicht und zufällig ist er mittendrin in einer großen Ermittlung. Das hat schon etwas Besonderes, das der Autor hier beschreibt. Die Beziehung der Menschen zu ihrem Viertel. Das wird auch durch die Auswahl des Coverbildes deutet, das eine Nachtszene aus Hamburg zeigt. Es ist mir am Anfang schwergefallen, den ganzen Stories zu folgen, weil alles sehr komplex und sehr detailliert beschrieben wird. Doch von Seite zu Seite ergab sich ein sehr komplexes Bild das sich den Ermittlern bot. Auf diese Detailtreue war ich nicht vorbereitet, wobei ich es im Nachgang in der Beschreibung des Autors dann las. Er war selber Polizist und deshalb waren es Interna, die er beschrieb, wie etwas ablaufen könnte und welche Schritte alle notwendig sind, um zu einem Erfolg zu kommen. Die Szenen mit Gerd haben das Ganz gut aufgelockert. Durch diese Detailtreue ist auch die sehr gute Authentizität der Story gelungen und ich konnte der Geschichte sehr gut folgen. Spannend war es bis zum Schluss mit ein paar Bonbons auf dem Weg dahin. Die Sprache ist sehr detailliert und trägt dazu bei sich gut in der Story wiederzufinden.
Ich finde diesen Kriminalroman sehr interessant und spannend und auch die Einbeziehung der Besonderheiten von St. Pauli und der Hafenstadt, wie z.B. die Aussicht von der öffentlichen Hafenfähre, war auch noch sehr informativ. Einige Erklärungen am Ende des Buches unterstützen die Informationen noch. Ich kann dieses Buch gut empfehlen, denn mir hat es sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Die Hoffnungsvollen

The Ordeals
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Sophia de Winter möchte die Aufnahmeprüfungen für die Magierschule von Killmarth bestreiten. Sie fühlt eine gewisse Magie in sich. Doch der Wunsch wird stärker als Dolly, ihre Unterstützerin von einem ...

Sophia de Winter möchte die Aufnahmeprüfungen für die Magierschule von Killmarth bestreiten. Sie fühlt eine gewisse Magie in sich. Doch der Wunsch wird stärker als Dolly, ihre Unterstützerin von einem Weißen getötet wird. In einer Kneipe macht sie die Bekanntschaft von Adrian Locke und den trifft sie wenig später bei der Feuerprobe, dem ersten Schritt zu den sogenannten Ordeals. Es ist ein interessantes Paar, dass sich dort zusammengefunden hat. Während sie sich die Ansprache der Professoren zu der Feuerprobe anhören sie diese Probe mit einem Partner durchführen sollen, wird klar, dass es Sophia und Adrian gemeinsam versuchen. Nur wer lebend diese Probe besteht wird in den Kreis der Hoffnungsvollen aufgenommen. Es ist ein sehr harte Probe und am Ende bestehen sie sie, doch von nun an ist klar, dass war nur der Anfang von etwas viel Größerem.
In dem Roman „The Ordeals“ von Rachel Greenlaw dreht es sich um starke Magie, rätselhafte neue Mächte und tödlichen Prüfungen, die sich die Hoffnungsvollen stellen müssen. Die Hauptcharaktere Sophia und Adrian sind sich eigentlich von Anfang an sehr sympathisch, doch es braucht seine Zeit bis das Vertrauen zueinander groß genug ist, um die Zusammenarbeit auszubauen. Der Roman ist in 5 Kapitel aufgeteilt, nach der Anzahl der Prüfungen. Diese Prüfungen sind die zentrale Thematik in diesem Roman. Wer ist am Ende in der Lage sich gegen die neuen und gefährlichen Mächte zur Wehr zu setzen. Diese Mächte bedrohen schon jetzt das Leben in der Gemeinschaft und es ist ein steter Kampf um das Überleben. Deswegen werden die Nachwuchskräfte auch die Hoffnungsvollen genannt und deshalb sind Auswahlregeln so hart und tödlich. Nur die Stärksten werden überleben und das Überleben der Gemeinschaft sichern. Diese Story setzt die Autorin sehr gut in Sprache um und es ist schonsehr spannend, was die jungen Leute erleben müssen. Der Leser ist gleich mittendrin, wie in einem Film, und mir kam es irgendwie vor, als wenn ich in Harry Potter Film angekommen wäre. Ein gewisse Ähnlichkeit kam meiner Meinung nach immer durch. Spannend ist die Story allemal und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Es ist alles auf einen Spannungshöhepunkt ausgelegt.
Ich finde diese Story sehr gut zu lesen und da ich auch Harry Potter mag, war dieses Buch für mich keine Herausforderung, sondern eher Vergnügen. Ich kann das Für Fans von Magie und übernatürlichen Kräften gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Der verschwundene Winzer

Mörderfinder – Mit den Augen des Opfers
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Als in Klotten an der Mosel Gabriele Meiniger stirbt, bekommt Max Bischoff einen sehr ungewöhnlichen Anruf, denn er soll der Kriminalrätin Keskin helfen, einen Vermisstenfall aufzuklären. Gabriele hatte ...

Als in Klotten an der Mosel Gabriele Meiniger stirbt, bekommt Max Bischoff einen sehr ungewöhnlichen Anruf, denn er soll der Kriminalrätin Keskin helfen, einen Vermisstenfall aufzuklären. Gabriele hatte ein sehr kryptisches Tagebuch hinterlassen und Keskin möchte das Max sich darum kümmert, auch weil sie befürchtete, dass die Tochter von Gabriel in Gefahr sein könnte. Max macht sich auf den Weg nach Klotten, gerade auch weil ihn der Fall interessiert. Gegenüber Keskin bleibt er sehr skeptisch. Er übernimmt die ersten Befragungen, bis dann dann Jessica Meiniger tot aufgefunden wird. Das Rätsel um den verschwundenen Winzer wird immer größer und so holt sich Max psychologische Hilfe von Marvin Wagner, den er bei einem anderen Fall kennengerlernt hat. Die beiden sind ein gut aufeinander eingespieltes Team, doch mitten n die Ermittlungen platzt der Koblenzer Kommissar Zerbach und der will, dass Marvin und Max aufhören zu ermitteln. Ein spannendes Katz und Maus Spiel beginnt.
Der zweite Band aus der Reihe Mörderfinder von Arno Strobel „Mit den Augen des Opfers, spielt in einem Winzerdorf an der Mosel und es geht vordergründig um einen verschwundenen Winzer. Aber das wäre in Thrillern von Arno Strobel zu einfach gedacht und gehandelt. Es sind mehrere Themen, die der Autor mit seinen Hauptcharakteren bearbeitet. Die wichtigste Personalie in diesem Thriller ist der ehemalige Kripobeamte Max Bischoff, der aktuell an der Uni lehrt, aber auch als privater Ermittler unterwegs ist. Mit seinem ehemaligen Kollegen Horst Böhmer steht er immer noch im regen Austausch. Mit Dr. Marvin Wagner, Psychologe und einiges mehr, wird ein neuer Partner für Max aufgebaut. Die beiden verstehen sich sehr gut in diesem Fall und ergänzen sich fast perfekt. Dieser Fall ist ein Spiel in dessen Hauptrolle Max steht, denn er wird von seiner größten Kritikerin Kriminalrätin Keskin engagiert und es ist für ihn eine große Herausforderung. Doch der Autor lässt sein Hauptfigur sehr geschickt sich positiv auf die Menschen einzulassen, ganz im Gegensatz zu Hauptkommissar Zerbach, der wie ein Elefant im Porzellanladen durch den Fall trampelt. Ein krasser Gegenpol zu Max und Marvin. Dieses gegenspiel zwischen offizieller Polizei und privaten Ermittlungen belebt diesen Roman. Der Mörder taucht auch immer wieder mit seinen Gedanken und auch Taten auf und lässt den Leser miträtseln, wer das denn wohl sein könnte. Das ist die Spezialität von Arno Strobel, den Leser in seinen Bann und in den Thriller tief hineinzuziehen. Die Sprache ist sehr bildhaft und alles läuft wie ein Film ab. Doe Spannung ist sehr gut aufgebaut und fesselt den geneigten Leser bis zum Schluss.
Ich mag die Thriller von Arno Strobel, denn er versteht es sehr gut mein Kopfkino anzukurbeln und in Gang zu halten. Er lässt mich teilhaben an den Ermittlungen und auch mit den Hauptfiguren mitleiden. Ich kann diese Reihe, aber auch anderen Bücher von Arno Strobel sehr gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Pizza mit Algen

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
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Es ist Ostern in Neapel und Commissario Gaetano hat frei und will diese Zeit mit seiner Familie verbringen. Doch seine Kollegin Beppa Bellini findet im Hafen eine Toten, der dort angeschwemmt wurde. Ausgerechnet ...

Es ist Ostern in Neapel und Commissario Gaetano hat frei und will diese Zeit mit seiner Familie verbringen. Doch seine Kollegin Beppa Bellini findet im Hafen eine Toten, der dort angeschwemmt wurde. Ausgerechnet Ostern. Natürlich kann Gaetano die Füße nicht stillhalten und so pendelt er zwischen seinem Büro und der Familie. Doch die Ermittlungen lassen ihn nicht los und als er auch noch Franka, die Tochter des Toten kennenlernt ist es um ihn geschehen. Er muss herausfinden, was geschehen ist. Aber die Obrigkeit hat etwas gegen einen Skandal, der die wichtigste Firma, das Pharmaunternehmen Spirafarm betrifft, das kurz nach Ostern an die Börse gehen will. Und so ist es für Gaetano ein Wettlauf gegen die Zeit.
Der Neapel-Krimi „Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ von Fabio Nola ist der zweite Band aus dieser Serie, um den etwas hektischen Commissario Gaetano. Das Cover zeigt ein Bild von Neapel im Sonnenschein mit Blick auf den Vesuv denke ich. Also eine gute Einstimmung auf diesen Krimi. Was mich als Fan von regionalen Krimis überrascht ist die brutale Sicht auf die unschönen Seiten von Neapel. Den Hafen, der alles an Dreck bietet, was man sich vorstellen kann, die Hektik, die z.B. in der Stadt herrscht und nicht nur der Autoverkehr. Aber das macht diesen Roman auch für mich interessant, er überdeckt mit der Schönheit nicht die Unbilden des Lebens. Diese werden hier beschrieben, und zwar geht es an Ostern auch um die Menschen, die alt und gebrechlich sind und gepflegt werden müssen. Aber das ist nur ein Randnotiz in diesem Krimi. Auch die Mafia darf irgendwo nicht fehlen, vielleicht als Vorurteil, vielleicht aber auch als Tatsache, die den Alltag beherrscht. Der Fall bleibt für Gaetano und sein Team lange undurchsichtig und sie können keinen Anfang eines roten Fadens finden. So verbringt man die Ostertage als Leser in dem Versuch die Ergebnisse mit dem Ermittlerteam zu sortieren. Auch die Leitung macht sehr großen Druck auf das Team, doch das ist die Stärke, die der Autor Gaetano mit auf den Weg gibt, der lässt sich nicht beirren. Dann passend nach Ostern nimmt der Krimi Schwung auf und die Nebel der Ermittlung löst sich auf. Eine besondere Rolle in diesem Krimi, nimmt auch seine junge Kollegin Beppa Bellini ein, die ganz viel und sehr unorthodox zum Erfolg des Teams beiträgt. Die Sprache des Autors ist sehr bildhaft und der Spannungsbogen steigt zum Ende rasant an.
Ich finde diesen Krimi auf die lange Strecke sehr interessant. Zu Beginn waren sehr viele interessante Beschreibungen über Neapel und die Ostertraditionen und das Leben an sich. Doch als der Krimi auch noch Spannung aufnimmt, hat er bei mir gewonnen. Ich kann diesen Krimi deshalb auch gut empfehlen, man braucht ein bisschen Geduld und kann sich an sehr interessanten Ermittlungen erfreuen.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Ein besonderer Weinbegleiter durch das Rheingau

Weinbar. Essbar. Wanderbar: Rheingau
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Hier vor mir liegt der Band „Weinbar.Essbar.Wanderbar – Die neue Weinkultur im Rheingau von Britta Blottner und dem Herausgeber Uwe Ittensohn. Es handelt sich um eine sehr gutes Sachbuch mit vielen Bildern, ...

Hier vor mir liegt der Band „Weinbar.Essbar.Wanderbar – Die neue Weinkultur im Rheingau von Britta Blottner und dem Herausgeber Uwe Ittensohn. Es handelt sich um eine sehr gutes Sachbuch mit vielen Bildern, vielen Informationen über Wein und dessen Kultur im Rheingau. Es werden aber auch Wanderungen beschrieben, die an verschiedenen Weingütern vorbeiführen und für unterschiedliche Fitness Grade geeignet sind. Es gibt auch ein Kapitel mit Informationen rund um den Weinbau. Natürlich fehlen auch nicht die QR-Codes, um die Touren und die Besuche bei den vorgestellten Winzern zu planen.
Mit Interesse habe ich die Beschreibungen der 32 vorgestellten Winzer gelesen. Natürlich ist das ein Auswahl, die zur eigenen Prüfung einlädt. Durch die Informationen zu den Winzern ist es sehr gut möglich sich zu besuchende Winzer herauszusuchen, da immer die Öffnungszeiten beschrieben sind. Jeder einzelne Winzer ist auch von den Autoren besucht worden und so können sie sehr interessante Geschichten zu den Weinen und den Weingütern erzählen. Es liest sich wie ein Band mit Kurzgeschichten und so kommt auch große Lust auf die Weingütern zu besuchen. Da bei den Vorstellungen der einzelnen Winzerfamilien immer wieder Fachbegriffe fallen, gibt es auch ein Kapitel in dem ein paar davon erläutert werden. Zum Abschluss des Weinführers gibt es noch 10 Rundwanderwege durch das Weinbaugebiet, die gut beschrieben sind und auch für jeden etwas dabei ist. Natürlich gibt es auch hier einen QR-Code, mit dem man sich die Tour auf seinem Mobilfunkgeräte ansehen kann.
Alles in allem ist dieses Buch über die Weinbauregion Rheinpfalz sehr informativ und gut verständlich. Sie lädt zum Besuch der Region ein und da ich in dieser Region schon ein paar Winzergüter besucht habe, kann ich dieses Buch gut empfehlen, um sich auf den Weg zu machen.

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