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Frosch31

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2023

Ansätze sind gut

Das Sanatorium
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Das Cover ist durchwegs gut gelungen; zeigt das Cover doch das Gebäude in einer mystischen Stimmung welches Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist, der Buchschnitt ist farbig gestaltet und zeigt ...

Das Cover ist durchwegs gut gelungen; zeigt das Cover doch das Gebäude in einer mystischen Stimmung welches Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist, der Buchschnitt ist farbig gestaltet und zeigt die Berge der Umgebung - eine tolle Symbiose.

Der Klappentext verspricht einen facettenreichen Thriller welcher auch im ersten und den letzten Kapiteln verwirklicht wird; dazwischen flacht die Spannung leider ab und ist geprägt von einer an sich selbst zweifelnden Ermittlerin.
Die Ermittlungen in einem Vermisstenfall werden von einer beurlaubten britischen Ermittlerin in den Schweizer Alpen übernommen, da die örtliche Polizei aufgrund der Wetterverhältnisse nicht vor Ort ermitteln kann. Es bleibt aber nicht bei diesem Vermisstenfall, innerhalb kürzester Zeit gibt es mehrere Leichen. Elin, die englische Ermittlerin und Hauptprotagonistin des Buches ist von Selbstzweifeln und (Kindheits-)Ängsten geplagt, vermittelt teilweise einen sehr hilflosen und anstrengenden Eindruck, ermittelt aber vollkommen allein auf gefährliche Weise weiter. Vielleicht durch dieses Gefühlschaos von Elin wollte der Funke zu ihr einfach nicht überspringen.

Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil doch fehlt es ihren Protagonisten oft ein bisschen an Tiefe. Ansätze hierfür sind meines Erachtens vorhanden doch wurden diese nicht vollständig ausgenutzt. Das Ende der Geschichte hingegen überrascht dann wieder da hier die Spannung die zu Anfang aufgebaut wurde wieder zu Tage tritt.

Trotz der durchwachsenden Spannung handelt es sich um einen Thriller, auch wenn ich den im Vorfeld verursachten Hype nicht nachvollziehen kann. Am liebsten würde ich 3,5 Sterne vergeben und entscheide mich daher für 4 Sterne


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Veröffentlicht am 31.03.2026

Buch für eine zweite Chance

Die Ärztin – Gefährlicher Besuch
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Ich hatte mich sehr gefreut an der Leserunde zu dem Buch teilzunehmen. Der Klappentext hat sich auch toll angehört, aber irgendwie kam ich nicht so ganz in die Geschichte rein. Zuerst dachte ich, dass ...

Ich hatte mich sehr gefreut an der Leserunde zu dem Buch teilzunehmen. Der Klappentext hat sich auch toll angehört, aber irgendwie kam ich nicht so ganz in die Geschichte rein. Zuerst dachte ich, dass es daran liegt Band 1 nicht gelesen zu haben und mir dadurch einige Infos fehlen, aber das war es nicht. Die fehlenden Infos konnte ich mir zusammenreimen. Das erste Drittel war mir zu langatmig und dann alles irgendwie zu durcheinander. Einfach zu viele falsche Fährten und Wirrungen oder auch zuviele Stränge, ich weiß es nicht. Das Thema wurde von vielen Seiten angegangen und auch manche Nebensächlichkeiten beleuchtet. Die einzelnen Stränge wurden zwar mit der Zeit wunderbar miteinander verknüpft und die Spannung wurde trotz einiger Längen kontinuierlich gesteigert. Aber vielleicht war mir der spannungsgeladene Teil einfach zu kurz oder zu spät.

Die Autorin hat allerdings einen schönen Schreibstil. Ich möchte auch nicht verhehlen, dass das Buch ausgezeichnet recherchiert und sehr emotional geschrieben ist - eigentlich kein Buch für schwache Nerven und genau das Genre das ich gerne lese und liebe.



Manchmal gibt es aber einfach Bücher die man zur "falschen" Zeit liest - dies scheint hier der Fall gewesen zu sein und ich werde dem Buch zu gegebener Zeit eine zweite Chance geben und es noch einmal lesen.

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Veröffentlicht am 09.07.2025

Sehr cosy

Mörderisch verstrickt – Ein Strickclub ermittelt
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Das Buch hat alles was man sich für ein paar vergnügliche Lesestunden (an einem verregneten Wochenende) wünscht. Ein bisschen Liebe, ein bisschen Krimi, ein bisschen mystische Archäologie, ein ...

Das Buch hat alles was man sich für ein paar vergnügliche Lesestunden (an einem verregneten Wochenende) wünscht. Ein bisschen Liebe, ein bisschen Krimi, ein bisschen mystische Archäologie, ein bisschen Handarbeit und ganz viel norddeutsche Cosy-Zeit.
Sämtliche Mitglieder des Strickclubs werden seitens der Autorin sehr herzlich und menschlich dargestellt; auch die Gegend um ein kleines norddeutsches Küstendörfchen wirkt sehr charmant. Alles in einem schönen und leichtflüssigen Stil geschrieben dem man sehr gut folgen kann.

Wer allerdings mit der Prämisse eines Krimis an das Buch herangeht wird enttäuscht werden. Dafür ist die Geschichte einfach mit zu wenig Tiefgang gestrickt; die "Ermittlungen" klingen hier einfach zu oft zu unglaubwürdig und oberflächlich.
Wer allerdings einen Wohlfühlroman mit ein paar kriminalistischen Einlagen lesen möchte kommt hier voll aus seine Kosten. Es ist einfach mehr COSY als Crime.

Weniger gefällt mir, dass die am Ende im Buch eingefügten Strickanleitungen nicht bebildert sind und ich die zugehörigen Stücke erst mühsam im Internet suchen muss. Normalerweise sehe ich ein Tuch/Pulli/Accessoire welches mir gefällt und ich suche nach der Anleitung und nicht umgekehrt. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich bewusst nicht so viel im Internet unterwegs sein möchte.

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Veröffentlicht am 24.04.2025

Ein Buch mit Nachhall

Die Summe unserer Teile
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Sofort nach dem Lesen konnte ich noch keine Rezession für dieses Buch schreiben, da es für mich ein Buch mit Nachhall ist. Während des Lesens und auch danach konnte ich zu den 3 Frauen der Familie leider ...

Sofort nach dem Lesen konnte ich noch keine Rezession für dieses Buch schreiben, da es für mich ein Buch mit Nachhall ist. Während des Lesens und auch danach konnte ich zu den 3 Frauen der Familie leider keine Beziehung aufbauen. Auch den Schreibstil fand ich nicht so wirklich flüssig. Die Beziehungen und Probleme der 3 unter- und zueinander waren nicht so nachhaltig herausgearbeitet wie ich es erwartet hätte. Teilweise haben die Figuren einen sehr unsympathischen Eindruck hinterlassen - wenn sie allerdings aus einem anderen Blickwinkel dargestellt wurden kamen doch der ein oder andere positive Effekt hervor. Also ein ständiges Auf und Ab. Manche Reaktionen blieben mir dennoch fremd.

Das Buch ist relativ kurz gehalten - vor allem vor dem Hintergrund, dass es 3 Generationen umfasst. Daher ist es in mancherlei Hinsicht leider etwas oberflächlich geblieben.

Dennoch offenbart es, dass Probleme zwischen Müttern und Töchtern keine neumodische Erfindung sind sondern vielmehr ein tiefgehendes uraltes Verhaltensmuster ist, egal in welcher Zeitebene.

Ich hatte mir von dem Buch etwas mehr erwartet; für eine Leserunde fand ich es schwierig.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Surf -Hotspot der anderen Art

The Surf House
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Das Cover und der Titel des Buches haben mich zuerst auf eine völlig falsche Fährte geführt - liegt vielleicht auch daran, dass ich von der Autorin bis dato noch nichts gelesen habe um sie einordnen ...

Das Cover und der Titel des Buches haben mich zuerst auf eine völlig falsche Fährte geführt - liegt vielleicht auch daran, dass ich von der Autorin bis dato noch nichts gelesen habe um sie einordnen zu können. Aber es handelt sich lt. Autorin und Verlag nicht um einen Roman sondern um einen Thriller.
Die Geschichte beginnt erst mal recht harmlos. Model Bea wirft während eines Shootings in Marokko Hals über Kopf alles über Bord und bricht aus. Bei einem Überfall auf sie in den Souks von Marrakesch wird sie zwar gerettet ersticht aber einen der Angreifer. Und schon sind wir mitten drin in einer für mich etwas skurrilen Geschichte.
Die Autorin schafft es irgendwie in einem leichten flüssigen Schreibstil einen mit auf eine Reise zu nehmen. Die Beschreibung dieses Surf Hotspots ist ihr wirklich gelungen und auch ich als Surf-Nichtke(ö)nner konnte mir ein gutes Bild machen.
Einen Zugang zur Hauptprotagonistin Bea konnte ich aber leider nicht finden - mir war sie einfach zu lebensfremd/oberflächlich; ihr Tun wirkt so gar nicht realistisch. Alles wurde mit mit zu wenig Spannung und Dramatik beschrieben; für mich eine der Hauptvoraussetzungen eines guten Thrillers. Es plätscherte irgendwie so vor sich hin. Erst auf den letzten Seiten wurde der Spannungsbogen dann etwas angezogen, war aber im Grunde genommen schon vorherzusehen. Ein paar eingestreute Details haben dazu beigetragen.

Fazit:
Für mich mehr ein Krimi bzw. spannender Roman als ein Thriller - vielleicht ein "Softthriller" von dem ich mir etwas mehr erwartet hatte. Als Strandlektüre durchaus empfehlenswert. Der Titel sowie das Cover passen für mich jetzt zumindest wieder (bis auf das Wort Thriller).

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