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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2026

ziemlich realistisch

The Night We Met
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Mein zweites Buch dieser Autorin und sicher nicht mein letztes. Und ja, es ist nicht ganz so gut wie das erste, dass ich von ihr gelesen habe aber es ist für mich immer noch nur ein Ranking innerhalb der ...

Mein zweites Buch dieser Autorin und sicher nicht mein letztes. Und ja, es ist nicht ganz so gut wie das erste, dass ich von ihr gelesen habe aber es ist für mich immer noch nur ein Ranking innerhalb der Autorin denn gegen andere ist sie immer noch eine sichere Bank für mich.

Ich mag ihren einfühlsamen und leicht humorvollen Erzählstil. Also nicht oberflächlich und keine schenkelklopfer-Witze. Keine Sorge. Und ich mag auch, dass ihre Geschichten immer eine schwierige Ebene haben. Also hier ist es ihr Freund, der psychische und andere Probleme hat. (Ich verrrate nicht zu viel.) Aber es gibt auch Alzheimer und andere Krankheiten, die das Leben der Figuren beeinflussen und die die Liebe nicht immer einfach machen.

Mir scheint, dass das nicht jeder in dieser Dimension mochte bei diesem Buch. Ich konnte allerdings vor allem Larissa sehr gut verstehen und nachvollziehen, dass sie eine Art Co-Abhängigkeit abschütteln musste bevor sie bereit war für etwas Neues. Und gerade das hat mir gut gefallen. Das Realistische daran.

Veröffentlicht am 23.02.2026

guter STart

Der letzte Sommer der Tauben
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Noah ist 14 Jahre alt, als das Kalifat in seiner Stadt und seinem Leben beginnt alles umzukrempeln. Erst ist es vor allem das Leben seines Vaters, der in seinem Bekleidungsgeschäft nicht mehr alles anbieten ...


Noah ist 14 Jahre alt, als das Kalifat in seiner Stadt und seinem Leben beginnt alles umzukrempeln. Erst ist es vor allem das Leben seines Vaters, der in seinem Bekleidungsgeschäft nicht mehr alles anbieten darf und der mit schwarzem Stift auf den Verpackungen die Frauen schwärzt und unkenntlich macht. Dann sind es die Frauen, die nicht mehr alleine auf die Straße dürfen, die nach und nach ins Haus verbannt und schwer bestraft werden für vergehen gegen die Vorgaben des Regims. Bis hin zu Steinigungen. Und dann sind es Noahs geliebte Tauben, denen man die Flügel stutzt, um sie am Wegfliegen zu hindern.

Es war mein erstes Buch von Abbas Khider einem irakstämmigen deutschen Autor. Auch wenn er weder die Stadt noch das Land benennt, weiß man, dass es Bagdad und der Irak sein könnten. Sein Schreibstil ist sehr eigen. Kurz und knapp die Kapitel, klar und direkt die Sprache. Das wirkte auf mich anfangs etwas abgehackt aber es erzeugte auch ein hohes Erzähltempo und der Autor erzählt eine wirklich eindringliche Geschichte. Am Ende bleibt eine kleine Hoffnung, die stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Veröffentlicht am 23.02.2026

guter Start

The Ordeals
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Sophia De Winter ist durch einen Blutfluch an ihren grausamen Onkel gebunden. Sie hofft, dass sie diesem Bund entkommen kann, wenn sie sich in der Akademie für Magiebegabte anmelden kann. Aber wer dort ...

Sophia De Winter ist durch einen Blutfluch an ihren grausamen Onkel gebunden. Sie hofft, dass sie diesem Bund entkommen kann, wenn sie sich in der Akademie für Magiebegabte anmelden kann. Aber wer dort aufgenommen werden will, muss einige Prüfungen bestehen. Und die sind so gefährlich und schwer, dass sie sie mit ihrer Magie alleine nicht schaffen kann. Deshalb sucht sie nach einem Verbündeten. Alden Locke erklärt sich schließlich bereit dazu.
Aber so manches kommt anders, als sie gedacht hat.

Eine Fantasygeschichte in die man sich gut reinfindet. Es ist nicht eine magische Welt voll verschiedener Magiebegabter und voller Gefahren für eine junge Frau. Das liest sich einfach sehr unterhaltsam und spannend. Ich fand, der erste Teil war so, dass man am Ende unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Also ein guter Start und ich hoffe mal, die Fortsetzung lässt nicht zu lang auf sich warten.

Veröffentlicht am 05.10.2025

hat mir gut gefallen

Heir of Storms
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Endlich mal wieder eine Young-Adult-Reihe, die mir gut gefallen hat. Aber der Reihe nach.
Tolles Cover. Endlich mal eine Geschichte, die nur aus einer Perspektive erzählt wird. Ich mag das hin und her ...

Endlich mal wieder eine Young-Adult-Reihe, die mir gut gefallen hat. Aber der Reihe nach.
Tolles Cover. Endlich mal eine Geschichte, die nur aus einer Perspektive erzählt wird. Ich mag das hin und her meist nicht. Außerdem wird es dadurch geheimnisvoller und spannender, da man nicht alle Figuren und alle Gedanken sofort präsentiert bekommt.

Der Schreibstil ist leicht lesbar aber dabei nicht platt und schon gar nicht langweilig. Der Plot ist temporeich und es geht nicht nur um Magie sondern sehr viel um die politischen und gesellschaftspolitischen Hintergründe.

Man merkt, dass die Hauptfigur sich noch entwickeln muss. Es gibt einige starke Nebenfiguren, allen voran den Bruder der Heldin. Und der ist wirklich ein großer Sympathieträger.

Etwas vorhersehbar fand ich das Liebesdreieck. Das hätte ich so nicht gebraucht. Aber das ist ja oft usus in dieser Art von Büchern. Es hat mich aber auch nicht abgeschreckt. Ich freu mich auf Teil 2.

Veröffentlicht am 05.10.2025

zarte Geschichte

Was du siehst
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Das Buch hat mich zufällig gefunden. Cover und Titel haben mich neugierig gemacht. Am Ende habe ich es geschenkt bekommen und jetzt bin ich froh, dass ich es lesen durfte.

Es geht um eine Liebesgeschichte ...

Das Buch hat mich zufällig gefunden. Cover und Titel haben mich neugierig gemacht. Am Ende habe ich es geschenkt bekommen und jetzt bin ich froh, dass ich es lesen durfte.

Es geht um eine Liebesgeschichte über viele Jahre. Schon als Kleinkinder sind Jule und Andi unzertrennlich. Daraus wird eine Jugendfreundschaft. Aber als junge Frau entschließt sich Jule, ihre Heimat zu verlassen, nach ihren Wurzeln zu suchen. Und Andi bleibt zurück und wartet und hofft.

Der zarte Erzählstil und auch das ruhige Tempo haben gut zusammen gepasst. Die Darsteller wachsen einen schnell ans Herz und man hofft, dass ihre Wünsche in Erfüllung gehen auch wenn sie manchmal scheinbar nicht zueinanderpassen.

Ich möchte nicht verraten, wie die Geschichte ausgeht. Ich fühlte mich sehr wohl mit dem Plot und auch wenn manches etwas zu positiv schien, war es doch kein süßlicher Roman. Dazu sind die Personen einfach zu realistisch.