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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2026

Pageturner

Der Freund – Ist er dein Traumpartner oder dein Killer?
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Ich habe das Buch von Freya McFadden tatsächlich schon im Februar gelesen, bin aber erst jetzt dazu gekommen, eine kurze Rezension zu schreiben.

Wie gewohnt hat mich ihr Schreibstil sofort gepackt – die ...

Ich habe das Buch von Freya McFadden tatsächlich schon im Februar gelesen, bin aber erst jetzt dazu gekommen, eine kurze Rezension zu schreiben.

Wie gewohnt hat mich ihr Schreibstil sofort gepackt – die Geschichte ist unglaublich fesselnd und lässt einen kaum los. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch, ohne dabei nachzulassen, was ich wieder einmal richtig gefeiert habe.

Ohne zu spoilern: Das Ende ist definitiv intensiv und hat einen starken Twist. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet – es kam komplett unerwartet und hat mich echt überrascht.

Insgesamt also wieder ein sehr gelungener, spannender Thriller, den ich kaum aus der Hand legen konnte.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Toller Roman

Wie du mich ansiehst
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In ihrem Roman Wie du mich ansiehst erzählt Eva Lohmann eine leise, aber eindringliche Geschichte darüber, wie sehr unser Selbstbild von außen geprägt ist und wie früh diese Prägung beginnt. Im Zentrum ...

In ihrem Roman Wie du mich ansiehst erzählt Eva Lohmann eine leise, aber eindringliche Geschichte darüber, wie sehr unser Selbstbild von außen geprägt ist und wie früh diese Prägung beginnt. Im Zentrum steht Johanna, eine Frau in ihren Vierzigern, die sich plötzlich mit der Frage konfrontiert sieht, warum ihr eigenes Aussehen eine so große Rolle in ihrem Leben spielt.

Besonders stark ist dabei Lohmanns Blick auf die Kindheit als Ursprung dieser Wahrnehmung. Schon früh lernen wir, uns durch die Augen anderer zu betrachten – ein Prozess, der sich tief einprägt und im Erwachsenenalter oft unbewusst weiterwirkt.

Es geht in dieser Geschichte nicht nur ums Älterwerden, sondern auch um Mutterschaft und den Verlust eines geliebten Menschen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Eindringlich

Salto
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Mir hat an diesem Buch besonders das angenehme Erzähltempo gefallen, das genug Raum lässt, um sich auf die Geschichte und die Emotionen einzulassen. Hervorzuheben ist auch die Einbindung der Immunerkrankung, ...

Mir hat an diesem Buch besonders das angenehme Erzähltempo gefallen, das genug Raum lässt, um sich auf die Geschichte und die Emotionen einzulassen. Hervorzuheben ist auch die Einbindung der Immunerkrankung, die sehr eindringlich und nachvollziehbar dargestellt wird.

Vor allem die Ohnmacht, die mit einer plötzlichen Diagnose einhergeht, gerade wenn man zuvor nie gesundheitliche Probleme hatte, wird unglaublich intensiv vermittelt. Diese Erfahrung wirkt authentisch und berührend, sodass man sich gut in die Situation hineinversetzen kann.

Besonders stark fand ich zudem, wie die Ängste im Zusammenhang mit der Krankheit thematisiert werden. Sie werden nicht nur oberflächlich angerissen, sondern tiefgehend und sensibel beleuchtet, was der Geschichte zusätzliche emotionale Tiefe verleiht.

Allerdings glaube ich, dass mir das Ganze als Buch noch besser gefallen hätte als in der Hörbuchversion.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Verity meets The Housemaid

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
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„Die Ehefrau“ bietet eine spannende Mischung aus bekannten Elementen, die man bereits aus Büchern wie „Verity“ oder „The Housemaid“ kennt. Auch wenn die Grundidee daher nicht völlig neu ist, tut das dem ...

„Die Ehefrau“ bietet eine spannende Mischung aus bekannten Elementen, die man bereits aus Büchern wie „Verity“ oder „The Housemaid“ kennt. Auch wenn die Grundidee daher nicht völlig neu ist, tut das dem Leseerlebnis keinen Abbruch – im Gegenteil, denn die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt.

Freida McFadden versteht es meisterhaft, ihre Leserinnen und Leser in die Handlung hineinzuziehen und immer wieder auf falsche Fährten zu locken. Die Spannung bleibt durchgehend hoch und wird durch eine teilweise düstere Atmosphäre zusätzlich verstärkt. Besonders gelungen ist die Art, wie die Geschichte einen immer wieder zweifeln lässt, wem man eigentlich glauben kann.

Ein weiteres Highlight sind die Tagebucheinträge, die für Abwechslung sorgen und die Spannung noch weiter steigern. Sie geben zusätzliche Einblicke und tragen dazu bei, die Geschichte noch intensiver zu erleben.

Wie gewohnt überrascht die Autorin am Ende mit einem unerwarteten Twist, den ich so definitiv nicht kommen sehen habe.

Insgesamt ein packender Thriller, der mich trotz vertrauter Elemente überzeugt und bestens unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Schön erzählt

Moosland
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Manchmal begegnet man beim Lesen Figuren, die einem sofort ans Herz wachsen und manchmal trifft man auf Charaktere, die eine gewisse Distanz bewahren. Genau so ging es mir mit Elsa. Elsa ist eine sehr ...

Manchmal begegnet man beim Lesen Figuren, die einem sofort ans Herz wachsen und manchmal trifft man auf Charaktere, die eine gewisse Distanz bewahren. Genau so ging es mir mit Elsa. Elsa ist eine sehr verschlossene Person. Schon früh in der Geschichte wird deutlich, dass sie ihre Gedanken und Gefühle nur selten offen zeigt. Sie wirkt zurückhaltend, beinahe geheimnisvoll, und lässt nur selten wirklich tief in ihre Welt blicken. Als Leserin habe ich deshalb gemerkt, dass ich mich ihr nicht ganz so nah gefühlt habe. Ich habe nicht wirklich Zugang zu ihr gefunden. Das lag nicht daran, dass sie uninteressant wäre, ganz im Gegenteil. Gerade ihre stille Art macht sie auf eine gewisse Weise spannend. Doch sie bleibt lange schwer greifbar. Man beobachtet sie, begleitet sie durch ihre Erlebnisse und Gedanken, aber man hat selten das Gefühl, wirklich tief in ihr Innerstes schauen zu können. Dadurch blieb eine gewisse emotionale Distanz bestehen. Elsa ist keine Figur, die sich leicht entschlüsseln lässt. Ihre Verschlossenheit gehört ganz klar zu ihrem Charakter und prägt die gesamte Atmosphäre des Buches. Man merkt, dass sie vieles mit sich selbst ausmacht und nur selten offen nach außen trägt. Das ist natürlich auch der Gesamtsituation geschuldet. Sie ist im Ausland, kann die Sprache nicht sprechen und hat eigentlich nicht wirklich direkte Bezugspersonen, die ihre Sprache sprechen.

Besonders gefallen haben mir die Erzählungen über ihre Arbeit. Man merkt beim Lesen, dass hier viel Wissen und ein feines Gespür für Details vorhanden sind. Die Beschreibungen wirken lebendig und einfach authentisch. Für mich waren diese Stellen sehr bereichernd und haben das Buch besonders interessant gemacht.
Was mich außerdem sehr eingenommen hat, war die Erzählweise. Der Schreibstil ist wirklich wunderbar schön und hat mich direkt eingenommen. 
Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte weniger von großen dramatischen Ereignissen lebt, sondern vielmehr von ihren leisen Momenten. Kleine Beobachtungen, Gedanken und Stimmungen stehen im Mittelpunkt. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man nicht unbedingt durch Spannung vorangetrieben wird, sondern durch die Atmosphäre und die Sprache. Man liest weiter, weil man in dieser Welt bleiben möchte und weil die Art zu erzählen einfach sehr schön ist und natürlich herrscht auch eine gewisse Spannung, weil man erfahren möchte wie es mit Elsa weitergeht und ob sie sich öffnen wird. 
Besonders interessant fand ich auch, dass die Geschichte zwar fiktiv ist, aber trotzdem einen wahren Hintergrund hat. 
Insgesamt war es für mich ein Buch, das vor allem durch seine Atmosphäre und seinen Schreibstil überzeugt hat. Auch wenn ich mich Elsa emotional nicht ganz so nah gefühlt habe und nicht vollständig Zugang zu ihr gefunden habe, hat mich die Geschichte dennoch auf ihre eigene Weise gefesselt. Daher gibt es auch 4 von 5 Sternen. 

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