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Veröffentlicht am 17.03.2025

Schöner Weihnachtsroman mit Tiefgang

Lichterzauber in Whispering Heights
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Ich liebe die Vorweihnachtszeit! Meist fange ich sogar schon im September mit den ersten cozy Weihnachtsfilmen und -büchern mit Kleinstadtsetting an, um mich langsam auf Weihnachten einzustimmen. Bei "Lichterzauber ...

Ich liebe die Vorweihnachtszeit! Meist fange ich sogar schon im September mit den ersten cozy Weihnachtsfilmen und -büchern mit Kleinstadtsetting an, um mich langsam auf Weihnachten einzustimmen. Bei "Lichterzauber in Whispering Heights" von Julie Larsen hatte ich auch mit einem gemütlichen Buch gerechnet – was es auch ist. Aber es ist auch noch so viel mehr.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive von Protagonistin Maggie und ihrem neuen Nachbarn Vincent. Und beide sind einfach so sympathisch! Vor allem Maggie habe ich direkt in mein Herz geschlossen. Sie liebt den Winter, Weihnachten, ihren Job als Illustratorin und sie brennt für den Weihnachtsdekowettbewerb, den die Kleinstadt Whispering Heights jedes Jahr veranstaltet.

Gleichzeitig wird aber auch schnell klar, dass Maggie ein Päckchen mit sich herumträgt. Denn sie leidet unter Angstzuständen und Panikattacken und meidet deshalb so gut es geht den Kontakt zu anderen Menschen. Umso wichtiger ist ihr der Weihnachtsdekowettbewerb, der Familien zu ihrem Haus zieht, sie sich an ihrer Dekoration erfreuen.

Doch dann zieht Vincent im Haus nebenan ein und bringt Maggies Leben völlig durcheinander. Ich musste so lachen, als Maggie ihren Ausraster wegen Vincents aufblasbarer Palme im Vorgarten hat. Es war aber so schön zu sehen, wie die beiden sich dann langsam näherkommen und Maggie sich im Laufe der Story entwickelt und etwas selbstbewusster wird.

Umgekehrt ist Maggie aber auch der Grund, dass Vincent sich in Whispering Heights einlebt und sich nach seinem Umzug nicht mehr so einsam fühlt. So ergänzen die beiden sich perfekt und begegnen sich zu einem Zeitpunkt, als beide dringend jemanden benötigen. Und wie toll und liebenswert sind bitte auch Vincents neugewonnene Zugbekanntschaften? 😍

Insgesamt ist "Lichterzauber in Whispering Heights" eine schöne und cozy Weihnachtsgeschichte mit Tiefgang, die ohne unnötiges Drama auskommt. Ich freue mich schon darauf, mehr von der Autorin zu lesen.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Ein spannender Thriller

The Killer Profile
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"Herzlichen Glückwunsch! Dein Profil wird gerade von Midnight J. bei Necto beurteilt – deine Zukunft rückt einen Schritt näher!" Als die Datenanalystin Midnight Jones bei ihrer Arbeit auf ein Profil K ...

"Herzlichen Glückwunsch! Dein Profil wird gerade von Midnight J. bei Necto beurteilt – deine Zukunft rückt einen Schritt näher!" Als die Datenanalystin Midnight Jones bei ihrer Arbeit auf ein Profil K stößt, schrillen ihre Alarmglocken. Denn alles deutet darauf hin, dass es sich bei dem Bewerber um einen Killer handelt.

Schon ab der ersten Seite von Helen Fields Thriller "The Killer Profile" hatte ich Gänsehaut pur. Der Schreibstil ist einfach toll und atmosphärisch, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Erzählt wird der Großteil der Story aus Sicht der Datenanalystin Midnight Jones, die für Unis und Unternehmen psychometrische Tests von Bewerbern auswertet – ein echt cooler und spannender Job, der mir so noch nicht begegnet ist. Midnight ist dabei eine sehr sympathische und toughe Frau, die sich liebevoll um ihre behinderte Zwillingsschwester Dawn kümmert, nachdem ihre Eltern beschlossen haben, auf Weltreise zu gehen.

Neben Midnights Perspektive gibt es auch einige Kapitel aus Sicht des Killers, seiner Opfer sowie des leitenden Ermittlers Ruskin, wobei letzterer für meinen Geschmack etwas blass geblieben ist. Umso besser hat mir aber gefallen, mehr über das Leben und die Vergangenheit des Killers zu erfahren. Es war einfach gruselig zu sehen, was für ein Psychopath und wie kaltblütig er ist.

Da weder ihr Arbeitgeber noch die Polizei Midnight ernst nehmen, versucht sie auf eigene Faust, den Menschen hinter Profil K zu identifizieren. Denn dieser kennt ihren Namen, weshalb sie alles daran setzt, um ihn zuerst zu finden. Ich fand es durchgehend spannend, Midnight bei ihren Ermittlungen zu begleiten, und die Fäden wurden am Ende logisch zusammengeführt. Ich habe die Auflösung so nicht kommen sehen und fand vor allem die Rolle von Necto echt erschreckend.

Insgesamt ist "The Killer Profile" ein sehr atmosphärischer Thriller, der durch eine sympathische Protagonistin und ein rasantes Erzähltempo überzeugt. Ich freue mich darauf, mehr von der Autorin zu lesen.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Eine sehr emotionale Own-Voice-Story

Between My Worlds
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Was für eine emotionale Achterbahnfahrt! "Between My Worlds" von Basma Hallak ist eines der Bücher, auf das ich mich dieses Jahr mit am meisten gefreut habe, da die Story von ihren eigenen Erfahrungen ...

Was für eine emotionale Achterbahnfahrt! "Between My Worlds" von Basma Hallak ist eines der Bücher, auf das ich mich dieses Jahr mit am meisten gefreut habe, da die Story von ihren eigenen Erfahrungen geprägt ist. Und das finde ich nicht nur total spannend, sondern auch sehr wichtig!

Mit Kalima hat die Autorin eine Protagonistin erschaffen, die mir von Anfang an sympathisch war. Obwohl sie mehr oder weniger auf der Flucht aus Berlin ist, nachdem ihre Foto-Ausstellung online einen Shitstorm nach sich gezogen hat, ist sie direkt im ersten Kapitel am Flughafen die ganze Zeit super lustig und schlagfertig.

Gleichzeitig hatte ich von Beginn an aber auch ein recht beklemmendes Gefühl beim Lesen. Denn obwohl Lima so tough und humorvoll erscheint, lebt sie mit der ständigen Angst, aufgrund ihres Aussehens und ihrer Religion benachteiligt zu werden – so, wie es ihr in der Vergangenheit schon unzählige Male ergangen ist. Es hat mir das Herz gebrochen, über ihre Erfahrungen mit (Alltags)Rassismus zu lesen – vor allem in den sehr emotionalen Briefen an ihren verstorbenen Vater.

Erzählt wird die Story aus den Perspektiven von Kalima und Nói, wodurch man als Leser in die Gefühls- und Gedankenwelt beider Protagonisten eintaucht. Auch Nói empfand ich dabei als äußerst liebenswerten Charakter, der so einfühlsam und empathisch ist, dass ich ihn trotz seiner anfänglich grumpy Art direkt in mein Herz geschlossen habe.

Toll fand ich auch die Chemie zwischen Lima und Nói. Die beiden verbringen so viel Zeit miteinander und es wird so früh klar, dass sie sich mögen. Allerdings sprechen sie nicht wirklich darüber, was für etwas Hin und Her sorgt. Hier hätte ich mir manchmal etwas mehr Kommunikation gewünscht.

Insgesamt ist der Autorin mit "Between My Worlds" ein sehr emotionales Debüt gelungen, das wichtige Themen anspricht. Das Ende hat mir wirklich das Herz gebrochen, weshalb ich Band 2 kaum erwarten kann, um zu erfahren, wie die Geschichte von Lima und Nói endet.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Schöner Abschluss der Reihe

Wild Card
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Nachdem ich die Rose-Hill-Reihe von Elsie Silver bisher sehr geliebt habe, war ich natürlich wahnsinnig gespannt auf den letzten Band. In "Wild Card" stehen nun Bash und Gwen im Mittelpunkt, die sich nach ...

Nachdem ich die Rose-Hill-Reihe von Elsie Silver bisher sehr geliebt habe, war ich natürlich wahnsinnig gespannt auf den letzten Band. In "Wild Card" stehen nun Bash und Gwen im Mittelpunkt, die sich nach einer magischen Nacht am Flughafen wieder aus den Augen verlieren. 👀

Nach Skylars Selfie-Vorfall mit dem Bären in "Wild Eyes" musste ich auch hier wieder feststellen: Silver hat es einfach drauf, einzigartige Kennenlernszenarien zu erschaffen. Es war einfach schön mitzuerleben, wie Bash und Gwen trotz des abgesagten Flugs das Beste aus der Situation machen. Und die beiden haben so eine enorme Chemie miteinander, dass ich es kaum erwarten konnte zu sehen, wie es zwischen ihnen weitergeht.

Umso trauriger war es, dass sie sich zunächst aus den Augen verlieren – bis sie sich ausgerechnet auf der Geburtstagsfeier von Bashs Sohn Tripp wiedersehen, der Gwen als seine Freundin vorstellt. Eine echt verzwickte Situation! Denn die Gefühle zwischen Bash und Gwen sind noch immer da, und man spürt richtig, wie sie dagegen ankämpfen.

Sowohl Bash mit seiner mürrischen Art als auch die starke und direkte Gwen habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Mein Lieblingscharakter des Buchs war aber ohne Frage Crazy Clyde! Er hat mich mit seinem Humor und seinen skurrilen Theorien immer wieder zum Lachen gebracht. 😂🤭

Was mich auf Dauer aber etwas genervt hat, war das ständige Hin und Her von Bash und Gwen. Anstatt offen miteinander zu sprechen, gehen sie sich aus dem Weg. Und auch wenn ich verstehe, dass sie Tripp nicht verletzen wollen (auch wenn er ein totaler Idiot ist), fand ich ihr Verhalten zum Teil doch recht anstrengend.

Insgesamt ist "Wild Card" ein schöner Abschluss, auch wenn es für mich der schwächste Band der Reihe ist. Silver schreibt so unglaublich schön und hat hier eine absolute Wohlfühl-Reihe geschaffen, die mich mit ihrem idyllischen Kleinstadt-Setting und den Found-Family-Vibes verzaubert hat. Ich werde Rose Hill und seine Bewohner definitiv vermissen! 🏞🩷

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Spannendes Debüt

Die Therapie
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Früher war Sebastian Fitzek mein absoluter Lieblingsautor und ich habe seine Bücher nur so verschlungen. Leider konnten mich seine neuesten Psychothriller nicht mehr so ganz überzeugen. "Die Therapie" ...

Früher war Sebastian Fitzek mein absoluter Lieblingsautor und ich habe seine Bücher nur so verschlungen. Leider konnten mich seine neuesten Psychothriller nicht mehr so ganz überzeugen. "Die Therapie" mochte ich vor vielen Jahren sehr, weshalb ich seinen Debütroman unbedingt noch einmal lesen wollte. 🤫👀

Der Einstieg ist mir super leicht gefallen, da es direkt spannend losgeht. Denn Josy, die zwölfjährige Tochter des Protagonisten Viktor Larenz, verschwindet plötzlich während eines Arztbesuchs und wird seitdem vermisst. Allein die Vorstellung ist so unfassbar traurig und ich hatte beim Lesen echt Gänsehaut.

​Fitzeks Schreibstil ist gewohnt flüssig und einnehmend. Kurze Kapitel und Cliffhanger am Ende von fast jedem Kapitel tragen dazu bei, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Toll gefallen hat mir auch das düstere Setting auf Parkum. Denn aufgrund eines Sturms sitzt Larenz isoliert auf der Insel fest – gemeinsam mit der mysteriösen Anna Spiegel, die mehr über das Verschwinden von Josy zu wissen scheint.

Wie von Fitzek gewohnt, jagt ein Plot Twist den nächsten – bis man als Leser nicht mehr weiß, was real ist und was man glauben kann.
Irgendwann war mir das ständige Hin und Her auch etwas too much; hier wäre manchmal weniger mehr gewesen.

Insgesamt ist ​"Die Therapie" ein starkes Debüt, das sich auch nach 20 Jahren noch super lesen lässt. Und in der Sammler-Edition ist das Buch auf jeden Fall auch ein optisches Highlight im Regal. Das war definitiv nicht mein letzter Reread von Fitzeks ersten Werken. 🙂

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