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Veröffentlicht am 04.05.2026

Flohmarktfund mit unerwartet großen Folgen

Hilfe, zu viele Saurier!
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Sören ist auf der Suche nach einem Freund und wollte Tommy mit seinem Flohmarktfund beeindrucken. Im ersten Anlauf klappt das nicht, aber dann wendet sich das Blatt und es wird aufregend.

Sowohl die Vorleserin ...

Sören ist auf der Suche nach einem Freund und wollte Tommy mit seinem Flohmarktfund beeindrucken. Im ersten Anlauf klappt das nicht, aber dann wendet sich das Blatt und es wird aufregend.

Sowohl die Vorleserin als auch die Zuhörer hatten bei dieser Geschichte sehr viel Spaß! Sie ist spannend und witzig. Mir gefielen so Feinheiten wie Haumichnich-Schule, Toys & Tinnef, oder dass der bewunderte Tommy mit Nachnamen Herrlich heißt.

Auch wenn Sören der Hauptakteur der Geschichte ist, so läuft ihm seine kleine Schwester Fine doch sehr schnell den Rang ab. Dieses pfiffige Mädchen ist ihrem Alter weit voraus und wir haben sie sofort in unser Herz geschlossen. Es herrschte aber die einhellige Meinung, dass niemand so ein Wunderkind zur Schwester haben wollte.

Der Schreibstil von Mars-Leo Frei ist genau richtig für Kinder und durch die direkte Ansprache zwischendurch wird man quasi in die Geschichte mit einbezogen. Den Wechsel zwischen Spannung und Humor finde ich auch gut gelungen und passend. Bereichert wird die Geschichte von den aussagekräftigen Illustrationen von Daniela Kohl.

Neben allen fantasievollen Elementen findet sich aber auch ein gutes Stück Realität wieder. Genau wie Sören sind täglich Kinder auf der Suche nach Freundschaft und überlegen sich wie das zu bewerkstelligen sein könnte. Auch das Thema Geschwister, die zwar nerven, aber man bei genauerer Betrachtung nicht mehr missen möchte ist allgegenwärtig.

Ein spannendes und witziges Kinderbuch, das uns nicht nur sehr gut gefallen hat, sondern am Ende sogar noch zu überraschen wusste.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Wieder allererste Sahne

Prost, auf die Fischer
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Ausgerechnet auf dem gemeinsamen Betriebsausflug der Brunngrieser Dienststelle findet Luise am Picknickplatz eine Leiche, eingewickelt in einem Fischernetz. So abrupt ist dieses Mal der Übergang von Freizeit ...

Ausgerechnet auf dem gemeinsamen Betriebsausflug der Brunngrieser Dienststelle findet Luise am Picknickplatz eine Leiche, eingewickelt in einem Fischernetz. So abrupt ist dieses Mal der Übergang von Freizeit zu den Ermittlungsarbeiten.

Es ist immer wieder schön, nach Brunngries zu kommen, auch wenn dort ständig gemordet wird. Das machen aber Tischler, Fink, die anderen Bekannten und natürlich die Dackeldame Resi wieder wett. Friedrich Kalpenstein beschränkt sich in seinen Krimis nicht nur auf einen engen Personenkreis, sondern gefühlt kenne ich inzwischen die gesamte Einwohnerschaft des Ortes, angefangen bei der neugierigen Nachbarin, über den Metzger, den Wirt und deren ebenso geschäftstüchtigen Ehefrauen sowie den Werkstattinhaber, den Förster und einigen mehr. Dadurch fühle ich mich nicht nur dabei, sondern mittendrin.

Der humorvolle Schreibstil mit den herrlichen Dialogen trifft genau meinen Sinn für Humor. Darunter leidet die Spannung keineswegs. Die bildhaften Beschreibungen von Brunngries und Umgebung machen Lust auf einen Urlaub in der Gegend.

Auch der zwölfte Fall sorgt wieder für allerbeste Unterhaltung voller Spannung und Humor. Ich hoffe dem Autor gehen nicht so schnell die Ideen für diese Reihe aus.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Amsterdam ist immer eine Reise wert

DUMONT direkt Reiseführer Amsterdam
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Zur Einführung gibt es einige allgemeinen Infos, Fakten und Zahlen zu der niederländischen Metropole bevor wir auf 15 unterschiedlichen Wegen ins Innere vordringen. So verschieden wie die Bevölkerung mit ...

Zur Einführung gibt es einige allgemeinen Infos, Fakten und Zahlen zu der niederländischen Metropole bevor wir auf 15 unterschiedlichen Wegen ins Innere vordringen. So verschieden wie die Bevölkerung mit 180 unterschiedlichen Nationen, so unterschiedliche sind die Orte an die uns Susanne Völler führt. Die Diversität der Bevölkerung macht sich überall bemerkbar.

Eine Grachten-Rundfahrt darf da ebenso wenig fehlen wie der Besuch des Museumsplein. Es geht aber auch in die grüne Lunge Amsterdams, das Rotlichtviertel, die Shopping-Area und noch vieles mehr. Bei jedem Ausflug gibt es interessante Informationen zu allen möglichen Themen neben Öffnungszeiten und Einkehrmöglichkeiten. So erfahre ich warum bei Bauten der Amsterdamer School die kleinen Fenster so weit oben angebracht wurden und die Küchen so klein waren. Ich höre und lese zum ersten Mal von Probierstuben, in denen der Rest aus einer Flasche, der kein ganzes Glas mehr ergibt, nicht berechnet wird.

Zusätzlich werden am Ende noch Restaurants mit Anschrift, Öffnungszeiten, Preisniveau und Angebot aufgeführt, ebenso weitere Shopping-Möglichkeiten. Nicht unwichtig sind die genannten Übernachtungsmöglichkeiten, denn nach einem langen Tag möchte man gerne die müden Füße hochlegen. Für diejenigen, die immer noch fit sind und sich in das Nachtleben stürzen möchten, finden sich auch einige Vorschläge.

Sehr hilfreich sind neben dem enthaltenen Cityplan auch die diversen Internetadressen sowie allgemeine Hinweise z. B. zur Anreise, Parksituation oder dem Öffentlichen Nahverkehr.

Da eine Tante von mir im Randgebiet von Amsterdam wohnt, waren wir schon öfter in der Stadt und ich war neugierig, ob mir der Dumont-Reiseführer etwas Neues bieten kann. Er konnte, denn ich habe neue Informationen zu bekannten Orten bekommen und von einigen für mich neue Ecken erfahren. Das Büchlein wird bei unserem nächsten Verwandtenbesuch auf jeden Fall im Reisegepäck einen Platz haben.

Veröffentlicht am 21.04.2026

Museumsbesuch mit Folgen

Henriette Huckepack – Hokus Pokus Fidibus, was ist da im Museum los?
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Im Gegensatz zu ihrer Großtante Martha findet Henriette es im Museum total spannend. Martha nörgelt nur rum bis sie eine geheimnisvolle Steintafel entdeckt. Das Entziffern der Runen hat für Martha unerwartete ...

Im Gegensatz zu ihrer Großtante Martha findet Henriette es im Museum total spannend. Martha nörgelt nur rum bis sie eine geheimnisvolle Steintafel entdeckt. Das Entziffern der Runen hat für Martha unerwartete Folgen und stellt Henriette vor ein Problem.

Wir mögen diese Reihe von Andrea Lienesch mit Henriette sehr. Sie ist eine tolle Junghexe. Ihr gelingt zwar nicht jeder Zauberspruch, was wir ziemlich witzig finden, aber dafür kann sie exzellent mit ihrem Werkzeug umgehen. Auch die tierischen Begleiter haben wir in unser Herz geschlossen.

In diesem Band lernen wir Barbara, eine Junghexe aus lang vergangenen Zeiten kennen. An der Interaktion zwischen Henriette und Barbara gefällt mir, dass sie gegenseitig von einander profitieren. Barbara ist offen für Erfindungen der Neuzeit und Henriette erkennt den Nutzen von altem Wissen. Die eine Hexe kann Zaubersprüche, die andere hat den Zauberstab und gemeinsam finden sie Lösungen.

Die Geschichte ist spannend, manchmal ein bisschen gruselig, aber auch witzig. Zusammen mit den tollen Illustrationen von Sabine Sauter ein toller Lesespaß für Kinder ab ca. 7 Jahre zum Selberlesen. Ein tolles Extra ist wie immer die Bastelanleitung am Ende der Geschichte.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Perfektion ist nicht alles

Der beste Garten der Welt
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Das Stadthörnchen Steve möchte raus in die Natur. Der Wunsch erfüllt sich als er den perfekten Platz für den besten Garten der Welt findet. Beim Herrichten und Gestalten helfen ihm alle Tiere fleißig mit ...

Das Stadthörnchen Steve möchte raus in die Natur. Der Wunsch erfüllt sich als er den perfekten Platz für den besten Garten der Welt findet. Beim Herrichten und Gestalten helfen ihm alle Tiere fleißig mit und alle freuen sich schon auf das fertige Werk.

Sehr warmherzig erzählt Alice Courtley die Geschichte von Steve, der lernt, dass Perfektion nicht alles ist. Wichtiger ist Freundschaft, Empathie und sich gemeinsam an Dingen zu erfreuen. Mich erinnert Steve an eine Nachbarin. Bei ihr darf im Garten kein Blatt auf der Erde liegen und ich habe den Verdacht, dass sie auch mit einem Lineal die Grashalme misst, ob alle gleich kurz sind.

Die vielen farbigen und in verschiedenen Techniken erstellten Illustrationen brauchen wenige bis keine Worte, um die Geschichte widerzugeben. Die ausdrucksstarke Mimik der Tiere gibt die Gefühle der Tiere sehr gut wieder.

Ein unterhaltsames und wundervolles Buch für Kinder ab ca. 3 Jahre, das Werte wie Miteinander, Teilen und sich für Neues offen zeigen in den Mittelpunkt stellt.

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