Profilbild von Daggy55

Daggy55

Lesejury Star
offline

Daggy55 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Daggy55 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2026

Was da zu hören ist im Laufe des Tages

Psst, Krach, Bumm - Wie klingt ein Tag?
0


Ich finde es erstaunlich, dass dieses Buch übersetzt werden musste, denn der Text besteht ausschließlich auch den Geräuschen, die wir im Laufe eines Tages hören. So klingelt morgens der Wecker „Klingeling!“ ...


Ich finde es erstaunlich, dass dieses Buch übersetzt werden musste, denn der Text besteht ausschließlich auch den Geräuschen, die wir im Laufe eines Tages hören. So klingelt morgens der Wecker „Klingeling!“ und Papa ruft „Huhu“ um sein Kind, das noch im Bett liegt zu grüßen. Ein „Blubb, Blubb“ kommt aus dem Aquarium und die schnurrende Katze liegt gemütlich auf der Bettdecke. Beim Frühstück wird geschlürft und geschmatzt, im Bad hören wir ein „Plitsch, Platsch“ am Waschbecken, das Auto tutet auf dem Weg zur Kita und dort geht es richtig laut her mit ganz vielen verschiedenen Geräuschen.
Ich kann mir gut vorstelle beim Vorlesen die Kinder nach den Geräuschen zu fragen, vielleicht fallen ihnen noch mehr oder andere ein? Die Illustrationen, die immer eine Doppelseite füllen sind sehr bunt und zeigen auf eine besonders Weise den Tagesablauf in der Familie. Ein fröhliches Buch, dass sicher auch kleineren Kindern schon gezeigt werden kann, denn das Nachahmen der Geräusche regt die Stimme und die Modulation sicher an.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 17.05.2026

Wird hier immer nur geflunkert?

Tante Polly
0

Auf dem Cover sehen wir Tante Polly mit ihrem roten Mofa, das wie ein Roller aussieht und hinter ihr sitzt Mirko.
Die Geschichte beginnt damit, dass Tante Polly, die eigentlich Mirkos Großtante ist, ihm ...

Auf dem Cover sehen wir Tante Polly mit ihrem roten Mofa, das wie ein Roller aussieht und hinter ihr sitzt Mirko.
Die Geschichte beginnt damit, dass Tante Polly, die eigentlich Mirkos Großtante ist, ihm zum Geburtstag eine altes Notizbuch schenkt, zu dem sie eine wilde Geschichte erzählt und das Mirko von hinten und von vorne beschreiben soll. Mirko findet Spaß daran Geschichten und Comics zu erfinden und dann gibt es auch noch eine Sammlung besonderer Worte. Die Einladung von Tante Polly, Mirko möchte sie doch in ihrem Dorf besuchen, sieht besonders Mirkos Mutter mit viel Skepsis. Doch der Vater kann sie überreden, bringt die Mutter Mirko zu Tante Polly. Hier sieht er eine Reihe Kinderbücher im Regal stehen, die er ebenfalls gerne liest.
Ich kann mir gut vorstelle, dass auch eine ganze Menge Paul Maar in Tante Polly steckt, denn sie erfindet ebenfalls Geschichten, die meist sehr unglaubwürdig klingen und auch Mirko hat oft Zweifel an der Glaubwürdigkeit seiner Tante. Aber als eine ihrer schrulligen Figuren dann doch auftaucht, bekommt Mirko Zweifel am Zweifeln. Ein witziges Buch voller wilder Abenteuer, einer doch nicht so durchgeknallten Tante und einer Freundschaft zum Nachbarsmädchen Monika.
Ich hätte mir mehr und farbige Bilder für das Buch gewünscht. Manchmal geht mir die Fantasie zu weit, so wird ein Seemann ertränkt, aber vielleicht bin ich da nur zu empfindlich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2026

Witziges Treffen mit den Teufelchen, das Fehler so liebt

Klugscheißerchen und Vehlerteufelchen
0

Es schneit und Hund Klaus-Kathrin bellt den ganzen Tag den Schnee an, ansonsten ist alles wie immer, die Familie sitzt am Frühstückstisch und bei ihnen sitzt das Klugscheißerchen. Doch diesmal passiert ...

Es schneit und Hund Klaus-Kathrin bellt den ganzen Tag den Schnee an, ansonsten ist alles wie immer, die Familie sitzt am Frühstückstisch und bei ihnen sitzt das Klugscheißerchen. Doch diesmal passiert doch etwas Ungewöhnliches, die Kinder verbessern das Klugscheißerchen und das ist am Boden zerstört. Um vielleicht doch noch etwas zu lernen, geht es dann am nächsten Tag mit zur Schule. Zunächst nimmer er am Unterricht von Tina teil, die auch gleich einen Text schreiben muss. Da ist es praktisch, dass das kleine türkise Ding, dass anders nicht sehen können, ihr ein wenig hilft. Aber dann krabbelt aus der Schublade des Lehrerinnenschreibtisch ein anders Wesen heraus. Wie sich herausstellt handelt es sich da um das Vehlerteufelchen. Ein rotes Wesen mit hörnern, dass nur einen Gummistiefel am falschen Fuß trägt. Sie flüstert den Kindern falsche Sachen zu und hat einen Riesenspaß an deren Fehlern.
Auch dieser zweite Band ist sehr witzig und die neue Figur des Vehlerteufelchens hat durchaus ihren Charme, auf den unser Klugscheißerchen dann ja auch voll abfährt. Aber weshalb die Familie Theufel im Gegensatz zu den anderen Menschen es sehen kann, erschließt sich mir nicht. Denn eine ähnliche Logik, Klugscheißer sehen das Klugscheißerchen, gibt es hier nicht. Trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht zu sehen, wie der kleine türkise Kerl schockverliebt in ein kleines rotes Teufelchen ist.
Der Text ist diesmal sehr schwierig zu lesen, da das Vehlerteufelchen die Worte verdreht (liebe Grüße von der alten RTL-Sendung „Samstag Nacht“). Die Illustrationen wieder voller Humor.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.04.2026

Schöne Vorstellung der Hinterlassenschaften

Gehen Tiere auch aufs Klo?
0

Auf dem Cover sehen schon eine Menge Tiere und wir sind gespannt, ob sie wohl alle aufs Klo gehen.
Der kleine Junge sitzt auf dem geschlossenen Toilettendeckel und eine Fliege brummt um seinen Kopf. Auf ...

Auf dem Cover sehen schon eine Menge Tiere und wir sind gespannt, ob sie wohl alle aufs Klo gehen.
Der kleine Junge sitzt auf dem geschlossenen Toilettendeckel und eine Fliege brummt um seinen Kopf. Auf der anderen Seite ist sie große abgebildet und sie moderiert die Tour durch die Tierwelt. Zunächst treffen wir eine Kuh, die einen Fladen auf die Wiese macht, auf der anderen Seite gibt es die Riesenköttell eines Ziegenbocks. Mit Lätzchen und Besteck steht unsere Fliege vor dem Pferdeapfel. „Köttel, Fladen oder Mist, jedes Tier macht, weil es frisst.“ Ist eine sich wiederholender Text. Nach der Katzte, die brav in die Kiste geht, tritt jeden Moment ein Turnschuh in einen Hundehaufen, das amüsiert meinen Enkel sehr. So treffen noch auf einige Tiere und ihre Hinterlassenschaft, bis wir wieder auf den Jungen treffen, der nun auch das Klo benutzt.
Die Illustrationen sind sehr schön und zeigen die Tiere sehr realistisch, die gereimten Texte sind an manchen Stellen etwas holperig, aber sie erklären sehr gut, wie sich die Tiere entleeren und wie die Produkte aussehen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 25.04.2026

Erstklässlerin Ida

Ich bin Ida
0

Eine fröhliche Ida kommt uns da auf dem Cover entgegen, sie freut sich, dass sie nun endlich Schulkind ist. In 20 Kapiteln werden wir sie durch das Schuljahr begleiten.
Zunächst treffen wir sie in ihrer ...

Eine fröhliche Ida kommt uns da auf dem Cover entgegen, sie freut sich, dass sie nun endlich Schulkind ist. In 20 Kapiteln werden wir sie durch das Schuljahr begleiten.
Zunächst treffen wir sie in ihrer Klasse und hier ruft sei ein Junge „Dieckie!“, da richtet Ida die Spitze ihrer Schultüte auf den Jungen und sie sagt ihm ihre Meinung. Danach ist sie zunächst über sich selbst erschrocken doch ihre Lehrerin gibt ihr Recht und Ida setzt sich neben Esra, die dann ihre Freundin wird. Ein doppelseitiges Bild zeigt wie Ida wüten auf den Jungen zugeht, es zeigt sehr gut ihre Wut und sein Erschrecken. Ida lebt mit ihren Zwei Papas zusammen Papa Till und Papa Tom. Ihre Mama wohnt in Kalifornien auf einem Berg und dort gibt es Pfauen, diese Vögel sind Idas Lieblingstiere und sie tauchen immer wieder auf, zum Schluss wird sogar eine Seifenkiste mit Pfauenfedern geschmückt.
Meine Enkelin kommt in diesem Jahr in die Schule, aber ich weiß nicht, ob ich ihr das Buch gebe, denn sie wird sicher nicht verstehen, dass ein Kind so weit von seiner Mama entfernt lebt. Sie weint sogar, wenn die Pinguine ihre Eltern verlassen. Obwohl es natürlich wichtig ist, auch andere Familienformen kennenzulernen und zu erleben, dass Ida sehr glücklich mit ihren Papas ist. In einigen Geschichten geht es um Abkürzungen wie LOL oder BFF, ich habe solche Begriffe noch nicht bei meinem Enkel gehört, aber vielleicht tauche sie in anderen Schulen auf.
Der Text beginnt immer mit dem Alter von Ida, leider ändert sich das von 6 auf 7, obwohl der Geburtstag erst in einem späteren Kapitel gefeiert wird. Ich mag solche unlogische Sachen nicht so gerne.
Ein Buch mit schönen Erlebnissen im ersten Schuljahr und vielen schönen bunten, teilweise großen Illustrationen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere