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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Ein sanfter Schulstart mit einem ganz besonderen Begleiter

Sammy Schlappohr (Band 1) – Vier Pfoten für den Schulstart
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Das Cover wirkt warm und freundlich und vermittelt sofort dieses Gefühl von Neubeginn, Neugier und einer leichten Aufregung, wie sie viele Kinder am ersten Schultag empfinden. Auch die Illustrationen im ...

Das Cover wirkt warm und freundlich und vermittelt sofort dieses Gefühl von Neubeginn, Neugier und einer leichten Aufregung, wie sie viele Kinder am ersten Schultag empfinden. Auch die Illustrationen im gesamten Buch greifen diese Stimmung sehr stimmig auf. Sie sind weich gezeichnet, detailreich und voller kleiner Emotionen, die die Figuren lebendig wirken lassen. Besonders Sammy Schlappohr wird dabei sehr sympathisch und ausdrucksstark dargestellt und gewinnt schnell an Nähe.
Die Geschichte begleitet den Start in die Schule aus einer besonderen Perspektive, denn hier erzählt der Schulhund selbst. Sammy beobachtet aufmerksam, spürt sehr fein, wenn Unsicherheit in der Luft liegt, und ist genau dort zur Stelle, wo ein bisschen Mut oder Trost gebraucht wird. Ganz ohne Eile entfaltet sich der Schulalltag mit Einschulung, ersten Eindrücken und vielen kleinen Momenten des Ankommens.
Sehr gelungen ist die Darstellung der Kinder, die mit unterschiedlichen Gefühlen in diesen neuen Lebensabschnitt starten. Manche sind voller Vorfreude, andere noch vorsichtig oder unsicher. Diese Vielfalt wirkt natürlich und nahbar und macht die Geschichte besonders glaubwürdig und alltagsnah.
Der Schreibstil ist ruhig, klar und angenehm zugänglich und eignet sich wunderbar zum Vorlesen oder gemeinsamen Entdecken. Alles wirkt harmonisch aufeinander abgestimmt und schafft eine sanfte Balance zwischen Gefühl und Alltag.
Ein sehr einfühlsames Vorlesebuch für die Zeit rund um die Einschulung, das Kinder behutsam auf ihren neuen Lebensabschnitt vorbereitet. Es nimmt Unsicherheiten ernst, vermittelt Geborgenheit und stärkt das Vertrauen in sich selbst und die neue Umgebung. Besonders schön ist, wie selbstverständlich hier gezeigt wird, dass jedes Kind mit seinen Gefühlen gesehen wird und genau so richtig ist, wie es ist.

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Veröffentlicht am 17.04.2026

Zwei Wochen Ponyhof – ein Traum wird wahr

Ponystarke Ferien. Ein Pferdetraum wird wahr (Band 1)
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Das Buch ist eine richtig schöne Geschichte für alle, die Pferde lieben. Die Erzählung über die Ferien auf dem dänischen Ponyhof ist von der ersten Minute an spannend und man bekommt beim Lesen direkt ...

Das Buch ist eine richtig schöne Geschichte für alle, die Pferde lieben. Die Erzählung über die Ferien auf dem dänischen Ponyhof ist von der ersten Minute an spannend und man bekommt beim Lesen direkt selbst Lust auf Urlaub. Besonders toll ist die Gestaltung mit den vielen Zeichnungen, die den Text auflockern und den Hof richtig lebendig wirken lassen.
Man taucht sofort in den Alltag mit den Ponys ein und spürt die herzliche Atmosphäre vor Ort. Mir hat gut gefallen, dass nicht alles nur perfekt ist, sondern auch spannende Rätsel und kleine Reibereien in der Gruppe vorkommen. Es macht Spaß mitzuraten, was hinter den nächtlichen Vorfällen steckt und warum sich manche Kinder erst zickig verhalten. Die Auflösung zeigt auf eine sehr schöne Weise, dass man Menschen erst besser kennenlernen muss, bevor man über sie urteilt.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und durch die neugierig machenden Überschriften möchte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Man fühlt sich beim Lesen wie ein Teil der Gruppe und möchte am liebsten selbst auf diesem Hof Ferien machen. Für alle Pferdefans ist dieses Abenteuer eine absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Ein stiller Roman

Alma
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Schon das Cover strahlt eine besondere Atmosphäre aus. Es wirkt ruhig und zugleich nachdenklich, fast wie ein Fenster in eine Stadt, die mehr erzählt, als man auf den ersten Blick erkennt. Die Gestaltung ...

Schon das Cover strahlt eine besondere Atmosphäre aus. Es wirkt ruhig und zugleich nachdenklich, fast wie ein Fenster in eine Stadt, die mehr erzählt, als man auf den ersten Blick erkennt. Die Gestaltung passt stimmig zu der Geschichte, die sich zwischen Erinnerung, Verlust und der Suche nach Identität entfaltet.
Im Mittelpunkt steht Alma, die nach dem Tod ihres Vaters in ihre Heimatstadt Triest zurückkehrt. Diese Stadt an der Grenze zwischen Ost und West ist weit mehr als nur Kulisse. Sie wird zum Spiegel ihrer inneren Zerrissenheit. Zwischen den vertrauten Kaffeehäusern der Großeltern, den Erinnerungen an unbeschwerte Sommer und der Straße Richtung Osten, auf der ihr Vater immer wieder verschwand, tauchen alte Fragen auf, die nie wirklich beantwortet wurden. Auch die Begegnung mit Vili, ihrer Jugendliebe, bringt längst verdrängte Gefühle zurück.
Die Figuren wirken vielschichtig und glaubwürdig gezeichnet. Besonders Alma erscheint als Frau, die lernen muss, ihre eigene Geschichte anzunehmen. Ihre Gedanken und Empfindungen werden einfühlsam dargestellt, ohne aufdringlich zu wirken.
Der Schreibstil ist ruhig, fast poetisch, und verlangt Aufmerksamkeit. Die Erzählweise entfaltet sich behutsam und verbindet verschiedene Zeitebenen miteinander. Dadurch entsteht eine dichte Stimmung, die lange nachhallt.
Im Fazit bleibt ein Roman, der nicht laut sein möchte, sondern durch seine Tiefe berührt. Für mich ist Alma ein Buch, das Zeit braucht und genau deshalb so eindrücklich ist. Eine klare Empfehlung für alle, die stille, anspruchsvolle Geschichten lieben.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Bewusster Genuss

Süßer Genuss
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Die Gestaltung wirkt modern und freundlich, die stimmungsvollen Fotografien machen sofort Lust aufs Ausprobieren. Das Layout ist übersichtlich, die Rezepte sind klar strukturiert und angenehm präsentiert. ...

Die Gestaltung wirkt modern und freundlich, die stimmungsvollen Fotografien machen sofort Lust aufs Ausprobieren. Das Layout ist übersichtlich, die Rezepte sind klar strukturiert und angenehm präsentiert. Bereits beim ersten Durchblättern entsteht das Gefühl, hier eine liebevolle Sammlung in Händen zu halten.
Inhaltlich bietet das Buch eine breite Auswahl an Kuchen, Desserts, Eis und kleinen Naschereien, die konsequent ohne Zucker, Gluten und Laktose auskommen. Stattdessen setzt die Autorin auf natürliche Süße aus Früchten sowie auf alternative Mehlsorten und gesunde Zutaten. Ergänzend findet sich ein Theorieteil zur Entstehung von Heißhunger und zum Umgang mit Süßgelüsten. Dieser liest sich verständlich und motivierend, bleibt jedoch in manchen Punkten eher allgemein und hätte stellenweise etwas tiefer gehen dürfen.
Die Rezepte sind gut nachvollziehbar beschrieben und überwiegend alltagstauglich. Viele Zutaten sind problemlos erhältlich, was positiv auffällt. Allerdings greifen zahlreiche Rezepte auf Datteln als Hauptsüße zurück, wodurch sich geschmacklich eine gewisse Wiederholung ergibt. Auch wer sehr trockenes Gebäck bevorzugt, wird hier nicht immer fündig, da viele Varianten bewusst saftig gehalten sind.
Im Fazit überzeugt das Buch mit einer kreativen und gesunden Rezeptauswahl, auch wenn nicht jede Idee gleichermaßen begeistert. Für alle, die neue Wege des bewussten Naschens entdecken möchten, ist es dennoch eine klare Empfehlung wert.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Zwischen Herzklopfen und Gewissensfragen

Wild Card
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Elsie Silver erzählt eine gefühlvolle Liebesgeschichte, deren Weg alles andere als einfach ist. Im Mittelpunkt stehen Gwen und Bash, die nach einer besonderen ersten Begegnung unerwartet wieder aufeinandertreffen. ...

Elsie Silver erzählt eine gefühlvolle Liebesgeschichte, deren Weg alles andere als einfach ist. Im Mittelpunkt stehen Gwen und Bash, die nach einer besonderen ersten Begegnung unerwartet wieder aufeinandertreffen. Die Situation könnte komplizierter kaum sein, denn Bash ist der Vater von Gwens Exfreund. Aus dieser Konstellation entsteht eine emotionale Spannung, die sich leise, aber eindringlich durch den gesamten Roman zieht.
Gwen begeistert mit ihrer offenen, warmherzigen Art und einer spürbaren inneren Stärke. Bash hingegen trägt Verantwortung und Zweifel mit sich, was ihn zunächst zurückhaltend wirken lässt. Gerade dieses Zusammenspiel aus Optimismus und Ernsthaftigkeit verleiht ihrer Beziehung Tiefe. Die Nebenfiguren fügen sich stimmig ein und lassen die Kleinstadtatmosphäre lebendig wirken.
Elsie Silvers Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Sie verbindet leichte, humorvolle Momente mit emotionalen Passagen, ohne ins Dramatische abzudriften. Die Annäherung der beiden wirkt nachvollziehbar und authentisch, was die Geschichte besonders berührend macht.
Im Fazit ist „Wild Card“ eine Romance über Loyalität, Mut und das Hören auf das eigene Herz. Für mich war es eine bewegende Geschichte, die trotz der komplizierten Umstände warm und hoffnungsvoll bleibt.

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