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Veröffentlicht am 17.04.2025

Ein unerwartet fantastischer, magischer Zirkusbesuch.

Play of Hearts
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Was Juli Dorne hier erschaffen hat ist der reinste Wahnsinn. Diese Welt, in die sie mich entführt hat ist so fantastisch und vielseitig, dass ich mir sicher bin, dass es auch in Band 2 noch so viel Neues ...

Was Juli Dorne hier erschaffen hat ist der reinste Wahnsinn. Diese Welt, in die sie mich entführt hat ist so fantastisch und vielseitig, dass ich mir sicher bin, dass es auch in Band 2 noch so viel Neues zu entdecken und entschlüsseln geben wird.

Wir begleiten Genevieve, aka Evie, die so traurig und einsam ist, dass sie sich von einem Jungen in einem Spiegel nur eines wünscht: einen Freund. Im Austausch gegen ihr Herz, wenn er es verlangt. Kurz darauf soll sie eben diesen bekommen. Nur leider hat sie zusätzlich noch die Fähigkeit erhalten, Menschen, allein mit der bloßen Berührung ihrer Hände, das Leben aus zu saugen.
Jahre später, in denen sie völlig isoliert und nur noch mit Handschuhen verbracht hat, trifft sie Arthur. In den sie sich verliebt. Und der eine zu großen Preis für ihre Liebe bezahlt.
Jetzt kann ihr nur noch ein Zirkus und dessen Hauptattraktion helfen.

Schon allein der Aufbau des Zirkus und das ganze Worldbuilding drumherum waren einfach nur richtig einnehmend.
Und dann die ganzen Protagonisten. Ja, es gibt mehr davon und alle sind auf ihre Art wichtig. Ich liebe ja den found Family Trope ganz besonders.

Evies Entwicklung gefällt mir richtig gut. Ich liebe es, dass sie nach und nach etwas mehr an sich glaubt, auch wenn sie weiterhin unsicher ist. Ihr Leben war nunmal bis dahin nicht sonderlich schön. Ihre Vorgeschichte hat mich unglaublich getroffen und mitleiden lassen. Das tat teilweise einfach nur unglaublich weh.

Und dann ist da noch Rémi. Die Hauptattraktionen im Zirkus und gleichzeitig der unbeliebteste und gefürchtetste der Darsteller. Er wirkt absolut kalt und ich liebe es, ihm zuzusehen, wie er so ganz langsam auftaut. Aber kann man ihm trauen?

Und Arthur? Er wirkt von Beginn an so süß und schüchtern, so offensichtlich verliebt. Ihm traue ich irgendwie von Anfang nicht so richtig über den Weg. Arthur fühlt sich zu glatt, zu brav an. Mein Bauchgefühl sagt nein, Evie lauf!

Und dann sind da Enif und Atlas und noch weitere, die der Geschichte so viel mehr Tiefe und Charakter mit auf den Weg geben. Und jeder Einzelne trägt seine Geschichte mit sich. Und ich bin auf jede einzelne davon gespannt.

Den Plottwist am Ende sah ich tatsächlich relativ früh kommen, noch weit vor der Hälfte. Aber wie und warum? Das ist mir selbst jetzt noch nicht klar. Und alleine deswegen bin ich mir sicher, dass Band 2 eine absolute Wundertüte werden wird. Es ist bereits so viel passiert, aber ich glaube, da steckt noch so viel mehr dahinter und es wird nochmal so viel mehr passieren als jetzt hier in Teil 1.
Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten, da es so viele offene Fragen für mich gibt, auf die ich noch keine Antwort erhalten habe und für die ich nicht annähernd eine Erklärung habe. Wenn Juli alles richtig gemacht hat, dann kann Band 2 für mich ein 5 Sterne Jahreshighlight werden und ich freue mich jetzt schon wahnsinnig darauf!

Ich kann Play of Hearts jedem empfehlen, der eine Fantasy sucht, an die man durchaus mit Köpfchen rangehen muss.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Eine rundum gelungene RomCom mit Werwölfen.

The Fake Mate – Die Liebe ist eine Bestie für sich
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Das Cover hat mich schon total für sich eingenommen. The Fake Mate? Also Werwölfe bzw Wolfs-Gestaltwandler? Und das als Fake? Das kann nur schief gehen, wenn man öfter über Werwölfe liest und bedenkt, ...

Das Cover hat mich schon total für sich eingenommen. The Fake Mate? Also Werwölfe bzw Wolfs-Gestaltwandler? Und das als Fake? Das kann nur schief gehen, wenn man öfter über Werwölfe liest und bedenkt, wie ebenjene agieren und reagieren. Deswegen war für mich sofort klar, dass ich das lesen MUSS! Denn Spoiler: Ich liebe, liebe, liebe Werwölfe. Generell bin ich ja das totale Fantasy Girl, aber Werwölfe stehen für mich schon lange ganz oben. Und ich meine KNOTEN!!! Was soll ich noch mehr sagen? 😅 I love it !

Der Schreibstil ist wahnsinnig angenehm und locker und lässt sich super zügig weglesen. Man rast nur so durch die Seiten.

Mackenzie hat mir von Beginn an super gut gefallen. Sie ist tough, weiß, was sie will - und was sie definitiv nicht will - und lässt sich auch nichts vorschreiben. Sie hat einen tollen Freundeskreis, auf den sie sich immer verlassen kann und ihre Großeltern, bei denen sie aufgewachsen ist. Und vor allem ihre Granny, die sie über alles liebt und sich liebend gerne in ihre Liebesleben einmischt. Wie sollte es auch anders sein?
Und dann ist da noch Noah. Hach ja ... KEIN Alpha wie er im Buche steht. Und ich muss sagen, das hat mir wahnsinnig gut gefallen! Noah ist nicht das typische Alpha-Loch sondern eher schüchtern und zurückhaltend und möchte einfach nur seine Ruhe. Und am allerliebsten wäre es ihm gewesen, dass nie jemand davon erfahren hätte, dass er überhaupt ein Alpha ist. Naja, mit dem Thema ist er ja auch nicht so ganz allein 🤫 Noah lebt im Vergleich zu Mackenzie eher zurückgezogen, hat quasi keine Freunde, bis auf Paul, und ebenso eine doch sehr ... enthusiastische Mutter - die sich auch liebend gerne in sein Liebesleben einbringen würde. Wenn ihr lieber Sohn denn eines hätte.

Ich habe die Gespräche zwischen Mackenzie und ihrer Großmutter wahnsinnig geliebt und sich das ein oder andere Tränchen verdrückt, als so die Hintergründe zu Macks Denken auf den Tisch kamen. Und auch die Telefonate zwischen Noah und seiner Mum waren jedesmal ein Highlight - ich sage nur "Wortwahl!" 😂

Für mich hat einfach alles gepasst. Es war schön, es war traurig, es war lustig, es war romantisch, es gab Drama und jede Menge Spice (nur falls das für jemanden ein k.o. Kriterium sein sollte).

Was mich tatsächlich.ende gestört hat, war der abrupte Schluss. Ich hätte liebend gerne der ersten Zusammenführung von Mackenzie und Noahs Mum beigewohnt und diese nicht nur in einem Nebensatz abgehandelt bekommen. Denn das wäre mit Sicherheit nochmals ein Highlight der Geschichte gewesen. Daher rührt auch der halbe Stern Abzug - hier hat mir einfach was gefehlt.

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der gerne langsam in die Welt der Wölfe einsteigen oder einfach mal eine andere Art Werwolf Story lesen möchte. Ein rundum gelungenes Werk.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Magische Wesen, Hexen, Drachenwandler und ein interessantes Magiesystem - was will man mehr?

A City of Flames
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Zu Beginn wurde ich relativ kurzfristig durch das Cover und den Titel auf das Buch aufmerksam. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, folgte direkt die Leseprobe. Und dann musste die Geschichte ...

Zu Beginn wurde ich relativ kurzfristig durch das Cover und den Titel auf das Buch aufmerksam. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, folgte direkt die Leseprobe. Und dann musste die Geschichte einfach einziehen.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Nara als Ich-Erzähler. Nara, die versucht sich und ihre drei älteren Brüder durchzubringen und die Jungs zu beschützen. Leider hat sie sich dazu mit dem falschen Mann eingelassen und muss nun schon seit Jahren gefährliche Kreaturen für ihren Peiniger fangen. Doch Nara möchte eigentlich nur in die Fußstapfen ihres, von einem Drachen getöteten, Vaters treten und Venatorin werden - Drachenjägerin. Denn sie möchte sich unbedingt an den Wesen rächen, die für den Tod ihres Vaters verantwortlich sind.
Endlich scheint ihre Zeit gekommen, als ihr Dorf von einem Drachen angegriffen wird und sie, im Versuch ihre Brüder zu finden und zu schützen, sich vor den Drachen stellt und das Unmögliche geschieht - der Drache legt sich zu ihren Füßen nieder. Und zieht somit die Aufmerksamkeit der durchreisenden Venatoren aus der Hauptstadt auf Naralia Ambrose.

Wie es ab hier weitergeht? Das müsst ihr selbst lesen 😉

Nara ist eine taffe, junge Frau, die bereits mit beiden Beinen fest im Leben steht. Leider hat sie unterwegs zwischendurch kurz ein klein wenig von dieser Stärke verloren, die zum Glück aber schnell wieder zurückkam. Mir gefällt ihre Entwicklung wahnsinnig gut, bis auf ein, zwei kleinere Punkte. Auch dass sie eine Freundin findet, finde ich wahnsinnig toll. Wurde sie doch bisher in ihrem Leben immer von allen gemieden, weil sie zu stark, zu grob war.

Die Jungs haben mich in ein völliges Gefühlschaos gestürzt.
Da ist Lorcan, der Venator, der sie quasi entdeckt hat, von dem ich lange nicht wusste, sollte ich ihm trauen - oder besser nicht?
Da ist Rydan, ebenfalls ein Auszubildender zum Venator.
Da ist der goldene Dieb - ein Drachenwandler, der gerne schöne und glänzende Dinge stiehlt -, der seine Spielchen mit ihr zu spielen scheint.
Und ich habe mich immer wieder gefragt: Wie hängen diese Jungs zusammen? Und mit jeder Seite habe ich sämtliche zuvor angestellten Vermutungen direkt wieder verworfen. Nur um die nächsten abstrusen Theorien aufzustellen.
Spoiler: I never see this coming! In keiner einzigen Version!

Und dann ist da noch Link. Link war der einzige Kerl in der Runde, der mich nicht verwirrt hat. Link ist ein guter Junge 😅

Im Gegensatz zur Königin. Mit der wurde ich leider von Beginn an nicht so richtig warm. Kennt ihr diese Tussis, die euch komplett fremd sind, aber euch direkt permanent ins Gesicht grinsen und einen auf beste Freundin machen wollen? So habe ich mich hier gefühlt. Ich mochte sie Frau nicht. Ganz komischer Mensch - oder auch nicht? -, von dem ich aber dennoch hoffe, in Band 2 noch mehr Hintergrundwissen dazu zu erfahren.

Ich hatte absolut keine Ahnung, wo diese Reise hingehen sollte. Nicht mal während des Lesens kam mir irgendeine Idee und so ließ ich mich einfach treiben und hab's genommen, wie es eben kam. Und es kam dicke!
Zwischendurch hatte die Spannung mal etwas nachgelassen, aber dann ging es Richtung die letzten 15-20% und es nahm nochmal so dermaßen an Fahrt auf, dass aussteigen absolut keine Möglichkeit mehr war und ich den Rest in einem Rutsch verschlungen habe.

Jetzt bin ich sehr gespannt, welche neuen Orte mich und welche Abenteuer Nara in Band 2 erwarten werden. Welche Rolle der ein oder andere Charakter im weiteren Verlauf noch spielen wird. Und ob wir einen ganz bestimmten Charakter wirklich endgültig verloren haben. Ich glaube ja noch nicht wirklich dran - we will see.

Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und hatte wahnsinnig viel Spaß beim Lesen. Es war richtig toll! Von mir eine ganz klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 13.12.2024

Ja, ja und nochmal ja! 🖤

Fallen Courts 1: Conquer
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Fangen wir doch erstmal ganz kurz mit dem Offensichtlichen an. Das Cover hat mir wahnsinnig gut gefallen und in Verbindung mit dem Titel direkt mein Interesse geweckt. Also gesagt, getan ... Erstmal Klappentext ...

Fangen wir doch erstmal ganz kurz mit dem Offensichtlichen an. Das Cover hat mir wahnsinnig gut gefallen und in Verbindung mit dem Titel direkt mein Interesse geweckt. Also gesagt, getan ... Erstmal Klappentext checken. Fae, Rebellen, alternative Welt? Jep, wird geholt; muss ich lesen! Und was soll ich sagen?

Ich glaube, ich liebe diese Reihe jetzt schon!

Die Geschichte ist bis dato aus der Sicht der Hauptprotagonistin Key geschrieben. Zum Ende bekommen wir noch ein paar wenige Seiten aus einer zweiten Perspektive, davon hätte ich gerne mehr in den nächsten Teilen.

Wir folgen in dieser Reihe Key, die in einer Zwischenwelt - genannt Breyta - lebt, die die Anderwelt, die Heimat der Fae und Elfen, und die Erde, die Heimat der Menschen, voneinander trennt. Breyta war ursprünglich auch von Menschen besiedelt, die dort nur eine höhere Lebenserwartung haben. Als verbannte Menschen von der Erde aus in Breyta einfielen und Tod und Verderben mit sich brachten, tauchten die Fae auf um Breyta zu retten und gründeten somit die letzten 3 Städte, in denen das (Über-)Leben noch möglich war. Um diese Städte zu schützen werden jährlich die stärksten Kinder auf der Wächterakademie aufgenommen und zu Wächtern ausgebildet. Key ist mit 19 nun bereits 1 Jahr fertig mit ihrer Ausbildung und patrouilliert täglich entlang des Zauns ... Bis sie schlussendlich von den Rebellen entführt wird und deren Anführer zugebracht werden soll. Key versucht mit aller Macht zu entkommen. Doch was geschieht, wenn sie Dinge erfährt, die ihr gesamtes Weltbild erschüttern?

Ich liebe den Schreibstil und die Idee an sich total. Die Charaktere sind richtig gut ausgearbeitet und immer wieder aufs Neue für Überraschungen gut. Ich persönlich mag das sehr, weil es so nicht langweilig wird. Und seien wir doch mal ehrlich, Langweiler mag keiner und man kennt jemanden auch nie nach nur wenigen Tagen so richtig. Man lernt immer neue Seiten an Menschen kennen, die man noch nicht so lange kennt.
Der Humor ist definitiv auch nicht zu verachten, was mir generell immer sehr zusagt. 😅
Key kümmert sich aufopferungsvoll um ihren jüngeren Bruder Luke, ist super schlagfertig, bodenlos sarkastisch und definitiv nicht, was ich zu Beginn erwartet hatte. Und das liebe ich umso mehr an ihr. Sie sorgt durchaus für den ein oder anderen Schock. Ich mag ihre Entwicklung sehr, auch wenn, oder vielleicht sogar gerade weil, sie sich vermeintlich von stark zu schwächlich entwickelt.
Auch Tarmo gefällt mir total. Ich dachte tatsächlich bis zuletzt ihn gut einschätzen zu können. Betonung liegt auf ich dachte ... Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass der letzte Satz ein Schock war.
Und die ganzen anderen Charaktere? Yes! Nehme ich. Naja, auf einen hätte ich durchaus verzichten können, aber der kriegt hoffentlich auch noch sein Fett weg in einem der nächsten Teile.

Der Anfang war mir ein klitzekleines bisschen zu langgezogen, aber ich kann durchaus sagen, dass Fallen Courts zu meinen Highlights gehört dieses Jahr. Ich freue mich definitiv auf Band 2 und Ende Mai 2025 kann nach diesem Ende nicht früh genug kommen.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Überraschend faszinierend.

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
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An dieser Stelle eine kleine Warnung:
Ich kann nicht versprechen, dass ich es komplett spoilerfrei durch die Rezension schaffe, aber ich gebe mein bestes.

The Rose Bargain »Hof der Dornen«, allein dieser ...

An dieser Stelle eine kleine Warnung:
Ich kann nicht versprechen, dass ich es komplett spoilerfrei durch die Rezension schaffe, aber ich gebe mein bestes.

The Rose Bargain »Hof der Dornen«, allein dieser Titel und dann noch in Verbindung mit diesem wunderschönen, schlicht gehaltenen Cover, hatte mich direkt an der Angel. Der Klappentext war vielversprechend und bei Fae bin ich sowieso immer am Start.

Dass wir hier die eher grausame Version der Fae bekommen, war nicht allzu überraschend. Das Ausmaß hat mich jedoch schon etwas überrumpelt. Inwiefern und was genau ich damit meine, müsst ihr aber schon selbst lesen. :)

Ivy hat mir als Hauptprotagonistin wahnsinnig gut gefallen. Sie ist stark, unnachgiebig und doch auf eine Art sanft, die dafür sorgt, dass man nur zu gerne ihre beste Freundin sein möchte. Sie ist klug und gewitzt, aber auch unsicher. Und das meiste macht sie einfach mit ihrem Trotz wett.
Emmett ist ein Casanova wie er im Buche steht. Aber Obacht, dieser Prinz führt einen auch gerne in die Irre, um sein zartes Herz zu beschützen, sodass hoffentlich niemals jemand einen Weg über die hctra hoch errichteten Mauern findet, die ebendieses schützen sollen.
Bram ist der leibliche Sohn der Königin und somit der Kronprinz. Überirdisch schön, galant und äußerst charmant auf der Suche nach seiner zukünftigen Braut.

Es gäbe hier noch viel mehr Charaktere, die man erwähnen könnte und sollte, aber das würde schlichtweg den Rahmen sprengen. Diese dürft ihr aber völlig unbedarft einfach selbst kennenlernen, während ihr in die Welt des Hofs der Dornen eintaucht.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Ivy erzählt, wird zwischendurch aber immer mal wieder von einem Kapitel aus Sicht einer der übriggebliebenen Brautanwärterinnen und einem der Prinzen unterbrochen.

Was ich ganz besonders an dem Buch mochte, war das Regency-Setting. Ich liebe einfach diese Zeit und was sie alles an Material mit sich bringt, das zu verwenden Sasha Peyton Smith sich nicht gescheut hat. Ballkleider, Reitkleidung, Kutschen, Männer in Fracks, der geziemte Umgang mit dem anderen Geschlecht, gesellschaftliche Skandale, die Brautwerbung, die Sprache.... Das alles in Kombination ergibt einfach ein Setting, das ich immer lieben werde und auch immer wieder gerne lese. Das ganze jedoch mit Fantasy zu verbinden und noch eine Runde Bachelor in den Topf zu werfen, hat es noch so richtig spannend gemacht.

Kleine Kämpfe unter den Frauen, Geheimnisse unter den Dächern des Palasts und zart aufblühende Gefühle in allen Ecken haben die Geschichte rundgeschliffen.
Ich hatte sehr früh schon ein gewisses Gefühl in Bezug auf eine Person, das ich nie so wirklich abschütteln konnte. Und dieses Gefühl hat sich im Verlauf immer wieder verfestigt. Nur um mich am Ende eines besseren zu belehren, dass meine Abgründe offenbar noch lange nicht so tief reichen wie die der Autorin. Und alles noch schlimmer kam als erwartet. Das Ende kam also nicht völlig überraschend, die Dimensionen davon jedoch schon.
Die Geschichte endet also mit einem kleinen Paukenschlag. Weswegen ich Band 2 jetzt kaum erwarten kann.

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