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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2026

Cozy und schön

Ignite (New Beginnings at Cloverleigh Farm 1)
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Das Buch "Ignite: Next Door to a Firefighter" konnte mich ja schon sehr durch den Klappentext ansprechen. Kaum hatte ich es in der Hand musste ich auch sofort damit loslegen. Dabei lernt man direkt die ...

Das Buch "Ignite: Next Door to a Firefighter" konnte mich ja schon sehr durch den Klappentext ansprechen. Kaum hatte ich es in der Hand musste ich auch sofort damit loslegen. Dabei lernt man direkt die beiden Hauptprotagonisten Winnie und Dex kennen. Winnie hat den Männern abgeschworen, zumindest was Beziehungen angeht. Sie glaubt an die Liebe und bezeichnet sich selbst als Liebesjunkie. Doch nun reicht es ihr und sie macht eine Pause. Dabei steht ihr ihre beste Freundin Ellie zur Seite, mit der sie gemeinsam eine Wette abgeschlossen hat. Sie darf sich bis zu Weihnachten nicht verlieben, ansonsten hat Winnie die Wette verloren. Wäre da nur noch ihr neuer Nachbar. Dex ist ein Feuerwehrmann, gutaussehend und Single Dad. Mit dabei sind seine beiden Mädchen Luna und Hallie. Er möchte ihnen gerecht werden und für sie der Dad sein, den die beiden brauchen. Nur ist Dex dazu auch noch Sturr und glaubt nicht an die Liebe. Nach einer gescheiterten Ehe und einer Kindheit, die ihm immer in Erinnerung bleibt, will er nichts mehr von Beziehungen wissen. Als er Winnie kennenlernt, ist er sofort angezogen von ihr. Dabei bleibt es nur bei belanglosem und soll nichts ernstes werden. Nur was passiert, wenn die Gefühle was anderes sprechen und er diesmal die Frau für immer gefunden hat?

Winnie ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie war freundlich, hatte mit ihren zweiundzwanzig Jahren etwas kindliches an sich und war trotzdem erwachsener als andere. Gemeinsam mit ihrer Katze Piglet lebt sie in einem Reihenhaus und genießt ihr Leben. Allerdings hatte sie bisher keine sonderlich schöne Beziehungen. Das hat sie geprägt und man merkt es auch. Trotzdem ist und bleibt sie ein Liebesjunkie. Sie bringt auch Humor in die Story und wächst sogar über sich hinaus. Ich fand sie am Ende hin sogar ziemlich stark. Sie zeigt Emotionen und Gefühle und das hat sie einfach so sympathisch gemacht.
Dex ist anfangs ein mürrischer Kerl. So viel wie er am Anfang geflucht hat, ich habe mich dadurch durchaus köstlich amüsiert. Luna und Hallie sind seine Töchter, die er über alles liebt. Die beiden haben es sich nicht nehmen lassen, jedesmal über ihren Daddy herzzuziehen. Dadurch hat Dex nicht nur seine mürrische Seite gezeigt. Er hat eindeutig das Herz am rechten Fleck und seine zwei Mädchen bedeuten ihm die Welt. Allerdings hat er auch mit ein paar Dämonen zu kämpfen. Seine Ehe mit seiner Ex Frau ging nicht gut aus. Sie hat er sich auch den Beziehungen abgeschworen. Er hatte Angst und das konnte ich gut nachvollziehen. Aber auch er entwickelt sich weiter und findet seinen Mut wieder.
Es gibt noch einige Nebencharakter die man sogar mit ins Herz schließt. So zum Beispiel Luna und Hallie. Ich habe Hallies Geschichten geliebt und auch Luna mit ihrer herzlichen Art. Die Mädchen haben es mir total angetan. Ellie ist die beste Freundin von Winnie und steht ihr immer zuerst Seite. Bree, die Schwester von Dex, die immer gnadenlos ehrlich gegenüber Dex war. Justin, der Mann von Bree, der zu seiner Frau stand und auch Dex die Meinung gegeigt hat. Die Eltern von Winnie, die einfach absolut herzlich waren. Ich kann noch so viele aufzählen, aber mach ich nicht, da ihr euch selbst ein Bild davon machen solltet.

Der Schreibstil war dabei auch sehr flüssig zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Winnie und Dex. Dadurch bekommt man mehr Einblick in die Protagonisten. Man merkt auch schnell das beide etwas verbindet. In der Story spielt auch ein Altersunterschied eine Rolle, wobei man auch gerne sagt "Liebe kennt kein Alter". Es wird zu Anfang öfters erwähnt und trotzdem kam es mir vor, als wäre beiden ungefähr im gleichen Alter. Dex ist Feuerwehrmann, da muss ich allerdings eine kleines negatives Feedback geben. Man bekommt zwar mit, wie er in der Wache ist, aber ansonsten bleibt alles andere aus. Da hätte ich mir mehr Einblick gewünscht, etwas wie einen Einsatz oder was er noch dort macht, außer ständig zu Trainieren. Es kommt auch zu einiges Spice Szenen in der Story. Diese wurden definitiv nicht langweilig, da sie immer unterschiedlich beschrieben worden sind. Obwohl es mir dabei etwas zu fix voran ging, hat es doch zur Story gepasst. Es gab auch einen Drama Moment, der der Story einbisschen mehr Fahrt gegeben hat. Man hat so sehr mitgefiebert und gehofft. Ich fand es auch schön wie Ängste angesprochen werden, Zweifel vertieft werden und sich etwas entfaltet, das vorher nur etwas belangloses war. Es war auch schön wie das Setting beschrieben wurde, welches absolut detailreich war. Die Story konnte mit der Mischung aus Spice, Humor, Tiefe und Emotionen begeistern. Vorallem bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band, da ich mir schon denken kann, wer die Protagonisten sein werden. Von mir hat das Buch eine Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Schönes Ende, dennoch etwas schwächer als der Auftakt

Kingdom of the Black Crescent 2: Lure of Death
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Wie sehr ich mich schon auf den zweiten Band gefreut habe, nachdem Band eins schon so fesselnd war und mit einem fiesen Cliffhanger geendet hat. Ich musste das Buch auch sofort anfangen zu lesen. Allerdings ...

Wie sehr ich mich schon auf den zweiten Band gefreut habe, nachdem Band eins schon so fesselnd war und mit einem fiesen Cliffhanger geendet hat. Ich musste das Buch auch sofort anfangen zu lesen. Allerdings muss ich zugeben, das mir der Einstieg schwer fiel, durch den zeitlichen Release Abstand. Man wird direkt in die Story geworfen, da es quasi nahtlos weiter geht. Das hat mir etwas Schwierigkeiten bereitet, mich mit den ganzen Geschehnissen aus Band eins wieder zurecht zu finden. Nach drei Kapitel war der Damm aber gebrochen und ich wieder vollends in der Story. Dabei begleitet man wieder Kaythara, die von ihrem eigenen Vater entführt wurde. Macht spielt dabei eine große Rolle und Kaythara hat eine Gabe, die tödlich ist. Dadurch ist sie eine Waffe und soll an tödliche Wettkämpfe teilnehmen. Sie allerdings will nur für Moydera kämpfen, Vorallem an Mordans Seite. Ihr Herz schlägt aber nicht nur für Mordan, sondern auch für Danmor. Kaythara hat aber noch mehr zu bieten als nur ihre Gabe. Somit steht sie in der Entscheidung ob sie kämpft und somit einen Krieg verhindert.

Kaythara war mir im ersten Band schon sympathisch. Hier entwickelt sie sich weiter. Allerdings hatte ich sie nicht so emotional in Erinnerung. Sie wirkte etwas schwächer als in Band eins. Insgesamt nicht mehr so Sturr. Trotzdem war ihre Entwicklung interessant zu lesen, da sie noch einiges auf Lager hat. Mir schien allerdings auch ein paar Sachen an ihr zusammenhanglos. Auch für meinen Geschmack blieben Danmor und Mordan einbisschen auf der Strecke. Sie waren da, aber sie haben sich nicht wirklich weiterentwickelt und auch die Eigenschaften der beiden blieb auf der Strecke.

Der Schreibstil war wieder flüssig und spannend. Man liest das Buch aus unterschiedlichen Sichten. Darunter auch die Sicht von Lord Naython. Auch er war sehr präsent in der Story und man hat viel von seinen Plänen lesen können. Wo die Charakter Entwicklung etwas stecken bleibt, hat es an Spannung aber nicht gefehlt. Man war die ganze Zeit am mitfiebern und genau das hat es so spannend gemacht. Die Lovestory der Charakter war dabei auch wieder präsent, nur etwas emotionslos. Dafür gab es auch hier wieder einige Überraschungen und Wendungen, die man so nicht vorher gesehen hat. Die Story hatte dadurch immernoch einen Sog und der Spannungsbogen der konstant oben geblieben ist, hat dafür gesorgt das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Nur war eben der zweite und somit letzte Band der Dilogie doch schwächer als der erste Band. Dafür kann ich das Buch aber weiterempfehlen, wer schon Band eins gelesen hat. Man sollte aber wirklich aufjedenfall mit Band eins starten.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Der Dämon der seine Liebe vergisst

The Lovely Side of Death
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Bei "The Lovely Side of Death" hat mich der Klappentext sehr angesprochen. Erst später habe ich gesehen, das es sich um Band zwei einer Dilogie handelt. Also bin ich ohne Vorahnung in die Story getaucht. ...

Bei "The Lovely Side of Death" hat mich der Klappentext sehr angesprochen. Erst später habe ich gesehen, das es sich um Band zwei einer Dilogie handelt. Also bin ich ohne Vorahnung in die Story getaucht. Schnell habe ich Dee kennengelernt, die mit vollem Namen Deandrea Moth heißt. Da fand ich schon ihren Spitznamen einfacher zu lesen. Dee hat ihre Magie entdeckt, die nun unberechenbar erscheint. Seit kurzem lebt sie nun auch in der Unterwelt und dort stürzt sie sich in ein Chaos zum nächsten. Schattenkreaturen die sie bei jedem Schritt verfolgen, ihre Magie die macht was sie will und Waldgeister die Dee jagen. Dabei steht auch immer Ydril an ihrer Seite. Er versucht sie von dem Chaos zu retten, was sich als schwierig herausstellt. Doch Ydril vergisst mit jedem Tag mehr, auch seinen Plan einen Pakt mit Dee einzugehen. Dee erfährt auch was Ydril alles für sie Opfern musste. Ein neuer Plan muss her und dabei geht es darum, das Dee von neuem Ydrils Herz stehlen muss.

Ich musste schnell merken das Dee schon einiges durchgemacht hat. Da fehlte mir das Vorwissen. Allerdings lernt man Dee auch hier gut kennen. Sie war Chaos auf zwei Beinen, klug und Selbstbewusst. Eine liebenswerte Protagonistin, die ihr Herz am rechten Fleck hat. Man erfährt auch von Dees neuen Aufgaben. Sie ist nun die Hüterin der Seelen und der Unterwelt. Damit trägt Der die Last der Unterwelt auf ihren Rücken. Dazu kommt noch Ydril, der kaum mehr Erinnerungen an sie hat. Das macht ihr umso mehr zu schaffen. Sie bleibt aber stark und kämpft um die Liebe von Ydril. Mit Ydril musste ich erst warm werden. Man darf ihn auch hier gut kennenlernen und erfährt so einiges über sein Opfer und seinen Verlust der Erinnerungen, doch zu Anfang war er doch etwas unsympathisch. Er versucht auf Biegen und Brechen Dee loszuwerden. Er hatte förmlich einen Hass auf sie. Allerdings schlummert in ihm noch Emotionen, die er nicht so einfach vergessen kann. Der Kopf sagt nein, das Herz sagt ja. Nach und nach wurde er damit auch sympathischer. Ich konnte auch seine Ablehnung immer mehr nachvollziehen, da ihm ja wirklich einiges an Erinnerung gefehlt hat. Es beginnt bei Dee und Ydril eine Achterbahn voller Emotionen, Verluste
Und Hoffnungen und Vorallem Liebe.

Der Schreibstil war dabei leicht und flüssig zu lesen. Dabei verfolgt man Dee und Ydrils Handlungen. Ich muss auch gestehen, dass das Buch teilweise etwas langatmig war. Anfangs ging es hauptsächlich nur um die Charakter. Gerade die Entwicklung hat sich etwas sehr langgezogen, da es immer wieder zwischen Ablehnung, Hass und Liebe spielt. Hab ich so an sich nichts dagegen, aber mir hat da einbisschen mehr Handlung aus der Unterwelt gefehlt. Die Story konnte aber durch Humor Punkten. Durch das ganze Chaos wird man einfach in einen Sog gezogen, wodurch man wissen will wie es weitergeht. Auf Emotionaler Ebene hat es genau den Punkt zwischen hoffen und Vorfreude getroffen. Man kann nicht anders als einfach darauf zu hoffen und die Daumen zu drücken, das Dee ihren Plan vervollständigt. Die Unterwelt war zwar kurz beschrieben, konnte mich aber auch für sich gewinnen. Die Story war aufjedenfall erfrischend, auch wenn ich Band eins nicht gelesen habe. Ja mir hat einbisschen was gefehlt, aber ich würde mich sogar so weit rauslehnen und sagen das man Band zwei auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Ich konnte zumindest der Story flüssig folgen und kleine Schnipsel aus Band eins bekommt man auch, gerade die die wichtig sind. Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Es geht weiter mit Saint und Tessa

Break My Rules - Oxford Legacy
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Schon den ersten Band der Reihe fand ich ganz interessant und habe diesen Verschlungen. Natürlich war ich neugierig auf den zweiten Band, da Band eins mit einem Cliffhanger geendet hat. Die Story geht ...

Schon den ersten Band der Reihe fand ich ganz interessant und habe diesen Verschlungen. Natürlich war ich neugierig auf den zweiten Band, da Band eins mit einem Cliffhanger geendet hat. Die Story geht auch nahtlos weiter, weshalb man definitiv erst Band eins lesen sollte. Man kennt Tessa auch schon und es geht weiter bei ihrer Suche, nach denen die für den Tod ihrer Schwester verantwortlich sind. Auch Saint ist wieder dabei und gehört zu den High Societys. Dadurch kommt auch Tessa mit ihnen in Berührung. Sie vermutet sogar, dass die Upperclass schuld an dem Tod ihrer Schwester sind. Tessa geht sogar soweit und nimmt einen Job an, bei dem sie mehr darüber erfahren könnte. So sturrköpfig wie sie ist, begeht sie auch Mal Fehler. Gleichzeitig lässt sie sich von ihrem Vorhaben ablenken. Und Saint muss sich entscheiden auf welcher Seite er steht.

Tessa war mir ja schon im ersten Band sympathisch. Sie hat sich dementsprechend auch sehr weiterentwickelt. Während sie ihren Sturrkopf beibehalten hat, wird sie allerdings auch immer mutiger. Allerdings bringt sie ihren Mut immer mal wieder in Schwierigkeiten und alles scheint aufzufliegen. Es gibt aber auch Momente bei denen sie ihr Vorhaben vergisst. Aber ich muss im positiven Sinne sagen, dass dieser Band mehr Gefühle hat und mehr Emotionen. Tessas Misstrauen wächst und gleichzeitig sind ihre Gefühle zu Saint unglaublich stark. Das beruht auf Gegenseitigkeit. Auch Saint hat sich weiter entwickelt. Er hegt ebenfalls mehr Gefühle für Tessa und diese kann er nicht leugnen. Man lernt Saint sogar noch besser kennen. Dadurch erfährt man mehr was hinter seiner Rolle steckt und wie er sich dabei fühlt. Er hat auch kein Interesse mehr etwas Spaß zu haben. Aber er steckt eben in einem Zwiespalt. Er muss sich zwischen seinen Freunden und Tessa entscheiden, was ihm doch schwer fällt.

Der Schreibstil war dabei wieder sehr flüssig. Man liest die Story wieder abwechselnd aus der Sicht von Saint und Tessa. Was die Romance in dem Buch angeht, nimmt es mehr an Fahrt auf. Die Organisation wird dabei leider etwas nebensächlich. Man bekommt schon noch was davon mit, es steht aber nicht mehr so im Mittelpunkt. Trotzdem gibt es auch hier wieder Spannung. Der Kreis der Verdächtigen wird immer kleiner. Die Vermutungen werden immer weniger und trotzdem ist es noch ein riesen großes Fragezeichen. Der Spice Anteil nimmt dafür mehr zu. Tessa und Saint haben mehr Vertrauen dazu gewonnen und es knistert gewaltig. Das ganze spielt wieder in der Oxford University und es wurde auch im zweiten Band alles so bildgewaltig beschrieben. Das Ende hat mich auch nochmal sprachlos zurück gelassen. Es hat wieder einen so fiesen Cliffhanger, das man einfach nicht drumherum kommt, Band drei zu lesen. Auch dort wird sich alles auflösen und ich bin sehr gespannt darauf. Für mich hat auch der zweite Band eine klare Leseempfehlung verdient.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Spicy und gleichzeitig süchtig machend

Kiss of the Basilisk - Verführerisches Gift
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Hat mich der Klappentext neugierig gemacht, aufjedenfall. Ist das Buch schräg und voller Spice, absolut. Ich habe vorher schon einiges über das Buch gehört und musste mich selbst davon überzeugen. Spice ...

Hat mich der Klappentext neugierig gemacht, aufjedenfall. Ist das Buch schräg und voller Spice, absolut. Ich habe vorher schon einiges über das Buch gehört und musste mich selbst davon überzeugen. Spice darf immer sein, aber dieses Buch ist wirklich voll mit Spice. Ich wollte erst nicht glauben, was ich alles gehört habe über das Buch. Nun muss ich zugeben daß es stimmt, aber tatsächlich auf positiver Seite. Das Buch hatte irgendwas an sich, das mich direkt in einen Sog gezogen hat. Man lernt auch direkt die junge Tem kennen und auch das Setting. Wobei das Setting nicht sehr groß scheint. Man bekommt von einem Wettbewerb mit, bei dem alle heiratswillige Frauen ihre Verführungskünste zeigen müssen. Es geht immerhin um die Hand des Prinzen Leo. Dazu gehört auch Tem, die aber absolut keine Erfahrung hat. Damit die Teilnehmerinnen üben können, bekommt jede einen Basilisken als Lehrer. Diese sind Schlangenmenschen und sollen die Frauen auf den Wettbewerb vorbereiten. Tem ist überfordert mit dem ganzen. An ihrer Seite steht Caspen als Lehrer. Er wird ihr das wichtigste beibringen. Doch wie kann er ihr etwas beibringen ohne das dabei Gefühle hochkommen. Genauso lässt auch Leo sie nicht ganz kalt und sie hegt Gefühle für ihn. Dabei geht es bei dem Wettbewerb um mehr als nur um die Hand des Prinzen.

Tem war mir direkt sympathisch. Sie ist manchmal nervig und das einzige was sie hat ist ihren besten Freund ihrer Mutter. Gerne wird sie auch von anderen verspottet. Aber, und das muss ich ihr lassen, sie hat selbstbewusstsein. Was ihr anfänglich schwierig fiel, lernt sie schnell und mit Leichtigkeit. Sie hat einen eindeutig überrascht. Aber nicht nur mich sondern auch andere. Sie entwickelt sich weiter und das wahrlich von einer geschlossenen zu einer wundervollen Blüte. Trotzdem hat sie Ecken und Kanten und war somit greifbar. Dann gibt es noch Caspen, der zu Anfang mysteriös wirkt. Doch er entwickelt schnell Interesse an Tem und öffnet sich ihr genauso schnell. Als Basilisk darf man ihn aber nicht unterschätzen. Prinz Leo ist im Gegensatz zu Caspen ein ganz anderer Charakter. Bei ihm wird es impulsiv. Er als Prinz wirkt auch etwas arrogant, aber das ändert sich auch mit dem Verlauf. Tatsächlich fand ich es überaus humorvoll wie sich die beiden um die Gunst von Tem gestritten haben. Denn wer hätte gedacht das Tem tief im inneren eine andere Ader hat.

Der Schreibstil ist dabei flüssig zu lesen. War das Buch spannend? Aufjedenfall. Obwohl es nicht so viel Setting gab und dafür jede Menge Spice, war das Buch absolut spannend. Durch Caspen bekommt man viel über Basilisken mit. Ich fand die Idee mit den Basilisken erfrischend und spannend. Bisher habe ich sehr wenige Bücher über Schlangenmenschen gelesen. Dabei bekommt man auch die Regeln und die Hierarchie der Welt mit. Was die Basilisken betrifft, wirken manche Sachen wirklich kurios, was es aber umso spannender macht. Die Story hat Spice, Spice und sehr viel Spice. Man sollte sich deswegen darauf einlassen und es nicht zu ernst nehmen. Dabei wird jede Spicy Szene detailliert beschrieben, vielleicht sogar einbisschen zu detailliert. Man kann aber nicht leugnen das der Spannungsbogen konstant oben bleibt. Am Ende wird man aber umso mehr belohnt. Es gibt eine Wendung der Story und man bekommt wieder mehr Handlung. Also nicht mehr Spice, sondern wirklich spannende Handlung. Das macht definitiv neugierig auf Band zwei, obwohl schon die Story allein kurios war. Aber wie gesagt, es hatte einen Sog der mich in den Bann gehalten hat obwohl zum Großteil nur Spicy Szenen gab. Ich kann mir gut vorstellen, dass der zweite Band umso mehr Handlung hat und trotzdem den Grad an Spice beibehält. Für mich hat das Buch eine Klare Leseempfehlung verdient, allerdings aber erst ab 18 Jahren genießbar.

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