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Veröffentlicht am 01.07.2026

"Welcome Back"

Marigold Manor 2: Veiled Ambitions
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Willkommen zurück auf Marigold Manor.
Dieses Mal mit Henry und River in der Hauptrolle.
Ich freue mich immer, wenn ich Charaktere schon aus den vorhergehenden Bänden einer Reihe kenne, weil ich das Gefühl ...

Willkommen zurück auf Marigold Manor.
Dieses Mal mit Henry und River in der Hauptrolle.
Ich freue mich immer, wenn ich Charaktere schon aus den vorhergehenden Bänden einer Reihe kenne, weil ich das Gefühl habe, dass eine Bindung zu ihnen aufzubauen dann viel einfacher ist.
Und so war’s auch.

Henry und Rivers gemeinsame Geschichte geht weit zurück.
Aus jahrelanger Freundschaft wurde unerfüllte Liebe, und diese ist anfangs auf jeder Seite zu spüren.
Leider sehen beide immer nur die Gründe, die gegen eine Beziehung sprechen …

Meine Sympathien gegenüber Henry und River haben sich im Handlungsverlauf deutlich geändert.
River habe ich immer mehr ins Herz geschlossen – Henry habe ich hingegen immer weniger leiden können.
Während River versucht, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, sich ihnen zu stellen und sie aufzuarbeiten, um irgendwann mit Henry zusammen sein zu können, hat Henry das genaue Gegenteil getan.
Er ist nicht in der Lage, Fehler einzugestehen und sich seinen Dämonen zu stellen.
Henry und River sind für mich ein Buchpaar, das nicht überdauern wird, weil einer mehr in die Beziehung investiert als der andere.

Anders als im ersten Band liegt der Fokus auf den Charakteren und ihrer Entwicklung.
Erst in zweiter Instanz kommen die ernsten Themen, die unsere Hauptfiguren begleiten.
Aber auch diese wurden wieder super aufgearbeitet und in die Geschichte integriert.
Mich konnte dieses Buch nicht – wie ich es von Lara Holthaus sonst gewohnt bin – aus den Socken hauen, aber es ist dennoch eine nette Unterhaltung für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 23.06.2026

"Politisch-kritisch"

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Eigentlich dachte ich, dass die Känguru-Apokryphen der letzte Auftritt des ungleichen Duos sein würden, aber hier sind wir.
Unsere Welt entwickelt sich weiter – ebenso die Politik (sollte man meinen).
Ergo ...

Eigentlich dachte ich, dass die Känguru-Apokryphen der letzte Auftritt des ungleichen Duos sein würden, aber hier sind wir.
Unsere Welt entwickelt sich weiter – ebenso die Politik (sollte man meinen).
Ergo gibt es wieder reichlich aktuelles politisches Material, gegen das das Känguru rebellieren kann.

Mein liebster Part dieses Hörbuchs waren die Podcasts.
Es war pure Belustigung, den Rebellen bei ihren Unterhaltungen zuzuhören.
Dazu muss man auf politischer Ebene auch nicht alles genauso sehen wie die Rebellion.

Lediglich diese kurzen Kapitel/Abschnitte, die teilweise auch zeitlich auseinanderliegen, lassen mich nicht richtig in den Flow kommen.
Es wirkt so abgehackt.

Das Hörbuch ist super, wenn man mal ein bisschen Abwechslung und eine Flucht aus der Realität benötigt.
Manchmal tut es gut, das aktuelle Weltgeschehen und die politische Entwicklung mit einer Portion Humor zu sehen.
Denn selbst den vermeintlich bescheuertsten Ereignissen können das Känguru und Marc-Uwe noch etwas Witz abgewinnen.

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Veröffentlicht am 09.06.2026

"Kurzweiliger Krimi in meiner Heimatstadt"

Kaltes Land
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Auf der Suche nach einem kurzen Hörbuch für zwischendurch bin ich letztendlich bei diesem Kurzroman gelandet.
Und mit Tsokos kann man bekanntlich nichts falsch machen.
Umso lustiger war es, dass sich kurz ...

Auf der Suche nach einem kurzen Hörbuch für zwischendurch bin ich letztendlich bei diesem Kurzroman gelandet.
Und mit Tsokos kann man bekanntlich nichts falsch machen.
Umso lustiger war es, dass sich kurz nach Beginn des Hörbuchs herausgestellt hat, dass die Handlung in Kiel spielt – meiner Heimatstadt.

Leider war „Kaltes Land“ ein sehr kurzweiliges Vergnügen.
Bei Herrn Tsokos liegt das Augenmerk häufig auf den medizinischen Details, was ich sehr zu schätzen weiß und was auch einer der Gründe ist, weshalb ich ihn gerne lese/höre.
Bei seinen anderen Büchern bleibt für die medizinischen Details jedoch der Rest der Geschichte nicht auf der Strecke.
Hier hatte ich den Eindruck, dass die Charaktere oberflächlicher als üblich und das Ende schnell abgearbeitet wirkten.
Ich weiß nicht, ob dies der Länge des Buches geschuldet ist oder daran liegt, dass es eines seiner früheren Werke ist.

Meine Arbeitskollegin und ich haben uns kurz zu dem Buch ausgetauscht, und ihr zusammenfassender Satz war: „Das Einzige, was an diesem Buch unrealistisch ist, ist, wie schnell Frau Yao einen Parkplatz in der Kieler Innenstadt findet.“ 😃

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Veröffentlicht am 27.05.2026

"Tirol-Thriller mit Luft nach oben"

Der Tod so kalt
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Ich habe das Buch kurz vor meinem Urlaub beendet und bin mir immer noch nicht im Klaren darüber, wie ich es fand.

Auf der einen Seite herrscht über die gesamte Handlung hinweg eine unglaublich düstere ...

Ich habe das Buch kurz vor meinem Urlaub beendet und bin mir immer noch nicht im Klaren darüber, wie ich es fand.

Auf der einen Seite herrscht über die gesamte Handlung hinweg eine unglaublich düstere Atmosphäre – etwas, das ich in Thrillern gern habe, weil es brenzlige Situationen und Plottwists noch ernster wirken lässt und ab und an auch für eine Gänsehaut gut ist.
Darin versteht sich der Autor meisterlich.
Auch die Grundidee des Thrillers finde ich wirklich ansprechend.

Leider bringt dies dem Thriller gar nichts, wenn die eigentlichen Geschehnisse nicht mindestens genauso eine Wirkung haben. Und die hatten sie leider auf mich nicht.
Manchmal habe ich mich beim Lesen erwischt, wie ich gedanklich abgedriftet bin, weil es stellenweise wirklich langweilig wurde.
In solchen Momenten hatte ich den Eindruck, dass der Informationsfokus mehr auf den nebensächlichen Themen lag.
Die Haupthandlung kam mir dann immer komplett unwichtig und oberflächlich vor. Rückblickend ist dies etwas zu häufig passiert.

Mich konnte dieser Thriller einfach nicht packen und zum Dranbleiben motivieren, weshalb ich auch länger als vier Wochen daran gelesen habe.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

"Morally grey - dark grey"

King of Envy
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Dieser Teil der „Kings of Sin“-Reihe lässt mich zwiegespalten zurück.
Anhand des Klappentextes hatte ich bereits eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie sich die Handlung entwickeln würde.
Was dann ...

Dieser Teil der „Kings of Sin“-Reihe lässt mich zwiegespalten zurück.
Anhand des Klappentextes hatte ich bereits eine ziemlich klare Vorstellung davon, wie sich die Handlung entwickeln würde.
Was dann tatsächlich passiert ist, war jedoch das komplette Gegenteil – und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich diese Wendung gut oder schlecht finden soll.

Die besondere Verbindung zwischen Ayana und Vuk ist von ihrem ersten Aufeinandertreffen an spürbar.
Im Gegensatz dazu wirken Ayana und ihr Verlobter fast wie Fremde.
Da ihre Beziehung ohnehin unter keinem guten Stern steht, versuchen Ayana und Vuk anfangs, Abstand voneinander zu halten.
Aber die Autorin versteht sich blendend darauf, diese verbotene Liebe nicht nur einem als Leser schmackhaft zu machen …
Mit anderen Worten: Das selbst auferlegte Kontaktverbot gerät schnell in Vergessenheit.
Mir hat es super gefallen, wie Ana Huang den Gewissenskonflikt in Bezug auf Ayanas Verlobung mit Jordan (Vuks bestem Freund) eingebaut hat.
Sie hat die Lösung für dieses Problem auch nicht auf dem Silbertablett präsentiert, sondern den Leser mit Ayana und Vuk mitleiden lassen.

Meine Erwartungshaltung, dass der größte Konfliktpunkt in diesem Buch der „Ich bin in die Verlobte meines besten Freundes verliebt“-Konflikt ist, war weit gefehlt.
Die gesamte Handlung war wesentlich brutaler und düsterer, als ich es mir hätte ausmalen können.
Vuks Vergangenheit bringt nämlich ordentlich Action – leider nicht im positiven Sinne – in seine Liebesgeschichte mit Ayana.
Da ich ein großer Fan von Suspense-Romanen bin, war ich über diese Entwicklung gar nicht mal so traurig.
Nur hat die „Früher war ich Mitglied in einer elitären Auftragskillergruppe und mein Ausstieg hat sie sehr verärgert“-Entwicklung nicht so recht zur restlichen Handlung gepasst.
Viele der Geschehnisse waren mir irgendwann zu viel, und Vuk konnte man dann auch nicht mehr als „morally grey“ betiteln – seine Taten fielen schon in den schwarzen Bereich.

Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir der Roman gut gefallen hat.
Beide Parts – „Lovestory“ und „actionreiche Nebenhandlung“ – haben mir für sich alleinstehend gut gefallen, aber zusammen als eine Geschichte hat es für mich nicht gepasst.
Das eigentliche Highlight der Geschichte ist sowieso Shadow.

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