Krimi, der in den 60er Jahren handelt
Weiße Westen, schwarze NächteDer Klappentext hat mich neugierig gemacht, da ich bisher kaum Krimis gelesen habe die in den 60er Jahren handeln, sondern entweder davor und danach. Ich habe das Hörbuch gemeinsam mit meinem Mann auf ...
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, da ich bisher kaum Krimis gelesen habe die in den 60er Jahren handeln, sondern entweder davor und danach. Ich habe das Hörbuch gemeinsam mit meinem Mann auf einer Autobahnfahrt gehört und wir beiden fanden die Geschichte sehr unterhaltsam.
Ruhrgebiet, 1960er Jahre: Hedy Voss ist gewitzt, unabhängig – und verzweifelt. Um für ihre kranke Schwester Elsa sorgen zu können, hat sie keine andere Wahl, als zu tun, was sie am besten kann: Einbrüche verüben. Eines Tages fallen Hedy dabei gefährliche Informationen in die Hände, mit denen Elsa leichtfertiger umgeht, als es den beiden Schwestern guttut. Plötzlich schweben die beiden in höchster Gefahr, und Hedy muss sich entscheiden, wie weit sie bereit ist zu gehen, um Elsa und sich zu schützen.
Der Schreibstil war angenehm, sodass wir und gut auf die Geschichte konzentrieren konnten. Aussrdem hat die Autorin es gut verstanden immer wieder die Geschichte der 60er Jahre im Ruhrgebiet mit einfließen zu lassen und so konnte gerade ich, die noch einer jüngeren Generation angehöre, sehr viel über diese Zeit lernen.
Der Kriminalfall war unterhaltsam und interessant erzählt, es war weniger ein Krimi im Sinne von "Täter- und Spurensuche", sondern vielmehr hat es sich hier um Spionage und Geheimnisse in den Behörden gedreht.
Die Sprecherin hat die Geschichte gut vorgelesen, vorallem die Dialekte die ein paarmal vorgekommen sind waren sehr lebendig anzuhören. Lediglich das Ende fanden mein Mann und ich beide etwas abrupt, aber dies könnte daran liegen, dass es noch mehr Bücher geben wird. Insgesamt ein hörenswerter Krimi, den wir empfehlen können.