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Veröffentlicht am 03.06.2026

Nachts im Museum

Zwei in einem Bild
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Das Cover hat mich angesprochen und auch der Klappentext hörte sich interessant an. Aber recht schnell hat mich diese Geschichte verloren.

Jean, der Sohn von Henri Matisse, lebt in einem Gemälde seines ...

Das Cover hat mich angesprochen und auch der Klappentext hörte sich interessant an. Aber recht schnell hat mich diese Geschichte verloren.

Jean, der Sohn von Henri Matisse, lebt in einem Gemälde seines Vaters. Dann steht plötzlich die kunstinteressierte Reinigungskraft Claire vor diesem Bild und tritt in das Gemälde. Jean und Claire ziehen dann durch die Gemälde des Museums. Sie verlieben sich. Doch eine Pandemie kommt in die Welt und verändert vieles.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der sich von Jean und Claire. Der Schreibstil ist bildhaft, aber in Anbetracht dieser ungewöhnlichen Umgebung mit den vielen farbenfrohen Bildern etwas sperrig.

Jean ist in dem Gemälde schon über hundert Jahre gefangen. Von hier kann er die Museumsbesucher und die anderen Bilder im Raum beobachten. Er hat sich in seine Situation hineingefunden. Für Claire ist das Museum ein magischer Ort, hier kann sie ihre Probleme vergessen, auch wenn die Arbeit fordernd ist. Als sie feststellt, dass sie die Bilder betreten kann, eröffnet sich ihr eine andere Welt. Die Bilder werden lebendig und sie erlebt mit Jean erlebt Aufregendes. Aber diese Liebesgeschichte ging mir zu schnell und war nicht wirklich spürbar.

Die Figurenzeichnung war mir auch zu blass, so dass ich mich nicht in sie hineinfühlen konnte.

Mich hat dieser Roman überhaupt nicht gepackt. Schade drum!

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Veröffentlicht am 12.05.2026

Verwirrender Thriller

Böser, böser Wolf
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Die erfolgreiche Krimiautorin Katie wurde entführt und soll nun für ihren Entführer Märchen schreiben, bei denen die Figuren sterben. Der Täter setzt nach diesen Vorlagen seine Taten um. Katie sieht keine ...

Die erfolgreiche Krimiautorin Katie wurde entführt und soll nun für ihren Entführer Märchen schreiben, bei denen die Figuren sterben. Der Täter setzt nach diesen Vorlagen seine Taten um. Katie sieht keine Möglichkeit, sich zu weigern, denn sonst stirbt sie selbst, aber sie versucht Hinweise an die Polizei in ihre Geschichten einzufügen.

Detective Inspector Lyla Rondell kommen die Ermittlungen gelegen, denn ihre beste Freundin verschwand vor fünfundzwanzig Jahren und nur ein angebissener Apfel blieb zurück. Sie erkennt einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden ihrer Freundin und den jetzigen Morden.

Schon der Klappentext hatte mich neugierig gemacht. Es ist ein ungewöhnlicher Thriller, der von Anfang an eine düstere Atmosphäre vermittelt. Der Schreibstil liest sich flüssig und die Perspektiven wechseln immer wieder. Die Handlung war spannend, flachte dann aber ab. Irgendwann fand ich die Geschichte nur noch verwirrend.

Von den Personen gefiel mir Lyla am besten. Sie ist eine gute Ermittlerin, welche auch Details erkennt und damit Zusammenhänge. In dieser Ermittlung ist sie aber auch befangen, denn das Verschwinden ihrer besten Freundin hat sie nie ganz weggesteckt. Katie tat mir zwar leid, aber sie blieb mir auch irgendwie fremd.

Mich hat dieser Thriller nicht überzeugt, da mir zu absonderlich daherkam. Schade!

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Anders als erwartet

Ruf der Leere
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Seit Wochen freut sich Felix auf ein gemeinsames Wochenende mit seinen Freunden Ben und Laura, welches sie in einer Waldhütte verbringen wollen. Dass weitere Gäste auftauchen, gefällt ihm nicht besonders. ...

Seit Wochen freut sich Felix auf ein gemeinsames Wochenende mit seinen Freunden Ben und Laura, welches sie in einer Waldhütte verbringen wollen. Dass weitere Gäste auftauchen, gefällt ihm nicht besonders. Doch dann taucht ein alter Mann auf, der von sich behauptet, er der „Tod“. Er verlangt von den sieben Anwesenden, einen auszuwählen, der es verdient weiterzuleben. Diese moralische Frage bringt Abgründe hoch.
Schon beim Eintreffen in der Hütte ist eine gewisse Spannung spürbar, die in ungeahnte Höhe schnellt, als der Alte auftaucht und seine Forderung stellt. Daraus entwickelt sich eine Gruppendynamik, die auf ein schlimmes Ende hindeutet.
Das Thema fand ich interessant und die Leseprobe hatte mich auch angesprochen, daher wollte ich dieses Buch lesen. Doch am Ende war ich enttäuscht.
Der Schreibstil war mir auf Dauer dann doch zu eigenwillig und direkt. Der Perspektivwechsel hat mir aber gefallen, da man so einen besseren Eindruck erhält.
In Rückblende erfahren wir mehr über die Protagonisten und ihre Beziehung zueinander. Dazu gibt es dann noch einen weiteren Strang, in dem der Vater von Felix sich um seinen Sohn sorgt.
Ich kann nicht behaupten, dass mir eine der Figuren sympathisch war. Den verwöhnte Felix finde ich manipulativ. Er hat einen perfiden Plan, wie sich mit der Zeit herausstellt. Überhaupt sind für mich die Handlungsweisen oft nicht nachvollziehbar.
Das Ende hinterlässt lose Fäden, was mich unzufrieden macht. Die Spannung war zwar gegeben, aber die philosophischen Aspekte hätten ruhig deutlicher behandelt werden können. Ist ein Mensch mehr wert als der andere? War darf leben und warum?
Auch wenn dieser Roman zum Nachdenken anregt, so fehlte ihm doch in weiten Bereichen die Tiefe. Hat mich leider enttäuscht.

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Veröffentlicht am 10.11.2024

Enttäuschend

Verbrannte Gnade
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Schwester Holiday gönnt sich gerade hinter dem Kloster eine Zigarette, als es einen Brandanschlag gibt und der Hausmeister brennend aus dem zweiten Stock fällt. Da sie mit der Ermittlungsarbeit der Polizei ...

Schwester Holiday gönnt sich gerade hinter dem Kloster eine Zigarette, als es einen Brandanschlag gibt und der Hausmeister brennend aus dem zweiten Stock fällt. Da sie mit der Ermittlungsarbeit der Polizei unzufrieden ist, nimmt Holy ihre eigenen Ermittlungen auf. Was sie dabei herausfindet, bringt sie in Gefahr.
Der Klappentext des Buches versprach einen Krimi mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur und hörte sich vielversprechend an, aber leider wurde ich enttäuscht. Nun, es ist eine außergewöhnliche Ermittlerin, die hier auf eigene Faust die Sache klären will. Holy ist Novizin im Kloster und kein unbeschriebenes Blatt. Sie hat es nicht leicht im Kloster, denn sie ist queer, tätowiert, raucht Kette und hört Punkrock. Außerdem ist sie eigensinnig und rebellisch. Sie hat sich ins Kloster zurückgezogen und unterrichtet die Schüler in der Klosterschule in Musik.
Ich hatte aber ständig den Eindruck, dass es mehr um Schwester Holiday geht als um den Fall. Mir wäre es liebe gewesen, wenn der Kriminalfall im Vordergrund gestanden hätte. Zwischendurch gibt es Indizien, die den Verdacht sogar auf Schwester Holiday lenken.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, lässt sich aber gut lesen, doch zwischendurch gab es auch immer wieder Längen. Die Spannung hielt sich in Grenzen. In Rückblenden erfahren wir vom Vorleben Holys. Die anderen Charaktere sind nicht besonders interessant ausgearbeitet.
Das Ende kam etwas abrupt und hat mich nicht überzeugt.
Mich hat dieser Roman nicht gepackt und ich denke, dass ich die Reihe nicht weiter verfolgen werde.

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Veröffentlicht am 10.09.2024

Inselleben 1938

Die Tage des Wals
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Das Leben auf der kleinen abgelegenen Insel vor der Walisischen Küste ist nicht leicht. Hier lebt auch die achtzehnjährige Manod. Sie träumt davon, die Insel zu verlassen. Dann wird ein Wal angespült, ...

Das Leben auf der kleinen abgelegenen Insel vor der Walisischen Küste ist nicht leicht. Hier lebt auch die achtzehnjährige Manod. Sie träumt davon, die Insel zu verlassen. Dann wird ein Wal angespült, was die Fischer als schlechtes Omen betrachten. Edward und Joan aus Oxford kommen auf die Insel um ethnografische Studien zu betreiben. Manod wird deren Gehilfin und Übersetzerin. Die beiden schüren Hoffnungen in Manod. Sie ist fasziniert von den Fremden
Ich habe mich sehr schwer getan mit diesem Roman. Zu sprunghaft war der Erzählstil, der zwar bildhaft von den rauen Gegebenheiten auf der Insel erzählt und auch immer wieder sehr poetisch ist. Zwischendurch gab es die Aufzeichnungen, welche die Forscher nach ihren Beobachtungen und den Erzählungen der Menschen machen. Mein Lesefluss wurde dadurch gestört.
Das Leben auf der Insel ist sehr eintönig. Viele haben die Insel schon verlassen. Dass die intelligente Manod von einem anderen Leben träumt, kann ich nachvollziehen. Aber ich hatte zuerst nicht den Eindruck, als wenn diesen Träumen Taten folgen würden. Vielleicht ist sie aber einfach noch zu jung. Ihr Verhalten ist ziemlich wechselhaft. Doch das Auftauchen von Edward und Joan weckt in Manod Sehnsüchte und Hoffnungen. Bei Edward und Joan hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, als wenn ihr Interesse an den Menschen nur mit ihrem Job zu tun haben, sie aber sonst auf Distanz bleiben wollen. Auch bei mir blieb die ganze Zeit eine Distanz zu den Charakteren.
Das Ende ist ziemlich offen und lässt mich ratlos zurück. Ich hatte mir von der Geschichte mehr versprochen und war am Ende etwas enttäuscht.

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