Der zweite Fall von Zorn und Schröder.
In diesem ermitteln die beiden Hauptkommissare gemeinsam gegen einen Mörder, der der Reihe nach Jugendliche aus einer Clique eiskalt ermordet.
Ich fand diesen Teil ...
Der zweite Fall von Zorn und Schröder.
In diesem ermitteln die beiden Hauptkommissare gemeinsam gegen einen Mörder, der der Reihe nach Jugendliche aus einer Clique eiskalt ermordet.
Ich fand diesen Teil noch witziger als den ersten. Wenn es allerdings um die Mordfälle geht bleibt die gewünschte Spannung und Ernsthaftigkeit natürlich keinesfalls auf der Strecke. Allerdings nehmen sich die beiden Kommissare auch hier wieder gegenseitige aufs Korn. Besonders Zorn bekommt endlich auch mal sein Fett weg. Es gab einige Stellen, an denen ich mich vor Lachen kaumhalten konnte. Und dann noch die Lyric-Einblendungen bestimmter Lieder. Zum Brüllen!
Allerdings sind nicht nur die Morde sehr grausam. Zorn und Schröder zeigen diesmal auch ihre gefühlvolle Seite.
Was mir an den Büchern nicht so gut gefällt ist, dass die Kapitel nacheinander gleich direkt anschließen. Ich hab es lieber, wenn die Kapitel auf einer neuen Seite beginnen und es nicht quasi in einer Wurst geschrieben ist.
Fazit: Leichte witzige Lektüre für zwischendurch.
Die App von Arno Strobel stand seit der XL-Leseprobe von Lovelybooks auf meiner MUST-READ Liste. Genauso spannend wie die Leseprobe war dann schließlich auch das Buch. Ein wahrer Pageturner.
Um was geht ...
Die App von Arno Strobel stand seit der XL-Leseprobe von Lovelybooks auf meiner MUST-READ Liste. Genauso spannend wie die Leseprobe war dann schließlich auch das Buch. Ein wahrer Pageturner.
Um was geht es denn eigentlich?
Hendrik und Linda sind begeistert von ihrem neuen Haus, das mit einem Smart-Home-System ausgestattet ist. Doch kurz vor ihrer Hochzeit verschwindet Linda spurlos. Alles deutet daraufhin, dass sie sich freiwillig vom Acker gemacht hat. Doch das will Hendrik nicht glauben und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei stellt er fest, dass Smart-Home doch nicht so zuverlässig und sicher ist.
Der Einstieg in das Buch fiel mir total leicht. Die Handlung hat sogleich Fahrt auf- und den Leser vollends in Besitz genommen. Immer wieder lernt man neue Charaktere kennen und mit ihnen steigt auch das Misstrauen. Bald schon habe ich persönlich niemandem mehr vertraut und jedes Mal innerlich geschrien, wenn Hendrik allen von seinen neuesten Erkenntnissen berichtet hat.
Ich gebe dem Buch einen Stern abzug, da ich selbst bald schon eine Vermutung hatte, die sich am Ende dann tatsächlich als richtig erwies. Diese Vorhersehbarkeit fand ich etwas schade.
Arno Strobel sprach in diesem Buch zwei ernste Themen an, für die man sich vielleicht mal einige Minuten Zeit nehmen und etwas genauer darüber nachdenken sollte. Zum Einen wäre das das Thema "Smart-Home". Ich persönlich war davon ja noch nie so wirklich angetan, bin jetzt auch nicht sehr technik-affin. Zudem man heutzutage ja bereits sowieso ein gläserner Mensch ist, Dank Internet und Smartphone. Als ich dann selbst bei einer Schulung miterleben durfte wie leicht es tatsächlich ist, solche Systeme zu hacken, war ich erstmal schockiert und bestätigte nur, davon die Finger zu lassen.
Ganz entkommen kann man dieser Überwachung ja leider ohnehin nicht. Da müsste man sich wohl ein Steinzeittelefon und ein mind. 20 Jahre altes Auto zulegen.
Das zweite Thema möchte ich hier allerdings nicht spoilern. Ihr werdet es selbst am Ende erfahren. Hier möchte ich euch nur noch den Tipp geben: Lest bitte unbedingt die Danksagung.
Fazit: Mitreißender Thriller mit ernsten Hintergedanken.
Millie und Ford lieben sich. Trotzdem werden sie kein Paar. Denn Ford bricht Millie das Herz. Zehn Jahre später treffen sie unerwartet wieder aufeinander. Doch Ford ist bereits Papa und Millie hat einen ...
Millie und Ford lieben sich. Trotzdem werden sie kein Paar. Denn Ford bricht Millie das Herz. Zehn Jahre später treffen sie unerwartet wieder aufeinander. Doch Ford ist bereits Papa und Millie hat einen Schlussstrich gezogen. Aber lassen sich Gefühle so einfach abstellen?
Wenn man das Buch in die Hand nimmt fällt einem sogleich das angenehm samtige Cover auf. Es fühlt sich nicht nur richtig gut an, sondern sieht auch noch wunderschön aus mit dem tollen Farbschnitt und den Pastelltönen.
Dann schlägt man es auf und wenn man zuvor ein Buch mit winzig, winzig kleiner Schrift gelesen hat, empfindet man fast so eine Art Befreiung für die Augen bei dieser eher groß gehaltenen Schrift und dem Zeilenabstand. Was auf jeden Fall schon mal von Vorteil war. Gepaart mit dem leichten, humorvollen Schreibstil kommt man als Leser auch rasch voran.
Der Prolog war super spannend und weckte sofort das Interesse. Zehn Jahre später treffen Millie und Ford wieder aufeinander. Puh, da musste ich schon sehr bald die Augen verdrehen, denn Ford ist ein absolut unsympathischer Charakter. Er sieht vielleicht gut aus, ist aber total aufdringlich und nimmt sich Freiheiten heraus, die er absolut nicht verdient hat. Wieso hat die Autorin einen solch, in meinen Augen fast schon, toxischen Charakter kreiert? Dachte sie vielleicht, das kommt bei den Lesern und Leserinnen gut an? Naja... bei emanzipierten Frauen von heute wohl eher weniger.
Zudem verhielt er sich alles andere als erwachsen. "Aus Fehlern lernt man." Den Spruch dürfte Ford wohl noch nie in seinem Leben gehört haben.
Allerdings fiel mir positiv auf, dass es zwar die ein oder andere spicy Szene gab, sie allerdings nicht überhand nahmen.
Dann gab es natürlich noch einige Nebencharaktere wie Kurt, Sienna und Adrian. Die Autorin hat mit ihnen sehr wohl Spannung kreiert, diese war aber leider genauso schnell wieder weg.
Man hätte diese zwei Handlungsstränge doch noch so gut ausarbeiten können. Man hätte es richtiggehend auf die Spitze treiben können. Diese Chance blieb jedoch ungenutzt.
Sienna war sowieso komplett fehl am Platz. Wenn man sie weggelassen hätte, wäre es gar nicht aufgefallen. Fand ich echt total schade.
Das Ende hat mir leider gar nicht zugesagt. Es ging alles zu schnell und reibungslos. Mir haben hier tatsächlich richtige Konflikte, Problemlösungen und vor allem tiefgründige Gespräche gefehlt.
Auch der Football kam in meinen Augen viel zu kurz. Ich hätte mir gewunschen mehr Einblick in den Sport zu bekommen.
Fazit: Wer die Eden-Reihe kennt, wird hier sicherlich enttäuscht werden. Die Autorin hat bei diesem Buch sehr viel Potenzial vergeudet. Schade.
"Wenn du eine Leiche verschwinden lassen willst, versteck sie in den letzten Sekunden eines uninteressanten Reels. Niemand wird sie finden."
Drei Personen machen sich jede Nacht auf den Weg zu einer verlassenen ...
"Wenn du eine Leiche verschwinden lassen willst, versteck sie in den letzten Sekunden eines uninteressanten Reels. Niemand wird sie finden."
Drei Personen machen sich jede Nacht auf den Weg zu einer verlassenen Tankstelle.
Charu, Joran und Edda.
Doch was genau treibt sie dorthin?
Anfangs war ich total begeistert von dem Buch. Der Schreibstil war anders, kurz, prägnant. Ich mochte ihn sehr gerne, war er doch mal was anderes und sticht aus der Masse heraus.
Auch den versteckten Humor fand ich sehr erfrischend.
Die Charaktere fand ich zu Beginn ebenso noch sehr interessant und spannend. Doch etwa nach der Hälfte des Buches wurde mir alles zu abstrus. Reichte es nicht, wenn einer der drei ein schweres Leben hat? Nein, der Autor musste jedem der drei eine Last auf die Schultern legen. Das war mir ehrlich gesagt zu viel.
Außerdem lernt man keinen der beiden besonders gut kennen. Somit fand ich keinen richtigen Draht zu ihnen. Einzig Edda tat mir unheimlich leid und ich wünschte mir sehr für sie, dass die Geschichte gut ausgeht. Aber da kommen wohl meine Muttergefühle ins Spiel.
Charus Schwester und Jorans Vater konnte ich überhaupt nicht ausstehen. Keiner der drei Protagonisten hatte eine intakte Beziehung. Das ist doch auch nicht normal.
So, und dann kam das Ende. Für mich war es definitiv extrem unrealistisch. Keiner kann mir erzählen, dass man, wenn man zuvor auf trockenem, staubigem, erdigem Boden unterwegs war, keine Fußspuren hinterlässt, wenn man auf Textil tritt, das nachgibt. (Das hört sich jetzt wahrscheinlich komisch an, aber ich versuche das Ende spoilerfrei zu kommentieren.)
Außerdem kann man sehr wohl feststellen WANN jemand gestorben ist, weshalb Jorans Angst, was seinen Freund betrifft, für mich absolut unbegründet ist, da er ja zu diesem Zeitpunkt noch im Gefängnis war. Das hat er ja selbst gesagt.
UND man kann auch feststellen, ob Verletzungen VOR oder NACH dem Tod zugefügt wurden. So dumm ist die Polizei nicht, dass sie diese Inszenierung einfach so hinnimmt, weswegen das Ende für mich leider total lächerlich war.
Zu guter letzt habe ich auch noch etliche Stunden vor mich hingegrübelt, was der Titel zu bedeuten hat. Ohne die Sätze im inneren des Buches wäre er für mich absolut passend. Dann hätte ich nämlich die Tankstelle darauf zurückgeführt. Das Benzin ist ja im Boden. "Giftiger Grund".
Liest man allerdings, was auf der Innenseite steht, wird man stutzig. Denn da steht:
"Es gibt einen Grund, warum ein zehnjähriges Mädchen Nacht für Nacht zu einer verlassenen Tankstelle flieht.
Es gibt einen Grund, warum eine Frau sie dabei fotografiert.
Es gibt einen Grund, warum ein Mann dort auf beide wartet.
Einen guten? Oder einen giftigen?"
Es gibt also eine Antwort auf die Frage nach dem Warum? Die müsste ja dann dem Titel nach "giftig" sein. Ist sie aber nicht. Oder habe ich hier etwas übersehen????
Fazit: Herausstechender Schreibstil, Spannung war auch da, nur leider war mir die Handlung alles in allem zu weit hergeholt.
"Ein berührendes Buch über eine einzigartige Beziehung."
Oma und Enkelsohn erleben an einem Tag viele schöne Erlebnisse. Doch berührend fand ich die Geschichte nicht wirklich.
Zuerst besuchen sie die ...
"Ein berührendes Buch über eine einzigartige Beziehung."
Oma und Enkelsohn erleben an einem Tag viele schöne Erlebnisse. Doch berührend fand ich die Geschichte nicht wirklich.
Zuerst besuchen sie die Vogelküken. Plötzlich springen sie mit dem Regenschirm durch Pfützen. Hat es zu regnen begonnen? Der Text verrät hier nichts. Gefühlt fehlt hier eine Seite. Dann ist wieder alles trocken und sie kullern den Hügel hinab. Dann wieder Szenenwechsel zum Flussufer.
Man hätte hier immer wenigstens einen Satz einfügen können, damit die Geschichte flüssig zu lesen ist. So ist sie total zerrissen.
Unter berührend verstehe ich, dass Oma in einer schwierigen Situation für ihren Enkelsohn da ist. Dass man schöne Momente gemeinsam erlebt ist ja wohl normal. Oder holt man das Enkelkind ab um ihm böse Sachen zu sagen oder Angst einzujagen? Ich denke, das würden die Eltern schon bald nicht mehr zulassen. Also nicht sonderlich außergewöhnlich der besagte Oma-Tag.
Die Illustrationen muss man allerdings loben. Sie sind sehr schön und weich gezeichnet. Man denkt hier fast, nur durchs anschauen kann man fühlen, wie kuschelig die zwei Bären sind.
Fazit: Schön illustriert, die Story fanden wir leider eher weniger besonders.