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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.07.2026

Tolles Setting, aber die Geschichte konnte mich leider nicht ganz überzeugen

We Break And Heal
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Ich mag Natalie Erlachs Schreibstil eigentlich total gerne. Ihre Hawaii-Reihe habe ich verschlungen und deshalb habe ich mich auch sehr auf dieses Buch gefreut. Der angenehme, flüssige Schreibstil ist ...

Ich mag Natalie Erlachs Schreibstil eigentlich total gerne. Ihre Hawaii-Reihe habe ich verschlungen und deshalb habe ich mich auch sehr auf dieses Buch gefreut. Der angenehme, flüssige Schreibstil ist auch hier wieder eine große Stärke und sorgt dafür, dass man schnell durch die Geschichte kommt.
Inhaltlich konnte mich das Buch allerdings leider nicht ganz überzeugen. Mein größter Kritikpunkt war, dass viele Konflikte künstlich in die Länge gezogen wurden, weil wichtige Wahrheiten und Gefühle einfach nicht ausgesprochen wurden. Ich hatte beim Lesen oft das Gefühl, dass ein ehrliches Gespräch viele Probleme hätte lösen können. Dadurch wirkte die Handlung auf mich stellenweise etwas frustrierend und die Second Chance Romance konnte mich emotional leider nicht richtig abholen.
Richtig gut gefallen hat mir dagegen das Setting. Die Atmosphäre rund um das Landhaus, die Rückkehr in die Heimat und die Familiengeschichte haben für eine schöne Stimmung gesorgt. Auch die Idee mit den Schwestern und dem geheimnisvollen Testament fand ich spannend und sie hat der Geschichte eine interessante zusätzliche Ebene gegeben.
Insgesamt war We Break and We Heal für mich leider ein eher schwächerer Second Chance Roman. Trotzdem werde ich der Reihe wahrscheinlich eine weitere Chance geben, weil ich Natalies Schreibstil nach wie vor sehr gerne mag und mich das Setting neugierig auf die nächsten Geschichten macht.

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Diesmal hat mich Abby nicht ganz überzeugt

The Night We Met
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Bisher habe ich die Bücher von Abby Jimenez immer sehr geliebt. Umso mehr hatte ich mich auf The Night We Met gefreut. Leider konnte mich diese Geschichte diesmal nicht wirklich überzeugen.

Mein größtes ...

Bisher habe ich die Bücher von Abby Jimenez immer sehr geliebt. Umso mehr hatte ich mich auf The Night We Met gefreut. Leider konnte mich diese Geschichte diesmal nicht wirklich überzeugen.

Mein größtes Problem war die Dynamik zwischen den Charakteren. Ich hatte oft das Gefühl, dass die Beteiligten nicht offen miteinander sprechen und wichtige Dinge stattdessen immer wieder umgehen. Dadurch entstanden viele Konflikte, die sich für mich unnötig in die Länge gezogen haben. Ich habe mir an einigen Stellen einfach gewünscht, dass die Figuren ehrlicher miteinander kommunizieren.

Schwierig fand ich auch, wie nah die Geschichte am Cheating Trope entlangläuft. Auch wenn die Situation etwas komplexer ist, konnte ich mich damit moralisch nicht wirklich anfreunden. Das hat es mir schwer gemacht, die Entwicklung der Gefühle zwischen den Charakteren voll mitzutragen und mit ihnen mitzufiebern.

Wie gewohnt liest sich Abbys Schreibstil flüssig und angenehm, und man merkt auch hier wieder ihr Talent, emotionale Geschichten zu erzählen. Trotzdem hat mich die Handlung insgesamt nicht so berührt wie ihre anderen Bücher.

Für mich ist The Night We Met daher leider eines der schwächeren Bücher der Autorin. Auch wenn ich weiterhin ein großer Fan von Abby Jimenez bin, konnte mich diese Geschichte diesmal nicht abholen.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Spannende Idee, aber nicht mein Trope

The Exes
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Die Prämisse von The Exes fand ich wirklich richtig stark. Weibliche Rache, dunkle Geheimnisse und die Frage, ob Natalie Opfer oder Täterin ist – das klang nach einem intensiven, psychologischen Thriller ...

Die Prämisse von The Exes fand ich wirklich richtig stark. Weibliche Rache, dunkle Geheimnisse und die Frage, ob Natalie Opfer oder Täterin ist – das klang nach einem intensiven, psychologischen Thriller mit viel „Female Rage“-Thematik. Und genau dieses Thema fand ich auch am spannendsten an der Geschichte.

Leider konnte ich emotional überhaupt nicht mit Natalie warm werden. Sie ist ganz klar als unlikable Character angelegt – distanziert, schwer greifbar, moralisch ambivalent. Aber ich habe hier wieder gemerkt: Ich bin einfach nicht die richtige Zielgruppe für Geschichten, in denen man bewusst keine Bindung zur Protagonistin aufbauen soll.

Dadurch fiel es mir schwer, wirklich mitzufiebern. Die Spannungsidee ist da, und einige Wendungen sind interessant gedacht, aber ohne emotionale Verbindung blieb für mich vieles auf Distanz.

Insgesamt ein Thriller mit starker Grundidee und einem provokanten Ansatz, der sicherlich viele Leser*innen begeistern wird – für mich persönlich hat es aber leider nicht ganz funktioniert.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Für Klassik-Fans sicher interessant – für Romantiker eher weniger

Verliebt in Stockholm
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Ich hatte mir von diesem Buch eine gefühlvolle Lovestory erhofft, wurde aber leider enttäuscht. Statt Emotionen und romantischer Spannung stand für mich vor allem das Leben als Geigerin im Vordergrund ...

Ich hatte mir von diesem Buch eine gefühlvolle Lovestory erhofft, wurde aber leider enttäuscht. Statt Emotionen und romantischer Spannung stand für mich vor allem das Leben als Geigerin im Vordergrund – und das auf eine eher sachlich erzählte Weise. Gerade die ersten 100 Seiten fand ich ziemlich zäh, weil mir da einfach die emotionale Verbindung zu den Figuren gefehlt hat.

Auch die Liebesgeschichte konnte mich leider nicht mitreißen. Die Geschichte mit William basiert hauptsächlich auf Rückblenden in die Schulzeit, wodurch für mich wenig echtes Knistern oder Entwicklung spürbar war. Und bei Alessandro startet man direkt mitten in der bestehenden Beziehung, ohne dass man miterlebt, wie die beiden sich kennengelernt haben oder was sie eigentlich verbindet. Dadurch hat mir einfach komplett die Grundlage gefehlt, um irgendeine der beiden Beziehungen wirklich mitzufühlen.

Der Schreibstil war insgesamt eher nüchtern, was das Ganze zusätzlich erschwert hat. Mir war das leider zu distanziert, zu wenig emotional. Wer sich für klassische Musik und das Leben als Geigerin interessiert, findet hier vielleicht spannende Einblicke. Für mich war es leider einfach nicht das, was ich mir erhofft hatte.

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Veröffentlicht am 02.12.2024

Kaum Spannung trotz spannendem Ansatz

The Killer Profile
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In The Killer Profile von Helen Fields entdeckt Midnight Jones, eine Data-Spezialistin in einem Londoner Biotech-Unternehmen, bei der Analyse psychometrischer Tests ein beunruhigendes Profil: das eines ...

In The Killer Profile von Helen Fields entdeckt Midnight Jones, eine Data-Spezialistin in einem Londoner Biotech-Unternehmen, bei der Analyse psychometrischer Tests ein beunruhigendes Profil: das eines Serienkillers. Als kurz darauf ein brutaler Mord in ihrer Nachbarschaft geschieht, ist Midnight überzeugt, dass der Täter der anonyme Bewerber ist, dessen Daten sie ausgewertet hat. Doch niemand glaubt ihr. Während die Mordserie sich ausweitet, wird klar, dass Midnight selbst ins Visier des Killers geraten ist – ihre einzige Chance zu überleben besteht darin, ihn vor der Polizei aufzuspüren.

Trotz dieser spannenden Prämisse konnte mich der Thriller nicht überzeugen. Obwohl das Setting und der Ansatz mit psychometrischem Profiling viel Potenzial haben, fehlt es der Geschichte an echter Spannung. Stattdessen setzt die Autorin auf explizite und detaillierte Gewaltszenen, die aus der Perspektive der Opfer geschildert werden. Diese wirkten auf mich nicht intensiv, sondern unnötig drastisch und eher wie versuchte Schockmomente, die die Handlung nicht wirklich voranbringen.

Die wechselnden Erzählsichten hätten das Buch retten können, doch leider blieb für mich bei keiner Figur eine echte emotionale Verbindung. Weder Midnight noch die anderen Charaktere konnten mich so fesseln, dass ich mit ihnen mitgefiebert hätte. Dadurch blieb die Geschichte trotz der ernsten Thematik erstaunlich distanziert.

Interessant fand ich allerdings die Profiling-Elemente, die einige spannende Einblicke in die Arbeit mit Daten und Persönlichkeitsanalysen geben. Dieser Aspekt war für mich das Highlight des Buches, konnte aber nicht über die anderen Schwächen hinwegtäuschen.

Insgesamt bleibt The Killer Profile für mich eine Lektüre, die ihr Potenzial nicht ausschöpft. Wer einen spannenden Thriller mit psychologischem Tiefgang sucht, könnte hier enttäuscht werden.

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