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Nikko_Yarop

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2026

Red star rebels

Red Star Rebels
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Red Star Rebels war für mich eine sehr angenehme Überraschung. Besonders spannend fand ich die ungewöhnliche Zeitspanne der Handlung, denn die gesamte Geschichte spielt innerhalb weniger Stunden. Normalerweise ...

Red Star Rebels war für mich eine sehr angenehme Überraschung. Besonders spannend fand ich die ungewöhnliche Zeitspanne der Handlung, denn die gesamte Geschichte spielt innerhalb weniger Stunden. Normalerweise hätte ich erwartet, dass sich das gehetzt anfühlt, aber genau das Gegenteil war der Fall. Das hohe Tempo passt perfekt zur Handlung und sorgt dafür, dass ständig Spannung in der Luft liegt. Von Anfang an hatte ich dieses Gefühl, dass jederzeit jemand verraten werden könnte oder etwas schiefgeht, und diese nervöse Energie zieht sich durch das ganze Buch.

Dadurch, dass die Geschichte so kompakt erzählt wird, geht sie nicht besonders tief auf die Gesellschaft oder das politische System auf dem Mars ein. Viele Aspekte der Welt werden eher angerissen als ausführlich erklärt. Für mich war das allerdings ein Pluspunkt. Es war einmal schön, nicht unzählige Details über Politik, Technik oder Weltaufbau im Kopf behalten zu müssen. Dadurch eignet sich das Buch hervorragend als leichte Science-Fiction-Lektüre für zwischendurch.

Die Handlung ist sehr spannend und fast-paced erzählt. Durch die wechselnden Perspektiven von Cleo und Hunter liest sich das Buch unglaublich schnell weg. Ihre Dialoge sind unterhaltsam und oft auch humorvoll, wodurch die Geschichte trotz der ständigen Gefahr nie zu schwer wirkt. Die beiden Hauptfiguren sind zwar teilweise etwas klischeehaft angelegt, funktionieren aber trotzdem gut und tragen die Handlung problemlos.

Mit der Liebesgeschichte hatte ich allerdings ähnliche Probleme wie viele andere Leserinnen und Leser. Dass sich Cleo und Hunter innerhalb weniger Stunden so stark zueinander hingezogen fühlen, wirkte auf mich nicht immer ganz glaubwürdig. Da das Buch aber klar im Young-Adult-Bereich angesiedelt ist, konnte ich darüber hinwegsehen. Die Romance war süß und hat gut zur Geschichte gepasst, auch wenn sie etwas weniger intensiv vielleicht überzeugender gewesen wäre.

Besonders gefallen haben mir außerdem die kleinen Details der Gestaltung. Die kleinen Astronauten zu Beginn der Kapitel und die Karte der Raumstation haben dem Buch einen zusätzlichen Charme verliehen und gezeigt, wie viel Liebe im Design steckt.

Insgesamt ist Red Star Rebels kein Buch, das mich emotional tief bewegt oder lange beschäftigt hat. Stattdessen ist es eine spannende, humorvolle und kurzweilige Geschichte, die man problemlos in wenigen Stunden verschlingen kann. Wer auf temporeiche Science Fiction mit sympathischen Figuren, etwas Romance und viel Spannung steht, wird hier definitiv gut unterhalten. Für mich eine ideale Lektüre für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Wirkt lange nach

Sie flogen einen Sommer lang
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„Sie flogen einen Sommer lang“ von Penelope Farmer ist ein poetischer Kinderbuchklassiker aus England, der den uralten Menschheitstraum vom Fliegen mit einer märchenhaft-fantastischen Geschichte verbindet. ...

„Sie flogen einen Sommer lang“ von Penelope Farmer ist ein poetischer Kinderbuchklassiker aus England, der den uralten Menschheitstraum vom Fliegen mit einer märchenhaft-fantastischen Geschichte verbindet. Im Mittelpunkt stehen Kinder, deren Leben durch das plötzliche Auftauchen eines geheimnisvollen, vogelartigen Jungen verändert wird. Nach und nach bringt er ihnen das Fliegen bei – und zunächst scheint dieses gemeinsame Geheimnis die sehr unterschiedlichen Kinder enger zusammenzubringen. Doch mit der Zeit entstehen Konflikte, die die Gruppendynamik verändern und Fragen nach Vertrauen, Zugehörigkeit und Erwachsenwerden aufwerfen.

Die Handlung entfaltet sich ruhig und atmosphärisch. Über die Kinder und ihre Familien erfährt man nur bruchstückhaft etwas, wodurch manche Figuren etwas blass bleiben. Besonders interessant wirkt die Lehrerin, die offenbar mehr über den fremden Jungen weiß, ohne dass ihre Verbindung zu ihm vollständig erklärt wird. Gerade dieses Geheimnisvolle verleiht der Geschichte ihren besonderen Reiz.

Trotz ihres Alters von über 60 Jahren behandelt die Erzählung zeitlose Themen wie Freundschaft, Rivalität, erste Unsicherheiten und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Während jüngere Leserinnen und Leser die Handlung stellenweise als wenig spannend empfinden könnten, überzeugt das Buch besonders ältere Kinder und Jugendliche durch seinen psychologischen Fokus und seine sensible Darstellung kindlicher Gefühle.

Auch sprachlich besitzt der Roman einen besonderen Charme: kurze Kapitel, eine gut lesbare Schrift und ein angenehmer Schreibstil machen das Lesen leicht. Ergänzt wird die Geschichte durch wunderschöne schwarz-weiße Illustrationen von Barbara Yelin, die die verträumte Stimmung des Buches perfekt unterstreichen.

„Sie flogen einen Sommer lang“ ist weniger ein actionreiches Abenteuer als vielmehr eine nachdenkliche, poetische Geschichte über Sehnsüchte, Gemeinschaft und die Magie eines Sommers, der lange nachwirkt.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Überraschend

Rules of the Game, Band 1 - Offside
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Mit Offside – Rules of the Game habe ich ehrlich gesagt eine leichte Eishockey-Romance erwartet – bekommen habe ich aber eine emotionale, spannende und teilweise richtig intensive Geschichte, die mich ...

Mit Offside – Rules of the Game habe ich ehrlich gesagt eine leichte Eishockey-Romance erwartet – bekommen habe ich aber eine emotionale, spannende und teilweise richtig intensive Geschichte, die mich komplett überrascht hat. Besonders gegen Ende konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Bailey war mir von Anfang an unglaublich sympathisch. Sie ist ehrgeizig, liebenswert und kämpft trotz schwieriger Menschen in ihrem Umfeld für ihren Traum vom Eishockey. Chase dagegen ist charmant, beschützerisch und definitiv ein typischer Frauenheld – zumindest am Anfang. Aber gerade seine Entwicklung und der Umgang mit Bailey haben mir richtig gut gefallen. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach und man merkt, wie beide aneinander wachsen.

Was ich außerdem besonders mochte: die offene Kommunikation und der respektvolle Umgang miteinander, gerade bei den spicy Szenen. Nichts wirkte überstürzt und durch das Dual POV konnte man beide Charaktere sehr gut verstehen.

Der Schreibstil ist angenehm locker und emotional, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Trotzdem muss ich sagen, dass das Buch an manchen Stellen etwas zu lang war. Vor allem im Mittelteil gab es Passagen, die sich gezogen haben und die man durchaus hätte kürzen können. Auch das viele Bonusmaterial am Ende war zwar schön, aber nicht unbedingt nötig.

Trotz kleinerer Längen hat mich die Geschichte total abgeholt. Spannung, Drama, Liebe, Hockey und starke Emotionen – die Mischung hat für mich einfach funktioniert. Für Fans von Eishockey-Romance definitiv eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Perfekte Sommer Romance

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Das Buch hat bei mir insgesamt einen sehr positiven, wenn auch eher leichten Eindruck hinterlassen. Es ist eine süße, romantische Geschichte, die sich perfekt als Sommerlektüre eignet, genau die Art von ...

Das Buch hat bei mir insgesamt einen sehr positiven, wenn auch eher leichten Eindruck hinterlassen. Es ist eine süße, romantische Geschichte, die sich perfekt als Sommerlektüre eignet, genau die Art von „seichter“ Romance, die man entspannt an einem warmen Tag lesen kann. Das Buch habe ich innerhalb weniger Tage gelesen. Die Umsetzung des Themas ist unterhaltsam und leicht zugänglich, auch wenn einige typische Motive des Genres erkennbar sind. Gerade diese Mischung aus Humor und Drama sorgt jedoch dafür, dass die Handlung spannend bleibt, ohne zu überfordern. Wobei es meiner Meinung nach nicht so viel Drama gab, es wurde sich mehr auf Humor und ein Romantisches Setting fokussiert.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig, wodurch sich das Buch schnell lesen lässt. Die Sprache wirkt zeitgemäß und passt gut zur Zielgruppe. Allerdings hätte ich mir stellenweise etwas mehr Ausarbeitung gewünscht, um bestimmte Situationen noch intensiver nachvollziehen zu können.

Besonders gut gefallen hat mir der humorvolle und teilweise auch unangenehme Einstieg zwischen Margot und Oliver. Diese Mischung aus Chaos, Peinlichkeit und gleichzeitig spürbarer Anziehung war unterhaltsam und hat mich direkt neugierig gemacht. Auch die Chatnachrichten lockern die Handlung schön auf und bringen Dynamik in die Geschichte. Auch das Cover hat mich sehr angesprochen, da es sehr gut zu ihrem Job passt der eine große Rolle im Buch spielt. Ich bin ohnehin ein Fan von illustrierten Covern geworden, wenn sie gut gemacht sind, und hier ist das definitiv der Fall.
Das „Second Chance“-Trope gefällt mir normalerweise nicht besonders, wurde hier aber überraschend gut umgesetzt. Dadurch, dass ihr „schlimmstes Date“ schon Jahre zurückliegt, wirkt der Neuanfang glaubwürdig und passend. Der Plot-Twist war zwar nicht vorhersehbar, aber insgesamt eher seicht gehalten. Generell fehlt es der Geschichte ein wenig an Spannung, was jedoch zum leichten, romantischen Gesamtton passt.

Margot wirkt auf mich angenehm unperfekt: etwas chaotisch, widersprüchlich und dadurch sehr greifbar. Sie wünscht sich die große Liebe, trifft aber immer wieder Entscheidungen, die dem eigentlich widersprechen, genau das macht sie authentisch. Oliver hingegen bleibt zunächst etwas schwer einschätzbar, was aber auch Spannung in die Entwicklung der Beziehung bringt. Ich fand es leider schade, dass man doch so wenig über ihn und seine Konflikte erfahren hat und diese nur „angekratzt“ wurden. Dadurch blieb er für mich mehr Nebenfigur und der Fokus lag fast ausschließlich auf Margot. Weniger überzeugt haben mich die Nebencharaktere. Vor allem Margots „perfekte“ Schwester empfand ich als anstrengend, besonders in Kombination mit den Eltern, die sie ständig verteidigen. Das hat teilweise etwas frustriert und die Dynamik unnötig belastet.

Insgesamt ist es eine charmante, unterhaltsame Liebesgeschichte mit kleinen Schwächen, aber viel Herz. Perfekt für alle, die eine lockere Sommer-Romance suchen, ohne große Dramatik, dafür mit Humor und Gefühl.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Hin und her

No Place to be Single – This Love Tastes Like Trouble
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Dieses Buch hat mich vor allem deshalb neugierig gemacht, weil mir Courting von der Autorin so gut gefallen hat. Außerdem wurde es als eine moderne Interpretation von Stolz und Vorurteil beschrieben – ...

Dieses Buch hat mich vor allem deshalb neugierig gemacht, weil mir Courting von der Autorin so gut gefallen hat. Außerdem wurde es als eine moderne Interpretation von Stolz und Vorurteil beschrieben – eine Kombination, die für mich sehr vielversprechend klang. Leider konnte mich die Geschichte am Ende nicht ganz so überzeugen wie erhofft, auch wenn sie durchaus einige Stärken besitzt.

Die Handlung spielt in einem idyllischen Dorf in der Toskana, umgeben von Weinbergen, Olivenhainen und jeder Menge Dorfklatsch. Als Michael D'Arcy in seine Heimat zurückkehrt, sorgt das für ordentlich Aufregung. Nur Elisa bleibt von seinem Charme unbeeindruckt. Zwischen den beiden entwickelt sich schnell eine Rivalität, die nicht nur beruflicher Natur ist. Die Grundidee hat mir gut gefallen und besonders die Anlehnung an Stolz und Vorurteil war deutlich erkennbar.

Allerdings wurde die Liebesgeschichte für meinen Geschmack durch zu viele Missverständnisse, Geheimnisse und Stolz unnötig in die Länge gezogen. Immer wenn sich die beiden Protagonisten nähergekommen sind, tauchte wieder ein neues Hindernis auf, das sie auseinandergebracht hat. Anschließend waren beide zu stur, um den ersten Schritt aufeinander zuzugehen, sodass häufig Nebencharaktere eingreifen mussten, um die beiden wieder zusammenzubringen. Dieses ständige Hin und Her wurde mit der Zeit etwas anstrengend und konnte mich emotional nicht vollständig abholen.

Positiv hervorheben möchte ich jedoch den Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Besonders die Beschreibungen der Toskana, des Weinguts und auch von London waren sehr bildlich und atmosphärisch. Dadurch konnte ich mir die Schauplätze jederzeit lebhaft vorstellen und fühlte mich beim Lesen direkt in die Geschichte versetzt.

Auch einige Plot Twists konnten mich überraschen. Manche Entwicklungen kamen unerwartet und sorgten dafür, dass die Handlung trotz der wiederkehrenden Konflikte interessant blieb. Die Nebencharaktere haben ebenfalls zur lebendigen Atmosphäre beigetragen und dem kleinen Dorf viel Charme verliehen.

(Spoilerfrei)

Das Happy End hat mir letztendlich sehr gut gefallen und konnte für mich noch einiges retten. Insgesamt bin ich während des Lesens immer wieder zwischen drei und vier Sternen geschwankt. Obwohl mich die ständigen Missverständnisse und die Sturheit der Protagonisten teilweise frustriert haben, konnte mich der flüssige Schreibstil und das italienische Setting gut unterhalten.

Fazit: Eine leichte, romantische Geschichte mit viel Toskana-Flair, die vor allem Fans von Rosamunde Pilcher und klassischen Enemies-to-Lovers-Geschichten gefallen dürfte. Wer Geduld für einige Missverständnisse und ein ausgedehntes Hin und Her mitbringt, wird hier eine unterhaltsame Wohlfühlromanze finden.

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