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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2026

Schöne Vorlesegeschichten

Wieso? Weshalb? Warum? Meine Vorlesegeschichten, Band 4 - Was entdecken wir auf dem Bauernhof?
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„...Die Familie Kadi fährt zum Bauernhof Finke. Dort, in der Region Mommelberg, haben sie vor ein paar Jahren schon einmal die Sommerferien verbracht…“

Die Autorin hat ein abwechslungsreiches und informatives ...

„...Die Familie Kadi fährt zum Bauernhof Finke. Dort, in der Region Mommelberg, haben sie vor ein paar Jahren schon einmal die Sommerferien verbracht…“

Die Autorin hat ein abwechslungsreiches und informatives Kinderbuch geschrieben. Es sind Vorlesegeschichten aus der Reihe Wieso?Weshalb? Warum?. Sie werden ab 4 Jahren empfohlen. Der Empfehlung schließe ich mich an. Doch die kurzen Geschichten in großer Schrift mit klar gegliederten Absätzen eignen sich auch für Erstleser. Die Inhalte sind kindgerecht und leicht verständlich.
Zu Beginn werden in Wort und Bild die Mitglieder der beteiligten Familien und in einer Art Luftaufnahme der Ort Mommelbeck vorgestellt.
Der Hof Finke ist eine Biobauernhof. Charlie Kadi und sein Bruder Tino leben mit ihren Eltern in der Großstadt. Deshalb ist vieles auf dem Lande für sie neu.
Sie lernen einiges über die Aufzucht der Schweine, erfahren, wozu manche Kräuter gut sind, sammeln Hühnereier und besuchen einen Tunnel für Gemüse, um nur ein Paar Themen zu nennen.
Das Buch ist farbenfroh und realistisch illustriert. Die häufig halbseitigen Bilder passen perfekt zum Thema. Sie sind liebevoll gestaltet und enthalten viele kleine Details.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es bekommt eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.06.2026

Raffiniert gestrickter Krimi

Weinfluch
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„...In der Vitrine hinter mir sehen Sie den ältesten in einer Flasche enthaltenen Wein nördlich der Alpen…“

Doch als sich André umdreht, steht dort eine Flasche Riesling, die eindeutig nicht aus der Römerzeit ...

„...In der Vitrine hinter mir sehen Sie den ältesten in einer Flasche enthaltenen Wein nördlich der Alpen…“

Doch als sich André umdreht, steht dort eine Flasche Riesling, die eindeutig nicht aus der Römerzeit ist.
Der Autor hat erneut einen fesselnden und komplexen Krimi geschrieben. Der Schriftstil sorgt für den hohen Spannungsbogen. Kurze Kapitel und schnell wechselnde Handlungsorte befeuern das Geschehen.
Während sich André noch überlegt, was mit dem Wein passiert ist, steht Kriminalhauptkommissar Frank Achill am Rheinufer vor einer Wasserleiche. Schnell wird deutlich, dass die Fälle zusammengehören. Frank wird zum Leiter einer Soko berufen. Da die Flasche Wein eigentlich nach Wien ausgeliehen werden sollte und auf dem Transport verschwunden ist, muss er sich auch noch mit einem Vertreter des dortigen Museums und deren Versicherung herumschlagen. Als seine Kollegin ihn vor der Teambesprechung nach einer Präsentation fragt, reagiert er sauer.

„...“Diesen Scheiß brauch ich nicht.“ Er sah, wie sich Sorgenfalten auf Berlings Stirn bildeten. „Du weißt aber schon, dass sie darauf warten?“ „Ist mir doch egal. Ich bin Ermittler und kein Showmaster.“…“

Auch die Zusammenarbeit mit Köhler vom Raub erweist sich als schwierig. Außerdem zeigt sich, dass die Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus sind. Sie bestimmen, wo es lang geht. Hinzu kommt, dass die Versicherung das Heft des Handelns in der Hand hat. Die Ermittler werden zu ausführenden Personen deklassiert. Im entscheidenden Moment erscheint noch ein Oberstleutnant vom Landeskriminalamt Wien. Frank weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht.

„...Nun war es also soweit, man jubelte ihm den nächsten Klugscheißer unter, der alles besser wusste, in Deckung blieb und nach Belieben Giftpfeile auf ihn abfeuerte…“

Frank hatte André gebeten, gewisse Dinge für ihn zu recherchieren. Der stürzt sich mit Feuereifer in die Arbeit und entwickelt später eine ganz eigene Theorie. Die aber sollte sich als richtig erweisen.
Der Krimi hat mir sehr gut gefallen. Er ist komplex gestrickt und ermöglicht trotzdem ein Mitdenken.

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Veröffentlicht am 18.06.2026

Tolles Kinderbuch

Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt. Jubiläums-Ausgabe
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„...Patronella Apfelmus traute ihren Augen nicht. Energisch nahm sie ihr goldenes Piratenfernrohr von ihrem linken Auge und poliete die Linse mit dem Zipfel ihres Ärmels…“

Damit hatte sie nicht gerechnet. ...

„...Patronella Apfelmus traute ihren Augen nicht. Energisch nahm sie ihr goldenes Piratenfernrohr von ihrem linken Auge und poliete die Linse mit dem Zipfel ihres Ärmels…“

Damit hatte sie nicht gerechnet. In die alte Mühle zogen neue Bewohner. Sie brauchte einen Plan, um sie zu vertreiben.
Die Autorin hat ein humorvolles Kinderbuch geschrieben. Der Schriftstil ist kindgerecht, lieicht verständlich und voller Phantasie.
Petronella lässt sich eine Menge einfallen. Doch die Zwillinge Luis und Lea erkunden fleißig weiter den Garten, der zur Mühle gehört.
Petronella leibt diesen Garten. Er ist voller Leben. Sie selbst wohnt in der Krone eines Apfelbaumes.

„...Uralte Apfelsorten hatten hinter seinen Zäunen überlebt. Hier wwuchsen Herbstprinz, Winterrenette oder der Altländer Pfannkuchenapfel…“

Eines Tages lässt Petronella ihre Strickleiter hängen. Schneller als sie gucken kann, sind die Zwillinge vor ihrer Tür. Petronella stellt fest, dass die beiden anders sind als erwartet. Sie achten die Natur und sind für Überraschungen offen.
Petronella freundet sich mit ihnen an. Zusammen erleben sie eine Menge.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 15.06.2026

Eine besondere Pilgerreise

Stehenlassen und weitergehen
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„...Was hältst du von einer Pilgerwanderung auf dem Franziskusweg?…“

Diese Frage stellte Richard an Peter. Kurze Zeit später gesellte sich Fred zu ihnen. Die drei Männer unterscheiden sich nicht nur in ...

„...Was hältst du von einer Pilgerwanderung auf dem Franziskusweg?…“

Diese Frage stellte Richard an Peter. Kurze Zeit später gesellte sich Fred zu ihnen. Die drei Männer unterscheiden sich nicht nur in ihrem Beruf, sondern auch in ihrer religiösen Zugehörigkeit. Richard ist katholisch, Peter evangelisch und Fred gehört einer Freikirche an.

„...Wir drei Glaubensbrüder wissen von unserer Verschiedenheit und mögen uns trotzdem…“

Nach der gemeinsamen Wanderung entstand dieses Buch. Es ist mehr als eine Beschreibung des Pilgerweges. Das liegt schon darin begründet, dass jeder den Ablauf einiger Tage aus seiner Sicht schildert. Der Schriftstil ist gut lesbar. Er ist sachlich und kommt bei wesentlichen Fragen schnell auf den Punkt.
Für mich als Leser ergibt sich das Bild einer Wanderung, die durch gemeinsame Unternehmungen geprägt ist, aber jeden auch Freiraum für eine stille Stunde lässt. Es gibt Zeiten des Redens und Zeiten des Schweigens. Nebenbei genießen sie die Vielfalt der Natur.

„...Später kommen wir an eine Wiese, auf der Millionen von weißen Blumen stehen. Ich muss schmunzeln, wie wir alle drei gleichzeitig stehen bleiben und wortlos die Smartphones aus der Hosentasche ziehen…“

Ich erfahre eine Menge über das Leben des Franz von Assisi und lerne die Stationen seines Lebensweges kennen. Die Wanderung beginnt in Gubbio und endet in Spoleto. Unterkünfte und der Transport des Gepäcks wurden vorab gebucht.
Das Besondere an dem Buch aber ist, dass in gewissen Abständen religiöse Themen dargelegt werden. Dazu äußert sich jeder der drei. Es werden die Gemeinsamkeiten hervorgehoben, aber auch Unterschiede deutlich. Dabei geht es um das Vaterunser, den Heiligen Geist oder Maria, die Mutter Jesu.
Am Ende gibt jeder ein kurzes Statement darüber ab, was ihm die Tage gebracht haben.
Einige Farbfotos veranschaulichen die Reise.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es lässt Raum zum Nachdenken über die diskutierten Themen und zeigt, wie Glauben verbinden kann.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Spannend

Die Großstadtdetektive - Wer schnappt den Dieb?
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„...Die Hand der Lehrerin legt sich auf seine Schulter und schiebt Jona sanft und doch bestimmt in das Klassenzimmer. Jona muss zwischen zwei Bankreihen hindurch nach hinten gehen. Dabei glotzen ihn ganz ...

„...Die Hand der Lehrerin legt sich auf seine Schulter und schiebt Jona sanft und doch bestimmt in das Klassenzimmer. Jona muss zwischen zwei Bankreihen hindurch nach hinten gehen. Dabei glotzen ihn ganz viele Augenpaare an wie neugierige Fische…“

Es ist nicht einfach, wenn man neu in eine Klasse kommt und dann noch einen Banknachbarn erhält, der eigentlich den Platz für seinen Freund freihalten wollte. Das erlebt Jona gerade.
Die Autorin hat einen spannenden Kinderkrimi geschrieben. Der Schriftstil ist kindgerecht und leicht verständlich.
Deniz lässt Jona seinen Frust spüren. Dann aber verschwindet Lauras Handy. Deniz und Jona werden beschuldigt. Plötzlich ist Zusammenarbeit angesagt.
Das Buch erzählt sehr schön, wie sich die Freundschaft zwischen den Jungen entwickelt. Der Dritte im Bund ist Max, Deniz´ Freund. Natürlich geht nicht alles glatt. Immer mal wieder gibt es Reibereien. Aber die gemeinsame Aufgabe schweißt sie zusammen.
Die Jungen finden nicht nur das Handy, sie klären auch gleich noch zwei weitere Diebstähle auf.
Das buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist spannend und abwechslungsreich .

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