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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2019

Leicht und flüssig geschrieben

Und sie sollen von seinem Blut nehmen
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Auch wenn man den 1.Teil nicht kennt, kommt man gut in die Story rein.

In einem Mietshaus, welches von den neuen Besitzern renoviert wird, werden immer wieder misteriöse Blutspuren gefunden. Gleich zu ...

Auch wenn man den 1.Teil nicht kennt, kommt man gut in die Story rein.

In einem Mietshaus, welches von den neuen Besitzern renoviert wird, werden immer wieder misteriöse Blutspuren gefunden. Gleich zu Anfang stehen einige Verdächtige zur Verfügung. Die Detektivin Linda Broich versucht mit Hilfe von Ihrem Bruder Pfarrer Laurenz Broich, ihrem Opa und der Haushaltshilfe Olek hinter das Geheimnis zu kommen.

Am Ende ergibt sich eine unerwartete Lösung der Vorkommnisse. Allerdings bleiben auch noch ein paar Fragen offen, die zum Spekulieren einladen.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Charaktere sind sympatisch. Auch das Cover des Buches finde ich sehr gut getroffen.

Veröffentlicht am 24.06.2026

No Icehockey feeling

Don't let me fall # 01
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Der Roman punktet eindeutig mit seinem leichten, flüssigen Schreibstil. Man gleitet schnell durch die Kapitel, ohne je das Gefühl zu haben, hängen zu bleiben. Besonders gelungen ist die Erzählung aus verschiedenen ...

Der Roman punktet eindeutig mit seinem leichten, flüssigen Schreibstil. Man gleitet schnell durch die Kapitel, ohne je das Gefühl zu haben, hängen zu bleiben. Besonders gelungen ist die Erzählung aus verschiedenen Perspektiven, das mag ich sehr gern, weil es Figuren normalerweise mehr Tiefe verleiht und emotionale Entwicklungen greifbarer macht. Hier bleibt dieser Effekt jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Ich habe mich auf eine stimmungsvolle Icehockey‑Romance gefreut, doch diese Erwartung erfüllt das Buch kaum. Die Sports‑Vibes fehlen fast vollständig, keine echte Icehockey‑Atmosphäre, so gut wie keine Trainingsszenen oder die Dynamik die ein Team ausmacht. Wer eine Sportromance sucht, wird hier enttäuscht.

Das Setting spielt zwar am College, aber Unterricht oder Campusleben gibt es hier nicht. Stattdessen dominieren Partys und oberflächliche Szenen, wodurch das Setting austauschbar wirkt. Ein lebendiges Campusgefühl entsteht dadurch nicht.

Die Geschichte hätte eine emotionale, berührende Romance werden können, doch einige Figuren sind übergriffig, was unangenehm auffällt. Einige Handlungen wirken oft unlogisch oder zu flach und emotionale herzzerschmelzende Momente sucht man vergeblich. Dadurch fällt es schwer, eine echte Bindung zu den Charakteren aufzubauen.

Don’t Let Me Fall ist ein schnell zu lesender College-Roman, der mit einem angenehmen Stil und unterschiedlichen Perspektiven punktet. Wer jedoch eine echte Icehockey‑Romance, atmosphärische Sportszenen oder tiefgründige Charakterentwicklung sucht, wird hier nicht fündig.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Nicht so fesselnd wie erhofft

Spellcaster
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Dieser Auftakt einer neuen Fantasy-Dilogie von Jaymin Eve verspricht auf den ersten Blick alles, was ich an Fantasy-Academy-Settings liebe: eine altehrwürdige Schule, eine Blutschwur-Fehde zwischen Paisleys ...

Dieser Auftakt einer neuen Fantasy-Dilogie von Jaymin Eve verspricht auf den ersten Blick alles, was ich an Fantasy-Academy-Settings liebe: eine altehrwürdige Schule, eine Blutschwur-Fehde zwischen Paisleys und Logans Familien und lauernde Die Grundidee klingt definitiv spannend und hätte eine richtig packende Mischung aus Magie, Intrigen und Enemies-to-Lovers-Dynamik werden können.
Doch je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das Gefühl, dass das Potenzial der Geschichte nicht ausgeschöpft wurde. Wichtige Informationen zu Figuren, Hintergründen und Handlung werden nur angekratzt, statt wirklich vertieft zu werden. Dadurch bleiben viele Zusammenhänge vage und unausgesprochen. Das Internat mit seinen magischen Zaubern, Kräutern, Kristallen und Tinkturen hätten so viel Raum für Atmosphäre geboten, bleibt aber leider nur blass. Auch das Magiesystem wird nur oberflächlich erklärt.
Besonders schade fand ich, dass die Charaktere kaum Tiefe oder Weiterentwicklung zeigen. Paisley ist impulsiv, oft widersprüchlich in ihrem Verhalten und schwer greifbar. Logan bleibt kühl und verschlossen. Die Emotionen kamen einfach nicht bei mir an. Gefallen haben mir aber die Freundschaften von Paisley mit ihren Mitschülerinnen, diese Szenen wurden wirklich harmonisch dargestellt.
Die Grundidee ist wirklich interessant, doch leider bleibt die Story hinter seinen Möglichkeiten zurück, für Fans von Academy-Fantasy vielleicht trotzdem ein Versuch wert, ich hoffe dann mal auf mehr Spannung in Band 2.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Konnte mich nicht fesseln

Fall into Dreams
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Gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven, sie bringen Dynamik in die Geschichte und lassen Einblicke in die verschiedenen Gefühle und Gedanken zu. Allerdings habe ich die Emotionen leider nicht ...

Gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven, sie bringen Dynamik in die Geschichte und lassen Einblicke in die verschiedenen Gefühle und Gedanken zu. Allerdings habe ich die Emotionen leider nicht gefühlt. Ich konnte mich weder mit Amber, noch mit den anderen Figuren wirklich verbunden fühlen.
Die Handlungen wirken insgesamt eher ruhig. Manche Szenen werden sehr ausführlich beschrieben, obwohl sie für die Story kaum Bedeutung haben. Andererseits fehlte an anderer Stelle mehr Hintergrundwissen. Hier hätte das Buch definitiv ein paar zusätzliche Seiten vertragen.
Mit kurzen, abgehackten Sätzen wurde hier Tempo erzeugt und der Schreibstil ist leicht zu lesen. Ein Punkt, der mich allerdings irritiert hat: Ich habe den Grund nicht verstanden, warum Ambers den Kontakt zu ihrer Freundin Flo abgebrochen hat. Beste Freundinnen sind doch immer für einander da und suchen nach Lösungen für ein Problem. Dieser Aspekt hätte viel Raum für emotionale Tiefe geboten, wurde aber kaum genutzt.
Fall into Dreams ist ein abgeschlossener Roman mit einer schönen Grundidee und einem angenehmen Setting. Wer leichte, ruhige Lektüre sucht, wird hier fündig. Mich konnte die Story nicht fesseln, daher leider nur 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Psychologisch und düster

Die blaue Stunde
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In einem gefeierten Kunstwerk der bereits verstorbenen Künstlerin Vanessa Chapman wurde ein menschlicher Knochen entdeckt. Der Skandal schlägt hohe Wellen und James Becker, der Kurator des Museums, macht ...

In einem gefeierten Kunstwerk der bereits verstorbenen Künstlerin Vanessa Chapman wurde ein menschlicher Knochen entdeckt. Der Skandal schlägt hohe Wellen und James Becker, der Kurator des Museums, macht sich auf den Weg zu der einsamen Insel Eris Island. Grace, die Freundin der Verstorbenen und einzige Bewohnerin der Insel, scheint so einige Geheimnisse zu verbergen.
Ich war sehr gespannt auf das neue Werk der Autorin und der Klappentext klang nach einer fesselnden Story. Doch leider konnte diese mich nicht überzeugen. Paula Hawkins gelang es zwar durch ihre Landschaftsbeschreibungen eine düstere Atmosphäre zu schaffen, aber Spannung kam bei mir zu keiner Zeit auf.
Die Figuren sind alle interessant und wurden bildlich gut dargestellt, auch wenn sie nicht wirkliche Symphatieträger sind. Aufgebaut ist die Story mit unterschiedlichen Erzähltechniken. Gegenwart und Vergangenheit wechseln sich ab mit Zeitungsberichten und Tagebuchausschnitten. An sich sollte dies für Abwechslung und Spannungsaufbau sorgen, nur leider fehlte mir beim Schreibstil das gewisse Etwas und so zogen sich einige Passagen sehr.
Wer gerne einen Kunstroman mit psychologischem Hintergrund liest, wird dieses Buch vielleicht mögen, mein Fall war es auf jeden Fall nicht.

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