Zwischen Meeresrauschen und Pferdeglück
Der kleine Sanddornhof - Träume im Muschelstieg „Was ist so schön wie Fliegen? Nur besser.“
Willkommen in Muschelstieg.
Ich fange mal mit dem wunderschönen Cover an, es lädt mich sofort zum Träumen ein. Und schon nach den ersten Seiten war ich ...
„Was ist so schön wie Fliegen? Nur besser.“
Willkommen in Muschelstieg.
Ich fange mal mit dem wunderschönen Cover an, es lädt mich sofort zum Träumen ein. Und schon nach den ersten Seiten war ich mitten in Muschelstieg angekommen und habe mich dort sofort wohlgefühlt. Zwischen Meer, Dünen und den liebenswerten Muschelstieglern sind beim Lesen wunderschöne Bilder in meinem Kopf entstanden.
Worum geht’s?
Nach Jahren kehrt Svea zurück nach Muschelstieg auf den Gutshof ihrer verstorbenen Eltern. Eigentlich möchte sie den Hof nur wieder verpachten und anschließend in ihr Leben zurückkehren. Doch der Hof ist in einem desolaten Zustand und plötzlich steht auch noch der Trakehner Fiete auf dem Grundstück, ausgesetzt und dringend auf Hilfe angewiesen.
Während die Dorfgemeinschaft tatkräftig mit anpackt, wächst in Svea langsam die Frage, ob sie ihren Jugendtraum von einem Therapiezentrum für vernachlässigte Pferde doch noch verwirklichen soll. Und als wäre das nicht schon herausfordernd genug, stellt auch der sympathische Meeresförster Jannes ihr Herz ganz schön auf die Probe.
Sveas Geschichte hat mich tief berührt. Ich habe mit ihr gehofft, gezweifelt und mitgefiebert. Besonders die Szenen mit Fiete haben mein Herz berührt.
Dieses Zitat passt einfach perfekt: „Du hast dein Herz vorausgeworfen, Svea. Also reit verdammt noch mal hinterher.“
Wie gerne würde ich selbst meine Hände in Fietes Mähne vergraben, am Strand entlangreiten, den Blick aufs Meer genießen und einfach den Moment leben.
Julia Reymers erzählt eine Geschichte über Neuanfang, Vertrauen, Zusammenhalt, Pferdeliebe und das Verarbeiten alter Wunden. Die Mischung aus Meeresrauschen, Küstenflair, leiser Romantik und ganz viel Herz macht diesen Roman für mich zu etwas ganz Besonderem.
Besonders spannend fand übrigens auch, dass ich den Beruf des Meeresförsters kennenlernen durfte, davon hatte ich vorher noch nie gehört.
Ich habe jede einzelne Seite genossen und konnte mein PocketBook kaum aus der Hand legen.
Für mich ist „Der kleine Sanddornhof“ eine absolute Leseempfehlung und eine kleine Auszeit am Meer. Eine gefühlvolle Geschichte mit Tiefgang, authentischen Figuren und echter Wohlfühlatmosphäre.
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Ein kleines Extra gibt es am Ende auch noch- ein leckeres Rezept für Erdbeerkuchen.
Zum Schluss möchte ich unbedingt noch eine schöne Textstelle teilen:
»Das dumpfe Trommeln seiner Hufe auf dem nassen Sand vermischte sich mit dem Rauschen der Wellen zu einer wilden Sinfonie. Das ist wie Fliegen, nur … besser.Und schneller. Wie hatte ich all die Jahre darauf verzichten können? Ein Glucksen drang aus meiner Kehle.« Zitat / Textschnipsel