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Veröffentlicht am 05.01.2018

Magische Geschichte mit ein paar Längen

Oksa Pollock. Die Unverhoffte
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Dieses Buch ist schon etwas älter, aber das Cover hat mich neugierig gemacht, deshalb ist es in meinen Einkaufswagen gelandet. Es geht um das dreizehnjährige Mädchen Oksa Pollock und ihre etwas andere ...

Dieses Buch ist schon etwas älter, aber das Cover hat mich neugierig gemacht, deshalb ist es in meinen Einkaufswagen gelandet. Es geht um das dreizehnjährige Mädchen Oksa Pollock und ihre etwas andere Familie. Als Oksa nach London zieht, spürt sie auf einmal, das sie Dinge kann. Zuerst etwas zaghaft, doch wenn sie sauer wird sind diese Fähigkeiten schon recht stark. Als sie sich damit ihrer Großmutter Dragomira anvertraut, kommt diese nicht drum herum, Oksa über ihre Vorfahren und das geheime Land Edefia aufzuklären.

Die Grundidee zu dieser Geschichte ist echt interessant. Ein geheimes Land indem die Magie selbstverständlich ist, und das die normalen Menschen nicht kennen. Doch wie überall gibt es auch in Edefia Unzufriedenheit, denn man will ja bekanntlich immer das was man nicht hat. Deshalb bricht das Land in sich zusammen und ein paar Bewohner müssen fliehen. Dragomira und ihre Familie hofft nun mit Oksa endlich wieder zurück in dieses Land gehen zu können und die wogen zu glätten, doch da gibt es noch die, die das verhindern wollen.

In diesem Buch ist sehr viel Magie. Es gibt unzählige fantastische und äußerst interessante Lebewesen. Die Beschreibungen sind sehr detailreich, weshalb es nicht schwer fällt sich alles genau vorzustellen. Im Kopf läuft ein regelrechtes Kino ab. Der Schreibstil ist ganz ok, das einzigste was das lesen ab und an stocken lässt, sind die seltsamen Namen. Zum Teil war ich manchmal der Meinung, das die Beschreibungen von verwesenden Gliedmaßen durch einen Fluch etwas zu heftig waren. Dieses Buch ist ja für die jüngeren Leser bestimmt und daher nichts für Zartbesaitete Leseratten.

Mit seinen knapp 600 Seiten ist dieser Band ein echter Todschläger, vieles hätte man weglassen können. Die Geschichte kommt nicht richtig in Gang. Immer wieder werden unwichtige Dinge in die Länge gezogen. Das war nicht weiter tragisch, da selbst diese unwichtigen Dinge interessant beschrieben wurden, aber dennoch hätte man das Buch halbieren können und somit ein zügigeren Verlauf bekommen können.

Veröffentlicht am 27.06.2026

Ganz ok

Very Bad Kings
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Mable weckt ziemlich schnell die Aufmerksamkeit bei allen Kings. Die behaupten ständig, daß alle Studentinnen schnell zu haben wären, aber Mable nicht. Wenn es ja so wäre würde ich es gut finden, allerdings ...

Mable weckt ziemlich schnell die Aufmerksamkeit bei allen Kings. Die behaupten ständig, daß alle Studentinnen schnell zu haben wären, aber Mable nicht. Wenn es ja so wäre würde ich es gut finden, allerdings fand ich eher das Mable sich mit genausoviel Freude den Kings zum fraß vorwirft wie die anderen Studentinnen auch. In meinen Augen ist sie keine starke oder sympatische Protagonistin. Sie möchte alle Kings um sich haben und bettelt förmlich um ihre Aufmerksamkeit.

Den Grundgedanken des Buches finde ich wirklich toll und der leichte Schreibstil war sehr hilfreich um zügig durch die Seiten zu kommen. Irgendwie habe ich auch gerne gelesen, auch wenn mir diese Kings zu blöd waren und Mable mit ihrem gesabber auch nicht in mein Herz gefunden hat.

Dieses Buch kann man tatsächlich nur dann mögen wenn man eben genau solch eine Unterwerfung mag und sucht. Für mich eher nicht das wahre, zumindest Mables naive Art den Kings zu begegnen.
Die Spicyszenen haben mir auch nicht gefallen da alles was mit mehr als einem Partner zu tun hat nicht meins ist, aber das ist ein persönlicher Kritikpunkt und hat mit dem Buch ja nichts am Hut.
Das Buch hat mir dennoch ganz gut gefallen da schon Spannung zu finden war. Kein Highlight aber definitiv ok und man möchte wissen ob Mable es schafft sich gegen die Kings zu behaupten.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Nicht so stark wie Band 1

Blackened Blade 2: A Blackened Bond
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Der Einstieg in den 2ten Band fiel mir überhaupt nicht schwer, da er genau da beginnt, wo Band 1 endet. So wird sich jedes Leserherz freuen, das der Cliffhanger aus dem ersten Teil direkt aufgeklärt wird. ...

Der Einstieg in den 2ten Band fiel mir überhaupt nicht schwer, da er genau da beginnt, wo Band 1 endet. So wird sich jedes Leserherz freuen, das der Cliffhanger aus dem ersten Teil direkt aufgeklärt wird. Die Verbundenheit zwischen Micai und den Jungs wird zunehmend fester und auch erheblich feuriger. Wer also gerne ausschweifende Spicy Szenen mag, ist hier genau richtig, denn diese nehmen schon ein paar Seiten ein. Für mich wieder mal Zuviel, da ich darauf eher verzichten kann, aber da ich mir durch das Genre ja bewusst war was da kommt, werde ich diesen Punkt natürlich nicht negativ bewerten.

Die Story bleibt weiterhin spannend und einige Punkte werden endlich erklärt. Micai wird zunehmend selbstbestimmter und mächtiger. Sie ist nun ein fester Teil der Truppe, auch wenn einer damit immer noch nicht so ganz zufrieden ist.
Schön finde ich auch die Rückblicke in die Zeit ihrer Gefangenschaft. Durch ihre Albträume erfahren wir dazu etwas mehr.
Allerdings hat Micais gesteigertes Selbstbewusstsein mich auch ab und an etwas genervt, sie wirkte teilweise etwas überheblich da ihre Macht nun sehr schnell stärker wird. Auch mit dem Umgang der Jungs fühlte ich mich oft etwas unwohl, da es vermehrt nur um die Anziehung zu Micai ging. Ständige Wiederholungen sie sehr Annex Micai vergöttert und das er ständig einen Steifen bekommt waren irgendwann etwas nervig, dabei ging mir die Story etwas abhanden.

So gut der erste Band einfach war, desto tiefer war für mich der Fall der zweiten, weshalb ich hier nur 3 Sterne vergeben kann, ich hätte mir einfach mehr Story Verlauf statt ständiger Beschreibung der Anziehung gewünscht.

Die Reihe ist aber dennoch sehr interessant weshalb ich natürlich weiterlesen möchte, hoffe aber das es im dritten Teil nun wieder mehr wichtige Infos gibt und keine ständigen Wiederholungen, denn mittlerweile ist klar wie sehr sich die Jungs zu Micai hingezogen fühlen....

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Schwierig nachvollziehbar aufgrund Logikfehler

Not Quite Dead Yet
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Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer. Zuerst hat mich der Name der Protagonistin gestört. Ich weiß nicht warum aber er ließ sich nicht gut lesen. Dann hat mir der Schreibstil nicht so gefallen. ...

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer. Zuerst hat mich der Name der Protagonistin gestört. Ich weiß nicht warum aber er ließ sich nicht gut lesen. Dann hat mir der Schreibstil nicht so gefallen. Er wirkte unruhig und nicht flüssig. Jet ist auch wahnsinnig unsympathisch, sie ist ständig negativ und einfach ein Charakter mit dem ich nichts zu tun haben wollen würde.
Auch die anderen Beteiligten waren für mich erstmal sehr erschlagend, wenn man direkt zu Beginn einen Haufen Namen entgegengeschleudert bekommt, hilft das wirklich nicht dabei gut ins Buch zu starten.

Es gibt eine Menge Wortwiederholungen wie "schnieft", sodass ich mich immer gefragt habe ob sie alle erkältet sind, das war schon sehr störend.

Die Handlung an sich war trotz der nicht sehr realen Herangehensweise sehr interessant. Jet versucht ihren eigenen Mord aufzuklären und stöst dabei immer wieder auf andere Geheimnisse die teilweise wirklich heftig sind und nicht für die Protagonisten sprechen. Dabei hilft ihr ihr Kindheitsfreund Billy, der schon ewig in Jet verliebt ist. Ihn fand ich sehr sympathisch und er ist ein richtig toller Freund den sich jeder wünscht. Durch dir ständig Verdächtigen Wechsel war ich selber auch immer unschlüssig wer der Täter gewesen sein könnte, aber überrascht war ich am Ende dann doch nicht wirklich.

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und wenn man von den störfaktoren wie der Wortwiederholungen und der Tatsache das Jet eine starke Verletzung hat, sich aber trotzdem recht gut und normal verhalten kann, würde ich sagen das es ein solider Thriller ist.

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Nicht ganz rund mit Luft nach oben

The Deathless One
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Ich habe mir von diesem Buch einiges versprochen, das Cover ist super und der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht. Der Vibe der Gothic Romantasy wäre für mich mal ein neues Thema gewesen.
Beim ...

Ich habe mir von diesem Buch einiges versprochen, das Cover ist super und der Klappentext hat mich direkt neugierig gemacht. Der Vibe der Gothic Romantasy wäre für mich mal ein neues Thema gewesen.
Beim Einstieg hatte ich aber einige Probleme weil ich öfter das Gefühl hatte etwas überlesen zu haben. Es wurde von etwas gesprochen und ich habe mich gefragt wann das passiert sein soll. Vielleicht wäre ein bisschen Vorgeschichte gut gewesen als plötzlich mitten im Hauptakt zu stehen sodass man das Gefühl hatte einen Folgeband zu lesen. Der Schreibstil war etwas holprig und manchmal hatte ich das Gefühl das sich einige Dinge nicht wirklich logisch zusammensetzten.

Zu Beginn habe ich auch bei anderen Büchern öfters das Gefühl eher langsam in das Geschehen zu kommen, was aber später wieder verfliegt. Hier war das aber nicht der Fall. Immer wieder hatte ich Schwierigkeiten die Zusammenhänge zu verstehen.

So auch die Liebesgeschichte zwischen Jessamine und dem Todlosen. Gefühlt passiert die Verbundenheit der beiden im Hintergrund. Ich hatte keine emotionale Bindung zu beiden. Sympathie und Empathie war bei mir während des ganzen Buches nicht zu finden weil alles sehr Oberflächlich und beiläufig erzählt wurde. Der Schreibstil lag mir persönlich auch nicht so. Es fehlte an Verbundenheit mit den Protagonisten, das Herzklopfen und die Schmetterlinge.

Einige Personen wie zum Beispiel die Hexe Sybil hätten viel mehr zur Handlung beitragen können, wurden aber leider immer nur kurz eingeschoben. Es wirkte dauerhaft sehr erzwungen, dabei ist die Idee mit der magischen Welt, der mysteriösen Seuche und den Göttern definitiv potenzialgeladen.
Vor allem das Thema mit der Seuche die Jessamines Königreich befallen hat, wurde so beiläufig behandelt, das ich öfters vergessen habe das es diesbezüglich ja auch Probleme gibt, obwohl das Problem sogar der Auslöser war, weshalb Jessamine Leon geheiratet hat und so überhaupt eine Geschichte um den Todlosen entstehen konnte. Wie man sieht also ein durchaus wichtiger Aspekt im Plot, der leider total untergegangen ist.

Ab und an gab es gute, spannende Momente aber durchweg eher plätschernd. Das Buch abzubrechen war zwar nie wirklich mein Gedanke aber es war auch nicht das erwartete Highlight. Da es eine Trilogie werden soll könnte vielleicht noch Spannung aufkommen aber mir hat der erste Band gereicht und ich möchte nicht weiterlesen, auch wenn mich die Auflösung schon interessiert.

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