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Veröffentlicht am 28.06.2026

Eine sehr gelungene Fortsetzung

Broken Dove
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Nachdem Wren Darlington mit Xavier Ford durch die Blacklands geflohen ist, da ihre versteckte Identität als Mod aufgeflogen ist, wird sie von der Rebellen-Organisation Uprising aufgenommen. Dort begegnet ...

Nachdem Wren Darlington mit Xavier Ford durch die Blacklands geflohen ist, da ihre versteckte Identität als Mod aufgeflogen ist, wird sie von der Rebellen-Organisation Uprising aufgenommen. Dort begegnet ihr zuerst jeder mit viel Misstrauen, doch nach einiger Zeit freundet sie sich mit den anderen Modifizierten an. Doch es kommt immer wieder zu gefährlichen Einsätzen, Verrat und Betrug. Auch in der Beziehung zwischen Wren und Cross gibt es einige Probleme. Während Wren also mit den Rebellen arbeitet, ihre Fähigkeiten trainiert und an Missionen teilnimmt, geht der Krieg weiter und Mods werden weiterhin von den Primes getötet und unterdrückt, obwohl die Rebellen alles versuchen um diesen Kampf zu stoppen.

Meiner Meinung nach ist der zweite Teil sogar noch besser als der erste Teil, was ich sehr überraschend finde. Der typische Aufbau von dystopischen Reihen ist ja meistens gleich und bei vielen anderen Reihen fand ich den zweiten Teil immer sehr langweilig und definitiv schlechter als den ersten Teil. Das kann man bei dieser Reihe aber auf keinen Fall sagen und obwohl Silver Elite schon richtig gut war, hat Broken Dove das noch übertroffen. Ansonsten ist das Buch eine nahtlose Anknüpfung an das erste Buch, sodass man der Story sehr gut folgen kann.

Der Schreibstil ist wie immer fantastisch, ich wurde jedes mal komplett in die Geschichte hineingezogen. Ich liebe es, wie Dani Francis die Figuren, Orte oder Geschehen so detailliert beschreibt, sodass ich jedes mal ein sehr konkretes Bild vor meinem inneren Auge habe. Ich finde, dass vor allem die Gefühle und inneren Konflikte der Charaktere wunderbar mit allen Einzelheiten beschrieben worden. Dadurch habe ich immer mit allen Figuren mitgefühlt und wurde auch emotional in das Buch eingebunden.

Ich mag es auch sehr, dass viele Personen aus dem ersten Teil hier nochmal auftauchen oder verbunden werden. Ich war positiv überrascht von Wrens Entwicklung, man konnte im Laufe des Buches miterleben, wie sie reifer wird, mehr über ihre Fähigkeiten lernt, neue Freunde findet und lernt, wichtige Entscheidungen zu treffen. Das ist ein großer Unterschied zum ersten Band, wo sie mir oft ein bisschen unreif und impulsiv vorkam. Viele der Rebellen im Dagger habe ich schnell ins Herz geschlossen und ich finde auch die Entwicklung einiger Rebellen sehr bemerkenswert. Obwohl sie anfangs Wren überhaupt nicht mochten, werden sie zum Ende hin immer freundlicher und verändern sich. Einige meiner Lieblingsfiguren aus diesem Teil waren Xavier, Fisher, Poppy und Mako. Auch Tana und Luisa sind mir ans Herz gewachsen.

Dieses Buch war sehr handlungsreich und ständig ist etwas neues passiert. Trotzdem fand ich es immer einfach der Geschichte zu folgen und somit wurde das Lesen nie langweilig. Durch die abwechslungsreichen Erlebnisse war das Buch sehr spannend und aufregend.

Offensichtlich empfehle ich allen Leuten, die Silver Elite gelesen haben, auch den zweiten Teil zu lesen, da er mir noch besser gefallen hat. Aber auch alle anderen Leser*innen, die gerne Dystopien/Fantasy mögen, sollten die Reihe auf jeden Fall anfangen!

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Eine aufregende, gefühlvolle und fesselnde Liebesgeschichte

All the things I didn't say
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Ich muss zugeben, dass dieses Buch wahrscheinlich mein Lieblingsbuch aus diesem Jahr war. Ich habe fast alle Kapitel wortwörtlich in einer Nacht durchgelesen, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte ...

Ich muss zugeben, dass dieses Buch wahrscheinlich mein Lieblingsbuch aus diesem Jahr war. Ich habe fast alle Kapitel wortwörtlich in einer Nacht durchgelesen, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte und obwohl ich die Autorin vorher noch nicht kannte werde ich mir jetzt definitiv auch andere Bücher von ihr holen.
Das Cover hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Ich mag die Pastelltöne der Farben und das Handlettering im Titel sehr. Normalerweise finde ich es nicht so toll, wenn die Figuren auf dem Cover abgebildet sind aber diese Zeichnung hat mich von Gegenteil überzeugt. Die Charaktere sahen in meinem Kopf eins-zu-eins so aus, wie auf dem Cover und sie passen auch gut zur Beschreibung im Buch.
Der Schreibstil ist total fesselnd und man wird ab der ersten Seite in die Geschichte reingezogen. Das Buch hat mich wirklich in seinen Bann gezogen, bis ich es durchgelesen habe und ich wünschte, es würde noch weitergehen oder ich könnte es gar nochmal zum ersten Mal erleben. Bei manchen Büchern blättere ich immer nach vorne, um zu schauen wie lange das Kapitel noch geht, aber hier ist das nicht ein einziges Mal vorgekommen. Ich habe eher geguckt, wie viel ich von Buch noch übrig habe, weil ich nicht wollte, dass es endet...
Die Figuren sind auch alle eine 10/10. Nicht nur die Hauptfiguren, sondern auch die Nebencharaktere haben eine komplexe Backstory und Character-Development. Ich konnte mich immer gut in die Figuren hineinversetzen, habe mit ihnen mitgefühlt und konnte ihre Handlungen nachvollziehen. Sadie und Abigail waren mir sofort sympathisch und ihre Freundschaft ist einfach wunderbar. Julius verändert sich im Laufe des Buches auch sehr, anfangs mochte ich ihn natürlich nicht so sehr, aber in manchen Momenten wurde mir schon warm ums Herz. Ich könnte jetzt eine endlos lange Liste mit Sachen, die Julius gemacht hat aufzählen, aber ich möchte ja nicht spoilern...
Wie gesagt ist dieses Buch eines meiner Highlights aus diesem Jahr und ich empfehle allen, die das hier sehen, das Buch unbedingt zu lesen. Es hat alle Tropes, die man sich wünschen könnte (wie Academic Rivals, Enemies to Lovers usw.). Es ist weit mehr als nur eine simple Liebesgeschichte, sondern auch eine Story über Freundschaft, Vergebung und vieles mehr.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Die perfekte Mischung aus Fantasy, Action und Romance

Prinzessin der tausend Diebe – Betrayed
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Prinzessin der tausend Diebe war eines der besten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe. Am liebsten hätte ich das ganze Buch auf einmal durchgelesen.
Sora wurde als Kind von der Familie ihres Vaters ...

Prinzessin der tausend Diebe war eines der besten Bücher die ich dieses Jahr gelesen habe. Am liebsten hätte ich das ganze Buch auf einmal durchgelesen.
Sora wurde als Kind von der Familie ihres Vaters verstoßen, weil sie keine Magie hat. Deshalb lebt sie mit ihrer kranken Mutter in Busan und hilft ihr ein kleines Café zu führen. Doch dann lädt ihr Vater sie zu sich ein um ihren neunzehnten Geburtstag nachzufeiern. Beim Clan trifft sie auf ihre hasserfüllte Halbschwester und einen unfassbar attraktiven Gott, der ihre Hilfe benötigt. Ungewollt wird Sora in ein Spiel voller Geheimnisse und Intrigen hineingezogen.
Schon das Cover des Buches hat mich vollkommen überzeugt. Die verspielten Goldflocken, die Zeichnung von Sora und der wundervolle Farbschnitt wirken sehr märchenhaft und sanft. Doch die Geschichte erweist sich als viel mehr als das.
Die Playlist passt perfekt zu dem Buch, ich habe sie während dem Lesen rauf und runter gehört. Und das Lied, was eigens für Sora geschrieben wurde ist mein absolutes Highlight. Am Ende das Buches befindet sich auch ein Glossar, der mir sehr geholfen hat, weil ich mich mit der koreanischen Kultur und somit auch den Begriffen nicht so gut auskenne. Aber ich lerne immer gerne neues.
Als ich das Buch angefangen habe startete es sofort sehr spannend und ich dachte, dass es nun ruhiger wird. Doch ich lag falsch: Die Geschichte wird nie langweilig und immer wenn ich es nicht erwarte, passiert direkt etwas, was mich überrascht. So ein ereignisreiches Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Die Geschichte ist sehr originell, ich hätte niemals erraten können, wie alles endet. Deshalb ist das Buch auch so interessant, weil es so einzigartig ist. Die Story ist sehr komplex und es gibt viele Hintergrundgeschichten, die sehr wichtig für die Haupthandlung sind. Doch ich konnte immer gut mitkommen und habe alles verstanden.
Die Charaktere werden sehr detailliert beschrieben und viele waren mir seit der ersten Seite sympathisch. Vor allem der Gott Ran ist mir total ans Herz gewachsen und ich musste jedes Mal lachen, wenn er einen Witz gemacht hat. Er ist definitiv meine Lieblingsfigur. Anfangs mochte ich Sora nicht sonderlich, da sie naiv, unüberlegt und unreif erschien. Doch im Laufe der Geschichte wächst sie, verbessert sich und lernt aus ihren Fehlern. Am Ende des Buches habe ich sie bewundert. Obwohl viele Figuren sehr ausführlich dargestellt werden, hätte ich mir ein paar mehr Infos zu einigen der Hintergrundcharaktere gewünscht.
Im Buch werden einige sehr ernste Themen behandelt, deshalb finde ich die Content Note am Anfang sehr wichtig. Doch sie wurden alle gut umgesetzt und haben mich auch dazu gebracht darüber nachzudenken. Doch genau das macht die Geschichte so gut: die Abwechslung von witzig, romantisch, ernst und aufregend.
Das Lesen hat sehr viel Spaß gemacht und freue mich schon richtig auf den zweiten Teil.
Letztendlich finde ich, dass das Buch ein absolutes Must-Read für Leute ist, die Asian Fantasy mit einem guten Plot, vielen Emotionen und Nervenkitzel mögen. Doch auch allen anderen würde ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, da es etwas ist, was man nicht verpassen sollte.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Eine sommerliche Geschichte am Strand von St Ives

Summer Tides
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Scarlett zieht für einen Neuanfang nach St Ives in Cornwall, denn sie möchte ihren eigenen Strandkiosk eröffnen. Dort begegnet sie dem Rettungsschwimmer Jonah mit einer problematischen Vergangenheit. Als ...

Scarlett zieht für einen Neuanfang nach St Ives in Cornwall, denn sie möchte ihren eigenen Strandkiosk eröffnen. Dort begegnet sie dem Rettungsschwimmer Jonah mit einer problematischen Vergangenheit. Als sie sich begegnen entsteht sofort eine besondere Anziehung zwischen den beiden, doch das dürfte eigentlich gar nicht passieren, da Scarlett einen Freund hat. Außerdem möchte Jonah bald auf eine Weltreise aufbrechen... und trotzdem kommen sich die beiden immer näher.
In den ersten Kapiteln wurde ich nicht so gepackt und es war anfangs schwer in die Geschichte reinzukommen, aber danach wurde es immer besser und die letzten ⅔ des Buches habe ich tatsächlich an einem Abend durchgelesen und das Ende war einfach fantastisch. Der Schreibstil ist sehr lebendig und detailliert, vor allem die Beschreibungen waren so ausführlich, dass ich jede Einzelheit des Ortes vor meinem inneren Auge hatte. Die fröhliche und muntere Art des Buches hat mich immer aufgeheitert, wenn ich es in die Hand genommen habe und das Lesen hat echt Spaß gemacht.
Die Figuren haben mir ab der ersten Seite total gut gefallen und im Laufe der Story habe ich sie richtig lieb gewonnen. Die Bewohner von St Ives sind einfach so freundlich und fürsorglich und nehmen Scarlet direkt auf, wie eine zweite Familie. Sie helfen ihr und unterstützen sie, egal worum es geht. Auch Scarlett selbst ist meiner Meinung nach die perfekte Protagonistin. Sie ist neugierig, lebhaft und ein bisschen chaotisch, aber im Buch stehen zum Beispiel auch ihre schlechten Seiten im Vordergrund und sie arbeitet an sich und ist am Ende fast ein komplett neuer Mensch. Jonah ändert sich ebenfalls, wird offener und stellt sich seiner Vergangenheit, sowie seiner Zukunft.
Die Story an sich hat mich auch überzeugt, es gibt viele Überraschungen und Wendungen, aber zum Glück gibt es ein Happy End für alle. So soll es in einem guten Buch doch auch sein, eine Abwechslung aus tollen, gemütlichen Events und unschönen, aber fesselnden Ereignissen.
Insgesamt ist das Buch natürlich etwas für alle Leser*innen, die gerne Liebesgeschichten lesen, aber vor allem für die, die den Sommer, das Meer und den Strand lieben, denn die Geschichte fühlt sich wirklich an, als wäre man selbst in St Ives und würde alles live miterleben.

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Veröffentlicht am 07.12.2025

Ein genialer Romantasy-Auftakt, der süchtig macht

The Dagger and the Flame
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"The Dagger and the Flame" war eine Geschichte, die ich nicht aus der Hand legen konnte und in der ich mich vollkommen verloren habe. Die Story ist packend und emotional und es ist, als würde man in einer ...

"The Dagger and the Flame" war eine Geschichte, die ich nicht aus der Hand legen konnte und in der ich mich vollkommen verloren habe. Die Story ist packend und emotional und es ist, als würde man in einer anderen Welt versinken.
Es geht um das Mädchen Seraphine, deren Mutter bei einem Brand umgebracht wird. Seraphine rettet sich aber und sucht bei der Mantelgilde, den Cloaks, Unterschlupf. In der Stadt Fantome gibt es die verfeindeten Cloaks und Dagger, die sich beide Shade, die Schattenmagie, zu Nutze machen. Seraphine wird freundlich aufgenommen und findet zugleich neue Freunde, doch der Dagger Ransom verfolgt sie und seine Aufgabe ist es, sie zu töten. Aber Sera verfügt über eine sonderbare Magie, die Ransom möglicherweise helfen kann. Während Sera versucht, mehr über ihre Mutter herauszufinden, wird die Stadt auch noch von brutalen Monstern heimgesucht und sie müssen sich zur Wehr setzen.
Catherine Doyle hat einen einzigartigen Schreibstil, der mir sehr gefallen hat. Die Kapitel sind aus der Sicht von verschiedenen Personen geschrieben, trotzdem habe ich mich allen nah gefühlt und konnte sie gut verstehen. Die Story ist sehr spannend und ich habe es kaum geschafft das Buch wegzulegen. Immer passiert etwas Neues und es gibt beim Lesen jede Menge Fragen, die unbedingt geklärt werden müssen. Es ist toll, wie im Laufe des Buches immer mehr Geheimnisse offenbart werden und die Leser somit dazulernen und die Geschichte besser verstehen können.
Nur die Lovestory von Ransom und Seraphine war nicht ganz perfekt. Vieles hat sich in die Länge gezogen oder wiederholt, z. B. manche Gespräche. An manchen Stellen ist es einfach nicht weitergekommen, dafür war der Rest der Geschichte viel besser und ereignisreich.
Viele der Charaktere sind sehr sympathisch, ich mochte vor allem Seras Freundinnen Bibi und Val, auch ihr Hund Pippin und Ransom sind mir ans Herz gewachsen. Es sind total tolle Freunde und sie spielen auch eine wichtige Rolle in der Geschichte. Nur Theo fand ich etwas verwirrend, da es die ganze Zeit Andeutungen gab, dass er und Sera verliebt wären. Aber Sera ist auch in Ransom verliebt und es geht primär um die beiden. Deshalb mag ich Theo nicht ganz so sehr und gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsfiguren.
Die Welt in der die Story spielt liebe ich. Sie ist sehr detailliert und kreativ und ich konnte sie mir beim Lesen gut vorstellen. Die Karte am Anfang hilft auch bei der bildlichen Vorstellung.
Insgesamt war die Geschichte total packend, spannend und emotional, ich habe viele der Figuren geliebt und die Haupthandlung war sehr gut, obwohl mir die Lovestory manchmal nicht so gut gefallen hat. Vor allem das Ende hat mich voll überwältigt und aufgrund des (traurigen) Cliffhangers möchte ich den zweiten Teil unbedingt lesen und wissen, wie es weitergeht.

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