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Veröffentlicht am 16.04.2020

Gute Handlung mit vielen Rechtschreib- und Logikfehlern

Im Staub sollst du kriechen
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Im Staub sollst du kriechen von Kristin Adler, 246 Seiten, erschienen am 10.01.2020 im Edel Elements, Digital.

In sich ein gutes Buch, jedoch hatte es viel zu viele Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler.

Um ...

Im Staub sollst du kriechen von Kristin Adler, 246 Seiten, erschienen am 10.01.2020 im Edel Elements, Digital.

In sich ein gutes Buch, jedoch hatte es viel zu viele Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler.

Um was es geht:

In ihrem Museum wird ein Bekannter von Clara Mohr ermordet aufgefunden. Clara findet den entscheidenden Hinweis, um den Fall zu lösen und hoffentlich dadurch weitere Morde zu verhindern ...

Die Protagonisten:

Clara Mohr ist ein ziemlich sympathischer und kluger Charakter, jedoch handelt sie ein bisschen zu überstürzt meiner Meinung nach. Die anderen Charaktere sind auch ganz gut.

Die Umsetzung:

Der Schreibstil ist okay und man konnte sich alles ganz gut bildlich vorstellen. Die Handlung fing schon am Anfang voll an und man konnte sich meistens sehr gut in die Protagonisten hinein versetzen.

Mein Fazit:

Die ganzen Rechtschreib- und Logikfehler haben mir an manchen Stellen die Spannung verdorben, das hat mich einfach total getriggert. Würde es diese Fehler nicht geben, hätte ich dem Buch 5 Sterne geben. Ich gebe dem Buch deshalb leider nur 4/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.07.2026

Eine leider etwas schwache Fortsetzung im Vergleich zu den ersten beiden Bänden

Storm of Ink and Blood
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Nachdem Zarya von Rabins Verrat erfahren hat, möchte sie nichts lieber, als all das hinter sich lassen, und reist nach Ishan. Dort ist jeder Vanshaj ein Sklave, aufgrund einer Strafe die ihren Vorfahren ...

Nachdem Zarya von Rabins Verrat erfahren hat, möchte sie nichts lieber, als all das hinter sich lassen, und reist nach Ishan. Dort ist jeder Vanshaj ein Sklave, aufgrund einer Strafe die ihren Vorfahren auferlegt wurde. Zarya glaubt, dass die Magie ihres sechsten Ankers mit der Magie der Vanshaj verbunden sein könnte, und setzt alles daran, gemeinsam mit Yasen und einer Gruppe Rebellen diese zu befreien. Um diese Aufgabe zu meistern, braucht sie jedoch ausgerechnet Rabins Unterstützung...

Die Umsetzung:

Ich mochte Band 1 und 2 der Reihe sehr und habe mich nach dem Cliffhanger von Band 2 entsprechend auf die Fortsetzung gefreut. Wie zuvor liebe ich die Karte vorne im Buch und fand es großartig, dass dieser Band in einer neuen Stadt spielt, neue Charaktere einführt und gleichzeitig meine Lieblingsfiguren, wie Yasen, auch wieder auftauchen. Der Schreibstil war erneut angenehm, bildlich und hat die Atmosphäre perfekt eingefangen.
Was die Storyline betrifft, mochte ich die Atmosphäre, die Revolution und die Entwicklung von Zaryas magischen Kräften sehr. Es passiert wieder unglaublich viel, und die Plots rund um den Aufstand fand ich extrem spannend. Besonders gut hat mir gefallen, wie Zarya an diesen Ereignissen wächst.
Es ist mir jedoch sehr schnell etwas aufgefallen. Die Spannung zwischen Zarya und Rabin aus Band 2 ist komplett verschwunden. Die neue Dynamik zwischen den beiden empfand ich als sehr unangenehm zu lesen. Rabin wirkte in diesem Band auf mich wie ein NPC, da jede seiner Handlungen nur darauf ausgelegt zu sein schien, Zarya von sich zu überzeugen und tatsächlich ging diese auf vieles davon einfach so ein, ohne viel zu hinterfragen. Rabin wirft sich ihr förmlich zu Füßen und verliert dabei seine eigene Meinung völlig aus den Augen und Zarya ist anfangs etwas skeptisch, anschließend hat sie jedoch plötzlich absolut keine Bedenken mehr.
Auch die expliziteren Szenen fand ich sehr unpassend und teils sehr schlimm formuliert. Rabins Gedanken waren oft sehr unangenehm zu lesen und passten in vielen Momenten einfach nicht in die Handlung.
Was ich an Romantasy am meisten schätze, ist die Verbindung aus Fantasy‑Elementen und einer gut aufgebauten Romance. Leider war die Romance in diesem Band deutlich schwächer als zuvor, und ich hoffe sehr, dass sich das im Finale wieder bessert. Die Reihe an sich liebe ich nämlich weiterhin und erwarte ein starkes Ende, das der Geschichte gerecht wird.

Mein Fazit:

Die ersten beiden Bände haben mir deutlich besser gefallen, dennoch hoffe ich auf ein starkes Finale, das mich wieder umhaut. Da mir die Handlung, abgesehen von der Romance, erneut gut gefallen hat, bekommt das Buch von mir 3,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Ein düsterer Romantasy‑Reihenauftakt mit Werwölfen und Hexen

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Cordelia ist eine Hexe, die in der übernatürlichen Apotheke ihrer Tante in London arbeitet. Dieses unauffällige Leben endet jedoch schnell, als der gutaussehende Werwolf Bishop sie auf Wunsch ihres ihr ...

Cordelia ist eine Hexe, die in der übernatürlichen Apotheke ihrer Tante in London arbeitet. Dieses unauffällige Leben endet jedoch schnell, als der gutaussehende Werwolf Bishop sie auf Wunsch ihres ihr unbekannten Vaters, dem Alpha eines Wolfsrudels, entführt.
Sie erfährt, dass sie einer mächtigen Linie von Hexen mit Werwolfsmerkmalen entstammt. Da ihr Vater sicherstellen möchte, dass das Rudel familiengeführt bleibt, will er Cordelia mit Bishop verheiraten, damit dieser Alpha wird.
Cordelia findet das allerdings nicht besonders prickelnd und versucht zu fliehen. Doch Bishop ist eigentlich gar nicht so schlimm wie gedacht und vielleicht ist er sogar derjenige, der sie schlussendlich vor all den Gefahren da draußen beschützen kann …

Die Charaktere:

Cordelia fand ich grundsätzlich sympathisch, jedoch hat man an vielen Stellen gemerkt, dass sie sehr naiv und verunsichert ist und unter allen Umständen unabhängig sein möchte.
Bishop fand ich leider stellenweise nicht ganz so greifbar. An sich war er sympathisch, und seine Gesten Cordelia gegenüber waren sehr zuvorkommend. In manchen Situationen konnte ich ihn jedoch absolut nicht einschätzen und wusste nicht genau, was ich nun von ihm halten soll.
Bei den Nebencharakteren gab es tatsächlich ein paar, die mich ein bisschen arg genervt haben, vermutlich war das jedoch beabsichtigt.

Die Umsetzung:

Das Cover finde ich tatsächlich nicht wirklich gelungen und meiner Meinung nach passt es auch nicht ganz zur Geschichte. Den Klappentext fand ich dafür umso besser.
Die Geschichte ist aus Cordelias Sicht geschrieben, und ihre Perspektive mochte ich sehr, unter anderem, weil der Schreibstil fließend und sehr bildlich ist.
Dass das Buch im viktorianischen Zeitalter spielt, merkt man vor allem an den Einstellungen gegenüber Frauen, die oft nur als Besitz und nicht als eigenständige Lebewesen behandelt werden. Dass Cordelia sich dagegen wehrt, fand ich gut.
Die Handlung spielt sich hauptsächlich an zwei Orten ab: dem Haus von Cordelias Tante und dem Herrenhaus des Werwolfrudels. Da es in dieser Hinsicht nicht ganz so viel Abwechslung gab, hoffe ich, dass im Folgeband etwas mehr Vielfalt geboten wird.
Abgesehen davon fand ich die Storyline sehr gut. Es gab immer wieder neue Enthüllungen, sodass es tatsächlich nicht langweilig wurde, und das Buch war perfekt für zwischendurch.
Was man vielleicht noch erwähnen sollte, ist, dass die Geschichte düster und teilweise auch sehr brutal ist.

Mein Fazit:

Für alle, die eine spannende, im viktorianischen Zeitalter spielende Romantasy-Geschichte mit Hexen und Werwölfen suchen, ist dieses Buch definitiv einen Blick wert.
Von mir bekommt der Reihenauftakt 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Ein Buch, das Lust auf die anderen Teile der Reihe macht

My Dark Prince
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Briar und Oliver kennen sich schon ewig und waren auch für eine Weile ein Paar, bis Oliver Briar einfach ohne Erklärung alleine gelassen hat und jeden Kontaktversuch ihrerseits abgeblockt hatte. Nach 15 ...

Briar und Oliver kennen sich schon ewig und waren auch für eine Weile ein Paar, bis Oliver Briar einfach ohne Erklärung alleine gelassen hat und jeden Kontaktversuch ihrerseits abgeblockt hatte. Nach 15 Jahren treffen sich die beiden wieder und durch viele unvorhergesehenen Zufälle kommt es dazu, dass die beiden verlobt sind, obwohl zumindest Briar Oliver eigentlich nicht mehr leiden kann, die Anziehung zwischen den beiden ist jedoch immer noch vorhanden …

Die Charaktere:

Briar ist eine sympathische junge Frau, die viel durchgemacht hat und auch aus den negativen Seiten ihres Lebens etwas Positives mitgenommen hat. Sie hätte etwas charakterstarker sein können, da sie sich öfters vorgenommen hatte bei Oliver nicht so schnell klein beizugeben, sich daran allerdings nicht immer gehalten hat.
Oliver mochte ich leider nicht ganz so sehr, vielleicht fände ich ihn sympathischer, hätte ich die anderen Bände gelesen, aber so mochte ich ihn nicht unbedingt. Er hatte ein paar echt süße Momente, aber im Großen und Ganzen hatte er sich oftmals echt mies Verhalten und dieses Benehmen kann man nicht so einfach entschuldigen. Er ist ein unheimlich reicher Mann, welcher sich nicht mit seinen Gefühlen auseinandersetzt und dann unüberlegt handelt. Er hatte zwar eine positive Charakterentwicklung, allerdings konnte diese den Großteil seines vorherigen Handelns nicht gänzlich besser machen.
Die Nebencharaktere fand ich allerdings echt lustig und freue mich schon sehr mehr über sie in Band 1 und 2 zu erfahren.

Die Umsetzung:

Ich hatte von jemandem gehört, dass dieses Buch unheimlich toll sein soll und ich habe es tatsächlich gelesen, ohne dass ich die vorherigen beiden Bände gelesen habe und vermutlich hätte mir das Buch besser gefallen, wenn ich das getan hätte. Der Schreibstil der Geschichte gefällt mir sehr, de er einfach und bildlich war und dass das Buch aus Briar und Olivers Sicht geschrieben ist, gefiel mir ebenfalls.
Was mir direkt zu Beginn aufgefallen ist, war, dass sich die Vorgeschichte sehr gezogen hat, denn es geht ziemlich viel über die Vergangenheit der beiden und wie sie sich kennengelernt haben, bzw. über ihre früheren Gefühle füreinander. An sich fand ich das gut, allerdings hätte man diesen Teil etwas kürzer halten können, da er nicht wirklich spannend war. Der fesselnde Teil kam erst ab circa der Hälfte der Geschichte.
Zu Beginn konnte ich nämlich absolut nicht verstehen, wie sich zwischen Briar und Oliver eine Liebesgeschichte entwickelt haben soll, da er echt ein A**** ist.
Der Klappentext spiegelte meiner Meinung nach den Inhalt der Geschichte übrigens echt schlecht wider, da die erwähnte Verlobung erst sehr spät kam und ich die ganze Zeit nur darauf gewartet hatte.
Wie gesagt war der Anfang sehr langatmig, die zweite Hälfte des Buches, fand ich allerdings ausgesprochen unterhaltsam und an sich mochte ich die Idee der Story, auch wenn eine etwas andere Umsetzung mir deutlich besser gefallen hätte.

Mein Fazit:

Ich würde auf jeden Fall empfehlen, die ersten beiden Bände der Reihe zu lesen, sonst war das Buch bis auf den manchmal etwas unsympathischen männlichen Protagonisten und den etwas schleppend vorangehenden Anfang eigentlich ganz gut. Die Geschichte bekommt von mir 3,5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Ein guter Reihenabschluss, jedoch waren die Charaktere nicht ganz mein Fall

Über uns das Tosen des Sturms
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Als Jette in der angesehenen Anwaltskanzlei ihres Vaters auf Sylt anfängt, wird ihr erster Fall der von Joshua Winter. Joshua hatte ihr mal einen Gefallen getan und Jette ahnt, dass er nun etwas dafür ...

Als Jette in der angesehenen Anwaltskanzlei ihres Vaters auf Sylt anfängt, wird ihr erster Fall der von Joshua Winter. Joshua hatte ihr mal einen Gefallen getan und Jette ahnt, dass er nun etwas dafür möchte. Er braucht Jettes Hilfe, jedoch nicht nur anwaltlich, sondern auch um noch ein anderes Ziel zu verfolgen. Die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander und sie kommen sich ungewollt näher. Jette könnte dies ihre Karriere kosten und Joshua muss sich entscheiden, ob er endlich das Richtige tun möchte oder wie zuvor weitermachen möchte …

Die Charaktere:

Jette steht seit sie klein ist unter großem Druck in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten, dementsprechend weiß sie genau was sie möchte und tut auch alles dafür, um ihre Ziele zu erreichen. Das, was sie unbedingt bekommen möchte, ist die Anerkennung ihres Vaters. An sich fand ich das sie eine tolle Protagonistin war, manchmal war sie jedoch etwas zu unnahbar.
Joshua war irgendwie so absolut nicht der typische Loveinterest und wie fixiert er teilweise auf Jette war, wirkte manchmal auf mich etwas seltsam. Da wir nicht wirklich viel von ihrer Vergangenheit wussten, konnte ich die Beweggründe der Charaktere auch nicht immer so klar einordnen.

Die Umsetzung:

Ich habe nun alle Teile der Sylt-Suspense-Trilogie gelesen und ich hatte gehofft, dass diese noch irgendwie ein bisschen etwas drauflegt, allerdings habe ich das Gefühl, dass bei allen drei Bänden tatsächlich der Schreibstil mein Problem ist. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich mich deswegen keinem der Protagonisten je so nah gefühlt habe. Leider blieb das Problem auch in diesem Band bestehen.
Die Geschichte ans sich war interessant und auch wenn es kleine Längen gab, habe ich sie gerne verfolgt, allerdings fand ich die Beziehung der Protagonisten zueinander nicht unbedingt so nachvollziehbar. Die meiste Zeit konnte ich echt nicht nachvollziehen, warum zwischen den beiden eine gegenseitige Anziehung besteht, davon ihrer Vergangenheit nicht allzu viel preisgegeben wurde, was ich in diesem Zusammenhang irgendwie sehr schade fand. Wie gesagt war die Geschichte an sich ganz gut, aber in dem Genre gibt es vermutlich auch noch bessere Geschichten. Unterhaltsam war die Geschichte trotzdem.

Mein Fazit:

Ich habe die Sylt-Suspense-Trilogie gerne gelesen, wobei sie für mich leider durch den etwas distanzierten Schreibstil kein Highlight wurde aber da dieser Band die Reihe ganz gut abgeschlossen hat, gebe ich ihm 3,5 von 5 Sterne.

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