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Veröffentlicht am 20.04.2022

Everything We Had

Everything We Had (Love and Trust 1)
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Worum geht es?: Offen, optimistisch, lebensfroh – das ist Kate. Bis ein zutiefst traumatisches Erlebnis sie aus der Bahn wirft. Sie bricht das College in London ab und zieht sich zurück. Nur eines hält ...

Worum geht es?: Offen, optimistisch, lebensfroh – das ist Kate. Bis ein zutiefst traumatisches Erlebnis sie aus der Bahn wirft. Sie bricht das College in London ab und zieht sich zurück. Nur eines hält sie aufrecht: ihr Traum vom eigenen Café. Als sie die Chance bekommt, einen kleinen Laden in London zu mieten, setzt sie alles auf eine Karte. Doch sie hat die Rechnung ohne Aidan gemacht. Der Neffe der Inhaberin möchte das Geschäft in einen Buchladen verwandeln. Um ihren Traum zu verwirklichen, muss Kate mit Aidan zusammenarbeiten. Dabei kommen sie einander gefährlich nahe. Doch Kate kann es sich nicht leisten, dass jemand einen Blick hinter ihre Fassade wirft und entdeckt, dass ihre Seele in Scherben liegt…

Der Schreibstil: Die Geschichte wird abwechselnd aus Kates und Aidans Sicht erzählt, wobei der Fokus mehr auf Kate liegt. Die Geschichte wird sehr ruhig erzählt. Die Spannungen zwischen Kate und Aidan waren sehr amüsant mitzuverfolgen. Ich weiß nicht, ob ich immer so ruhig reagiert hätte wie Kate. In der Geschichte steht besonders der Alltag im Cosy Corner im Vordergrund, was einerseits mal eine doch etwas andere Atmosphäre kreiert hat, andererseits hat das aber der Geschichte deutlich an Spannung genommen. Das Buch hatte besonders im Mittelteil seine Längen, was ich sehr schade finde. 100 Seiten weniger hätten der Geschichte keinen Abbruch getan. Das Ende war jedoch sehr emotional und hat schöne Botschaften vermittelt.

Die Hauptfiguren: Kate ist ein junge Frau, welche leider einen schweren Vergangen hat. Sie hat häufig Panikattacken und verschließt sich vor ihren Mitmenschen. Sie hat eine starke Entwicklung durchgemacht und ich konnte jeden Gedanken und jede Handlung von ihr verstehen.

Aidan ist Anfangs sehr unhöflich und will Kate am liebsten aus dem gemeinsamen Laden rausekeln. Mit der Zeit taut man auf und lernt auch ihn besser kennen. Besonders schön fand ich, wie langsam sich seine Gefühle für Kate entwickelt haben.

Endfazit: Das Buch hat mir gut gefallen und ist was nettes für Zwischendurch. Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Die Charakterentwicklung ist einfach nur großartig und die tollen Botschaften in diesem Buch kann ich nur Lobens erwähnen. Dennoch hat das Buch durch ihre Längen an Spannung verloren.

Das Buch erhält von mir gute 3,5 von 5 Sterne.

Wer die Love and Trust Reihe der Autorin liebt, der sollte (am besten vorher) "The Right Kind of Wrong" gelesen haben. In dem Band wird Zoes Geschichte erzählt, welche auch in diesem Band ab uns zu thematisiert wird.

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Veröffentlicht am 16.07.2026

My Lady Jane

My Lady Jane
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Worum geht es?: Die komische, fantastische, romantische, völlig wahre Geschichte von Lady Jane Grey! Okay ... nicht wirklich. EDWARD ist der König von England. Doch er liegt auch im Sterben, was ungünstig ...

Worum geht es?: Die komische, fantastische, romantische, völlig wahre Geschichte von Lady Jane Grey! Okay ... nicht wirklich. EDWARD ist der König von England. Doch er liegt auch im Sterben, was ungünstig ist, da er erst sechzehn ist und viel lieber seinen ersten Kuss planen würde, als darüber nachzudenken, wer einmal seine Krone erben wird. JANE ist Edwards Cousine und viel mehr an Büchern als an Romantik interessiert. Zu Janes Unglück hat Edward ihre Hochzeit arrangiert, um die Thronfolge zu sichern. Allerdings ist an ihrem Verlobten etwas seltsam … GIFFORD ist ein Pferd. Das heißt, er ist ein Eðian (eth-y-un, für die Uneingeweihten). Jeden Tag bei Tagesanbruch wird er zu einem edlen Hengst, doch dann – bei Einbruch der Dunkelheit – wacht er stets mit einem Mund voller Heu auf. Das ist alles sehr würdelos! ABER SO RICHTIG ZUR SACHE GEHT ES, als Edward, Jane und G in eine gefährliche Verschwörung hineingezogen werden. Da das Schicksal des Königreichs auf dem Spiel steht, müssen unsere Helden selbst ein paar Verschwörungen anzetteln. Aber können sie ihren Plan durchziehen, bevor sie noch ihren Kopf verlieren?

Das Cover: Das Cover von "My Lady Jane" ist genial gewählt. Es vermittelt exakt das, was die Geschichte sein möchte: eine Mischung aus Historik und Humor. Die Gestaltung wirkt frech, verspielt und gleichzeitig historisch angehaucht – ein perfektes Zusammenspiel, das sofort neugierig macht. Wirklich well done!

Der Schreibstil: Der Schreibstil wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von verschiedenen Protagonisten erzählt. Der Ton ist humorvoll, oft mit einem Augenzwinkern, und macht schnell klar, dass dies kein historischer Roman ist, der streng an realen Ereignissen bleibt. Wer allerdings eine historisch akkurate Erzählung sucht, ist hier definitiv falsch. Das erste Drittel war für mich großartig – spritzig, unterhaltsam, clever –, ich habe die Seiten verschlungen. Danach zog sich das Buch und ich habe den Überblick bei so vielen Nebensträngen verloren.

Die Hauptfiguren: Jane ist eine junge Frau, die lieber liest, als sich mit der Suche nach einem Ehemann zu beschäftigen. Ihre Mutter hat sie schon mehrfach verlobt, doch nie kam es zur Hochzeit. Die Verlobung mit Gifford Dudley nimmt sie daher nicht ernst – bis die Hochzeit plötzlich unmittelbar bevorsteht. Jane versteht dieses Bündnis nicht, doch dann entdeckt sie die Wahrheit: Gifford ist ein Ethianer, der sich in ein Tier verwandeln kann – in seinem Fall ein Pferd. Tagsüber Pferd, nachts Mensch. Ethianer werden in England gejagt, und Gifford kann seine Verwandlung nicht kontrollieren. Jane soll ihm helfen, diesen Fluch zu brechen. Aus anfänglicher Abneigung entsteht Freundschaft und schließlich mehr.

Parallel dazu gibt es König Edward, der nach dem Tod seines Vaters viel zu jung den Thron übernimmt. Doch jemand trachtet ihm nach dem Leben. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich rapide, und die Frage steht im Raum: Wer will den König töten? Dieser Handlungsstrang bringt Spannung und politische Intrigen in die Geschichte.

Endfazit: Ich habe die Mini-Serie auf Prime Video geliebt und war sehr enttäuscht, als sie abgesetzt wurde. Umso schöner, dass es das Buch gibt – so konnte ich wieder in die Welt von Jane, Gifford und Edward eintauchen. Der Schreibstil ist spritzig und humorvoll, mir aber manchmal etwas zu viel. Es gibt sehr viele Charaktere und Nebenstränge, sodass ich mich frage, ob der Titel "My Lady Jane" wirklich passend ist. Jane rückt stellenweise stark in den Hintergrund, was mich etwas enttäuscht hat. Für Serien-Fans ist das Buch dennoch ein Gewinn: Es bleibt der Serie treu und geht sogar über deren Ende hinaus. Die Geschichte ist abgeschlossen und endet nicht offen. Für mich persönlich war es etwas zu überladen – weniger Nebenstränge oder eine Aufteilung auf mehrere Bände hätten der Geschichte gutgetan. Trotzdem ist es ein Buch, das ich jedem empfehlen kann, der etwas völlig anderes lesen möchte und die Serie mochte.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 04.06.2026

Twisted Dreams

Twisted Dreams
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Worum geht es?: Als der beste Freund ihres Bruders in ihr Nachbarhaus zieht, ändert sich Ava Chens Leben von Grund auf. Alex Volkov sieht aus wie die Sünde und ist kalt wie Eis. Aber Ava schafft es, seine ...

Worum geht es?: Als der beste Freund ihres Bruders in ihr Nachbarhaus zieht, ändert sich Ava Chens Leben von Grund auf. Alex Volkov sieht aus wie die Sünde und ist kalt wie Eis. Aber Ava schafft es, seine Mauern Stein um Stein einzureißen, und je besser sie den Multimillionär kennenlernt, desto weniger kann sie sich seiner Anziehungskraft entziehen. Schon bald kann auch Alex die ungewohnten Gefühle nicht länger leugnen. Doch er hat eine dunkle Vergangenheit, der er nicht entfliehen kann und die eine Liebe zwischen ihnen unmöglich macht ...

Das Cover: "Twisted Dreams" präsentiert sich bereits äußerlich als echtes Schmuckstück. Das Cover ist wunderschön gestaltet, die Sonderausgabe wirkt traumhaft und ist ein richtiger Augenschmaus. Besonders der dezente Farbschnitt verleiht dem Buch eine elegante Note, die sofort ins Auge fällt und Lust aufs Lesen macht.

Der Schreibstil: Der Schreibstil ist angenehm locker und leicht zugänglich. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt und wechselt zwischen Ava und Alex, was beiden Figuren Tiefe verleiht und ihre Emotionen greifbar macht. Die Kapitel sind kurz – meist unter 20 Seiten – und sorgen für ein flüssiges, schnelles Leseerlebnis. Der Einstieg gelingt ohne viel Vorgeplänkel, was ich sehr erfrischend fand. Die Handlung bietet solide Unterhaltung, ist jedoch an vielen Stellen vorhersehbar. Besonders positiv hervorzuheben ist die Charakterentwicklung von Alex, die glaubhaft und nachvollziehbar gestaltet wurde. Avas Vergangenheit, vor allem das traumatische Erlebnis ihres Beinahe-Ertrinkens, war unglaublich spannend, kam mir jedoch an manchen Stellen etwas zu kurz. Die intimen Szenen sind gut ausgearbeitet, ohne auf unangenehme oder unpassende Begriffe zurückzugreifen.

Die Hauptfiguren: Ava, die von ihrem Freund betrogen wurde, kämpft nicht nur mit dem Vertrauensbruch, sondern auch mit dessen zunehmender Belästigung, da er die Trennung nicht akzeptieren will. Nach außen wirkt sie wie eine graue Maus, doch in ihr steckt viel mehr Stärke und Biss, als man zunächst vermutet. Besonders ihre Vergangenheit und die überraschende Auflösung dieses Handlungsstrangs haben mich beeindruckt.

Alex hingegen ist anfangs der typische Womanizer, der sich nicht festlegen will. Doch Ava bringt seine Mauern ins Wanken. Seine Unsicherheit, nicht gut genug für sie zu sein, macht ihn menschlich und verleiht seiner Entwicklung emotionale Tiefe.

Endfazit: "Twisted Dreams" ist ein schöner Auftakt mit zwei tollen Protagonisten, die man gern begleitet. Auch wenn die Geschichte ab einem gewissen Punkt vorhersehbar wird und der Mittelteil einige Längen hat, hatte ich insgesamt sehr angenehme Lesestunden. Für Fans von emotionalen New-Adult-Romanen ist das Buch definitiv empfehlenswert.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Wo das Licht die Wellen berührt

Wo das Licht die Wellen berührt
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Worum geht es?: Musicaldarstellerin June steht kurz vor ihrem Durchbruch, als sie auf der Bühne erschöpft zusammenbricht. Um sich zu erholen, schickt ihr Vater sie in seine Heimat: auf die beschauliche ...

Worum geht es?: Musicaldarstellerin June steht kurz vor ihrem Durchbruch, als sie auf der Bühne erschöpft zusammenbricht. Um sich zu erholen, schickt ihr Vater sie in seine Heimat: auf die beschauliche Insel Föhr. Langeweile pur für die quirlige Großstädterin. Dort trifft sie auf den Matrosen Nick, der mit seiner schroffen Art alle auf Abstand hält und genervt von all den Feriengästen ist. June sucht immer wieder seine Nähe und bringt damit seine Sommerpläne gehörig durcheinander. Nach und nach schafft June es mit ihrer positiven Art, seine Mauern einzureißen, und bald stellt sich nicht nur für sie die Frage, wohin ihr Kompass sie führt. Was, wenn die beiden sich gegenseitig mehr brauchen, als sie denken?

Das Cover: Das Cover von "Wo das Licht die Wellen berührt" hat mich sofort angesprochen. Es ist hübsch gestaltet und vermittelt mit seinem maritimen Hintergrund direkt ein Gefühl von Meer, Wind und Freiheit. Auch der Schriftzug fügt sich harmonisch ein – insgesamt ein wirklich gelungenes Design. Well done, lieber Reverlie Verlag.

Der Schreibstil: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von June und Nick erzählt. Größtenteils werden aber die Kapitel aus der Sicht von June erzählt. Der Schreibstil ist solide und angenehm zu lesen, allerdings fehlt es dem Plot an größerem Spannungsaufbau. Viele Entwicklungen sind sehr vorhersehbar, sodass mich die Handlung leider nicht überraschen konnte. Positiv hervorheben möchte ich jedoch, wie präzise der Beruf des Musicaldarstellers beschrieben wird – inklusive aller Höhen und Tiefen. Auch die Landschaftsbeschreibungen von Föhr sind wunderbar atmosphärisch. Man bekommt regelrecht Urlaubsfeeling und kann die frische Nordseeluft fast spüren.

Die Hauptfiguren: June als Hauptfigur träumt davon, eine Hauptrolle in einem Musical in London zu ergattern. Dieser Traum scheint zum Greifen nah, bis sie während einer Aufführung zusammenbricht. Ihr Körper zwingt sie zu einer Pause, und so landet sie – zunächst widerwillig – bei ihrer Oma und ihrem Cousin auf Föhr. Doch entgegen ihrer Erwartungen tut ihr die Insel gut, sie findet Ruhe, fühlt sich heimisch und beginnt, sich selbst neu zu sortieren. Ob sie sich erholen und ihren Traum in London weiterverfolgen kann, bleibt lange offen. Und dann ist da noch Nick, der anfangs ein echter Stinkstiefel ist und June mit seiner abweisenden Art vor den Kopf stößt. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto deutlicher wird, dass zwischen ihnen etwas wächst. Die Frage ist nur: Hat eine Fernbeziehung eine Chance – oder bleibt es bei einem Urlaubsflirt, der nicht für mehr bestimmt ist?

Endfazit: "Wo das Licht die Wellen berührt" ist ein schönes Buch für zwischendurch, das vor allem durch seine sympathischen Protagonisten und das herrliche Inselsetting punktet. Perfekte Lektüre für den Urlaub oder entspannte Lesestunden. Leider war mir die Handlung zu vorhersehbar – bereits ab der Hälfte war für mich klar, wie die Geschichte enden würde, was etwas schade ist.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen

In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen
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Worum geht es?: Als Izzy Astor 2011 in ein Flugzeug steigt, rechnet sie höchstens mit ihrer üblichen Flugangst, aber ganz bestimmt nicht mit Nate Phelan: dunkelhaarig, mit strahlend blauen Augen, charmant ...

Worum geht es?: Als Izzy Astor 2011 in ein Flugzeug steigt, rechnet sie höchstens mit ihrer üblichen Flugangst, aber ganz bestimmt nicht mit Nate Phelan: dunkelhaarig, mit strahlend blauen Augen, charmant und irgendwie genau der Mensch, den sie nie gesucht hat. Zwischen ihnen entsteht sofort eine tiefe Verbindung. Doch kurz nach dem Start stürzt das Flugzeug in den Missouri River.

Ihre Leben verändern sich. Sie verändern sich. Nate macht Karriere beim Militär, Izzy verfolgt ihren eigenen Weg als Juristin. Trotz der Entfernung verlieren sie nie den Kontakt, aber das Timing scheint nie zu stimmen. Sind sie trotz ihrer schicksalhaften Verbindung vielleicht doch nicht füreinander bestimmt?

2021 begegnen sie sich erneut – mitten in einem Kriegsgebiet, wo Nate am allerwenigsten mit Izzy gerechnet hätte. Während Izzy in dem zerfallenden Land auf geheimer Mission unterwegs ist, soll Nate ihr Leben schützen. Am liebsten wüsste er Izzy natürlich im nächsten Flieger nach Hause, aber er wird alles tun, damit sie so sicher wie möglich ist. Gibt das Schicksal ihnen eine letzte Chance?

Das Cover: Das Cover ist ein echter Hingucker: peppige Farben, ein toller Schriftzug und insgesamt ein sehr stimmiges, modernes Design, das sofort ins Auge fällt. Es passt hervorragend zum Genre und macht direkt Lust aufs Lesen.

Der Schreibstil: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Izzy und Nathaniel erzählt. Dabei springt der Roman ständig zwischen Gegenwart und dem Flugzeugabsturz von damals hin und her. Man begleitet die beiden über viele Jahre, was grundsätzlich eine schöne Tiefe schafft. Für mich war der Schreibstil jedoch anstrengend, weil die häufigen Zeitwechsel den Lesefluss erschweren. Ich musste mich immer wieder neu orientieren, ob wir gerade in der Vergangenheit oder in der Gegenwart sind – das hat den Genuss etwas getrübt. Trotzdem gelingt es Rebecca Yarros, viel Gefühl einzubringen und alltägliche Themen wie Familie, Erwartungen, Loyalität und Selbstfindung sensibel in die dramatische Rahmenhandlung einzubetten. Das Ende empfand ich als schön und rund.

Die Hauptfiguren: Izzy ist eine junge Frau, die sich von ihren Eltern kaum ernst genommen fühlt. Sie soll funktionieren, Leistung bringen und am besten einen reichen Politiker-Sohn heiraten – Liebe spielt in den Vorstellungen ihrer Eltern keine Rolle. Ihre Schwester ist ihr Fels in der Brandung, und die beiden halten wie Pech und Schwefel zusammen. Zwischen Izzy und Nathaniel besteht von Anfang an eine starke Anziehung, doch der Zeitpunkt ist nie richtig. Die Frage bleibt: Kann Izzy sich von den Erwartungen ihrer Eltern lösen? Und finden Izzy und Nathaniel trotz aller Hindernisse zueinander?

Nathaniel ist Soldat, um seine Familie finanziell zu unterstützen. Er trägt schwer an den Folgen traumatischer Kriegseinsätze, was ihn zu einer verletzlichen, aber sehr authentischen Figur macht. Seine innere Zerrissenheit verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Endfazit: "In the Likely Event – Bis wir uns wiedersehen" ist ein gutes Buch. Es hat eine tolle Grundidee, starke Protagonisten und eine emotionale Geschichte, die über Jahre hinweg wirkt. Gleichzeitig hat mich der unruhige, sprunghafte Erzählstil immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Dennoch gibt es eine Leseempfehlung meinerseits.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sternen.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

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