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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2026

Wieder sehr schön cozy

Lucky – Was ich dir sagen will
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Nach dem tollen ersten Band habe ich mich sehr auf die Rückkehr nach Junos Bay gefreut - und das gemütliche Small-Town-Feeling hat mich sofort wieder abgeholt. Diese besondere Atmosphäre des cozy Städtchens ...

Nach dem tollen ersten Band habe ich mich sehr auf die Rückkehr nach Junos Bay gefreut - und das gemütliche Small-Town-Feeling hat mich sofort wieder abgeholt. Diese besondere Atmosphäre des cozy Städtchens am Meer sorgt einfach für absolute Wohlfühl-Vibes.

Dieses Mal begleiten wir Bailey und Jackson, die sich vom ersten Moment an herrlich in den Haaren liegen. Haters to Lovers ist (neben Fake Dating) sowieso einer meiner absoluten Lieblingstropes und ich hatte richtig Spaß dabei, die Wortgefechte der beiden zu verfolgen. Dass die Story im Dual POV erzählt wird empfand ich als genau richtig. Auch Fans von Grumpy x Sunshine und Forced Proximity werden hier voll auf ihre Kosten kommen, die Dynamik, zwischen den zwei Protas hat mich jedenfalls immer wieder zum Schmunzeln gebracht.

Ein kleines Highlight waren für mich auch die geheimnisvollen Postkarten, die der Geschichte einen besonderen, leicht magischen Touch verleihen und immer wieder neugierig machen, was als Nächstes passieren wird. Ebenso haben mir die kurzen Gedanken von Jackson zu Beginn der Kapitel richtig gut gefallen – sie haben perfekt auf das kommende Kapitel eingestimmt.

Mit dem Stalking-Handlungsstrang bin ich persönlich nicht warm geworden. Das liegt allerdings daran, dass dies generell ein eher schwieriges Thema für mich ist. (Zu viel Negatives habe ich im realen Leben im Bekanntenkreis erlebt - und die Polizei scheint oft machtlos zu sein, ehe etwas Schlimmes passiert … bis es letztlich zu spät ist.) Soll heißen: hätte ich jetzt nicht wirklich gebraucht, da es für mich nicht ganz zur sonst so heimeligen Atmosphäre passt. ABER: Zum einen war ich ja dank des Klappentextes vorgewarnt gewesen und zum anderen sorgte genau dieser Aspekt letztlich dafür, dass die Geschichte zum Ende hin noch spannender und dramatischer wurde.

Schreibstil: Dagmar Bach schreibt routiniert locker, humorvoll und leicht, sodass sich das Buch trotz der ernsteren Aspekte angenehm lesen lässt.

Gestaltung: Top! Das Cover und der farbenfrohe Farbschnitt versprühen einfach pure Summer Vibes.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Auch wenn der Stalking-Aspekt nicht my Cup of tea ist, habe ich die Zeit in Junos Bay sehr genossen. Cozy Atmosphäre + sommerliches SmallTown-Feeling + sympathische Figuren = glückliche Lesestunden.

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Sanfter Read

Im Park der aufgehenden Sonne
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Mit diesem stimmungsvollen Read ist Michiko Aoyama ein Roman gelungen, der herrlich entschleunigt, etwas in mir anrührt und mich zum
Nachdenken anregt. Statt großer Dramen oder spektakulärer Wendungen ...

Mit diesem stimmungsvollen Read ist Michiko Aoyama ein Roman gelungen, der herrlich entschleunigt, etwas in mir anrührt und mich zum
Nachdenken anregt. Statt großer Dramen oder spektakulärer Wendungen erwarten uns mehrere einzelne Geschichten über ganz gewöhnliche Menschen, die alle auf ihre Weise nach Trost, Hoffnung oder einem neuen Blick auf das eigene Leben suchen.

Bereits das wunderschöne Hardcover mit seinen warmen Orangetönen strahlt genau die Ruhe und Geborgenheit aus, die sich auch zwischen den Buchdeckeln wiederfindet. Es ist eines jener Werke, die man schon beim Anblick gern in die Hand nimmt - als würde man magisch davon angezogen werden, kennt ihr das?

Der sanfte, feinfühlige, wohltuend ruhige Schreibstil hat es mir von der ersten Seite an angetan! Nichts wirkt überhastet oder dramatisiert; vielmehr entfaltet sich jede Geschichte in ihrem eigenen Tempo und lädt dazu ein, bewusst innezuhalten.

Besonders schön fand ich außerdem, wie selbstverständlich die Autorin Einblicke in die japanische Kultur vermittelt. Ohne belehrend zu wirken, spiegeln sich Werte wie Respekt, Rücksichtnahme, Bescheidenheit, Verantwortungsbewusstsein und das achtsame Miteinander immer wieder in den Figuren und ihren Begegnungen wider. Gleichzeitig werden auch Leistungsdruck, Schamgefühle und die hohen Erwartungen an sich selbst thematisiert - jedoch stets mit einer bemerkenswerten Sensibilität und Menschlichkeit.

Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Menschen, die alle ihre eigenen Sorgen, Unsicherheiten oder Verletzungen mit sich tragen. Verbunden werden sie durch den kleinen Hinode-Park und das unscheinbare Nilpferd Kabahiko, dem heilende Kräfte nachgesagt werden. Ob dessen Magie tatsächlich existiert oder vielmehr die Kraft der Hoffnung und der Perspektivwechsel den Unterschied machen, bleibt angenehm offen.

Jede Geschichte besitzt ihre individuelle Botschaft und erinnert daran, dass wir oft sehr viel strenger mit uns selbst sind als mit anderen. … und dass Heilung manchmal nicht in großen Veränderungen liegt, sondern in kleinen Begegnungen, neuen Blickwinkeln oder einem einzigen Menschen, der uns zuhört.

Dieses Buch hat mir beim Lesen ein Gefühl von Ruhe und innerer Wärme geschenkt. - Genau das, was meine Seele gerade gebraucht hat. Es ist kein Roman, den man in einem Rutsch verschlingt, sondern einer, den man bewusst genießt und dessen Gedanken man noch lange mit sich trägt. Gerade in unserer oft hektischen Zeit empfand ich diese Entschleunigung als unglaublich bereichernd.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Eine kraftvolle, kluge Healing Novel voller feiner Zwischentöne, die nicht nur einen wunderbaren Einblick in die japanische Kultur vermittelt, sondern auch verdeutlicht, dass selbst die unscheinbarsten Orte und die kleinsten Gesten die größte Wirkung in unserem Leben entfalten können.

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Ranch-Life-Liebe!

Trail Rides & Starry Eyes
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Hach, war das ein herrlicher, verträumt-sanfter Read! Bereits während des ersten Kapitels wähnte ich mich mittendrin in der Story - zwischen Pferden, Ranchalltag und der wunderschönen Landschaft Wyomings.

Mit ...

Hach, war das ein herrlicher, verträumt-sanfter Read! Bereits während des ersten Kapitels wähnte ich mich mittendrin in der Story - zwischen Pferden, Ranchalltag und der wunderschönen Landschaft Wyomings.

Mit "Trail Rides & Starry Eyes" ist Katrina Emmel eine wunderbar warmherzige Young-Adult-Romance gelungen, die mich nicht nur wegen der Liebesgeschichte, sondern vor allem wegen ihres besonderen Ranch-Gefühls berührt hat.

Schon die traumhaften, leuchtend starken Coverfarben und der klangvolle Buchtitel hatten mich sofort angesprochen - dann las ich den catchy Klappentext und wusste direkt: it's a Must-Read! … und ich wurde nicht enttäuscht, denn dieses Werk sprüht nur so vor cozy Feel-Good-Vibes.

Die gelungene Erzählweise aus den Perspektiven von Cassidy und Wilder mochte ich sehr - ihre Gedanken, Unsicherheiten sowie ihre persönliche Entwicklung waren für mich jederzeit nachvollziehbar.

Cassidy liebt das Ranchleben von Herzen, träumt aber gleichzeitig davon, irgendwann auch über den eigenen Horizont hinauszublicken (weshalb sie u.A. ihrem Onkel Alex, den es einst nach Kalifornien verschlagen hat, nicht negativ gegenübersteht - während ihr Grandpa ihm diese Abkehr von der Heimat enorm verübelt). Ihr innerer Zwiespalt wurde sehr authentisch eingefangen. Wilder entwickelt sich im Laufe der Geschichte ebenfalls weiter: Anfangs möchte der angehende Filmstar seinen Aufenthalt auf der Ranch am liebsten schnell hinter sich bringen, doch nach und nach wächst ihm das entschleunigte Landleben ebenso ans Herz wie Cassidys liebenswerte Familie, und man spürt regelrecht, wie aus einem unfreiwilligen Aufenthalt ein Ort wird, den er am liebsten gar nicht mehr verlassen möchte. Auch die Nebenfiguren verliehen der Geschichte viel Charme, besonders Grandpa mit seiner grummeligen Art sorgte bei mir immer wieder für ein Schmunzeln.

Die Location? Just wow! - Traumhaftes Wyoming-Ranch-Setting mit jeder Menge Small-Town-Charme und echtem Cowboy-Feeling … beim Lesen fühlte ich mich immer wieder in meine USA-Zeit zurückversetzt.

Schreibstil: modern, angenehm flüssig, angereichert mit lebendigen Dialogen und einer heimeligen Atmosphäre, die zum Wohlfühlen und Träumen einlädt.

Diese Slow-Burn-Romance nimmt sich Zeit - sie lebt von gemeinsam verbrachter Zeit und der emotionalen Entwicklung ihrer Figuren, statt auf übermäßigen Spice zu setzen. Wir erleben zarte Gefühle, ehrliche Emotionen, realistische Gespräche und eine behutsame Annäherung, die perfekt zum Young-Adult-Genre passt und daher absolut glaubwürdig wirkt.

Im Grunde geht es nicht nur um die erste Liebe, sondern ebenso darum, seinen eigenen Weg zu finden, Erwartungen zu hinterfragen und den Mut aufzubringen, den eigenen Träumen zu folgen - ganz gleich, ob diese in den funkelnden Big-City-Lights oder unter dem Sternenhimmel Wyomings liegen.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Sympathische Figuren, kreative Idee, bezauberndes Setting! Wer Small-Town-Vibes, Pferde, Cowboy-Romanzen und YA-Werke im Allgemeinen liebt, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Von mir gibt eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Spannender Abschluss

Illusion – A Truth Worth Doubting
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Schon der Auftakt dieser Dilogie hatte mich mit seinem außergewöhnlichen Setting und der gelungenen Mischung aus Suspense und Emotionen begeistern können - und mit dem Folgeband liefert Janine Ukena nun ...

Schon der Auftakt dieser Dilogie hatte mich mit seinem außergewöhnlichen Setting und der gelungenen Mischung aus Suspense und Emotionen begeistern können - und mit dem Folgeband liefert Janine Ukena nun einen Abschluss, der die zahlreichen offenen Fragen aus Band 1 schlüssig zusammenführt und dabei bis zum Schluss spannend bleibt.

Für mich stand auch diesmal ganz klar dieser Aspekt im Vordergrund, was mir wunderbar gefallen hat. Ja, natürlich gibt es auch eine Love Story, aber sie fügt sich eher nebenbei stimmig in die Handlung ein. Das eigentliche Herzstück bilden die Geheimnisse und Intrigen, die sich Kapitel für Kapitel immer weiter entfalten.

Das Setting rund um eine spektakuläre Zaubershow in Las Vegas fasziniert mich nach wie vor. Ich liebe diese schillernde Stadt, die ich bereits mehrfach besuchen durfte, ohnehin so sehr! Vielleicht konnte ich gerade deshalb die Atmosphäre besonders intensiv greifen. Zwischen glitzernden Lichtern und perfekt inszeniertem Make-Believe entsteht eine Kulisse, die hervorragend zur Story passt und sich angenehm von vielen anderen New-Adult-Romanen abhebt.

Besonders beeindruckt hat mich erneut, wie durchdacht die Handlung aufgebaut ist. Nach und nach setzen sich die vielen Puzzleteile aus dem ersten Band zusammen. Immer wieder hatte ich beim Lesen das Gefühl, einer perfekt geplanten Show zuzusehen - jede Enthüllung wirkt akkurat platziert, jede Wendung hat ihren Sinn. Es ist keine Geschichte, die nur von einem einzelnen Twist lebt, sondern davon, wie sich nach und nach alle Fäden zu einem stimmigen Gesamtbild verweben.

Auch der Schreibstil der Autorin hat mich wieder überzeugt; routiniert, flüssig und angenehm zu lesen, ließ er mich mühelos durch die Geschichte fliegen. Gerade weil sich Spannung und Emotionen so harmonisch abwechseln, wollte ich das Buch kaum aus der Hand legen und habe der großen Auflösung entgegengefiebert.

Erzählt wird, wie gehabt, aus den Perspektiven von Stella und Levin. Beide Figuren entwickeln sich glaubwürdig weiter und haben mich auch diesmal größtenteils emotional abholen können. Besonders schön fand ich, dass neben der romantischen Beziehung auch andere zwischenmenschliche Verbindungen viel Raum erhalten. Die Dynamik innerhalb der Zaubertruppe, die familiären Verflechtungen und all die emotionalen Konflikte verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe.

Die Gestaltung des Buches ist einfach mega! Das Cover allein ist ja schon ein absoluter Blickfang für sich, hinzu kommen der wunderschöne lilafarbene Farbschnitt mit den Sternen, die Karte von Las Vegas im Innencover sowie die zahlreichen kunstvollen Illustrationen und typografischen Elemente im Buch. Immer wieder begegnen einem stimmungsvoll in Szene gesetzte Sprüche und liebevoll gestaltete Seiten, die das Thema Illusion aufgreifen und das Leseerlebnis perfekt abrunden. Volle Punktzahl!

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Spannende Handlung, außergewöhnliches Setting mit faszinierenden Las-Vegas-Flair, raffinierte Geheimnisse, gelungene Plot-Twists und Figuren, deren Entwicklung authentisch und nachvollziehbar wirkt … Klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Tolle Urlaubsvibes!

Till Summer Do Us Part - Urlaub mit dem Fake-Ehemann
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Als ich das traumhafte Cover mit seinen leuchtenden Pink- und Türkistönen entdeckt habe, war ich sofort neugierig. Der wunderschöne Farbschnitt macht das Buch zu einem echten Hingucker, und spätestens ...

Als ich das traumhafte Cover mit seinen leuchtenden Pink- und Türkistönen entdeckt habe, war ich sofort neugierig. Der wunderschöne Farbschnitt macht das Buch zu einem echten Hingucker, und spätestens nach dem Lesen des catchy Klappentextes war für mich klar: Diesen Summer Read muss ich einfach kennenlernen. Und was soll ich sagen … ich habe genau die romantisch-lustige Wohlfühlgeschichte bekommen, die ich mir erhofft hatte.

Meghan Quinn hat mich mit ihrem lockeren, modernen und wunderbar umgangssprachlichen Schreibstil von der ersten Seite an abgeholt. Die Geschichte liest sich unglaublich flüssig, ist voller Witz und Charme und fühlte sich für mich wie eine romantische Sommerkomödie an - ich hatte ständig das Gefühl, einen Film vor Augen zu haben.

Erzählt wird abwechselnd aus den Perspektiven von Scottie und Wilder.

Scottie war mir von Beginn an sympathisch. Nach einer schmerzhaften Trennung versucht sie in ihrem neuen Job Fuß zu fassen und verstrickt sich dabei in eine kleine Notlüge, die ungeahnte Ausmaße annimmt. Was daraus entsteht, sorgt für unzählige urkomische Situationen, jede Menge Chaos und einen Fake-Dating-Trope, wie ich ihn liebe.

Wilder ist eine absolute Green Flag. Loyal, aufmerksam, reflektiert, bodenständig und jemand, der bereit ist, an sich selbst zu arbeiten. Besonders gefallen hat mir, dass er Fehler eingestehen kann und offen für persönliche Entwicklung ist. Gerade im Laufe der Geschichte wird deutlich, dass beide Hauptfiguren ihre eigenen Päckchen mit sich herumtragen. Während Scottie erst lernen muss, welchen Wert sie selbst besitzt und welche Art von Liebe sie wirklich verdient, kämpft auch Wilder mit familiären Prägungen und einer Verantwortung, die ihn schon viel zu lange begleitet. Diese emotionale Entwicklung empfand ich als sehr glaubwürdig ausgearbeitet.

Auch die Nebenfiguren haben mir ausgesprochen gut gefallen. Sanders sorgt immer wieder für unterhaltsame Momente und bringt zusätzlich frischen Wind in die Handlung. Überhaupt wirkt das gesamte Ensemble lebendig und liebevoll, charakterlich gut durchdacht.

Ein absolutes Highlight waren für mich die peppigen Dialoge, sie sind herrlich frech, schlagfertig und pointiert. Mehr als einmal musste ich laut lachen, weil die Situationskomik einfach großartig funktioniert. Manche Szenen sind bewusst ein wenig überzeichnet - eben fast wie in einer romantischen Hollywood-Komödie - aber für mich hat's prima gepasst.

Zwischen all dem Humor steckt erstaunlich viel Tiefe. Die Autorin greift Themen wie Selbstwert, Vertrauen, vergangene Verletzungen und persönliches Wachstum auf, ohne dabei den locker-leichten Ton der Geschichte zu verlieren.

Eine wunderschöne Überraschung waren außerdem die zahlreichen Schwarz-Weiß-Illustrationen im Buch. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet und habe mich jedes Mal gefreut, wenn wieder eine Szene illustriert wurde. So eine coole Idee! Das hätte ich tatsächlich gern öfter in Romanen.

Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Die Chemie zwischen Scottie und Wilder stimmt einfach, die prickelnden Szenen fügen sich harmonisch in die Geschichte ein und unterstreichen die wachsende Nähe der beiden. Lediglich eine bestimmte Anrede, die im Romance-Genre - insbesondere in sinnlich-leidenschaftlichen Szenen - häufiger vorkommt, gehört persönlich nicht zu meinen Favoriten. (Ist einfach ein Pet Peeve von mir - wenn ich schon "braves Mädchen" lese … aaah! Es hat bei mir eher den gegenteiligen Effekt als bei der Protagonistin, sagen wir es mal so, hihi.) Das ist jedoch reine Geschmackssache und konnte meinen Lesegenuss absolut nicht schmälern.

"Till Summer Do Us Part" war für mich genau das, was ich mir von einer gelungenen Sommer-RomCom wünsche: humorvoll, romantisch, charmant, spicy und gleichzeitig emotional genug, um den Figuren echte Tiefe zu verleihen. Ich habe jede einzelne Seite genossen und bin mir sicher, dass dies nicht mein letztes Buch von Meghan Quinn gewesen sein wird. Meine Vorfreude auf ihre kommende Holiday Romance ist nach diesem Roman jedenfalls riesengroß!

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Eine herrliche SummerRomance voller Urlaubsvibes, gespickt mit jeder Menge Humor, liebenswerten Figuren und sunny Wohlfühl-Feeling. Wer zudem die Tropes Fake Dating, Best Friend's Brother und Forced Proximity liebt, sollte sich dieses Buch definitiv nicht entgehen lassen.

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