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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2026

Grundsätzlich spannende Idee mit etwas schwächelnder Umsetzung

Beauty must die
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Worum geht’s?
Als Mae ausgerechnet im kleinen Kaff ihrer Großeltern landet, um dort ihre Sozialstunden abzuleisten und ihren Schulabschluss zu machen, ist sie alles andere als begeistert. Als dann jedoch ...

Worum geht’s?
Als Mae ausgerechnet im kleinen Kaff ihrer Großeltern landet, um dort ihre Sozialstunden abzuleisten und ihren Schulabschluss zu machen, ist sie alles andere als begeistert. Als dann jedoch ihre beste Freundin aus Kindertagen tot im Moor gefunden wird, glaubt sie nicht an einen Unfall – und stürzt sich Hals über Kopf in Ermittlungen, die nicht nur sie, sondern auch ihr Umfeld in größte Gefahr bringen.


Meine Meinung
Als Krimi- und Thrillerfan musste dieses Buch definitiv bei mir einziehen, da ich einfach mal wieder unglaublich viel Lust auf ein mysteriöses Szenario mit Ermittlungen hatte, die eben nicht hauptsächlich durch die Polizei betrieben werden.

Grundsätzlich spannend fand ich das Setting auch auf jeden Fall, lediglich mit der Umsetzung habe ich mich dann langfristig beim Lesen leider etwas schwer getan. Grund dafür war zum einen der unglaublich umfangreiche Aufbau der Umgebung, was einerseits natürlich toll für das Setting war, andererseits aber auch dafür gesorgt hat, dass über vergleichsweise lange Strecken hinweg eigentlich kaum etwas passiert ist. Für mich persönlich hätten es daher durchaus ein paar Seiten weniger sein dürfen, insbesondere im letzten Teil und in Hinblick auf die Auflösung hin. Richtige Hochspannung kam so nämlich leider nicht bei mir auf, denn immer wenn sich eine bedrohliche Situation aufbaute, hat die Langatmigkeit einiges an Spannung herausgenommen.

Auch die Ermittlungen an sich haben eine deutlich geringere Rolle in diesem Buch gespielt, als ich das eigentlich erwartet hätte. So nett wie ich Nebenhandlungen ja auch finde, hier hatte ich leider irgendwann den Eindruck, dass der eigentliche rote Faden gar nicht mehr die Hauptrolle gespielt hat und somit vor allem der eigentliche spannende Part in Vergessenheit geraten ist. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die vielen Details und Figuren die eigentliche Handlung sehr unübersichtlich gestaltet haben, was es mir zeitweise schwer gemacht hat, wirklich mit voller Aufmerksamkeit bei der Sache zu bleiben.

Für mich war dieses Buch daher in der Theorie zwar sehr ansprechend, die Umsetzung hat mich aber leider nur stellenweise überzeugen können. Hochspannung darf man daher vielleicht eher nicht beim Lesen erwarten, was sicherlich auch eine Zielgruppe findet und für die Altersangabe zu dieser Geschichte passt, mich aber leider nicht begeistert hat.


Fazit
Die Grundidee dieser Geschichte klang auf jeden Fall sehr vielversprechend für mich, auch wenn die Umsetzung nicht vollkommen mein Fall war. Fans der Autorin können mit diesem Buch aber trotzdem einige schöne Lesestunden verbringen, auch wenn der Grad der Begeisterung dabei sicherlich variieren kann.

Dafür gibt es knappe drei Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 21.07.2026

Etwas unübersichtliche Action

Das Lied von Eis und Feuer 04
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Worum geht’s?
Der Krieg ist längst im Gange, und nicht nur Robb Stark, sondern auch die übrigen Anwärter auf den Eisernen Thron setzen alles daran, ihren Anspruch zu legitimieren. Den Menschen wird klar, ...

Worum geht’s?
Der Krieg ist längst im Gange, und nicht nur Robb Stark, sondern auch die übrigen Anwärter auf den Eisernen Thron setzen alles daran, ihren Anspruch zu legitimieren. Den Menschen wird klar, dass der Winter wirklich naht – und er ist nicht der einzige, der aus den Bergen herabsteigt und sich unter den Menschen ausbreitet.


Meine Meinung
Ehrlicherweise hatte ich beim Lesen dieses Buches so ein wenig das Gefühl, wieder bei Band eins der Reihe angekommen zu sein und nicht wirklich zu wissen, wer hier eigentlich überhaupt wer ist. Obwohl ich trotz des Umfangs der Geschichte recht schnell voran gekommen bin, ist meine Verwirrung im Nachhinein noch immer relativ groß, weshalb ich vor Band fünf definitiv eine kleine Pause einlegen werde.

Zu Beginn des Buches war ich noch relativ optimistisch gestimmt, mich gut orientieren und dem Geschehen halbwegs sicher folgen zu können. Insbesondere der Krieg hat es mir dann jedoch unglaublich schwer gemacht, bei all den Namen und Ereignissen den Überblick zu behalten, weshalb ich ehrlicherweise gerade im letzten Viertel der Geschichte fast gar nicht mehr wusste, von wem überhaupt noch die Rede war. Auch die Plottwists habe ich teils nicht verstanden, da ich die Figuren und Namen leider kaum noch vernünftig zuordnen konnte.

Wirklich interessant fand ich daher noch am ehesten das Schicksal der noch übrigen Familienmitglieder von Ned Stark, da ich mich bei ihnen zumindest noch relativ gut daran erinnern konnte, was ihnen bisher schon alles passiert ist.

Tiefgehend begeistert hat mich diese Geschichte leider nicht, da ich die Aneinanderreihung von Gewalt, Krieg und Tod ehrlicherweise nach einiger Zeit relativ ermüdend fand. Interessante Passagen, insbesondere in Hinblick auf die vielen Perspektivwechsel gab es zwar trotzdem, ich persönlich war aber durchaus froh, als ich das Buch endlich beenden konnte.


Fazit
Für mich war dieses Buch definitiv nicht das beste der Reihe, weshalb ich durchaus erleichtert bin, es nun beendet zu haben. Auf die nächsten Teile bin ich zwar trotzdem grundsätzlich gespannt, vorher werde ich aber definitiv erst zu anderem Lesestoff greifen.

Dafür gibt es drei Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 18.07.2026

Nicht wirklich mein Humor

Gregs Tagebuch - Von Idioten umzingelt!
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Worum geht’s?
Gregs Leben ist vor allem eines: Unglaublich normal, aber niemals langweilig. Zwischen Schulstress, nervenden Familienmitgliedern und dem Versuch, cool zu werden kann es ganz schön chaotisch ...

Worum geht’s?
Gregs Leben ist vor allem eines: Unglaublich normal, aber niemals langweilig. Zwischen Schulstress, nervenden Familienmitgliedern und dem Versuch, cool zu werden kann es ganz schön chaotisch werden – doch zum Glück kann Greg in seinem Tagebuch ganz genau festhalten, was dabei wirklich passiert ist.


Meine Meinung
Die Reihe um Greg ist tatsächlich eine der ganz großen Hype-Reihen, die ehrlicherweise komplett an mir vorbeigegangen ist, als ich im Alter der Zielgruppe war. Aus Neugierde habe ich dann jetzt in Band eins rein gelesen und muss ehrlicherweise gestehen, dass ich nicht das Gefühl habe, mit diesem Buch irgendetwas verpasst zu haben.

Die Machart ist gerade für eher jüngere Leseratten eigentlich total gut gemacht, da sich kurze Texte mit kleinen Comics abwechseln und man so wirklich leicht und unglaublich schnell durch die Geschichte kommt. Gerade, wenn man beim Lesen im selben Alter wie die Figuren ist, wird die Lebensrealität in gewisser Weise zur Handlung der Geschichte passen, für mich persönlich und vor allem mit einigen Jahren Abstand war das Geschehen aber einfach nicht mehr besonders spannend zu verfolgen.

Ganz besonders aufgefallen ist mir das vor allem bei den Witzen, die hier eigentlich zum Brüllen sein sollen. Mitunter musste zwar auch ich schmunzeln, im Großen und Ganzen war der Humor aber leider einfach nicht mein Fall und wäre es vermutlich auch vor einigen Jahren nicht unbedingt gewesen.

Für Lesemuffel oder zum Einstieg in eine Lesekarriere mag die Reihe daher sicherlich geeignet sein, ich persönlich habe aber nach diesem Buch definitiv nicht den Wunsch, auch die übrigen Bände zu lesen und hake die Reihe für mich als eine verpasste Jugenderinnerung ab, die ich nicht unbedingt nachholen muss.


Fazit
Für die Zielgruppe mag dieses Buch auf jeden Fall gelungen sein, ich persönlich habe aber nach dem Lesen nicht den Wunsch, die Reihe fortzusetzen. Schlecht gemacht finde ich die Umsetzung dabei zwar nicht, meinen Humor und Lesegeschmack hat sie aber einfach nicht getroffen.

Dafür gibt es noch drei Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 16.07.2026

Bekanntes Schema mit nettem Schreibstil

Bachelorette Party
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Worum geht’s?
Eigentlich wollten Anneliese und ihre Freundinnen lediglich ihren Junggesellinnenabschied auf einer kleinen Schäreninsel feiern. Ihre Freundin Tessa ist jedoch nicht nur Journalistin, sondern ...

Worum geht’s?
Eigentlich wollten Anneliese und ihre Freundinnen lediglich ihren Junggesellinnenabschied auf einer kleinen Schäreninsel feiern. Ihre Freundin Tessa ist jedoch nicht nur Journalistin, sondern auch fest entschlossen, einen mysteriösen Vermisstenfall, der sich vor zehn Jahren auf der Insel ereignet hat, aufzuklären. Zwischen Yoga und Sektfrühstück tun sich plötzlich Abgründe auf – und die Freundinnen können sich nicht mehr sicher sein, wer nicht vielleicht doch ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt.


Meine Meinung
Das Szenario dieser Geschichte war für mich zwar ehrlicherweise nichts Neues mehr, bei spannenden Plottwists muss das Rad für mich aber tatsächlich auch gar nicht unbedingt neu erfunden werden, um beim Lesen richtig Spaß zu machen. Dieses Buch hat mich trotz der eigentlich sehr vielversprechenden Ansätze dann aber leider eher ein bisschen enttäuscht, auch wenn ich durchaus Potenzial für diese Autorin sehe.

Gut gefallen hat mir nämlich bis zum Schluss vor allem der Schreibstil, der die Defizite bei Handlungs- und Spannungsbogen für mich zumindest etwas ausgeglichen hat. Nichtsdestotrotz hat mich vor allem gestört, wie lange es insgesamt gedauert hat, bevor überhaupt wirklich etwas passiert.

Das Setting der Schäreninseln hat mir zwar gut gefallen, den insbesondere durch die sehr detaillierten Beschreibungen findet man sich sehr gut zurecht und kann sich sehr bildlich vorstellen, wo sich die Handlung eigentlich abspielen soll. Mit der Zeit wurden mir die Beschreibungen und relativ belanglosen Ereignisse aber leider etwas zu viel des Guten, denn wirkliche Beklemmung oder ein Gefühl von Bedrohung wollte sich bei mir dadurch überwiegend nicht einstellen.

Auch die Figuren waren meiner Meinung nach etwas zu viele, um mich wirklich emotional auf die unterschiedlichen Charaktere einlassen zu können. Besonders viel Raum konnten die einzelnen Figuren dabei ohnehin nicht einnehmen, mir persönlich fiel es so dann allerdings auch eher schwer, mich überhaupt näher mit ihnen beschäftigen zu wollen.

Somit stand ich schlussendlich vor dem Dilemma, dass ich zwar bis zur Auflösung durchhalten wollte und das Buch nicht in irgendeine Ecke gepfeffert habe, gleichzeitig aber nicht ganz so viel Freude beim Lesen hatte, wie ich es bei einer etwas anderen Umsetzung vielleicht hätte haben können. Für mich persönlich muss definitiv nicht das Rad neu erfunden werden, um eine unterhaltsame Zeit beim Lesen zu verbringen, diese Geschichte wurde mir aber ehrlicherweise zu vorhersehbar und mit zu wenig Spannung erzählt, um mein Interesse wirklich langfristig binden zu können.


Fazit
Auch unabhängig von der Verwandtschaft der Autorin halte ich sie durchaus für talentiert, dieses Buch war für mich aber leider nicht ganz so überzeugend, wie ich es mir gewünscht hätte. Das volle Potenzial der Geschichte sehe ich daher ehrlicherweise nicht ausgeschöpft, anderen Büchern der Autorin würde ich aber trotzdem noch eine Chance geben wollen.

Dafür gibt es noch knappe drei Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 10.07.2026

Spannendes Konzept mit wankelmütiger Umsetzung

Die Schwester des Serienkillers
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Worum geht’s?
Als die Polizei vor Annas Tür steht und ihr berichtet, dass ihr Bruder Henry ein gesuchter Serienmörder sein soll, gerät ihre Welt völlig aus den Fugen. Seit ihrer gemeinsamen Kindheit im ...

Worum geht’s?
Als die Polizei vor Annas Tür steht und ihr berichtet, dass ihr Bruder Henry ein gesuchter Serienmörder sein soll, gerät ihre Welt völlig aus den Fugen. Seit ihrer gemeinsamen Kindheit im Heim hatten die beiden keinen Kontakt mehr, doch jetzt lässt seine Mordserie vermuten, dass Anna sein nächstes Opfer sein könnte – und die setzt alles daran, um ihm nicht in die Fänge zu geraten.


Meine Meinung
Das Konzept dieser Reihe finde ich wirklich spannend, auch wenn das Szenario der Familienmitglieder eines Serienkillers eigentlich unglaublich beängstigend ist. Ehrlicherweise muss ich bei diesem Band allerdings leider sagen, dass mir die Umsetzung nicht ganz so gut gefallen hat, wie das bei Band eins oder zwei der Fall war.

Der Schreibstil an sich kam mir hier fast ein wenig schleppend vor, was insbesondere in der ersten Hälfte des Buches dazu geführt hat, dass ich nur unglaublich langsam voran gekommen bin. Wirklich passiert ist relativ lange nichts, was ich auf Dauer einfach etwas zu anstrengend für meinen Geschmack fand.

Kurz nach der ersten Hälfte des Buches konnte ich mich dann zwar schon etwas mehr für die Geschehnisse begeistern, wirklich vom Hocker gerissen war ich da aber schon nicht mehr. Mir persönlich kam das interessantere Tempo leider deutlich zu spät im Buch, weshalb dann ehrlicherweise auch froh war, als ich die Geschichte beenden konnte.

Auch die Auflösung war für mich nicht so sehr der Knaller, wie sie es eigentlich hätte sein sollen. Der Plottwist kam zwar zugegebenermaßen überraschend, wirklich gut gemacht fand ich die Hinführung aber ehrlicherweise nicht. Hätte es zuvor wenigstens ein oder zwei kleine Hinweise gegeben, wäre mir das Ende vermutlich nicht ganz so an den Haaren herbeigezogen vorgekommen, so hatte ich aber leider den Eindruck, dass diese Lösung relativ spontan entstand und der Handlungsbogen aus diesem Grund nicht ganz rund war. Insgesamt mochte ich die Reihe daher zwar gerne, die ersten beiden Bände haben mich aber deutlich mehr angesprochen, als das bei dieser eher schleppenden Umsetzung der Fall war.


Fazit
Für einen Thriller war mir dieses Buch ehrlicherweise nicht spannend und vor allem nicht packend genug geschrieben. Die Idee war zwar durchaus interessant und hatte das Potenzial zu einem absoluten Pageturner, mir persönlich war die Umsetzung dafür aber etwas zu wankelmütig.

Dafür gibt es noch knappe drei Bücherstapel.