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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Wunderschönes Manga mit spannender Idee, aber für mich einfach zu wenig Inhalt

Mein erfrischend neues Leben nach der Scheidung vom Prinzen 01
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Optisch finde ich das Manga wirklich wunderschön. Das Cover hat mich sofort angesprochen. Gleichzeitig war ich anfangs etwas skeptisch, weil der Band sehr dünn ist. Die Mangas, die ich zu Hause habe, sind ...

Optisch finde ich das Manga wirklich wunderschön. Das Cover hat mich sofort angesprochen. Gleichzeitig war ich anfangs etwas skeptisch, weil der Band sehr dünn ist. Die Mangas, die ich zu Hause habe, sind deutlich dicker, teilweise sogar doppelt so dick. Deshalb hatte ich ein bisschen Sorge, dass für einen ganzen ersten Band vielleicht einfach zu wenig Inhalt vorhanden sein könnte.

Der Einstieg hat mir dann aber eigentlich ganz gut gefallen. Ich brauchte zwar einen kleinen Moment, um mich in der Welt zu orientieren, aber die Grundidee der Geschichte finde ich wirklich spannend. Besonders das Spiel mit den Jahreszeiten und den unterschiedlichen Magien hat mir sehr gut gefallen.

Gleichzeitig hat die Geschichte auch eine traurige Ausgangssituation. Vera wird vom Prinzen geschieden und steht danach plötzlich ganz allein da. Trotzdem wirkt sie nicht verbittert. Gerade das mochte ich sehr. Trotz ihrer Einsamkeit bleibt sie herzlich und trägt keinen wirklichen Groll in sich. Sie wirkt eher ruhig, warm und irgendwie zufrieden mit sich selbst.

Auch die anderen Figuren fand ich interessant. Prinz Carol, der sich von Vera scheiden lässt, spielt später wieder eine Rolle. Bei ihm bin ich noch etwas unsicher. Einerseits kann ich seine Entscheidungen teilweise nachvollziehen und habe das Gefühl, dass er eigentlich kein schlechter Mensch ist. Andererseits sieht man natürlich auch, wie sehr Vera unter der Situation leidet.

Dann gibt es noch seinen Halbbruder Alan. Seine Dynamik mit Vera fand ich besonders spannend. Auch er bringt eine schwierige Vergangenheit mit und wirkt dadurch deutlich komplexer. Die Szenen zwischen den beiden habe ich sehr gerne gelesen und ich bin neugierig, wie sich das noch entwickeln wird.

Trotzdem muss ich sagen, dass in diesem ersten Band insgesamt sehr wenig passiert. Man lernt die Figuren nur oberflächlich kennen, erlebt ein paar erste Begegnungen und bekommt einen kleinen Einblick in die Welt. Auch die Magie der Jahreszeiten wird eher angerissen als wirklich erklärt.

Viele interessante Ansätze werden angedeutet, aber kaum weiter vertieft. Und genau in dem Moment, in dem man das Gefühl hat, dass die Geschichte jetzt eigentlich richtig anfangen könnte, ist der Band auch schon wieder vorbei. Dadurch wirkt das Ende leider nicht besonders spannend oder befriedigend.

Fazit:
Die Idee und die Figuren haben definitiv Potenzial. Für einen ganzen ersten Band war mir der Inhalt aber etwas zu wenig. Ob ich die Reihe weiterlese, hängt für mich stark davon ab, wie viele Bände es insgesamt geben wird.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Süßes Setting, aber emotional hat es mich leider nicht erreicht

Honeybridge. All Mine
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2,5/5

Eine kleine, süße Kleinstadt-Romance mit Nachbarschaftsstories und gemütlichem Flair. Er ist Koch, sie will ihr eigenes Restaurant eröffnen, beide sind Nachbarn und Konkurrenten.

Der Einstieg war ...

2,5/5

Eine kleine, süße Kleinstadt-Romance mit Nachbarschaftsstories und gemütlichem Flair. Er ist Koch, sie will ihr eigenes Restaurant eröffnen, beide sind Nachbarn und Konkurrenten.

Der Einstieg war für mich eher verhalten. Nicht schlecht, aber auch nicht so mitreißend, wie ich es mir erhofft hatte. Besonders der Schreibstil hat mich überrascht. Die Geschichte wird zwar aus beiden Perspektiven erzählt, aber in der Sie-Form. Das hat es mir echt schwer gemacht, Nähe zu den Figuren aufzubauen. Es fühlte sich distanziert an, obwohl ich eigentlich durch den Perspektivwechsel ganz nah bei ihnen hätte sein sollen.

Das Setting dagegen war richtig schön. Dieses Kleinstadt-Feeling mit kleinen Cafés, neugierigen Nachbarn und liebenswerten Nebenfiguren hat mich teilweise an Gilmore Girls erinnert. Gerade weil die Protagonisten keine ganz jungen Charaktere sind, sondern bereits mitten im Leben stehen, war das mal etwas anderes und sehr erfrischend. Man spürt, dass sie Erfahrungen gesammelt haben, Fehler gemacht und gelernt haben, was mir wirklich gefallen hat.

Was mich allerdings weniger abgeholt hat, war die Liebesgeschichte selbst. Sie plätschert ein bisschen vor sich hin, bleibt lange oberflächlich und wirkt dann plötzlich zu intensiv, ohne dass sich die Gefühle natürlich entwickelt hätten. Ich hatte oft das Gefühl, dass zwischen wichtigen Momenten etwas fehlt, kleine Übergänge, die man als Leserin emotional braucht. Dadurch hat mich die Verbindung der beiden einfach nicht erreicht.

Im letzten Teil des Buches gibt es dann noch ein kurzes Drama, das für mich nicht ganz zur ruhigen, cozy Atmosphäre gepasst hat. Es kam etwas willkürlich und wurde genauso schnell wieder aufgelöst. Das hätte man meiner Meinung nach gar nicht gebraucht.

Fazit
Insgesamt eine nette Geschichte für zwischendurch, ruhig, warmherzig und mit einem schönen Kleinstadt-Vibe. Aber sie hat mich weder emotional gepackt noch lange beschäftigt.

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Veröffentlicht am 06.08.2024

Hat mich leider enttäuscht

Wild like a River
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Beide Protagonisten, Haven und Jackson, waren an sich sympathisch, aber irgendwie haben sie mich nicht wirklich gepackt.

Haven, die im Wald aufgewachsen ist, fand ich anfangs total spannend, vor allem ...

Beide Protagonisten, Haven und Jackson, waren an sich sympathisch, aber irgendwie haben sie mich nicht wirklich gepackt.

Haven, die im Wald aufgewachsen ist, fand ich anfangs total spannend, vor allem wegen ihrer tiefen Verbindung zur Natur. Doch dann zieht sie in die Stadt, um zu studieren und plötzlich ist das ganze Natur-Setting Geschichte. Das war echt schade, denn das Setting hätte so viel Potenzial gehabt.
Haven hat mich irgendwann echt genervt. Ihre naiven Reaktionen und die ständige Überforderung bei alltäglichen Dingen kamen mir mega unrealistisch vor. Es fühlte sich an, als wäre sie ein Kind, das zum ersten Mal in der großen Welt unterwegs ist.

Das Drama mit ihrem Vater und ihre fast kindlichen Reaktionen darauf haben mich nur noch mehr genervt. Da fehlte mir einfach die Reife und Tiefe, die ich mir gewünscht hätte.
Die Liebesgeschichte zwischen Haven und Jackson? Die ging mir einfach zu schnell und wirkte total unnatürlich. Die beiden verlieben sich so fix ineinander, dass es einfach keinen emotionalen Tiefgang hatte.

Jackson war zwar sympathisch, aber auch eher oberflächlich. Seine Freunde? Super gemein zu Haven. Alles wirkte irgendwie unauthentisch und dramatisch, als wäre man in einem übertriebenen Teenie-Drama gefangen.

Fazit:
Insgesamt fand ich das Buch leider ziemlich flach und enttäuschend. Das Buch hatte dieses ein zwei Momente, die gut waren, aber das war einfach zu wenig. Ich möchte auf jeden Fall noch den zweiten Teil de Reihe anlesen und hoffe sehr, dass der mir besser gefallen wird.

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Ich mochte die Idee, aber nicht die Umsetzung

Dark Elite – Revenge
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Ich muss sagen, der Einstieg hat mich echt überrascht. Ich hatte mit einer etwas anderen Geschichte gerechnet, aber gerade der Anfang war direkt spannend und hat mich neugierig gemacht.

Leider hat sich ...

Ich muss sagen, der Einstieg hat mich echt überrascht. Ich hatte mit einer etwas anderen Geschichte gerechnet, aber gerade der Anfang war direkt spannend und hat mich neugierig gemacht.

Leider hat sich das ziemlich schnell verloren. Mit Elora und Gabriel bin ich einfach nicht warm geworden. Beide fühlen sich sofort stark zueinander hingezogen, aber ich habe die ganze Zeit nicht verstanden, woher diese Verbindung kommt. Sie war plötzlich da, ohne dass ich sie wirklich fühlen konnte. Gleichzeitig sind die beiden ständig kalt und abweisend miteinander, was für mich nicht richtig zusammengepasst hat.

Elora mochte ich zwar immer mehr. Ich mochte ihre liebevolle Art und dass sie sich nicht alles gefallen lässt. Trotzdem hat mir der Zugang zu ihr gefehlt, um wirklich mit ihr mitzufühlen.

Bei Gabriel war es leider anders. Seine Situation konnte ich teilweise verstehen, aber seine Art hat mich immer wieder gestört. Er war oft kalt zu Elora, ohne dass ich seine Reaktionen nachvollziehen konnte.

Auch die Nebencharaktere konnten mich nicht überzeugen. Gerade bei den Freundinnen hatte ich oft das Gefühl, niemandem so richtig vertrauen zu können und immer darauf zu warten, dass noch etwas dahintersteckt.

Dabei fand ich die Grundidee mit der Akademie, der Studentenverbindung und Gabriels Suche nach Antworten richtig spannend. Daraus hätte eine richtig gute Geschichte werden können. Leider hat mich die Umsetzung nicht abgeholt. Ich habe die ganze Zeit auf den Moment gewartet, in dem ich komplett versinke und wissen will, wie es weitergeht. Aber der kam nie.

Was mich außerdem gestört hat, war der Klappentext. Beim Lesen habe ich immer wieder auf Dinge gewartet, die dort so groß angekündigt wurden. Irgendwann habe ich mich sogar gefragt, ob ich etwas überlesen habe. Umso enttäuschter war ich, als ich gemerkt habe, dass wichtige Plot Twists und große Teile der Storyline schon dort gespoilert wurden.

Fazit:
Die Idee fand ich spannend, aber die Umsetzung konnte mich leider gar nicht abholen.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

Ich wollte es mögen, aber es hat nicht geklickt

Up All Night
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Ich muss sagen, der Einstieg war für mich ziemlich drüber und hat mich ehrlich gesagt kurz abgeschreckt. Gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass das einfach diese typische Anfangsdynamik ist, die ...

Ich muss sagen, der Einstieg war für mich ziemlich drüber und hat mich ehrlich gesagt kurz abgeschreckt. Gleichzeitig hatte ich aber das Gefühl, dass das einfach diese typische Anfangsdynamik ist, die die Situation erklärt, also bin ich erstmal dran geblieben.

Die Grundidee fand ich eigentlich ganz gut. Taylor zieht in eine WG mit Daniel, ihrem ehemaligen Freund und einer früheren Freundin, wodurch direkt eine besondere und ziemlich komplizierte Dynamik entsteht. Dazu kommt die Liebesgeschichte mit Daniel, der vorgibt auf Männer zu stehen, während er eigentlich schon länger Gefühle für sie hat, sie davon aber nichts weiß. Das klang für mich erstmal ungewöhnlich und hatte definitiv Potenzial für eine unterhaltsame Story.

Leider hat es für mich am Ende nicht so funktioniert, wie ich es mir erhofft hatte. Mit Taylor bin ich nie so richtig warm geworden. Ich hab ihre Situation schon verstanden und auch nachvollziehen können, warum sie so handelt, aber emotional konnte ich nicht wirklich mit ihr mitfühlen.

Auch Daniel hat es mir nicht leicht gemacht. Ich fand ihn in vielen Momenten eher schwierig. Manche seiner Gedanken und Reaktionen haben sich für mich unangenehm angefühlt und teilweise auch etwas übergriffig. Dadurch ist es mir auch schwer gefallen, die Beziehung zwischen den beiden wirklich zu fühlen.

Die Liebesgeschichte hat am Anfang noch einen ganz interessanten Ansatz gehabt, ist für mich im Verlauf aber immer mehr abgeflacht. Irgendwann wirkte vieles ziemlich konstruiert und nicht mehr richtig rund, sodass ich oft emotional raus war. Gerade die Dialoge haben für mich überhaupt nicht funktioniert, weil sie sich sehr gestellt und einfach nicht echt angefühlt haben.

Auch die Nebencharaktere konnten es für mich leider nicht rausreißen. Die WG-Konstellation hätte so viel Potenzial für eine tolle Freundschafts-Story gehabt, bleibt aber leider sehr flach. Dadurch fehlt der Geschichte einfach Tiefe und Abwechslung.

Fazit:
Spannende Idee, aber für mich leider keine überzeugende Umsetzung.

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