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Veröffentlicht am 26.06.2024

Kurzgeschichten aus Hawkins

Stranger Things - Der Comic zur Netflix-Erfolgsserie
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Während unsere vier tapferen Freunde Mike, Will, Dustin und Lucas zusammen mit Elfie gegen den Demogorgon kämpfen, kommt es zu weiteren besonderen Begegnungen in Hawkins. So spazieren zwei Jäger im Wald ...

Während unsere vier tapferen Freunde Mike, Will, Dustin und Lucas zusammen mit Elfie gegen den Demogorgon kämpfen, kommt es zu weiteren besonderen Begegnungen in Hawkins. So spazieren zwei Jäger im Wald und werden selbst zur Beute. Murray Baumann übernimmt den Fall der verschwundenen Barb Holland und Robin Buckley übernimmt ein Schulfilmprojekt. Und die verfaulten Kürbisse auf den Feldern führen zwei verfeindete Farmer wieder zusammen.

Ich mag diese Zusatzgeschichten aus dem Stranger Things-Universum, die geschickt in die eigentliche Hauptstory eingeflochten werden. So lernt man die Hintergründe noch etwas besser kennen und bekommt vor allem die lange Wartezeit auf die nun letzte Staffel etwas versüßt.

In dem vorliegenden Comic werden kleine Geschichten aus Hawkins erzählt. Den Anfang machen zwei Jäger, die im Wald eigentlich nur ein Reh schießen wollen, so wie sie es schon seit langer Zeit immer mal wieder zusammen machen. Eigentlich nur etwas Ruhe genießen und für das Abendessen sorgen. Doch bald werden die beiden zu den Gejagten und so taucht eine Bestie auf, die für viele Schandtaten in Hawkins verantwortlich ist.

Die zweite Geschichte dreht sich darum, wie Murray Baumann überhaupt an den "Auftrag" gekommen ist, herauszufinden, warum Barb Holland verschwunden ist. Und wie er Jonathan und Nancy kennenlernt.

Die dritte Story ist die Erzählung, wie Robin Buckley sich an einem Gemeinschaftsprojekt beteiligt, in dem ein Horrorfilm gedreht werden soll. Dabei merkt Robin, dass sie für das Mädchen, dass die Hauptrolle spielt, mehr empfindet, als sie eigentlich soll. Und dass sie diesen Typen namens Steve so gar nicht mag.

Die letzte Geschichte dreht sich um die beiden Farmer, deren Kürbisfelder verfault sind. Beide geben sich gegenseitig die Schuld dafür, bis sie durch Zufall herausfinden, was dafür verantwortlich ist und merken, dass sie im Grund einen kindischen Streit geführt haben.

Die Panels sind düster gehalten, was aber zu der Grundstimmung der einzelnen Storys passt. Mir ist aufgefallen, dass diesmal viel Details eingefügt wurden, was mir persönlich sehr gut gefallen hat und auch dazu führte, dass ich mich länger als sonst mit den Bildern befasst habe. Dies hat natürlich die Lesezeit ordentlich aufgewertet und hat auch Spaß gemacht.

Die Geschichten sind allesamt sehr gut ausgearbeitet und fügen sich ordentlich in das Bild der Stranger Things-Reihe ein. Vor allem die Storys um Murray und Robin haben mir sehr gut gefallen. Bei Murrays musste ich sehr oft schmunzeln, bei Robins am Ende sogar laut lachen. Vor allem, wenn man ja weiß, wie es für alle Beteiligten in der TV-Serie weitergeht.

Ich freue mich auf alle Fälle sehr auf die neue Staffel und kann es kaum erwarten. Aber zur Not werde ich die ganzen Stranger Things-Comics noch einmal lesen, um die Wartezeit zu überbrücken. Und vielleicht kommt ja bis dahin noch eine neuer dazu.

Meggies Fussnote:
Immer wieder Hawkins, immer wieder strange Dinge.

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Veröffentlicht am 26.06.2024

Mädchen und ihre Träume

Stolz und Vorurteil - Die Graphic Novel nach Jane Austen
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Elizabeth Bennet hat vier Schwester und eine Mutter, die alle am liebsten sofort unter die Haube bringen würde. Nur tun sich alle fünf damit sehr schwer.
Als im benachbarten Anwesen Netherfield der vermögende ...

Elizabeth Bennet hat vier Schwester und eine Mutter, die alle am liebsten sofort unter die Haube bringen würde. Nur tun sich alle fünf damit sehr schwer.
Als im benachbarten Anwesen Netherfield der vermögende Mr Bingley einzieht, sind sich alle einig, dass eine der Schwestern ihn heiraten wird. Aber nicht nur Mr Bingley ist ein Gesprächsthema, auch sein attraktiver Freund Mr Darcy bringt gerade Elizabeth um den Verstand. Seine arrogante Art sorgt dafür, dass Elizabeth jedoch eher negativ von ihm denkt. Nur je mehr sie ihn kennenlernt, umso mehr zweifelt sie an ihren Gefühlen.

Jane Austens Klassiker "Stolz und Vorurteil" ist weltweit bekannt. Nicht nur das Buch, auch der Film hat viele Fans gefunden. Ich muss zugeben, dass ich weder das Buch noch den Film gesehen habe, aber natürlich ist mir die Story bekannt. Schon länger wollte ich zu dem Buch greifen, und nachdem ich nun die Graphic Novel gelesen habe, ist das zugehörige Buch dazu auf meinem SuB sehr viel höher gewandert.

Die schön gestalteten Panels sind in warmen Farbtönen gehalten und spiegeln das verspielte Verhalten der Schwestern wieder. Es geht darum, einen Mann zu finden und somit eine Zukunft zu haben, in der man versorgt ist und ein gutes Leben führt. Wenn dann noch Liebe mit im Spiel ist, ist das natürlich das Tüpfelchen auf dem I.

Die Geschichte dreht sich um Elizabeth Bennet, die eigentlich gar nicht heiraten will und wenn, dann auch nur jemanden, den sie wirklich liebt. Als sie auf den stolzen und arroganten Mr Darcy trifft, geraten jedoch ihre Gefühle durcheinander. Denn ihr gefällt die Art von Mr Darcy nicht. Eigentlich...

Die Story wird auf 256 bunten Seiten erzählt, mit wenigen Worten, dafür aber mit viel Gefühl. Leider geht es relativ schnell, aber die wichtigsten "Momente" aus dem Buch scheinen erzählt zu werden. Manchmal hatte ich etwas Probleme, der Story zu folgen, aber dann ergibt es sich doch früher oder später aus dem Kontext.

Auf jeden Fall macht die Graphic Novel große Lust auf das eigentliche Buch. Und ich freue mich jetzt schon, wenn ich mit Elizabeth, Mr Darcy und der verrückten Bennet-Familie auf Brautschau gehe.

Meggies Fussnote:
Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Mädchen ab und zu von der Liebe träumt.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

packende Verschwörungstheorie

Der Da Vinci Code
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Robert Langdon ist ein anerkannter Forscher und Experte für Symbolik. Als er in Paris eine Vortrag hält, wird er von der Polizei zu einem schaurigen Mordfall gerufen. Der Direktor des Louvre wurde dort ...

Robert Langdon ist ein anerkannter Forscher und Experte für Symbolik. Als er in Paris eine Vortrag hält, wird er von der Polizei zu einem schaurigen Mordfall gerufen. Der Direktor des Louvre wurde dort ermordet und hat Hinweise hinterlassen, die es nun zu entschlüsseln gilt. Was Langdon nicht weiß: er selbst steht unter Mordverdacht. Zusammen mit der Enkelin des Ermordeten kann er jedoch fliehen und versucht nun, die ihm gedeuteten Zeichen zu lesen. Nicht nur die Polizei ist ihnen auf den Fersen, sondern auch die religiöse Organisation Opus Dei. Denn es geht um ein Geheimnis, welches das religiöse Weltbild zum Einsturz bringen könnte.

Hier handelt es sich um den zweiten Teil der Robert-Langdon-Reihe, welcher aber unabhängig vom ersten lesbar ist. Die Young-Adult-Edition nimmt keinen Bezug auf den ersten Band und somit ist alles verständlich und spannend zu lesen.

Schon vor über 15 Jahren konnte ich das Buch genießen und habe es seitdem schon mehrmals gelesen. Jetzt in der YA-Edition war es mir nochmals ein Vergnügen, Robert und die Verschlüsselungsexpertin Sophie Neveu auf der rasanten Jagd nach einem brisanten Geheimnis durch Paris und London zu begleiten.

Beide Protagonisten sind sehr sympathisch. Vor allem Sophie, die ja eigentlich am Boden zerstört sein müsste, da sie kurz zuvor ihren Großvater verloren hat. Doch Sophie beißt sich durch, will das Geheimnis lüften und ist Robert auch eine große Hilfe. Die beiden sind ein unschlagbar gutes Team, wenn es darum geht, Codes zu knacken, Rätsel zu lösen und sich mit uralten Geheimnissen herumzuschlagen.

Die Polizei ist den beiden ständig auf den Fersen und so müssen sie immer wieder improvisieren. Gut nur, dass Langdon so einige Freunde hat, die er um Hilfe bitten kann.

Und da ist da noch Opus Dei, eine religiöse Vereinigung, die es ebenfalls auf das Geheimnis abgesehen hat und mit allen Mitteln versucht, den entscheidenden Hinweis zu bekommen. Geleitet vom geheimnisvollen Lehrer ist Sophie und Robert ein Mönch auf den Fersen, der vor nichts zurückschreckt.

Die Story ist sehr packend, rasant und vor allem hochinteressant. Ich bin nicht religiös, aber wenn dies so alles stimmt, was sich der Autor hier "ausgedacht" hat, würde dies alles zum Einsturz bringen. Auf jeden Fall ist die Idee erstklassig umgesetzt und mit dem Schreibstil auch so interessant verpackt, dass man Mühe hat, das Buch aus der Hand zu legen.

Ich habe zuletzt die Young-Adult-Edition gelesen, die in gekürzter Form die Story für Jugendliche ab 14 Jahre schmackhaft machen soll. Ich muss auch sagen, dass alles verständlich erklärt wurde. Während in der "alten" Ausgabe Robert noch seiner verlorenen Liebe aus dem ersten Band hinterherweint, wird diese im zweiten Teil mit keinem Wort erwähnt. Es wird auch nicht Bezug auf den ersten Band genommen, so dass das Buch eigenständig lesbar ist.

Das Buch ist auch unter dem Namen Sakrileg erschienen.

Meggies Fussnote:
Jeder, der Verschwörungstheorien mag, wird bei diesem Buch voll auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Familie

Jenseits des Ozeans
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Das Waisenhaus von Arthur Parnassus und seiner großen Liebe Linus Baker ist vollgestopft mit Liebe, Lachen und Leidenschaft. Die Kinder Phee, Sal, Theodor, Chauncey, Lucy und Talia könnten es nicht besser ...


Das Waisenhaus von Arthur Parnassus und seiner großen Liebe Linus Baker ist vollgestopft mit Liebe, Lachen und Leidenschaft. Die Kinder Phee, Sal, Theodor, Chauncey, Lucy und Talia könnten es nicht besser haben. Sie wachsen zwar behütet auf der Insel Marsyas auf, doch droht die Welt von außerhalb in ihre Komfortzone einzudringen und die Kinder von Arthur und Linus zu trennen. Gerade, als David in das Waisenhaus aufgenommen werden soll. David ist ein Yeti und schüchtern, und weiß gar nicht, ob er bleiben will oder nicht. Arthur und Linus jedoch wollen ihren Traum erfüllen, die Kinder zu adoptieren und endlich eine richtige Familie zu werden. Und Marsyas für alle zu öffnen, die magisch begabt sind. Die Behörden haben da allerdings auch ein Wort mitzureden und schicken deswegen Miss Marblemaw auf die Insel, die - wie Linus damals - alles inspizieren soll. Können Die Kids es schaffen, Miss Marblemaw für sich einzunehmen?

Mein Jahreshighlight 2021 war "Mr. Parnassus Heim für magisch Begabte" und jetzt schließt der Autor mit dem zweiten Band an diesen Erfolg an. Ich habe wieder gelacht, geweint, gehasst, getrauert, geschimpft und mich köstlich darüber amüsiert, wie Miss Marblemaw dem Antichrist, wachsenden Bäumen, Blütenstaub, abgerissenen Knöpfen und frechen Mundwerken entgegenstehen muss.

Der Autor hat es wieder geschafft, mich in eine Welt zu versetzen, die zwar von Diskriminierung, Mobbing und Anfeindungen geprägt ist, aber doch so viel entgegenzusetzen hat.

Gerade die wilde Rasselbande rund um Arthur Parnassus und seinem Partner Linus Baker ist herrlich und wunderbar. Und sie bekommt Zuwachs. Denn der Yeti David zieht ins Waisenhaus. Erst einmal auf Probe, um herauszufinden, ob er überhaupt bleiben will.

Und hier zeigt sich mal wieder, wie wunderbar ehrlich Kinder sind. David wird aufgenommen, keiner hat etwas entgegenzusetzen und jeder nimmt ihn so hin, wie er ist. Genauso, wie es überall sein sollte. Kinder zeigen, wie sich manch Erwachsener verhalten sollte. Denn David ist genauso anders, wie die anderen, aber doch so gleich wie jeder von ihnen. Er hat Träume, Sehnsüchte und Ansprüche. Er hat Vorlieben, Talente und Wünsche. Und wo sollten diese besser aufgehoben sein als im Waisenhaus von Mr. Parnassus?

Der Schreibstil des Autors ist - wie bei all seinen Büchern - wild und ungezähmt. Es wird chaotisch und laut, kurz darauf aber wieder ruhig und geordnet. Gerade der Anfang ist so herzerfrischend, dass man gleich in der Geschichte drin ist und miterlebt, wie schön es doch ist, in diesem Waisenhaus, dass eigentlich gar keins ist, aufzuwachsen. Es ist ein Zuhause, eine Zuflucht, ein Familienort.

Auch wenn alle immer wieder mit Widrigkeiten zu kämpfen haben, gibt es Lösungen und Auswege - und die, die Arthur, Linus und ihre Kinder finden, sind perfekt.

Ich hoffe wirklich, dass der Autor noch nicht alles von Arthur und seiner Familie erzählt hat und es weitere Bände geben wird.

Meggies Fussnote:
Ein Heim für Familie.

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Veröffentlicht am 01.08.2026

aktuelles Thema

Crashkurs Diversity Management
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Kleine und mittelständische Unternehmen können von gelebter Vielfalt profitieren. Die Umsetzung klappt jedoch zurzeit nur mittelmäßig. Dieses Buch soll dabei helfen, wie man in den Arbeitsalltag diese ...

Kleine und mittelständische Unternehmen können von gelebter Vielfalt profitieren. Die Umsetzung klappt jedoch zurzeit nur mittelmäßig. Dieses Buch soll dabei helfen, wie man in den Arbeitsalltag diese Vielfalt einbringen kann, damit Professionalität und vor allem die Realität gewahr bleiben kann. Diversity Management betrifft alle und ist in der heutigen Zeit dringender denn je.

Ich arbeite in der Personalabteilung eines mittelständischen Unternehmens. Diversity Management war bislang kein großes Thema. Allerdings wird dies in Zukunft nicht mehr vermeidbar sein. Denn es ist ein Thema, welches heute nicht mehr wegzudenken ist.

Der Autor beschäftigt sich schon sehr lange mit der Frage, wie Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Perspektiven im Arbeitsalltag gut zusammenarbeiten können. Diese Erfahrungen lässt er in das Buch einfließen und gibt somit sehr gute Tipps, wie man Diversity Management in seinem eigenen Unternehmen umsetzen kann.

Das Buch ist in verschiedene Kapitel aufgeteilt. Zuerst wird erklärt, was Diversity Management überhaupt ist und welche Nachteile entstehen können. Aber auch die Vorteile werden beleuchtet.

Wir werfen einen Blick auf entsprechende Gesetze, die Charta der Vielfalt und internationale Vorgaben.

Verantwortung wird groß geschrieben. Wenn jeder nur ein kleines bisschen an sich arbeitet und Diversity im Alltag sichtbar macht und vor allem den Respekt gegenüber Diversity an den Tag legt, ist jedem schon geholfen. Mit der Zeit wird alles selbstverständlich und es dürfte gar kein Thema mehr sein, wenn man - wie viele denken - "von der Norm abweicht", obwohl dies gar nicht der Fall ist.

Auf meiner Arbeitsstelle habe ich täglich mit dieser Vielfalt zu tun. Das Buch hat mir einen Denkanstoß gegeben, noch mehr an mir zu arbeiten und mich dem Thema Diversität näher zu widmen. Denn das Zusammenspiel von HR und Diversity ist größer als man ahnt.

Der Autor geht sehr sachlich vor, erklärt aber eindringlich die Probleme im Alltag und die Entwicklung der Zukunft.

Ich fand diese Ausführungen interessant. Das Buch wird mich sicher länger begleiten und steht nun in meinem Büro als Nachschlagewerk für mich bereit.

Meggies Fussnote:
Diversity Management betrifft alle.

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