Platzhalter für Profilbild

kristinaliest

Lesejury Profi
offline

kristinaliest ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit kristinaliest über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2026

Tolles Buch

Die schönste Version
0

Trotz der schweren und teilweise schockierenden Thematik hat mir dieses Buch richtig gut gefallen. Es lässt sich leicht lesen, obwohl die Geschichte an vielen Stellen alles andere als leicht ist.

Besonders ...

Trotz der schweren und teilweise schockierenden Thematik hat mir dieses Buch richtig gut gefallen. Es lässt sich leicht lesen, obwohl die Geschichte an vielen Stellen alles andere als leicht ist.

Besonders die Rückblenden haben mir gefallen. Sie haben mich teilweise an meine eigenen Jugendjahre erinnert und dadurch hat sich die Geschichte für mich noch echter angefühlt. Auch die teilweise etwas derbere Sprache hat für mich gut zur Handlung gepasst und das Ganze sehr authentisch wirken lassen.

Was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, ist die Entwicklung der Protagonistin. Man erlebt sehr eindringlich, wie sie sich immer wieder verstellt, um anderen zu gefallen und wie toxisch und zerstörerisch das werden kann. Gleichzeitig spürt man ihre Zerissenheit, ihre Zweifel und ihre innere Unsicherheit sehr deutlich.

Das Buch ist stellenweise eindringlich, schockierend und toxisch. Es fühlt sich erschreckend echt an, lässt einen nicht so schnell los und hat mich an einigen Stellen richtig wütend gemacht.

Eine Geschichte, über die ich auch nach dem Lesen noch nachdenken musste.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.07.2026

Mitgerissen

Eine Liebe ohne Sommer
0

Ich musste schon auf den ersten Seiten richtig schmunzeln. Die Kennenlerngeschichte hat sich so authentisch angefühlt, als könnte sie genauso im echten Leben passiert sein. Einfach großartig!

Die Charaktere ...

Ich musste schon auf den ersten Seiten richtig schmunzeln. Die Kennenlerngeschichte hat sich so authentisch angefühlt, als könnte sie genauso im echten Leben passiert sein. Einfach großartig!

Die Charaktere habe ich alle sofort ins Herz geschlossen. So liebevoll, ein bisschen schrullig und unglaublich nahbar. Und wie toll war bitte Dickeskind? 🥹

Das Buch hat mich an vielen Stellen berührt, zum Lachen gebracht und gleichzeitig total mitgerissen. Besonders gut gefallen hat mir, wie ernste Themen aufgearbeitet wurden, ohne dass die Geschichte jemals bedrückend wirkte. Der Humor war herrlich erfrischend und Rosas Entwicklung fand ich einfach unglaublich gelungen, denn diese war authentisch und richtig lebensnah.

Es ist tatsächlich mal wieder ein Buch, bei dem ich ohne Zögern sagen kann: Lest es – es lohnt sich! ❤️

Eine Kleinigkeit am Ende hat mich zwar gestört, aber zum Glück wurde sie nicht unnötig aufgebauscht. Außerdem hatte ich bis zum Schluss überhaupt keine Ahnung, wie die Geschichte ausgehen würde. Das Ende war für mich genau richtig, emotional, aber kein bisschen kitschig.

Jetzt hoffe ich einfach sehr, dass wir ganz bald wieder etwas Neues von dem Autor lesen dürfen (natürlich ganz ohne Druck machen zu wollen 😉).

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.05.2026

Wichtiges Buch

Das können wir uns nicht leisten
0

„Das können wir uns nicht leisten“ ist ein eindringliches und wichtiges Buch über Armut in Deutschland – und darüber, was es wirklich bedeutet, jeden Tag mit finanziellen Sorgen leben zu müssen. Miriam ...

„Das können wir uns nicht leisten“ ist ein eindringliches und wichtiges Buch über Armut in Deutschland – und darüber, was es wirklich bedeutet, jeden Tag mit finanziellen Sorgen leben zu müssen. Miriam Davoudvandi beschreibt nicht nur die materiellen Schwierigkeiten, sondern vor allem auch die gesellschaftlichen Folgen von Armut: Scham, Ausgrenzung, fehlende Chancen und das Gefühl, in einer Gesellschaft ständig zurückgelassen zu werden.

Besonders stark ist, dass das Buch mit vielen Vorurteilen aufräumt. Es zeigt, dass Armut nicht einfach mit persönlichem Versagen zu tun hat, sondern oft das Ergebnis sozialer Ungleichheit, fehlender Unterstützung und struktureller Probleme ist. Die Autorin schreibt dabei ehrlich, verständlich und sehr nah an den Lebensrealitäten vieler Menschen in Deutschland.

Das Buch macht deutlich, wie sehr finanzielle Unsicherheit alle Bereiche des Lebens beeinflusst, sei es Bildung, Gesundheit, Beziehungen und die psychische Belastung im Alltag. Gerade deshalb ist es nicht nur ein gesellschaftskritisches Sachbuch, sondern auch ein Appell für mehr Empathie und soziale Gerechtigkeit.

„Das können wir uns nicht leisten“ ist ein Buch, das eigentlich jeder lesen sollte. Es eröffnet einen wichtigen Blick auf Lebensrealitäten, die oft übersehen oder verdrängt werden, und regt dazu an, über soziale Ungleichheit in Deutschland neu nachzudenken. Ein bewegendes, relevantes und dringend notwendiges Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.05.2026

Gut gemacht

Local Woman Missing – Du wirst sie nicht finden
0

Von diesem Thriller habe ich bisher wirklich nur Gutes gehört. Nachdem ihn gleich drei meiner liebsten Accounts vor Kurzem gelesen bzw. gehört hatten, musste ich ihn jetzt endlich auch anhören. 🎧

Der ...

Von diesem Thriller habe ich bisher wirklich nur Gutes gehört. Nachdem ihn gleich drei meiner liebsten Accounts vor Kurzem gelesen bzw. gehört hatten, musste ich ihn jetzt endlich auch anhören. 🎧

Der Einstieg hat mich direkt gepackt. Ich brauchte zwar erst ein bisschen, um mich an die verschiedenen Zeitebenen und Perspektiven zu gewöhnen und alles richtig zusammenzusetzen – wer gehört eigentlich zu wem?

Aber genau das hat das Buch für mich so spannend gemacht. Die Story schafft es konstant, einen in die falsche Richtung denken zu lassen. Das Ende kam für mich dann echt unerwartet. Definitiv nicht das letzte Buch der Autorin, das ich hören werde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.05.2026

Pflichtlektüre für jeden Menschen

Please unfollow
0

Dieses Buch hat mich wirklich beschäftigt.
Es greift ein Thema auf, das ich schon lange extrem problematisch finde, nämlich Familienblogger und das öffentliche Ausschlachten von Kindern im Internet.

Spätestens ...

Dieses Buch hat mich wirklich beschäftigt.
Es greift ein Thema auf, das ich schon lange extrem problematisch finde, nämlich Familienblogger und das öffentliche Ausschlachten von Kindern im Internet.

Spätestens nach Fällen wie Ruby Franke sollte eigentlich jedem klar sein, wie gefährlich diese Dynamik werden kann. Trotzdem gibt es immer noch Eltern, die intimste Momente ihrer Kinder mit Millionen Menschen teilen, sei es peinliche Situationen, emotionale Ausbrüche oder sogar Dinge, die einem Kind später unfassbar unangenehm sein werden. Und genau das macht dieses Buch so eindringlich.

Die geschilderten Szenen wirken erschreckend real. Beim Lesen hatte ich ständig Bilder im Kopf, weil man ähnliche Situationen eben schon auf Social Media gesehen hat und gerade damals, als Familiencontent noch viel weniger hinterfragt wurde. Heute spricht man endlich mehr über Kinderrechte im Netz, Privatsphäre und darüber, was es mit Kindern macht, wenn ihre komplette Kindheit online dokumentiert wird.

Besonders schockierend fand ich, wie unreflektiert die Erwachsene in diesem Buch handeln. Selbst wenn bekannt wird, dass Inhalte von Kindern auf fragwürdigen Seiten landen oder von Pädophilen konsumiert und bewertet werden, ziehen Ihre Eltern trotzdem keine Grenze. Das ist einfach unfassbar. Eigentlich sollte der Schutz des Kindes immer an erster Stelle stehen – nicht Reichweite, Klicks oder Likes.

Dieses Buch ist deshalb unglaublich wichtig. Es zeigt eindringlich, wie gefährlich es sein kann, Kinder der Öffentlichkeit auszuliefern, nur weil man denkt: „Meine Community ist doch nett.“ Denn man weiß eben nie, wer zusieht und wie Menschen wirklich ticken.

Das Buch sollte für jeden Menschen Pflichtlektüre sein.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere