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Veröffentlicht am 17.08.2026

Wichtiges Buch über Feminismus

Good Girl Exit
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Ich liebe die Gestaltung des Covers. Es hat einen wundervollen Retro-Vibe, der das Buch auf den ersten Blick wie einen typischen Liebesroman aus den 70er Jahren erscheinen lässt, nur um das durch den brennenden ...

Ich liebe die Gestaltung des Covers. Es hat einen wundervollen Retro-Vibe, der das Buch auf den ersten Blick wie einen typischen Liebesroman aus den 70er Jahren erscheinen lässt, nur um das durch den brennenden Blumenstrauß zu durchbrechen. Das ist eine wirklich gelungene Darstellung für das Thema des Buches, ohne dass es zu auffällig ist.

Das Thema des Buches finde ich ebenfalls spannend: Von Frauen wird in der patriarchalen Gesellschaft viel verlangt: Beziehungen pflegen, Care-Arbeit leisten und dabei auf keinen Fall zu viel Raum einzunehmen oder emotional zu reagieren. Genau das macht das sogenannte Good-Girl aus, sie ist nett, angepasst und tut immer das Richtige und sie steckt in jeder Frau. Über diese Muster schreibt Silvi Carlsson in ihrem Roman. Sie deckt auf, wie sich Frauen in bestimmten Situationen verhalten, weil das Patriarchat eben genau das fördert und wie man diese Muster durchbrechen kann, obwohl das alles andere als leicht ist.

Ich kenne Silvi Carlsson vor allem durch ihren Instagram Account, wo sie sich für verschiedene gesellschaftliche Themen, vor allem den Feminismus einsetzt und war neugierig, wie sich das in ein Buch überträgt. Ich muss sagen, dass es mir ziemlich gut gefällt, was auch an der Art liegt, wie sie das Buch aufbaut. Die Kapitel sind relativ kurz und klar unterteilt, sodass man auch mal eben eins lesen kann oder sich die Inhalte zusammengesucht, für die man sich am meisten interessiert. Zudem fand ich es super, wie leicht man Zugang zu komplexeren Themen bekommt. Ich kannte viele der wissenschaftlichen Theorien oder Herangehensweise schon aus anderen Büchern oder Abhandlungen, dennoch fand ich es nie langweilig sie zu lesen, weil die Themen gut erklärt und in zum Teil völlig neue Kontexte gesetzt werden. Viele Sachen wusste ich zwar theoretisch, aber habe sie erstmals neu interpretiert und zum Teil auch für mich selbst in einem anderen Licht wahrgenommen.

Zudem gefiel es mir gut, wie Silvi Carlsson immer wieder anekdotische Beschreibungen mit wissenschaftlichen Ausarbeitungen und Erklärungen mischt. Dadurch hatte ich oft das Gefühl, mich und mein Leben wiederzuerkennen und einige Verhaltensweisen, die mir zum Teil so gar nicht bewusst waren, zu identifizieren. Das macht das Buch sowohl kurzweilig und unterhaltsam als auch informativ.

Alles in allem gefiel mir das Buch wirklich gut, es deckt patriarchale Strukturen auf, denen sich Frauen oft gar nicht bewusst sind, weil ihnen viele Verhaltensweise schon quasi mit in die Wiege gelegt wurden. Dieses Aufzeigen davon alleine hilft schon sich eigener Muster bewusst zu werden und sich deswegen Techniken anzueignen, diese besser durchbrechen zu können

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Gelungener Abschluss der Reihe

A Girl Named Josie (Breaking Waves 5)
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Ich liebe die gesamte Gestaltung der Reihe, weil es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, die Bände im Regal zu präsentieren und dieses Buch stellt keine Ausnahme dar, sondern passt vielmehr perfekt ...

Ich liebe die gesamte Gestaltung der Reihe, weil es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, die Bände im Regal zu präsentieren und dieses Buch stellt keine Ausnahme dar, sondern passt vielmehr perfekt zu den anderen.

Die Story geht genau da weiter, wo der letzte Teil aufgehört hat und füllt die letzten Lücken in der Geschichte von Josie: Jahrelang war sie auf der Flucht vor ihrem Ruhm als Kinderstar und den raffgierigen Menschen um sie herum, die nur ihr Geld oder ihren Namen wollten. Doch als ihre alten Freundinnen auf Harbour Bridge ihre Hilfe brauchen, kehrt Josie von den Toten zurück, um ihnen beizustehen. Dabei trifft sie auch wieder Andrea, den sie schon als Teenager lieben gelernt hat und den sie nie vergessen konnte. Doch Josie kann die dunklen Schatten der Vergangenheit nicht abschütteln und lässt Andrea in Italien zurück, um erneut Zeit mit ihren Freundinnen auf Harbour Bridge zu verbringen. Sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen, um vielleicht noch eine letzte Chance mit ihrer großen Liebe zu haben und endlich wieder sie selbst zu sein.

Der Schreibstil von Kristina Moninger ist wirklich richtig gut und das habe ich auch bei diesem Buch wieder gemerkt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe kaum gemerkt, wie die Zeit vergangen ist, weil sie so leicht und mitreißend schreibt. Allerdings hätte ich mir zu Beginn dieses Buches tatsächlich eine kleine Zusammenfassung der anderen Teile gewünscht. Ich habe zwar alle gelesen, aber selbst Lees Geschichte ist schon ein bisschen her und es hätte mir nochmal einen aktuellen Stand gegeben, zumal ich zu Beginn ein wenig verwirrt war, wo genau wir uns gerade befinden und ob es die aktuelle Situation ist oder eine aus der Vergangenheit. Als ich mich aber ein bisschen mehr eingefunden hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Das liegt auch daran, dass ich mich unglaublich gefreut habe, endlich zu sehen, was Josie in ihrer Zeit ohne ihre Freundinnen erlebt hat und was genau sie dazu bewogen hat, abzutauchen. Natürlich kannte man schon einen Teil der Gründe, aber ich hatte in den ersten Teilen der Reihe immer das Gefühl, dass sie mehr eine Figur war, die ein wichtiger Teil der Geschichten der anderen Mädchen war, aber mir als Person immer ein bisschen fernblieb. Zum Glück hat es gar nicht lange gedauert, bis ich Josie ebenso wie die anderen in mein Herz geschlossen habe. Ich hatte großes Mitleid mit ihr, weil sie nie jemanden hatte, dem sie wichtig genug war, dass er sich wirklich für sie einsetzt, bis sie auf die Insel kommt und Menschen kennenlernt, denen ihr Ruhm nicht wichtig ist, sondern denen sie als Person etwas bedeutet. Ich mochte es, zu sehen, wie sie so langsam wieder eine Person wird, die sich nicht weiter versteckt und Angst hat, enttarnt zu werden. Ich habe es richtig genossen, alle Frauen zusammen zu erleben, weil sie endlich die Möglichkeit dazu haben, Zeit miteinander zu verbringen und sich als Erwachsene neu kennenzulernen.

Alles in allem habe ich diesen letzten Teil der Reihe ebenso genossen, wie die anderen, vielleicht sogar mehr, weil man alle Charaktere noch einmal wieder treffen konnte und dadurch sehen konnte, wie sehr sie alle in der Zeit gewachsen sind. Ich fand Josies Geschichte stellte einen gelungenen Abschluss dar, den ich unglaublich gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Perfekter Abschluss der Reihe

The Darlington - Logan & Rose
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Spoiler für alle, die die ersten beiden Teile der Reihe nicht gelesen haben

Ich liebe die gesamte Gestaltung der Reihe und dieses Buch stellt keine Ausnahme dar. Ich mag, wie perfekt die Farben zueinander ...

Spoiler für alle, die die ersten beiden Teile der Reihe nicht gelesen haben

Ich liebe die gesamte Gestaltung der Reihe und dieses Buch stellt keine Ausnahme dar. Ich mag, wie perfekt die Farben zueinander passen, sich aber so klar unterscheiden, dass man immer weiß, um welches Buch es sich gerade handelt. Die edle und aufwendige Gestaltung passt einfach perfekt zu der gesamten Reihe und sie macht sich hervorragend im Regal.

Auf diese Geschichte habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut: Rose‘ Job als Küchenhilfe im The Darlington soll eigentlich nur ein Sprungbrett sein, schließlich will sie eine ausgezeichnete Kochschule in Plymouth besuchen und danach Sterneköchin werden. Doch am liebsten würde sie möglichst wenig Zeit in dem Hotel und rund um die Besitzer verbringen. Doch dann übernimmt ausgerechnet Logan Darlington, der verstoßene Sohn der Familie, die Rolle als Küchenchef und er ist derjenige, mit dem Rose eine unvergessliche Nacht verbracht hat und den sie seither nicht vergessen kann. Ihm scheint es ähnlich zu gehen. Eigentlich ist er nur im The Darlington, um Beweise gegen seinen Vater zu sammeln, doch als er Rose wieder trifft, hat er plötzlich einen Grund zu bleiben. Gemeinsam versuchen sie belastende Beweise zu finden und kommen sich dabei erneut näher, doch Rose kann sich auf keinen Fall auf einen Darlington einlassen.

Ich wollte die ganze Zeit die Geschichte von Rose und Logan gefreut, zumal er nie wusste, wie nah seine Traumfrau ihm die ganze Zeit war. Wäre er nur einmal mit seinen Brüdern und deren Freundinnen in den Pub gegangen, hätte er sie möglicherweise schon viel früher getroffen. Genau deswegen war die Erwartung an dieses Buch hoch, was es aber zum Glück vollumfänglich erfüllen konnte. Das liegt auch daran, dass Laura Kneidl einfach eine besondere Art, eine Geschichte zu erzählen. Ich hatte überhaupt keine Anlaufschwierigkeiten mit diesem Buch und konnte direkt in die Geschichte eintauchen, was natürlich auch daran liegt, dass man viele der Charaktere schon kennt und deswegen schon ein Gefühl für die Story hat. Dadurch konnte ich einfach durch die Geschichte fliegen, ohne zu merken, wie die Zeit vergeht, während die Story dennoch den Raum bekommt, die sie verdient.

Die Geschichte als solche war für mich nicht unbedingt überraschend, viele der Sachen habe ich schon in den letzten Büchern vermutet, aber das hat mich kein bisschen gestört, weil es vor allem darum ging, die Geschichte von Logan und Rose zu erfahren und endlich Beweise für Richard Darlingtons Schuld zu finden. Beides funktioniert perfekt miteinander, auch wenn schon die ganze Zeit klar ist, dass Logan und Rose noch immer an die gemeinsame Nacht denken und ihre Zusammenarbeit nur dazu führt, dass es beiden immer klarer wird.

Ich mochte sowohl Rose als auch Logan schon aus den ersten beiden Teilen und habe mich gefreut, jetzt besser verstehen zu können, warum sie sich in manchen Situationen vor allem gegenüber Henry und Ethan verhalten hat. Ich fand es extrem bewundernswert, wie viel Zeit und Arbeit sie sowohl in die Erfüllung ihres Traums vom Besuch einer Kochschule als auch das Finden von Beweisen von Richards Schuld steckt. Dass sie davon auf keinen Fall von einem Mann, vor allem nicht von einem Darlington, ablenken lassen will, konnte ich gut verstehen. Deswegen mochte ich, dass Logan ihr immer den Raum gibt, sich an Grenzen hält und dennoch seine Gefühle klar kommuniziert. Ich habe ihn dadurch nur noch mehr in mein Herz geschossen und richtig daraufhin gefiebert, wenn Rose sich ihren Gefühlen und ihm endlich öffnet.

Alles in allem habe ich den Abschluss der Reihe sehr genossen. Rose und Logan haben es noch einmal deutlich mehr in mein Herz geschafft, als ich erwartet hätte und ich habe das Buch nahezu verschlungen. Ich mochte, wie alle losen Fäden am Ende zusammengeführt werden und das Ende der Reihe ist einfach perfekt gelungen.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Spannende Dystopie mi mitreißenden Charakteren

To Cage a Wild Bird
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Die Gestaltung des Buches gefällt mir zwar recht gut, weil sie in sich sehr stimmig ist, aber ich finde das Cover relativ wenig aussagekräftig, hätte ich nicht mitbekommen, wie gut die Bewertung ausgefallen ...

Die Gestaltung des Buches gefällt mir zwar recht gut, weil sie in sich sehr stimmig ist, aber ich finde das Cover relativ wenig aussagekräftig, hätte ich nicht mitbekommen, wie gut die Bewertung ausgefallen wäre, bin ich mir nicht sicher, ob ich es gelesen hätte.

Das wäre allerdings wirklich schade gewesen, weil die Story wirklich vielversprechend ist: In Dividium herrschen klare Regeln: Entweder man hält sich an die Gesetze oder man stirbt. Denn für jedes Verbrechen kommt man in das berüchtigte Gefängnis Endlock, in dem Bürger der Oberschicht die Chance bekommen, die Gefangenen zu jagen und zu töten. Als der jüngere Bruder der 23-jährigen Kopfgeldjägerin Raven Thorne verhaftet wird, lässt sich absichtlich verhaften, um ihn befreien. Doch dort müssen beide erst einmal die tödlichen Jagden überleben. Wider Erwarten findet Raven sowohl in den anderen Gefangenen als auch in dem Gefängniswärter Vale Verbündete. Doch es gibt genug Menschen, die alles dafür tun, dass die Regeln in Dividium auf jeden Fall eingehalten werden, egal wer dafür geopfert werden muss.
Ich war mir nicht so ganz sicher, was ich von dem Buch erwarten sollte, aber ich hatte schon viel Positives gehört, sodass ich es unbedingt lesen wollte. Zum Glück habe ich auf die Bewertungen gehört, weil das Buch mich wirklich begeistern konnte. Das liegt auch an dem wirklich mitreißenden Schreibstil. Als ich erst einmal angefangen hatte, konnte ich kaum noch aufhören, es zu lesen. Der Schreibstil ist dabei einfach, leicht und mitreißend, aber nicht flach, sodass man wirklich in die Geschichte eintauchen kann.

Das Setting fand ich ebenfalls sehr vielversprechend. Ich habe etwas gebraucht, um Dividium richtig erfassen zu können, aber das ist zum einen sehr nachvollziehbar und zum anderen anders auch nicht möglich, weil die durchaus komplexen Gegebenheiten Zeit brauchen, um erklärt zu werden. Die wichtigsten Regeln erfährt man aber direkt und hat dadurch einen roten Faden, an dem man sich als Leser gut orientieren kann. Außerdem mochte ich einfach die Idee und deren Umsetzung. Natürlich möchte ich auf keinen Fall in Dividium leben und es ist unglaublich grausam, dass man für jedes noch so kleine Verbrechen in das Gefängnis kommen kann und dort dann auch noch von Menschen mit dem nötigen Kleingeld gejagt und getötet werden kann. Aber genau das hat die Story wirklich spannend gemacht, weil man nie wusste, wer von den Gefangenen zur Jagd ausgewählt wird und ob alle wieder zurückkommen.

Die Charaktere waren das Highlight des Buches. Ich hätte zu Beginn nicht gedacht, dass es so viele Personen geben würde, die ich in mein Herz schließen würde und deren Schicksal mich so mitnehmen würde. Raven mochte ich schon zu Beginn richtig gerne, ich konnte ihre Entscheidung, Kopfgeldjägerin zu werden, um sich besser um ihren Bruder kümmern zu können, sehr nachvollziehbar, auch wenn sie dadurch die Menschen in ihrem Viertel gegen sich aufbringt. Es wird aber schnell deutlich, dass sie sehr deutlich entscheidet, wen sie der Wache meldet und wen nicht. Dadurch schützt sie immer wieder Personen, die es nicht verdient haben, ins Gefängnis zu kommen. Mir war spätestens zu diesem Zeitpunkt klar, dass ich sie wirklich gerne mögen wurde und das wurde im Verlaufe des Buches immer deutlicher. Obwohl sie sehr zurückhaltend anderen Personen gegenüber ist, setzt sie sich immer wieder für andere ein, selbst wenn sie sich einredet, es sei nur, um sich selbst oder ihren Bruder zu schützen. Aber nicht nur Raven habe ich schnell in mein Herz geschlossen, auch die anderen Insassen, mit denen sie sich zusammentut, mochte ich sehr schnell. Ich war mir nie ganz sicher, ob ich ihnen allen vertrauen konnte, besonders bei Vale, der als Wärter arbeitet, hatte ich meine Bedenken, aber ich wollte unbedingt wissen, wie ihre Geschichte weitergeht.

Alles in allem habe ich trotz der positiven Bewertungen gar nicht so viel von der Story erwartet und wurde vielleicht auch deswegen absolut positiv überrascht. Ich habe kaum Zeit gebraucht, um richtig in die Geschichte einzutauchen und habe die Charaktere nahezu direkt in mein Herz geschlossen. Die Story trägt außerdem dazu bei, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Ich will jetzt unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht und kann es kaum erwarten, wenn der nächste Band rauskommt.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Gelungener Abschluss der Reihe

Between Fading Stars
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Spoiler für alle, die die ersten beiden Teile der Reihe nicht gelesen haben

Ich liebe die gesamte Gestaltung der Reihe unglaublich gerne und dieser abschließende Band stellt keine Ausnahme dar. Ich mag, ...

Spoiler für alle, die die ersten beiden Teile der Reihe nicht gelesen haben

Ich liebe die gesamte Gestaltung der Reihe unglaublich gerne und dieser abschließende Band stellt keine Ausnahme dar. Ich mag, wie die Gestaltung über alle drei Bücher beibehalten wird, man aber klar unterscheiden kann, welches Buch man gerade vor sich hat. Sie machen sich zudem hervorragend als Hingucker im Regal.

Die Geschichte geht genau da weiter, wo der zweite Teil aufgehört hat: Wes hat sich nach seinem Unfall damit abgefunden, dass Maddie und Adam wieder zueinander gefunden haben und sein Bruder auch endlich die Stelle als Geschäftsführer von Prince Publishing angenommen hat. Als Adam ihm anbietet, Andy und Martha im Veranstaltungsbereich des Verlags zu unterstützen, nimmt er, weil er eh keine anderen Pläne hat, diese Stelle ein bisschen widerwillig an. Die erste Autorin, die er in seinem Job bereut, ist ausgerechnet seine Jugendliebe Hailey, die ihm das Herz gebrochen hat, als sie ihn damals verlassen hat. Weil seine Kolleginnen ausfallen, muss er sie zudem auf ihre Lesereise begleiten und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto näher kommen sie einander. Doch die Verletzungen von damals sind noch nicht verheilt und Hailey war nicht ganz ehrlich zu Wes.

Ich habe im ersten Buch der Reihe die Beziehung von Wes und Maddie geliebt und habe es gehasst zu sehen, wie es kaputt gegangen ist. ich habe verstanden, dass Adam und sie schon immer füreinander bestimmt waren und natürlich sind sie viel besser kompatibel miteinander. Ich habe Wes aber so sehr ins Herz geschlossen, dass ich es nicht mitansehen konnte, wie schlecht er nach dem Unfall zurecht kam und wie sehr alles für ihn auseinander gebrochen ist. Deswegen habe ich mich extrem darüber gefreut, dass er seine eigene Geschichte und die Chance auf ein Happy End bekommt.

Der Schreibstil von Anna Savas ist auch in diesem Buch wieder richtig gelungen. Ich brauche nahezu keinerlei Anlaufzeit, um in das Buch zu finden und bin dann durch die Seiten geflogen. Sie hat einfach eine besondere Art, leicht und gleichzeitig emotional zu schreiben, sodass man komplett in die Geschichte eintauchen kann.

Die Charaktere mochte ich ebenfalls richtig gerne. Wes habe ich schon im ersten Teil der Reihe fest ins Herz geschlossen, sodass es mir jetzt schwer fiel, zu sehen, wie verloren er zum Teil wirkte. Es wird deutlich, dass, obwohl er Maddie noch gerne mag, sie nicht mehr liebt, aber er durch die Rückkehr von Adam ein bisschen seinen Platz in der Familie und im Verlag verloren hat. Deswegen mochte ich auch zu sehen, wie er mit seinen direkten Kolleginnen Andy und Martha umgeht, weil sie ihn einfach wie einen Kollegen behandeln, mit dem sie sich gut verstehen und er diese Beziehung unabhängig von seinem alten Job als Geschäftsführer aufgebaut hat. Bei Hailey war ich mir zuerst unsicher, weil ich ja wusste, wie sehr sie Wes verletzt hat, aber ich habe sie trotzdem sehr schnell ins Herz geschlossen. Es wird sehr früh deutlich, dass mehr dahintersteckt und dass sie ihn wirklich aufrichtig geliebt hat, sodass ich ihr schon verziehen habe, bevor ich die ganze Geschichte kannte. Ich fand es außerdem super spannend zu sehen, wie sie nach und nach als Autorin erfolgreich wird, obwohl sie so große Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein hat.

Alles in allem fand ich, dass dieses Buch ein perfekten Abschluss darstellt. Der Schreibstil ist einfach grandios und ich habe mich so sehr gefreut zu sehen, dass Wes und Hailey noch einmal eine zweite Chance darauf bekommen, endlich glücklich zu werden.

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