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Veröffentlicht am 26.08.2026

Ein tierisches Märchen - gedacht für Erwachsene

Das Mondscheincafé
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Die diversen Szenerien spielen in Kyoto, z.B. am Flussufer mit dem Mondscheincafé in Vollmondnächten um Mitternacht. In diesem Ambiente treffen mehrere Ich-Erzähler:innen – zunächst die erfolgreiche Drehbuchautorin ...

Die diversen Szenerien spielen in Kyoto, z.B. am Flussufer mit dem Mondscheincafé in Vollmondnächten um Mitternacht. In diesem Ambiente treffen mehrere Ich-Erzähler:innen – zunächst die erfolgreiche Drehbuchautorin in der Krise Mizuki Serikawa – auf Katzengesellen, die sich auch ab und zu in Menschen verwandeln. Nicht nur Ihr werden Lebensweisheiten verknüpft mit westlicher Astrologie, das jeweilige Geburtshoroskop und süße Leckereien angeboten, von sprechenden Katzen von zwei Meter Größe.
Japanische Lebens- und Umgangsformen, besonders Respekt voreinander betonend, wiederholen sich. Der Schreibstil kommt etwas unbeholfen und ungewohnt steif daher.
Phantasievolle Geschichten!

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Veröffentlicht am 21.08.2026

Vom Sprachstil her vielleicht eher jüngere Leser:innen ansprechend.

Im Prinzip ist alles okay
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Mit zu viel an Depression, Streit, Überforderung, mit Baby im Mutterschaftsurlaub, so stellt sich diese Ich-Erzählerin, die 30- jährige Hauptperson Miryam Topal, vor, in einem eher teenagerhaften Schreibstil ...

Mit zu viel an Depression, Streit, Überforderung, mit Baby im Mutterschaftsurlaub, so stellt sich diese Ich-Erzählerin, die 30- jährige Hauptperson Miryam Topal, vor, in einem eher teenagerhaften Schreibstil mit eingestreuten Anglizismen in ziemlich oberflächlich gehaltenen Dialogen. Weitere Themen sind Mutterschaft, häusliche Gewalt, Angstbewältigung nicht nur in der Kindheit, Selbstzweifel durch gezogene Vergleiche in sozialen Medien. Letzteres wird durch kritische Überlegungen hinterfragt. Die Beschreibung ihres eigenen langen Weges raus aus der Krise ist im Prinzip okay – in Anlehnung an den Buchtitel.

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Veröffentlicht am 10.08.2026

Eine leichte Sommerlektüre!

Wo der Seewind flüstert. Die St.-Peter-Ording-Saga
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Das nostalgisch anmutende Cover führt treffend zurück in die 50er und 60er Jahre. Dieser 1. Band der historischen Saga spielt zwischen Gelsenkirchen und St.-Peter-Ording. Das Flair der Zeit zwischen Juni ...

Das nostalgisch anmutende Cover führt treffend zurück in die 50er und 60er Jahre. Dieser 1. Band der historischen Saga spielt zwischen Gelsenkirchen und St.-Peter-Ording. Das Flair der Zeit zwischen Juni 1959 und September 1960 ist realistisch eingefangen, denke man nur an die einfachen Schlaf- und Wohngelegenheiten (Nissenhütte bzw. Scheune) oder Frühstücksangeboten für Urlauber in St. Peter Ording.
Die 17-jährige Hauptfigur Sabine und ihr Fräulein-Dasein mit all ihren damaligen gesellschaftlichen Beschränkungen und elterlicher Erwartungshaltung könnte heutzutage bedeutend freier agieren. Die Handlung selbst zeigt nur einige überraschende, spannende Momente. Die Wendungen um das Strandcafé in St. Peter Ording wirken sogar etwas unrealistisch, ist die minderjährige Sabine ohne Berufserfahrung und nicht legal unterschriftsberechtigt mit 18 Jahren. Die kritischen Situationen in dieser Liebesgeschichte mit dem musizierenden Tom wirken sehr konstruiert. Auch wirken die gesamt geführten Dialoge sehr steif, ohne Pepp. Neben der damaligen Frauenrolle im Familienverbund wird auch das Thema Gastarbeiter angerissen.
Insgesamt eine nette, ruhige Geschichte! 3/5*

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Veröffentlicht am 08.08.2026

Vom Möchtegern-Mufti, dem großen, schwulen Imam Salim

Bruder
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In vier Teilen geht es um den Ziehvater Imam Salim und seine drei Adoptivsöhne Dayo, Iseul und Youssef, alle 1990 geboren und wohnhaft zunächst über der Moschee in der Occident Street auf Staten Island, ...

In vier Teilen geht es um den Ziehvater Imam Salim und seine drei Adoptivsöhne Dayo, Iseul und Youssef, alle 1990 geboren und wohnhaft zunächst über der Moschee in der Occident Street auf Staten Island, New York. Konzipiert als eine umfassende Erklärung von Youssef Smith, gerichtet an die Tochter von Iseul, Ya Ruhi Smith, geht es in diesem Buch um tiefgründige Themen rund um die Macht von Religion, um verbotene Homosexualität, um westlichen Kapitalismus und Rassismus, um Fundamentalismus. Der Erzähler Youssef krankt seit Geburt an einem Nervenleiden, hervorgerufen durch Giftgaseinwirkung. Über dieses Krankheitsbild zu lesen mit sich wandelnden Gestalten, die ihn sogar attackieren, wirkt anfangs im Lesefluss irritierend. Nachdem der sehr rätselhafte Ziehvater Imam Salim weniger als idealer Vater oder durch Religionsausübung in der alten Moschee glänzt, spielt er in Saudi-Arabien eine eher versteckte politische Rolle nach modernen Ansichten des Islam. Schließlich folgen ihm die drei Brüder in die neu erschaffene Stadt Hadith, eingesetzt als Marionetten in gehobener Position, kontrolliert und manipuliert, schließlich in einem Rachefeldzug endend. Dieser fiktive, futuristische Teil erinnert an den politischen und religiösen Konflikt zwischen den USA und den arabischen Staaten, mit Kritik am Kapitalismus.
Keine leichte Kost für Andersgläubige! 3/5*

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Veröffentlicht am 15.07.2026

Öffnung zu neuen Lebenswegen

Segnungen
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Sieben Ich-Erzählerinnen stehen vor einschneidenden, lebensverändernden Entscheidungen. In emotional sie stark belastenden Situationen findet sich eine akzeptable Lösung. Inhaltlich geht es in diesen Kurzgeschichten ...

Sieben Ich-Erzählerinnen stehen vor einschneidenden, lebensverändernden Entscheidungen. In emotional sie stark belastenden Situationen findet sich eine akzeptable Lösung. Inhaltlich geht es in diesen Kurzgeschichten um nicht alltägliche Problematiken in örtlich verschiedenen Szenerien, die sprachlich einfühlsam aufbereitet sind.
Interessante Frauengeschichten!

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