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Nariah

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.03.2018

Wirklich tolle Fantasiegeschichte

Das Lied der Krähen
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Zur Geschichte

Die Droge Jurda Parem überschwemmt das Land. Die Grischa, welche magische Fähigkeiten besitzen, werden davon beeinflusst. Ihre Fähigkeiten werden ins unendliche gesteigert und sie werden ...

Zur Geschichte

Die Droge Jurda Parem überschwemmt das Land. Die Grischa, welche magische Fähigkeiten besitzen, werden davon beeinflusst. Ihre Fähigkeiten werden ins unendliche gesteigert und sie werden sofort abhängig davon. Mit einem einzigen Befehl, können sie die Menschen dazu bringen, dass diese tun was sie wollen. Jemand muss aufhalten und verhindern, dass die Droge sich weiter ausbreitet. Es wird sonst zu viele unschuldige Opfer geben.

„Tu, was man dir sagt, dann ist es bald vorbei, ja?“, murmelte Anya mit einem Lächeln. Ihre Augen waren schwarz und abgrundtief. Ihre Haut leuchtete, schimmerte, glühte weiß. Ein Gedanke flatterte durch Joosts Kopf – wunderschön wie der Mond. Anya verlagerte das Gewicht des Jungen auf ihrem Arm. „Sieh nicht hin“, flüsterte sie dicht an seinem Haar. „Und jetzt“, sagte sie zu Hoede gewandt, „nehmt das Messer.“
Taschenbuch, Seite 25

Kaz Brekker, der wahrscheinlich beste Dieb aller Zeiten, dessen Fähigkeiten und Verstand schon als dämonisch bezeichnet werden können, bekommt den Auftrag den Erfinder der Droge zu retten. Dieser wird aber in einem nicht zu bezwingenden Gefängnis gehalten, dem Eistribunal. Davon lässt er sich aber nicht abhalten, denn er bekommt 4 Millionen Kruge dafür. Kaz stellt ein Team zusammen, mit unglaublichen Fähigkeiten.

Inej, auch bekannt als Phantom, ist die beste Spionin und seine rechte Hand. Jesper, ein Scharfschütze der nie sein Ziel verfehlt. Wylan, ein Sohn aus gutem Hause, der es Leid ist und lieber seine eigenen Wege geht. Nina, eine Grischa (Entherzerin) die für den Kampf ausgebildet wurde und alles dafür tun würde, um ihre Fehler wieder gut zu machen. Und Matthias, der unschuldig verurteilt wurde und auf Rache sinnt. Gemeinsam werden sie sich, der unlösbaren Aufgabe stellen. Doch werden sie es auch schaffen?

Matthias kannte Monster, und ein Blick auf Kaz Brekker hatte ihm gesagt, dass er eine Kreatur war, die zu lange in der Dunkelheit gelebt hatte – und als er wieder zurück ans Licht gekrochen war, hatte er etwas mit sich gebracht.
Taschenbuch, Seite 148

Meine Meinung

Das Cover ist eher dunkel gehalten und passt mit der Krähe darauf, sehr gut zum Titel. Die Seiten sind rundherum in schwarz und dass sieht wirklich toll aus. Ich konnte an dem Buch nicht vorbei, wirklich alles an dem Buch gefällt mir sehr. Es musst bei mir im Regal einfach einziehen.

Leigh Bardugo hat mit „Das Lied der Krähen“ absolut meinen Geschmack getroffen. Die Schreibweise, hat bei mir zwar ein paar Seiten gebraucht, aber hat mich dann in seinen Bann gezogen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Bisher hatte ich noch nichts von ihr gelesen, aber es war so toll, dass ich mir auch gleich „Wonder Woman“ von ihr holen musste.

Es ist aus der Sicht, der jeweiligen Protagonisten geschrieben und man erfährt die Hintergrundgeschichten, wie aus ihnen das geworden ist, was sie heute sind. Ich finde das sehr gut, wenn einem das auch aufgeklärt wird.

„Das Lied der Krähen“ ist eine faszinierende, ein wenig düstere Fantasiegeschichte, die ich am liebsten gleich weiter gelesen hätte. Ein bisschen Geduld muss ich aber noch haben, bis ich sie weiterlesen kann. Mein Lieblingscharakter ist definitiv Kaz Brekker. Seine Art und Weise an Dinge ranzugehen und niemanden vorher zu sagen, was er wirklich plant, damit auch wirklich alles funktioniert ist interessant. Er schafft es immer wieder, soweit vorauszuplanen und trotzdem alles zu bekommen was er will. Aber auch die anderen Charaktere haben tolle Eigenschaften, die man einfach nur Lieben kann.

Fazit

Eine wirklich tolle Geschichte, die man einfach nur lesen muss. Leigh Bardugo schreibt sehr angenehm und zieht einen ins Geschehen mit hinein. Das Jahr hat zwar erst angefangen, aber es ist jetzt schon mein absolutes Jahreshighlight.

Veröffentlicht am 25.02.2018

Sympathische Kurzgeschichte

Gwendys Wunschkasten
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Zur Geschichte

Gwendy Petersen ist 12 Jahre alt und ein klein wenig pummelig. Sie wird wegen ihrer Figur gehänselt und versucht verzweifelt, mit Sport abzunehmen. Als sie eines Tages, auf einen Unbekannten, ...

Zur Geschichte

Gwendy Petersen ist 12 Jahre alt und ein klein wenig pummelig. Sie wird wegen ihrer Figur gehänselt und versucht verzweifelt, mit Sport abzunehmen. Als sie eines Tages, auf einen Unbekannten, in schwarz gekleideten Mann trifft. Ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben schlagartig ändern wird. Richard Farris ist kein normaler Mann, dies merkt Gwendy sofort und hat deshalb auch keine Angst vor ihm. Er macht ihr ein unglaubliches Angebot, sie bekommt etwas von ihm und sie muss nichts anderes tun, als darauf aufzupassen. Sie soll es weise nutzen und es wird ihr wunderbare Dinge schenken. Doch wenn er wieder kommt, muss sie es zurückgeben. Gwendy bekommt einen sonderbaren Kasten, mit vielen Hebeln und Knöpfen, ihren eigenen Wunschkasten.

Die Tage/Monate/Jahre vergehen und sie traut sich nur, die harmlosen Hebel zu nutzen. Der eine Hebel, versorgt sie mit täglich einem Schokoladen-Tier. Welches dafür sorgt, dass sie keine Lust mehr auf andere Süßigkeiten hat und der andere Hebel, gibt ihr gelegentlich einen Silberdollar, der viel Wert ist. Die Knöpfe, haben zwar auch eine magische Anziehungskraft, aber diese traut sie sich nicht zu drücken. Was sie bewirken hat Mr. Farris nie genau gesagt, aber sie kann sich vorstellen, dass etwas schreckliches passieren wird. Kann sie den Knöpfen weiterhin widerstehen oder ist es eine Last, die sie nicht zu tragen vermag?

Meine Meinung

Stephen King ist mein absoluter Lieblingsautor. Ich habe schon sehr früh, mit seinen Geschichten begonnen und sie üben bis heute eine Faszination und magische Anziehungskraft bei mir aus. Mit Gwendys Wunschkasten, hat er eine kleine, schon fast harmlose Geschichte mit Richard Chizmar kreiert, die man super für zwischendurch lesen/hören kann. Es handelt sich hierbei, mal nicht um eine Horrorgeschichte, sondert um eine interessante Fantasystory die ich sehr genossen habe.

Ich habe mich dazu entschieden, Gwendys Wunschkasten als Hörbuch zuhören. Gesprochen wurde es von Anna Thalbach und ich hatte sie zum ersten Mal als Sprecherin. Ich muss sagen, dass hat sie wirklich sehr gut gemacht, aber für solche Geschichten höre ich lieber Männern zu.

Gwendy ist eine süße, leider gemobbte 12-jährige Protagonistin, die eigentlich nichts anderes will, als akzeptiert zu werden. Sie ist mir gleich sympathisch gewesen, auch wenn sie ein wenig gutgläubig ist, aber das Herz am richtigen Fleck hat. Deshalb ist sie wahrscheinlich auch auf dem Radar von Mr. Farris geraten und ist würdig den Wuschkasten zur Aufbewahrung zu bekommen. Manchmal bräuchte jeder von uns wohl diesen Wunschkasten, aber die menschliche Natur würde wahrscheinlich gnadenlos zuschlagen und alles am Wunschkasten drücken, egal welche Konsequenzen es hätte. Deshalb ist es wahrscheinlich gut, dass dieser nicht existiert.

Fazit

Eine wirklich tolle Kurzgeschichte, die man sich gerne mal für zwischendurch anhören/durchlesen kann. Diese kleine fantasievolle Geschichte ist für Anfänger von Stephen King Büchern, glaube ich optimal. So kann man in seine Art zu schreiben, einfach mal reinschnuppern und für sich entscheiden, ob seine Bücher etwas für einen selbst sind.

Ich habe das Buch/Hörbuch wieder regelrecht verschlungen, so dass ich sogar Zuhause die Kopfhörer auf hatte und dass mache ich wirklich selten. Gwendys Wunschkasten habe ich in einem Rutsch durchgehört. Also kann ich es nur empfehlen.

Veröffentlicht am 28.01.2018

Horrorklassiker

Es
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Zur Geschichte

In dem kleinen Städtchen Derry in Maine gehen mysteriöse Dinge vor, eine Mordserie an Kindern hält die Stadt in Atem. Alle 28 Jahre taucht das Monster "Es" auf und verschleppt ängstliche ...

Zur Geschichte

In dem kleinen Städtchen Derry in Maine gehen mysteriöse Dinge vor, eine Mordserie an Kindern hält die Stadt in Atem. Alle 28 Jahre taucht das Monster "Es" auf und verschleppt ängstliche Kinder. Es kann sich in alles verwandeln, aber seine bevorzugte Form ist Pennywise, der Clown.

1958 wird der kleine George Denbrogh brutal ermordet und eine neue Schreckensserie beginnt. Viele Kinder verschwinden und tauchen verstümmelt wieder auf, meistens bleiben sie aber verschwunden. Georges großer Bruder, kann seinen Tod nicht verarbeiten und will Rache. Zusammen mit seinen besten Freunden, dem Klub der Verlierer, versucht er herauszufinden, wie man "Es" vernichten kann. Da jeder von ihnen, Pennywise in seinen unterschiedlichen Formen begegnet ist und sie vor ihm fliehen konnten, knüpfen sie ein unzertrennliches Band. Können sie "Es" wirklich besiegen?

1985 beginnt es von neuem. Ist "Es" etwa doch nicht besiegt? Der Klub der Verlierer hat einen Schwur geleistet, wenn "Es" wiederkommt, werden sie auch wiederkommen und ihn endgültig vernichten. Alles macht den Eindruck, dass "Es" wieder anfängt zu morden. Da Mike der Einzige ist der Derry nie verlassen hat, informiert er die anderen. Werden sie alle zurückkommen und es wagen, Pennywise ein weiteres Mal entgegen zu treten?

Ich glaube, es ist in Der Herr der Ringe, wo jemand sagt, dass "ein Weg zum anderen führt" und dass man, sobald man erst einmal den Weg von der eigenen Vordertreppe zum Gehsteig hinter sich gebracht hat, überallhin gehen könne. Mit Geschichten verhält es sich ebenso. Eine führt zur anderen, und diese wieder zur nächsten, und vielleicht gehen sie in die Richtung, die man ursprünglich einschlagen wollte, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht ist aber letzten Endes die Stimme, die die Geschichten erzählt, wichtiger als die Geschichte selbst.

Taschenbuch, Seite 604

Meine Meinung

Ich bin schon in meiner Jugend ein absoluter Stephen King Fan gewesen, aber "Es" habe ich damals nicht gelesen. Jetzt habe ich es endlich gewagt und durch meine inzwischen geringe Lesezeit, habe ich 3 Monate gebraucht. Es war toll, dass Buch endlich zu lesen, aber es ist schon ein ganz schön dicker Schinken und ich hatte das Gefühl es niemals zu beenden. 1534 Seiten sind schon viel und jeder sollte sich bewusst sein, dass Stephen King seine ganz besondere Art hat zu schreiben. Diese Art ist nicht für jeden was, aber er ist nun mal ein Horrorautor. Ich habe das Buch genossen und die Detailtreue ist genau mein Ding. Wenn Horror, dann richtig.

Das Cover ist mit dem aktuellen ersten Teil der Neuverfilmung abgebildet und sieht super aus. Anfangs empfand ich den sehr stramm gebundenen Buchrücken etwas komisch, doch ich habe festgestellt, dass dieser seine Vorteile hat. Die Seiten blättern sich nicht einfach um und es entstehen keine Knicke, man kann einfach das Buch auf eine beliebige Fläche legen und losstarten.

Maine ist Stephen Kings Heimat und inspiriert ihn für seine Bücher. Viele seiner Geschichten handelt in unterschiedlichen Städtchen in Maine und irgendwie beginne ich zu Glauben, es handelt sich um einen mystischen Staat den ich mal besuchen sollte. Jeder Autor hat seine Inspirationen, aber Maine scheint wirklich faszinierend zu sein.

Nachdem ich jetzt den Film und das Buch kenne, musste ich doch Unterschiede entdecken. Nicht nur Figuren, die etwas anders dargestellt wurden, auch Handlungen die einfach weggelassen wurden, die aber schon wichtig für die Geschichte sind. Aber so ist es im Filmgeschäft, es muss ansprechender für die Zuschauer gemacht werden, um mehr zu verkaufen.

Ich habe die Hauptprotagonisten irgendwie ins Herz geschlossen und mit dem Klub der Verlierer mitgefiebert. Jeder hatte seine Eigenheiten, die sie sehr sympathisch gemacht haben, auch wenn ich nicht mit allen Handlungen einverstanden war. Ihre Erzfeinde, Henry Bowers und seine Untergebenen, hätte ich schon in jungen Jahren Zwangseinweisen lassen, aber die Erwachsenen haben zu sehr weggeschaut und es war wahrscheinlich auch nicht für die Zeit üblich so etwas zu tun.

Fazit

Für jeden Horror-Begeisterten und sich nicht von den vielen Seiten abschreckenden Leser, der entweder Kings Werk endlich mal lesen will oder schon Erfahrung hat mit "dem Meister des Grauens", empfehle ich dieses Buch echt weiter. Alternativ kann man wenn man nicht selber lesen möchte, das Hörbuch mit David Nathan hören. Es wurde mir auch wärmstens empfohlen, aber ich habe mich für`s lesen entschieden.

Es war für mich, ein absolutes Muss "Es" endlich zu lesen. Stephen King`s absoluter Klassiker des Horrors und eines der dicksten Romane, neben "The Stand". Ich habe zwar lange gebraucht, aber für mich war es wichtiger es selber zu lesen und nicht zu hören, auch wenn ich David Nathan als Hörbuchsprecher echt mag. Stephen King ist und bleibt, für mich einer der Besten Autoren aller Zeiten.

Veröffentlicht am 23.11.2017

Die zerbrechliche menschliche Seele

Das Paket
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Zur Geschichte

Emma Stein ist eine angesehene Psychologin und setzt sich für Patienten ein, die zu unrecht in bestimmten Einrichtungen zwangsbehandelt werden. Sie selbst hatte schon bereits als Kind eine ...

Zur Geschichte

Emma Stein ist eine angesehene Psychologin und setzt sich für Patienten ein, die zu unrecht in bestimmten Einrichtungen zwangsbehandelt werden. Sie selbst hatte schon bereits als Kind eine Therapie, weil sie sich einen Mann in ihrem Schrank eingebildet hatte, der sich mehr um sie gekümmert hatte als ihr eigener Vater.
Die Therapie hat angeschlagen und sie hat dadurch ihren Traumjob gefunden. Inzwischen ist sie verheiratet und sehr glücklich mit ihrem Leben. Als sie eines Tages bei einer Tagung ist, hat sie eine fürchterliche, einschneidende Erfahrung im Hotel und kann ihr Leben nicht mehr so führen wie bisher
.
Ein Killer ist auf den Straßen unterwegs, er vergewaltigt seine Opfer, rasiert ihnen den Schädel und ermordet sie. Er wird von allen der „Friseur“ genannt. Emma ist so paranoid, durch ihre Erlebnisse, dass sie in jedem Mann diesen Killer sieht und um ihr Leben bangt. Sie verlässt ihre Wohnung nicht mehr, hat einige Ticks die sie nicht verhindern kann und hat furchtbare Angst allein zu sein. Ihr Mann weiß nicht mehr weiter und zweifelt inzwischen an allen Aussagen, die von ihr kommen. Hat sie das wirklich alles erlebt oder wird sie verrückt?

Emma ist jetzt schon ein halbes Jahr nicht mehr vor die Tür gegangen, alles was sie braucht, lässt sie sich liefern und nur dem einen Postboten macht sie die Tür auf. Als eines Tages, dieser sie darum bittet ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen, welchen sie nicht kennt und das obwohl sie schon seit Jahren in der Straße wohnt, ändert sich alles.

Meine Meinung

Bisher habe ich mich von den Büchern von Sebastian Fitzek nicht so angesprochen gefühlt und sie nicht für voll genommen. Ich hatte lange keine so wirkliche Lust auf Thriller gehabt, aber da ich in letzter Zeit doch wieder vermehrt welche gelesen habe, kam ich doch nicht mehr an ihnen vorbei. Da ich auch wieder mehr Hörbücher höre, dachte ich probiere ich es erstmal aus, ob Sebastian`s Geschichten überhaupt mein Fall sind. Nach „Das Paket“ muss ich sagen, auf jeden Fall.

Es fiel mir wahrscheinlich auch leichter zum Hörbuch zu greifen, weil mein absoluter Lieblingssprecher Simon Jäger es liest. Bisher kenne ich ihn eher aus dem Fantasy-Bereich, aber Thriller kann er auch sehr gut rüber bringen. Tatsächlich, war ich richtig traurig, als die Geschichte vorbei war und ich ihn nicht mehr weiter zuhören konnte.

Emma hat es echt nicht leicht, sie ist so eine starke Persönlichkeit und nur eine einzige Nacht, zerstört wirklich alles. Wie zerbrechlich die menschliche Seele ist, wird in „Das Paket“ wirklich sehr deutlich. Eine so starke Person und dann so viel Angst zu haben, dass ist wirklich heftig. Jeder behandelt sie auf einmal, als wäre sie verrückt und keiner glaubt ihr mehr. Wirklich schrecklich. Mir tut Emma so leid.

Ich habe während der ganzen Geschichte, genauso wie Emma, begonnen in allen das Böse zu sehen. Mir kam auch jedes Mal der Gedanke, „Er ist es, wie konnte ich das nur übersehen?“ und dann löste es sich am Ende doch ganz anders auf. Mit dem Endergebnis habe ich dann doch nicht gerechnet. Ich empfand die Geschichte dauerhaft spannend und hätte sie auch während der Arbeitszeit am Liebsten weitergehört. Tatsächlich habe ich nicht damit gerechnet, dass die Story mich so packen könnte, aber das hat sie.

Fazit

Ich kann „Das Paket“ nur weiter empfehlen, mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten, die Spannung kam nicht zu kurz und man fiebert einfach mit. Die Bücher von Sebastian Fitzek werden jetzt wohl doch noch genauer angeschaut und vielleicht findet ihr demnächst eines hier wieder.

Veröffentlicht am 05.11.2017

Sehr spannend

The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten
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Zur Geschichte

Der Four Monkey Killer, auch 4MK genannt, hat ein paar eiserne Regeln: Man darf nichts bösen hören, nichts böses sehen, nichts böses sagen und ganz wichtig nichts böses tun. Die letzte ...

Zur Geschichte

Der Four Monkey Killer, auch 4MK genannt, hat ein paar eiserne Regeln: Man darf nichts bösen hören, nichts böses sehen, nichts böses sagen und ganz wichtig nichts böses tun. Die letzte Regel nimmt er besonders ernst und er sucht nach Menschen, die diese nicht einhalten. Er bestraft sie, aber nicht direkt. Denn er kidnappt einen wichtigen Menschen aus deren Umfeld und schickt dann drei weiße Päckchen an den, der böses getan hat, mit Körperteilen der besonderen Art. Zum Schluss findet man dann die Leichen, die Polizei weiß dann zwar, dass diese Person Dreck am Stecken hat, doch dafür musste jemand unschuldiges Sterben. Detective Sam Porter ist seit 5 Jahren hinter dem Four Monkey Killer her, konnte ihn bisher aber nicht stellen.

Detective Porter hat vor kurzen seine Frau verloren und ist noch nicht wieder im Dienst. Als ein Mann in der Innenstadt von einem Bus erfasst wird und dieser eines dieser bekannten Päckchen bei sich hat, wird er hinzugezogen. Ist dieser Mann etwa der Four Monkey Killer und hat es mit den Morden etwa endlich ein Ende? Das müssen Porter und sein Team erst einmal herausfinden. Doch es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, sie müssen denjenigen finden, dessen Körperteil sie in dem Päckchen gefunden haben. Denn das Opfer könnte noch leben, aber wie lange noch? Ohne Nahrung und mit starkem Blutverlust, sind die Überlebenschancen gering.

Meine Meinung

„The Fourth Monkey“ darf sich definitiv Thriller nennen, es war informativ und spannend, von Anfang bis Ende. Der Versuch war da, mir mit der Geschichte Zeit zu lassen, doch das ging nicht. Ich musste unbedingt wissen wie es endet und ich war wirklich begeistert.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Porter und zwei weiteren Protagonisten geschrieben und zwischendrin sind Tagebucheinträge vom Four Monkey Killer. Diese Variante finde ich sehr interessant und sie haben mir gezeigt wie aus einem kleinen Jungen, nichts anderes werden konnte als ein Killer. Ich kann es irgendwie nachvollziehen, er ist mit den falschen Moralvorstellungen seiner Eltern aufgewachsen. Prinzipiell sind die Four Monkey Regeln auch gut, jeder sollte sie so gut wie es geht einhalten, aber sie sind falsch umgesetzt. Man darf niemanden dafür töten, der diese nicht einhält und dass hat er von seinen Eltern falsch gelernt. Wie soll ein Kind dem solche Dinge beigebracht werden, als Erwachsener noch lernen, dass es falsch ist?

J.D. Barker schreibt wirklich sehr angenehm, es sind nicht viele Fremdwörter enthalten und wenn, dann werden sie erklärt. Es wird sehr umgangssprachlich miteinander gesprochen und ab und zu ein bisschen geflucht, aber das macht die Protagonisten absolut menschlich und auch sympathisch. Dafür das es sein erster Thriller ist, ist dieser ihm echt gut gelungen.

Der Klappentext hat mir nicht zu viel versprochen. Die Geschichte ist sehr spannend und ich könnte mir eine Fortsetzung vorstellen. Ich durfte die Geschichte schon im Vorfeld lesen, über eine Leseaktion von Jellybooks und konnte es kaum erwarten endlich meine Meinung darüber zu erzählen. Jetzt da das Buch endlich rauskommt, habt ihr natürlich die Chance es endlich auch zu lesen. Ich hoffe, viele von euch sind genauso begeistert wie ich.