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Veröffentlicht am 26.09.2016

Ein Leben im Krieg, ein Leben in Freiheit

Marlene
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„Im Krieg gibt es keine Guten. Das Gute ist eine Illusion, über die der Teufel lacht.“

Inhalt

Marlene Kalten agiert im Verborgenen als Widerstandskämpferin gegen das Naziregime und versucht mittels Spionage ...

„Im Krieg gibt es keine Guten. Das Gute ist eine Illusion, über die der Teufel lacht.“

Inhalt

Marlene Kalten agiert im Verborgenen als Widerstandskämpferin gegen das Naziregime und versucht mittels Spionage die geplanten Angriffe und strategischen Zielstellungen der überzeugten Nationalsozialisten zu vereiteln. Immer wieder gerät sie dabei in höchste Lebensgefahr, aus der sie manchmal nur der Zufall und dann wieder ihr unerbittlicher Einsatz rettet. Marlene muss jedoch einsehen, dass der Krieg jedes Opfer fordert, welches er kriegen kann und ihr Lebensziel richtet sie bald nur noch nach einer Prämisse aus: Überleben um jeden Preis, ganz egal wie erniedrigend und grausam die Rahmenbedingungen sind, nur ihr Wille wird sie retten. Rückblickend erzählt die mittlerweile betagte Frau, die mit Geburtsnamen Anna von Dürkheim heißt, von den menschenvernichtenden Maßnahmen der Deutschen Naziregierung, von einem Leben unter Zwang, Folter, Vergewaltigung und Hunger und dem steten Lauf der Zeit, der es ihr dennoch ermöglichte, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Ein Leben in Freiheit, nach Jahren der Entbehrung …

Meinung

„Marlene“ ist der Nachfolgeroman zu „Honigtot“, der bereits im Jahre 2014 erschien und bildet mit diesem eine Einheit, wobei man auch problemlos mit dem zweiten Band beginnen kann, so wie ich es getan habe. Auf gut 500 Seiten entwirft Hanni Münzer nicht nur das Portrait einer starken Frau, die sich weder Vorschriften machen lässt noch an ihrem gesunden Menschenverstand zweifelt, sie zeigt auch vorzüglich die Umstände und Lebensbedingungen der Menschen unter der Herrschaft der Nationalsozialisten auf. Und so ergibt sich ein rundherum gelungener, historisch beeindruckender Roman der auf jeder Seite überzeugt. Fiktion und Realität vermischen sich kaum merklich und die Gesellschaftskritik wirkt wie ein Spiegel, denn als Leser erkennt man durch die verschiedenen, gut herausgearbeiteten Charaktere, wie Menschen in Krisensituationen reagieren, welchen Mut sie beweisen oder welche Schuld sie auf sich laden. Besonders fasziniert hat mich nicht die fast heldenhafte Protagonistin, sondern vielmehr das Zusammenspiel der vereinten Kräfte im Kampf gegen die Übermacht des Bösen. Menschliche Werte wie Treue, Zusammenhalt, Liebe und Zuwendung beleben hier ganz entscheidend die Entwicklung, denn nur dadurch konnte eine alles umfassende Aufbruchstimmung nach Ende des 2. Weltkrieges entstehen.

Fazit

Ich vergebe 5 Lesesterne für diesen mitreißenden, emotionalen, historischen Roman, der tatsächlich großes „Kopfkino“ bietet, ebenso wie es der Aufkleber des Verlages verspricht. Für mich war das Lesen ein großes Vergnügen und mein Interesse an historisch orientierten Romanen ist dadurch erneut geweckt. Ich möchte „Marlene“ gerne zu einem Lesehighlight des Jahres 2016 küren, weil dieser Roman fast schon epochale Züge aufweist und doch nur von den turbulenten Geschehnissen eines Menschenlebens berichtet. Es hat mir ausgesprochen gut gefallen, wie die großen Ereignisse im inneren eines Landes aufgegriffen werden und die Schnittpunkte mit der Geschichte eines Individuums vereint werden. Daumen hoch für diesen spannenden Schmöker. Den Vorgänger setze ich nun auch auf meine Wunschliste.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der Fremde und die dunkle Vergangenheit

DIE WAHRHEIT
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" Wir sind einander so fremd, wie es zwei Menschen nur sein können. Er hat ein ganzes, unendliches Universum hinter der Stirn, ich werde ihn nie auch nur annähernd verstehen können."

Inhalt
Sarah ...

" Wir sind einander so fremd, wie es zwei Menschen nur sein können. Er hat ein ganzes, unendliches Universum hinter der Stirn, ich werde ihn nie auch nur annähernd verstehen können."

Inhalt
Sarah Petersen beginnt nach sieben Jahren Hoffen, Bangen und Zweifeln ein neues Leben, diesmal ohne ihnen Mann, der vor eben jener Zeit auf einer ganz normalen Dienstreise nach Südamerika spurlos verschwand. Doch plötzlich erhält sie vom auswärtigen Amt einen Anruf, mit dem sie nicht mehr gerechnet hat. Ihr Mann Philipp wurde gefunden und wird nun nach Hause zurückkehren. Mit gespaltenen Gefühlen nimmt Sarah den Heimkehrer am Flughafen in Empfang, doch auf den ersten Blick erkennt Sarah, dass dieser Mann nicht der ist, für den er sich ausgibt - doch niemand will ihr glauben und schlimmer noch, der "Fremde" scheint einen ganz eigenen Plan zu verfolgen ...

Meinung
Bereits der Debütroman von Melanie Raabe ("Die Falle") konnte mich sehr begeistern und dem Nachfolger gelingt dies ebenso. Besonders positiv möchte ich den unverwechselbaren Schreibstil hervorheben, der mich direkt und restlos in eine nahezu beängstigende Situation hineingezogen hat und das von Beginn an. Zwar gibt es zwei Erzählperspektiven, zum einen aus Sicht der verzweifelten Ehefrau, die nun Opfer eines Betrügers zu werden scheint und zum anderen aus Sicht desjenigen, der für dieses Chaos verantwortlich ist, doch überwiegt beim Lesen die schockierende Nähe einer fast tödlichen Bedrohung.

Der Roman spielt virtuos mit zahlreichen Möglichkeiten und baut dabei eine ganz subtile, psychologische Spannung auf. Geprägt von Ängsten, Vermutungen und den dunklen Geheimnissen aus der Vergangenheit des Ehepaares. Schon bald ahnt der Leser, dass hinter der Fassade noch anderes lauert, doch lässt sich die dunkle Vergangenheit einfach nicht fassen. Ebenfalls interessant ist der Schein, zwischen Gut und Böse, denn während man anfangs noch ganz genau weiß, wem die Sympathien gehören, wird das Geflecht aus mörderischen Möglichkeiten immer dichter.

Etwas unbefriedigend ist nur das Ende des Buches, dort hätte ich mir persönlich eine andere Auflösung gewünscht, die vielleicht besser zur Aussage des Romans gepasst hätte. Bei der gewählten Szene schließt sich der Kreis viel zu glatt und die zuvor erwähnten Optionen verlaufen damit im Sand.

Fazit
Ich vergebe 5 Lesesterne für diesen packenden, nervenaufreibenden Thriller, der ganz ohne blutige Szenen und bedauernswerte Mordopfer auskommt. Vielmehr handelt es sich um eine psychologische Studie, die sich intensiv mit einer Ehe auseinandersetzt, in der nichts so ist, wie man vermutet. Ein Katz-und Mausspiel, bei dem sich erst ganz zum Schluss offenbart, welche Hintergründe hinter all den Schuldzuweisungen stecken. Empfehlenswert für alle, die in ein Schauspiel eintauchen möchten, bei dem sie kaum zu Atem kommen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Das Haus am Rande der Nacht

Die langen Tage von Castellamare
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"Sie fand, dass ihre Geister noch immer über den Ziegenpfaden und den Gassen hingen, ebenso präsent wie die Heilige. Denn für sie schien die Insel selbst zu leben, ein Ort, an dem die Erde Geschichten ...

"Sie fand, dass ihre Geister noch immer über den Ziegenpfaden und den Gassen hingen, ebenso präsent wie die Heilige. Denn für sie schien die Insel selbst zu leben, ein Ort, an dem die Erde Geschichten auswarf."

Inhalt
Als der junge Arzt Amedeo auf die zauberhafte, abgeschiedene Insel Castellamare kommt, schließt er sie sofort ins Herz. Insbesondere weil er als Findelkind groß geworden ist und nie ein derartiges Heimatgefühl erleben durfte. Die Bewohner nehmen ihn wohlgesonnen auf und schon bald findet er in Pina eine liebevolle Frau. Doch ein Seitensprung bringt seinen guten Ruf in Gefahr und als er zeitgleich seine Frau und seine Geliebte von ihren Kindern entbindet, ist der Skandal perfekt. Fortan darf Amedeo nicht mehr offiziell als Arzt praktizieren und ist gezwungen, sich eine andere Existenz aufzubauen. Mit "dem Haus am Rande der Nacht" eröffnet er eine Bar, in der sich fortan das Inselleben abspielt, durch Kriege, Erdbeben, persönliche Schicksale und mehrere Generationen hinweg, wird dieser Ort zum Zentrum der Familie Esposito und all ihrer Nachkommen.

Meinung
Von diesem Buch kann ich nur schwärmen, denn es erfüllt alle Anforderungen, die ich an einen guten Familienroman stelle und zieht den Leser über gut 400 Seiten mitten hinein in das Leben der Insulaner auf Castellamare.

Catherine Banner schafft hier ein Familienportrait der ganz besonderen Art, welches anhand eines Mikrokosmos die ganze Welt offenbart. Eine abgelegene Insel, eine urige Bar und das Lieben, Leiden und Leben ganz normaler Menschen - mehr ist nicht nötig, um einen wundervollen, poetischen Roman zu kreieren.
Das Besondere daran ist die Vielfalt der menschlichen Handlungsweisen, die kleinen Querelen, die großen Tragödien und der absolute Wille, ein Zuhause, einen wahren Zufluchtsort zu bewahren, unabhängig von äußeren Einflüssen. So trotzen die verschiedenen Generationen nicht nur Wind und Wasser, nicht nur Kriegen und Erdbeben, sondern auch Vorurteilen und finanziellen Krisen.
Unter dem Schutz der Heiligen Sant ´Agata ereignen sich die kleinen und großen Wunder in jeder Generation aufs Neue und der Fortbestand ist gesichert. Starke Protagonisten, emotionale Handlungen und menschliches Fehlverhalten finden in diesem Roman ausreichend Platz, um sich optimal zu entfalten. Und so gewinnt der Leser einen Blick auf eine Familie, die diese selbst nicht hätte werfen können, weil die Zeitspanne von der erzählt wird, ein Menschenleben überschreitet.

Fazit
Ich vergebe 5 Sterne für diesen umfassenden, sympathischen Familienroman, der durch seine Protagonisten und seinen Schauplatz zu einem unvergleichbaren Lesevergnügen wird und das Herz auf allen Seiten höherschlagen lässt. Bestens geeignet um abzutauchen in die Vergangenheit aber auch um Verhaltensweisen und Schicksalsschläge besser einzuordnen. Der Fokus liegt hier nicht auf dem eigenen, zeitlich begrenzten Leben, sondern auf der Entwicklung, die eine Großfamilie in dieser, der nächsten und übernächsten Generation erleben wird. Sehr menschlich, sehr einprägsam und voller herzlicher Worte - einfach nur toll!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Britt-Marie erobert Borg

Britt-Marie war hier
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„Es ist schwer, sein altes Leben nicht zurückhaben zu wollen, wenn man begriffen hat, was es einem Menschen abverlangt, die Kraft für ein neues Leben aufzubringen.“

Inhalt

Jahrelang hat Britt-Marie ein ...

„Es ist schwer, sein altes Leben nicht zurückhaben zu wollen, wenn man begriffen hat, was es einem Menschen abverlangt, die Kraft für ein neues Leben aufzubringen.“

Inhalt

Jahrelang hat Britt-Marie ein bescheidenes Leben an der Seite ihres Mannes Kent verbracht, immer für ihn da, aber unauffällig mindestens einen Schritt hinter ihm und vollkommen abhängig von seinen Ansichten und Lebensentwürfen. Doch Kent hat eine Geliebte und Britt versucht nun erstmals auf eigenen Beinen zu stehen und sich ein Leben jenseits der ehelichen Verpflichtungen aufzubauen. Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, in ihr „altes“, geordnetes Leben zurückzukehren und der Aussicht nun endlich einen anderen Lebenssinn zu finden. Und dann kommt sie nach Borg, einem winzigen Dorf mit sehr speziellen Einwohnern und einer allumfassenden Passion – dem Fußball. Entgegen aller Erwartungen findet Britt-Marie Zugang zu den Menschen in Borg, eine ungewöhnliche neue Beschäftigung und erstmals in ihrem Leben Freunde. Doch vollkommen unerwartet steht Kent vor der Tür und bietet ihr an, zurückzukehren, zurück in ein Leben voller Abhängigkeiten. Welchen Weg wird Britt-Marie wählen?

Meinung

Dies ist mein dritter Roman des schwedischen Bestseller-Autors Fredrik Backman, der mich wieder ganz weit in das Lager seiner Fans ziehen konnte. Britt-Marie ist ebenso schräg und skurril wie herzlich und zupackend. Als Hauptprotagonistin echt anstrengend und doch wunderbar komisch. Der Autor schafft es mit diesem Roman nahtlos an die Vorgänger anzuschließen und entwickelt sich mit seinem eigenen, humorvoll-satirischem Erzählton zur Marke. Gerade dieser Wiedererkennungswert gefällt mir sehr gut, denn der Leser bekommt hier genau das geboten, was er erwartet. Liebevoll und detailliert verpackt Backman wichtige Lebensweisheiten in ganz alltäglichen Situationen, spielt virtuos mit vielen Protagonisten, die man dennoch hervorragend auseinanderhalten kann. Auch dieses Buch könnte ich mir sofort als Verfilmung vorstellen, weil sämtliche Szenen ausgesprochen bildhaft und chronologisch beschrieben werden. Auch das zentrale Thema Fußball, auf dem hier der Fokus liegt, wird genau als das gekennzeichnet, was es ist: Ein Spiel, für das man sich begeistern kann, weil es immer wieder weitergeht, unabhängig davon, wie erfolgreich eine Mannschaft spielt, die nächste Saison kommt gewiss, ebenso wie die Möglichkeit, das eigene Leben zu erneuern, immer und jederzeit. Und so siegt trotz zahlreicher Fehlschläge das Gute.

Fazit

Ich vergebe 5 Lesesterne für diesen sympathischen, herzlichen Roman, der die Lachmuskeln trainiert und das Leserherz erobert. Ein locker, leichter Lesegenuss mit einem tiefgreifenden Hintergrund, der sich erst im Laufe der Erzählung entwickelt und das Buch zu einem All-Age-Roman macht. Für Fans von Fredrik Backman und all jene, die es noch werden wollen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schuld und Sühne in der amischen Gemeinde

Mörderische Angst
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„Doch es gab Dinge im Leben, von denen man sich nie erholte. Natürlich existierte man weiter, man verliebte sich und heiratete, hatte Kinder und zog sie groß. Aber man vergaß nie, dass das eigene Leben ...

„Doch es gab Dinge im Leben, von denen man sich nie erholte. Natürlich existierte man weiter, man verliebte sich und heiratete, hatte Kinder und zog sie groß. Aber man vergaß nie, dass das eigene Leben eine einzige Lüge war.“
In ihrem 6. Fall ermittelt Kate Burkholder in einer grausamen Mordserie, die innerhalb weniger Tage mehrere Todesopfer in der kleinen Ortschaft Painters Mill fordert, die noch dazu auf grausame Art und Weise getötet wurden. Alle waren angesehene Mitbürger ihrer Gemeinde und hatten sich Zeit ihres Lebens nichts zu Schulde kommen lassen. Dennoch scheint die einzige Verbindung zwischen den Mordopfern ein längst verjährter Unglücksfall mit Todesfolge vor 35 Jahren gewesen zu sein. Damals wurde eine amische Familie ausgeraubt, der Vater getötet, die Mutter entführt und das Haus mit vier kleinen Kindern fiel den Flammen zum Opfer. Nie wurden die Schuldigen gefunden und der einzige überlebende Sohn der Familie trägt das Trauma seines Lebens immer noch mit sich herum. Doch die neue Mordserie scheint ein einziges Ziel zu verfolgen – die Rache an denjenigen, die der Familie Hochstetler dieses Leid zugefügt haben. Aber wer kennt die Verantwortlichen, die ihre Schuld nie gesühnt haben?
In diese Thriller-Reihe bin ich gleich mit dem derzeit aktuellsten Fall eingestiegen, ohne Vorkenntnisse der anderen Bände und es ist mir ausgesprochen leichtgefallen in die Geschichte hineinzufinden. Das liegt wohl auch daran, dass die einzelnen Fälle in sich abgeschlossen sind und lediglich die ermittelnde Hauptkommissarin Kate Burkholder eine gewisse Entwicklung durchläuft.
Dieser Thriller hat mir ausgesprochen gut gefallen, weil er nicht nur spannend geschrieben ist und eine Vielzahl von Möglichkeiten offenlässt, sondern eine ganz subtile Gruselspannung erzeugt und das inmitten einer sehr gottesfürchtigen Gemeinde. Zwar steht hier in erster Linie die gute alte Polizeiarbeit im Vordergrund und die einzelnen Ermittlungserfolge der Gesetzeshüter, doch sehr oft wechselt auch die Perspektive hinein in die letzten Stunden der Opfer, in das Grauen der Erkenntnis und ihr einsames Sterben. Auch das Hauptmotiv ist ein bekanntes, doch hier auf so überzeugende Art und Weise herausgearbeitet, dass man es in allen Punkten nachvollziehen kann. Auch der Schachzug mit einer längst verjährten Tat und die damit verbundene Wiederaufnahme des Cold Case, hat mir gut gefallen, weil diese vergangene Handlung, der Gegenwart eine besondere Note verleiht.
Fazit: An dieser Reihe habe ich auf Anhieb Gefallen gefunden und werde mir sicherlich noch weitere Bände rund um Chief Kate Burkholder zulegen. Ich vergebe volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für alle Liebhaber von Spannungsliteratur, die auch mit weniger blutrünstigen Szenen zufrieden sind und die es lieben, beim Lesen ein Gänsehaut-Feeling zu erleben. Ein wenig Grusel, eine ansprechende Kulisse und eine Mordserie mit historischem Hintergrund sind die Pfeiler des Romans und sie entführen den Leser in die dunklen Geheimnisse der amischen Gemeinde.