Profilbild von Wencke

Wencke

Lesejury Star
offline

Wencke ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Wencke über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2018

Auch dieser zweite Fall mit Emma Vaughan hat mich sehr begeistert

Schweigegelübde (Ein Emma-Vaughan-Krimi 2)
0

Bereits den ersten Teil dieser Krimi-Reihe "Lügenmauer" hatte ich seiner Zeit mit Begeisterung gelesen und hatte mich seit dem auf eine Fortsetzung mit Emma Vaughan, Inspectorin bei der Mordkommission ...

Bereits den ersten Teil dieser Krimi-Reihe "Lügenmauer" hatte ich seiner Zeit mit Begeisterung gelesen und hatte mich seit dem auf eine Fortsetzung mit Emma Vaughan, Inspectorin bei der Mordkommission im irischen Sligo, gefreut.

Und auch dieser zweite Teil hat mich von Beginn an begeistert. Es ist auch kein Problem, dieses Buch ohne Kenntnis des ersten zu lesen. Das Geschehene aus dem ersten Teil wird sehr gut in diese Geschichte eingebunden.

Emma führt kein einfaches Leben. Von Paul, dem Vater ihres 15-jährigen Sohnes, ist sie geschieden. Paul ist zur Zeit in Gefangenschaft, er wird bezüglich seiner Machenschaften in der IRA angeklagt. Emma möchte einfach nur, dass der geliebte Vater von ihrem Sohn nicht für viele Jahre verhaftet wird.

Weiter macht ihr ihr hoher Konsum an Schmerzmitteln zu schaffen. Seit einem schweren Autounfall vor 10 Jahren kann sie nicht mehr ohne diese verschreibungspflichtigen Tabletten leben. Ihren Mitmenschen bleibt das natürlich nicht verborgen und ihr Chef schickt sie zu einem gründlichen Check up ins Krankenhaus. Dort nimmt sie Michael, gleichzeitig der Mann ihrer besten Freundin und geachteter Chirurg, zur Seite. Er berichtet ihr von einigen Todesfällen, die sich seit Jahresbeginn in der Klinik ereignet haben: Die Patienten haben das Schlimmste ihrer Krankheit überstanden und versterben vollkommen unvorhersehbar an Herzversagen. Michael vermutet einen Todesengel.

Somit beginnen die Ermittlungen in diesen Fall für Emma, auch von einem anderen Fall aus der Vergangenheit wird sie wieder eingeholt.

Der Schreibstil ist klar und verständlich. Emma als Protagonistin ist mir trotz ihrer Probleme sympathisch und ich freue mich hoffentlich schon bald mehr von ihr zu lesen.

Klare Leseempfehlung für ein spannendes und kurzweiliges Lesevergnügen.

Veröffentlicht am 21.03.2018

Gegen das Vergessen

Die Vergessenen
0

Ellen Sandberg ist das Pseudonym von einer Autorin, deren Bücher ich unheimlich gerne lese und die mich jedes Mal wieder begeistern. Somit war ich natürlich absolut neugierig auf dieses Buch. Auch hat ...

Ellen Sandberg ist das Pseudonym von einer Autorin, deren Bücher ich unheimlich gerne lese und die mich jedes Mal wieder begeistern. Somit war ich natürlich absolut neugierig auf dieses Buch. Auch hat mich eine gewisse Ungewissheit begleitet, weil ich nicht einschätzen konnte, in welche Richtung dieses Buch gehen würde.

Jetzt wo ich dieses Buch zu Ende gelesen habe kann ich sagen, dass dieses Buch mich absolut begeistert hat. Aber es ist auch eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und gegen das Vergessen ist!

Zum einen erzählt diese Geschichte in der Gegenwart. Hier lesen wir von Manolis Lefteris. Er hat den Auftrag, geheime Akten aufzuspüren. Eigentlich ist dieser Auftrag für ihn nichts besonderes, doch da täuscht er sich.

Zum anderen lesen wir von Vera. Sie arbeitet bei einer Frauenzeitschrift, richtig glücklich ist sie dort nicht, denn das was sie da macht, ist eigentlich nicht das was sie wollte. Auch ihre Beziehung zu Tom gestaltet sich gerade nicht so einfach. Zudem hat ihre Tante Kathrin einen Schlaganfall.

Weiter lesen wir von Kathrin Mändler im Jahr 1944. Sie arbeitet als Krankenschwester und ihr liegt viel am Wohlbefinden der Patienten. Doch ihre heimliche Liebe zu Dr. Karl Landmann könnte ihr sehr gefährlich werden.

Das Cover finde ich sehr passend gewählt.

Der Schreibstil ist sehr verständlich und die Geschehnisse aus der Vergangenheit und der Gegenwart sind absolut perfekt miteinander verknüpft. Der Leser erlebt ein absolut spannendes Lesevergnügen.

Veröffentlicht am 17.03.2018

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen

Du kannst, wenn du willst
0

Zunächst einmal habe ich mich sehr über die hochwertige Aufmachung des Buches gefreut. Es hat ein tolles Format und es ist gespickt von einigen sehr schönen und beeindruckenden Fotos. Da merkt der Leser ...

Zunächst einmal habe ich mich sehr über die hochwertige Aufmachung des Buches gefreut. Es hat ein tolles Format und es ist gespickt von einigen sehr schönen und beeindruckenden Fotos. Da merkt der Leser gleich, dass es ein ganz besonderes Buch ist, was er dort in den Händen hält.

Es ist eine wirklich sehr beeindruckende Geschichte, die wir von der Autorin lesen dürfen. Wir lesen von ihrer Kindheit und dem erwachsen werden und dass das eigene Körpergewicht schon irgendwie immer ein Thema gewesen ist. Trotz einiger Arztbesuche hat kein Arzt festgestellt, dass es die Krankheit Lipödem ist, an der Antje Wensel leidet, eher durch Zufall ist sie darauf aufmerksam gemacht worden. Doch diese Diagnose hindert sie nicht am Laufen - ganz im Gegenteil.

Besonders gefallen haben mir die Kapitel: "Auslöser und Antrieb zum Laufen", "Der erste Marathon" und "Das große Abenteuer Namibia". Es hat mich sehr beeindruckt, wie schnell es Antje Wensel geschafft hat, an einem 10 km Lauf-Wettbewerb teilzunehmen. Auch die Erfahrungen, die sie bei ihrem ersten Halbmarathon gemacht hat, habe ich mit großem Interesse gelesen. Sehr gut kann ich die Erfahrungen verstehen und es ruft auch bei mir Erinnerungen an Läufe hervor, bei denen es mir ähnlich erging.

Es gibt einige Sätze, die mir sehr gefallen haben und bei denen ich zustimmend nicken kann, z. B.: "Die Komfortzone verlassen ist zwar in dem Moment nicht einfach - tut im Nachhinein aber unheimlich gut", "Ich habe mich ganz gut eingegroovt" oder "Es ist wie eine Art Meditationslauf".

.... oder auch: "Genau das will ich - egal was andere sagen",das meint und macht sie auch so und das beeindruckt sehr!

Vielen Dank Antje Wensel, dass sie uns an ihrem Erlebten teilhaben lässt!

Veröffentlicht am 16.03.2018

Friederike Matthée ermittelt in ihrem ersten Fall

Echo der Toten. Ein Fall für Friederike Matthée (Friederike Matthée ermittelt 1)
0

Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass mir dir Größe des Buches sowie auch die Schriftgröße sehr gut gefällt, beides hat das Lesen für mich sehr angenehm gemacht.

In diesem ersten Fall von Friederike ...

Zunächst einmal möchte ich erwähnen, dass mir dir Größe des Buches sowie auch die Schriftgröße sehr gut gefällt, beides hat das Lesen für mich sehr angenehm gemacht.

In diesem ersten Fall von Friederike Matthée geht es um einen sechsjährigen Jungen, den Friederike versucht, zum Reden zu bewegen. Der Junge ist der einzige Zeuge an dem Tod von Jupp Küppers - einem Schwarzmarkthändler. Bislang war ihm kein Wort zu entlocken. Friederike gelingt es, dank ihres Einfühlungsvermögens, das Vertrauen des Jungen zu gewinnen.

Friedrike arbeitet bei der weiblichen Polizei als Polizeiassistentenanwärterin. Zu ihrer Vorgesetzten hat sie kein gutes Verhältnis. Dennoch hat sie die Möglichkeit, dem britischen Militärpolizisten Richard Davies bei den Ermittlungsarbeiten zu unterstützen.

Zu Beginn des Buches ist es mir nicht ganz leicht gefallen, in die Geschichte reinzukommen. Dieser Kriminalfall spielt im Januar 1947. Im bitterkalten Nachkriegswinter, wo noch so viele Menschen mit den verheerenden Auswirkungen des Krieges zu kämpfen hatten, wo jeder sehr traurige Verluste und Elend erleben musste, betrachtet jeder eine fremde Person zunächst mit großem Misstrauen. So erging es mir zunächst auch. Ich musste quasi erst einmal mit den Personen warm werden. Aber dann hat sich dieses Buch zu einem großartigen historischen Kriminalfall entwickelt.

Der Autorin ist es hervorragend gelungen, die Stimmungen in dieser so schweren Zeit wider zu geben. Der Leser kann quasi direkt mitfühlen, wie schwer es für die Menschen in dieser Zeit war.

Um so gelungener finde ich es, dass in diese Zeit ein Kriminalfall eingebettet ist.

Ich hoffe, dass ich schon bald einen weiteren Kriminalfalll mit der mir sehr sympathisch gewordenen Friederike Matthée lesen darf.


Ein sehr lesenswerter Kriminalroman - klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 23.02.2018

Ein herrlicher Krimi

Kaiserschmarrndrama
0

Ich bin quasi erst mit diesem 9. Fall in die Krimireihe eingestiegen. Vor vielen Jahren habe ich 'Winterkartoffelknödel' gelesen, hatte aber nicht so gute Erinnerungen an das Buch - wahrscheinlich weil ...

Ich bin quasi erst mit diesem 9. Fall in die Krimireihe eingestiegen. Vor vielen Jahren habe ich 'Winterkartoffelknödel' gelesen, hatte aber nicht so gute Erinnerungen an das Buch - wahrscheinlich weil meine Erwartung an einen "Krimi" eine andere war. Hier war es nun so, dass mir die Hörprobe mit der Stimme von Christian Tramitz absolut begeistert hat und ich muss sagen: ich bin auf den Geschmack gekommen!


Die meisten, die sich für dieses Buch interessieren, kennen sicherlich die einzelnen Charaktere und ihre lieben Gewohnheiten aus den vorherigen Bänden. Ich als quasi Neueinsteiger habe mich zunächst mit den unterschiedlichen Personen schwer getan, aber spätestens nach einigen Kapiteln war das dann auch kein Thema mehr. Hier fände ich ein Personenregister am Ende des Buches sehr hilfreich.


Der Schreibstil mit dem herrlichen bayerischen Mundart mach einfach Spaß! Und das Cover des Buches super gelungen, sehr ansprechend und mit Wiedererkennungswert.


Urkomische Szenen, die sich der Leser absolut genauso vorstellen kann - einfach perfekt gelungen.


.... und ganz nebenbei ermittelt der Eberhofer Franz noch in einem Mordfall.


Für mich ist klar: ich muss jetzt die Reihe mit dem Eberhofer Franz von Anfang an kennenlernen.


Vielen Dank für amüsante Lesestunden!