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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.10.2018

Einigermaßen gutes Ende für diese Trilogie

Silber - Das dritte Buch der Träume
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe bereits die ersten beiden Teile gelesen und habe mir vorsorglich gleich den dritten Teil gekauft.

Cover:
Wie bei den vorherigen Bänden ist das Cover ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe bereits die ersten beiden Teile gelesen und habe mir vorsorglich gleich den dritten Teil gekauft.

Cover:
Wie bei den vorherigen Bänden ist das Cover verspielt und verträumt. Es handelt sich auch hier klar um ein Jugendbuch. Die silbernen Elemente passen hervorragend zum Titel. Diesmal ist lediglich die Eidechse zu Livs Tür abgebildet.

Inhalt (Achtung, spoilert ggf. die ersten beiden Teile!):
Senator Tod ist weg, die Bedrohung aber nicht. Es scheint sich zwischen den Fronten Arthur, Anabel und den vier Freunden ein Krieg zu entwickeln. Wer kommt alles zu Schaden?

Handlung und Thematik:
Im Gegensatz zu Teil zwei wird in diesem Buch fast gar nicht auf die ersten beiden Bände eingegangen. Auch in diesem Band sind die luziden Träume das Hauptgeschehen. Die Handlung war in diesem Buch wieder spannender als in Teil zwei. Das Ende war nicht allzu schlecht, aber vermutlich auch nicht so gut, dass es mir ewig in Erinnerung bleibt.

Charaktere:
Auch dieses Buch dreht sich hauptsächlich um Liv und ihre Patchwork-Familie. Die Charaktere verhalten sich so, wie man es bereits aus den vorherigen Teilen gewohnt ist. Es gibt übrigens endlich eine Auflösung von Secrecy

Schreibstil:
Auch hier wird die Geschichte aus Livs-Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Auch diese Geschichte ist locker erzählt und lässt sich leicht lesen. Kerstin Gier schaffte es in diesem Band wieder mehr, einen roten Faden durchzuziehen und den Leser mitzunehmen. Auch die gewohnten Bilder in den Kopf werden wieder gezaubert. Die Seiten waren wie in den anderen Teilen sehr verspielt gestaltet und auch die Blog-Einträge von Secrecy waren wieder vorhanden.

Persönliche Gesamtbewertung:
Dieser Band ist ein guter Abschluss für die Trilogie. Leider konnte sie mich im Gesamtpaket nicht überzeugen. Das Spannungspotential wurde leider nicht vollständig ausgeschöpft. Die Idee mit der Traumwelt und den Türen fand ich großartig und nach dem ersten Teil hatte ich mir mehr Tiefgründigkeit in den nachfolgenden Teilen erwartet. Leider war dies nicht so. Die Trilogie eignet sich gut, wenn man einfach mal leichte Urlaubslektüre will, für echte Spannungs-Fans würde ich sie nicht empfehlen. Der erste Teil alleine hätte mir im Nachhinein gereicht, diesen fand ich nämlich ganz gut.

Veröffentlicht am 12.04.2018

Wenige Geheimnisse aber trotzdem spannend

Folgefehler
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Wie kam ich auf das Buch?
Ich habe mich für eine Leserunde bei LB beworben und durfte dann teilnehmen. Den vorangehenden (Anfängerfehler) und den nachfolgenden Teil (Kunstfehler) habe ich noch nicht gelesen.

Cover:
Das ...

Wie kam ich auf das Buch?
Ich habe mich für eine Leserunde bei LB beworben und durfte dann teilnehmen. Den vorangehenden (Anfängerfehler) und den nachfolgenden Teil (Kunstfehler) habe ich noch nicht gelesen.

Cover:
Das Cover ist einfach aber doch bunt und einzigartig. Ich finde das Blut-Reagenz in der Hand mit dem blauen Handschuh zum Thema passend... Nur eine Hand mit einem Organ in der Hand hätte dies noch übertreffen können Das Cover passt natürlich vom Stil genau zu denen der anderen Teile

Inhalt:
Frederik und Niklas arbeiten beide gemeinsam in einer Uniklinik. Eines Tages ereignen sich viele seltsame Todesfälle von Organspendern. Als die beiden versuchen, mehr Details und Beweise darüber herauszufinden, rücken sie schnell ins Visier des Mörders. → Mehr mag ich an dieser Stelle nicht verraten, vielleicht liest der ein oder andere das Buch ja noch bzw. möchte es noch lesen

Meine Meinung:
Ohne Umschweifen gehts einfach los. Es beginnt mit einigen Szenen in den die Charaktere beschrieben werden. Leider ist es am Anfang schwierig, sich in einer Situation einzufinden, da in dem Moment in welchem man das Gefühl hat, sich einzufinden, gleich wieder ein Szenenwechsel und/oder ein Zeitsprung stattfinden. Dies hat mich anfangs echt nervös gemacht und gestört, es hat sich aber mit zunehmender Kapitelzahl gebessert. Es waren viele Stellen dabei an welchen ich mir mehr Informationen gewünscht hätte bzw. einen „Schwenk zum anderen Ort“ (ACHTUNG SPOILER:) z.B. wenn Frederik entführt wird bzw. dann wieder gerettet wird. An manch anderer Stelle hätte ich mir weniger Informationen gewünscht, da eigentlich immer schnell mitgeteilt wurde, wer hier die Antagonisten sind und welche Pläne sie verfolgen. Diese Informationen haben aber keinesfalls das Lesevergnügen gestört (wenn sie nicht da gewesen wären, wäre es halt noch spannender und ggf. sogar erschreckender gewesen). Die fehlenden Informationen erklärten sich dadurch, dass wohl schon vieles im Buch „Anfängerfehler“ vorkam.

Schreibstil:
Durch die kurzen und knappen Kapitel wirkte alles sehr stressig und machte nervös. Die Nervosität passt allerdings zur Handlung des Buches und ist wohl so gewollt. An manchen Stellen gab es Informationen, bei welchen man nicht wusste ob sie Wirklichkeit waren oder nur Einbildung. Es gab daher ein paar Überraschungen, was dazu beitrug, dass die Spannung wirklich von Anfang bis Ende anhielt. Das Ende war zwar keine Überraschung mehr, aber trotzdem nicht schlecht.

Niklas und Frederik wuchsen mir direkt ans Herz, da ich mich gut in deren stressiges Assistenzarzt-Leben hineinversetzen konnte. Man machte sich eigentlich ständig Sorgen, ob die beiden alles heil überstehen werden. Frederiks Freundin Freja war mir anfangs ein bisschen unsympathisch, als ich im Verlauf des Buches jedoch festgestellt habe, warum sie so ist wie sie ist, mochte ich sie lieber.

Fazit:
Mir war das Buch ehrlich gesagt ein bisschen zu kurz. Einige Themen hätten ausführlicher sein können bzw. manchmal wären auch andere Perspektiven schön gewesen (aber dafür muss ich wohl noch Anfängerfehler lesen). Die Sprünge waren am Anfang etwas nervig, mit der Zeit (ab Kapitel 8) gingen sie aber einigermaßen. Dennoch hätten Ort und vor allem Zeitangaben nicht geschadet. Insgesamt hätte ich mir mehr "Rätselraten" gewünscht, da ja fast immer von Anfang an die Fakten zu den Tätern bekannt waren. Alles in allem aber ein gutes Buch und jedem zu empfehlen der gerne medizinisch angehauchte Bücher mag

Veröffentlicht am 08.05.2026

Endlich wieder zurück in Lower Whilby

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der erste Teil der Reihe hat mir so gut gefallen, dass ich neugierig war auf die weiteren Liebesgeschichten in Lower Whilby.

Cover:
Das Cover finde ich leider ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der erste Teil der Reihe hat mir so gut gefallen, dass ich neugierig war auf die weiteren Liebesgeschichten in Lower Whilby.

Cover:
Das Cover finde ich leider wieder nur durchschnittlich gut. So ganz passt es nicht zum Inhalt und die Figuren ohne Gesicht wirken wieder total unvollständig. Das Orange ist auch etwas langweilig. Es passt allerdings gut zum ersten Teil, aber das hat mir ja auch nicht so gut gefallen.

Inhalt:
Eleanore ist die gute Seele von Lower Whilby, die jedem helfen will. Langsam will sie allerdings auch mal selbst etwas in Sachen Liebe erleben und wer sollte ihr da besser helfen können als der Mann, in den sie seit Jahren verliebt ist, Dex Cartwright. Dex sieht darin die Chance, endlich wieder ins Leben zu finden, nachdem er seit Jahren ziellos herumirrt.

Handlung und Thematik:
Die cozy Romance rund um die Kleinstadt Lower Whilby geht in die nächste Runde. Diesmal begleiten wir eine selbstlose Peoplepleaserin sowie einen ausgebrannten Musiker. Das Buch ist Teil einer Reihe, kann aber einzeln gelesen werden, da es in sich geschlossen ist.

Charaktere:
Nore und Dex gefielen mir leider nicht ganz so gut wie Jude und James im letzten Teil. Nore ist eine typische Peoplepleaserin und Dex der ausgebrannte Musiker mit Persönlichkeitskrise, der an sich selbst zweifelt. Beide waren vorhersehbar, aber dadurch authentisch. Mir fehlte das Besondere bei beiden. In beide konnte man sich aber gut hineinversetzen durch die Ich-Perspektivenwechsel. Schön war, dass man auch Jude und James wieder treffen konnte.

Schreibstil:
Dieser Teil konnte mich nicht ganz so fesseln wie der Vorgängerband. Die Story an sich war nett, aber sehr vorhersehbar. Es ist eher was Leichtes für Zwischendurch in der schönen ländlichen Gegend um Lower Whilby. Die Charaktere waren nett, aber nichts Besonderes. Mehr freue ich mich nun auf den dritten Band rund um Olive.

Persönliche Gesamtbewertung:
Eine cozy Frühjahrs-Romance für zwischendurch. Handlung und Charaktere waren vorhersehbar und für mich nicht besonders genug, aber trotzdem nett zu lesen.

Serien-Reihenfolge:
1. The Pumpkin Spice Latte Disaster
2. The Iced Caramel Coffee Agreement
3. The Peppermint Hot Chocolate Dilemma (erscheint am 29.10.2026)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2026

Nett für zwischendurch

The Mighty Fall
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich liebe Reverse Harem und Black Edition Bücher und daher war ich neugierig.

Cover:
Ich bin irgendwie kein Fan mehr von den Büchern die schwarze Seiten ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich liebe Reverse Harem und Black Edition Bücher und daher war ich neugierig.

Cover:
Ich bin irgendwie kein Fan mehr von den Büchern die schwarze Seiten haben… Das ist jetzt mein zweites und es stinkt schon gewaltig. Ansonsten ist das Cover schön und passt zum Inhalt. Man erkennt direkt, dass es eine Dark Romance sein muss.

Inhalt:
Jahre lang lebte Abigail im goldenen Käfig ihrer Familie, nur um dann in einem neuen zu landen, nämlich beim gefürchteten Mafia-Boss Emilio Caruso und seinem Underboss Aurelio Pisciotta. Wird sie bei ihnen die Freiheit finden oder ihr Ende?

Handlung und Thematik:
Eine packende Mafia-Romance rund um die behütete Bürgermeistertochter und zwei knallharten Mafiosos. Für mich aber leider nichts neues, aber dennoch nett zu lesen.

Charaktere:
Abby lernen wir als motivierte junge Frau kennen, die aus ihrem Elternhaus flüchten möchte, ihrer Mutter zuliebe aber noch immer die brave Vorzeigetochter spielt. Nachdem sie entführt wird, gelangt sie arg an ihre Grenzen, aber sie wächst mit der Zeit in die Situation und entwickelt sich. Emilio und Aurelio sind richtige Bad Boys, was nicht verwunderlich ist, sind ja Mafiosos. Während Aurelio ziemlich schnell seine Zuneigung für Abby zeigt, hält sich Emilio etwas länger zurück. Ist ja klar, ist ja auch der Boss. An sich gut umgesetzt, wenn auch ziemlich vorhersehbar.

Schreibstil:
Das ist das erste Buch das ich von Alina Alerion und Nico von Cracau lese. Der Schreibstil der beiden war leicht zu lesen und man konnte gut folgen, worauf sie hinauswollten, auch wenn es an manchen Stellen ein bisschen verwirrend geschrieben war. Die Handlung war einigermaßen spannend, für mich von der Story her aber nicht besonders genug. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Horror/Brutalität erwartet, da Nico ja wohl eigentlich Horrorbücher schreibt. Die Charaktere waren sehr gut und die Beziehungen passten auch. Das Ende war in Ordnung, auch wenn ich mir noch ein Kapitel hierzu gewünscht hätte, wenn Alina schon angibt, dass sie normalerweise Romance schreibt.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ein solides Werk, hebt sich aber nicht sehr von anderen Mafia-Romances ab.

Veröffentlicht am 06.05.2026

Nette Ergänzung zum ersten Teil

Little Liar
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der erste Teil hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt wissen musste, wie es zwischen Olivia und Malachi endet.

Cover:
Auch das Cover vom zweiten Teil ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Der erste Teil hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt wissen musste, wie es zwischen Olivia und Malachi endet.

Cover:
Auch das Cover vom zweiten Teil hat die Gasmaske und die Spinne. Es passt perfekt zum ersten Teil und zum Inhalt.

Inhalt:
Endlich hat sich Olivia für ihn entschieden, doch nun muss er sie sich zurückholen.

Handlung und Thematik:
Die Pflegegeschwister-Dark-Romance geht in die zweite Runde. Leider war ich anfangs nicht ganz so überzeugt vom Buch. Die erste Hälfte war viel Wiederholung, da es sich um die Sicht von Malachi in Band 1 bezogen. Aber man kann ihn dadurch besser verstehen. Wir werden aber ein bisschen durch ein tolles Happy End entschädigt.

Charaktere:
In diesem Buch steht Malachi noch weiter im Zentrum und man merkte, wie er sich entwickelt hat und warum er so ist wie er ist. Auch seine Einstellung zu einem besonderen Thema hat sich dank Olivia geändert. Die Beziehung zwischen den beiden gefiel mir generell sehr gut, vor allem wie es dann am Ende war. Auch die Nebencharaktere hatten die notwendige Tiefe.

Schreibstil:
Ich muss leider zuerst sagen, dass ich den Preis echt übel finde, dafür dass zuerst einige Kapitel lang nur ein Perspektivenwechsel waren bezüglich der Handlung aus dem ersten Band und sich vieles wiederholte. Ja, man lernt Malachi besser kennen und es war dann doch schön zu lesen, aber das gibt dem ganzen Buch einen Dämpfer. Durch die Wiederholungen fand ich das Buch anfangs sehr zäh. Das änderte sich dann etwas und spätestens beim Ende war ich etwas mehr versöhnt. Dennoch wüsste ich nicht, ob ich das Buch bzw. die Dilogie gelesen hätte, hätte ich das im Vornherein gewusst. Das Setting um die Persönlichkeitsstörung von Malachi und seiner Obsession wird nun endlich genauer durchleuchtet und somit gefiel mir Malachi noch besser. Das Ende war schön, aber die erste Hälfte dieses Buches hat mir die Dilogie einfach etwas kaputt gemacht.

Persönliche Gesamtbewertung:
War leider etwas enttäuscht, dass es so viele Wiederholungen gab.

Serien-Reihenfolge:
1. Little Stranger
2. Little Liar