Langatmiger Pseudo-Krimi ohne Spannungsmomente
Die Ernte des BösenWer sich zum Inhalt informieren möchte, dem empfehle ich die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Mehr ist dazu auch nicht zu sagen, enthält diese Kurzinfo doch im Wesentlichen bereits die gesamte Krimihandlung!
Ich ...
Wer sich zum Inhalt informieren möchte, dem empfehle ich die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Mehr ist dazu auch nicht zu sagen, enthält diese Kurzinfo doch im Wesentlichen bereits die gesamte Krimihandlung!
Ich hatte das Buch mit sehr viel Vorfreude begonnen. Schließlich strotzt der Buchumschlag vor positiven Kommentaren. Diese Vorfreude ist mir jedoch schnell vergangen.
Nach einem ordentlichen Beginn ist der Spannungsbogen ständig abgeflacht. Ab und zu erneut aufkommende Spannungsmomente sind in einem Wust von langatmigen Beschreibungen der Seelenzustände der Protagonisten und der Verdächtigen völlig untergegangen. Da haben auch die gelegentlichen Einschübe von Blicken aus Tätersicht auf das Geschehen nichts daran ändern können.
Allgemein mag ich es, wenn in Krimis auch auf die persönlichen Hintergründe der Protagonisten eingegangen wird. Hier war dies aber wirklich zu viel des Guten! Darüberhinaus waren die Charaktere absolut klischeebehaftet.
Das Buch ist aus meiner Sicht mindestens 50% zu lang geraten und selbst dann wäre es für mich noch lange kein lesenswerter Krimi. So aber schrammt das Buch für mich haarscharf am absoluten Flop vorbei und ist mit 2 Sternen noch gut bedient.