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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2018

Klare Leseempfehlung

Petronella Apfelmus - Verhext und festgeklebt (Sonderausgabe)
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„Petronella Apfelmus – Verhext und festgeklebt“ ist der 1. Band der Petronella Apfelmus Reihe von Sabine Städing. Die limitierte Sonderausgabe im Paperback Format hat 224 Seiten und ist im Boje-Verlag ...

„Petronella Apfelmus – Verhext und festgeklebt“ ist der 1. Band der Petronella Apfelmus Reihe von Sabine Städing. Die limitierte Sonderausgabe im Paperback Format hat 224 Seiten und ist im Boje-Verlag erschienen.
Das Cover ist schön bunt und lässt einen ersten Blick auf die Hauptprotagonisten Petronella und die Zwillinge Lea und Luis erahnen. Das Kinderbuch wird für Kinder zwischen 8 und 10 Jahren empfohlen. Ich habe es teilweise zusammen mit meinen Töchtern (8 und 7 Jahre) gelesen, teilweise hat es jeder für sich alleine gelesen.
Die schwarz/weiß- Illustrationen von SaBine Büchner sind kindgerecht und unterstreichen den Text. Sie haben uns sehr gut gefallen, nach Meinung der Kinder hätten sie auch gern bunt sein dürfen.
Die große Schrift erleichtert das Lesen, vor allem für die Erstleser. Die 20 kurzen Kapitel und der Schreibstil der Autorin sind kindgerecht.
Im Auftakt der Petronella-Reihe lernen wir die Apfelhexe Petronella Apfelmus kennen, die in einem Apfelhaus wohnt. Sie lebt in einem großen Garten, welchen sie mit ihren Freunden bewirtschaftet. Auf dem Grundstück steht ein altes Müllerhaus, welches in diesem Band von der Familie Kuchenbrand bezogen wird. Im ersten Moment ist Petronella ungehalten über die Eindringlinge. Bald jedoch hat sie die Zwillinge Lea und Luis in ihr Herz geschlossen und es beginnt eine tolle Freundschaft. Zusammen bestreiten sie so manches Abenteuer.
Petronella hat sich auch in unser Herz geschlichen und wir haben bereits zwei weitere Bände von dieser Reihe gekauft, weil wir nicht genug bekommen können von der kleinen Apfelhexe. Klare Leseempfehlung.
Auch zu erwähnen sind im Anhang des Buches die tollen Extras (Basteltipps, Rezepte, ein Kreuzworträtsel und die Kressesamen zum selbstaussäen), die meinen Kindern neben und nach dem Lesen viel Freude bereitet haben.

Veröffentlicht am 30.05.2018

lustiges Kinderbuch

Schulcafé Pustekuchen 1, Die Mogelmuffins
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Schulcafé Pustekuchen – Die Mogelmuffins ist ein lustiges Kinderbuch von Kati Naumann. Die gebundene Ausgabe hat 152 Seiten und ist im Kosmos Verlag erschienen.
Das Cover ist farbenfroh und gefällt uns ...

Schulcafé Pustekuchen – Die Mogelmuffins ist ein lustiges Kinderbuch von Kati Naumann. Die gebundene Ausgabe hat 152 Seiten und ist im Kosmos Verlag erschienen.
Das Cover ist farbenfroh und gefällt uns sehr gut. Die buntgestalteten Figuren im Vordergrund heben sich sehr gut vor dem in lila gehaltenen Hintergrund ab. Passend zur Geschichte ist, dass der Titel des Buches in einen Papier-Tortenspitzenuntersetzer eingefügt ist.
Die kindgerechten Illustrationen von Silvia Baroncelli sind sehr aussagekräftig und untermalen die Geschichte.
Die Lektüre beginnt mit detailgetreuen Zeichnungen der einzelnen Protagonisten und lässt einen ersten Eindruck über die jeweiligen Charaktere vermuten. Jedes der 14 Kapitel beginnt mit einem gezeichneten Muffin. Das ein oder andere Kapitel war unserer Meinung nach etwas in die Länge gezogen, aber das ist Geschmackssache. Die Sätze sind einfach und verständlich geschrieben. Der Text ist kindgerecht und durch die große Schrift auch für Leseanfänger zu empfehlen.

Wir lernen als erstes Ottilie (Tilli) Hupf und ihre Familie kennen. Gemeinsam mit ihrem jüngeren Bruder Jakob muss sie sich ein Zimmer teilen. Ihre alleinerziehende Mutter Vera und Oma Moma komplettieren die Familie. Tilli ist 11 Jahre alt und besucht mit ihrer Freundin Annika die fünfte Klasse. Oma Moma ist Pächterin des Schulcafés Pusteblume an Tillis Schule. Am heutigen Tag soll eine Geografie Klassenarbeit über Flüsse in Deutschland geschrieben werden. Die Klasse 5 b zittert vor den spitzfindigen Fragen der kinderhassenden Lehrerin Frau Habersack. Aber Oma Moma und Tilli haben einen Notfallplan. Wer wissen möchte was der Notfallplan mit Muffins und einem unsichtbaren Spickzettel zu tun hat, der sollte unbedingt die Geschichte lesen.

Im Anhang des Buches ist bereits eine Leseprobe für den nächsten Teil Schulcafé Pustekuchen – Backe, backe, Hühnerkacke einsehbar und lässt auf eine Fortsetzung schließen. Für uns war diese Geschichte sehr kurzweilig und wir können sie vor allem jüngeren Lesern empfehlen.

Veröffentlicht am 30.05.2018

überraschendes Finale

Aura 1: Aura – Die Gabe
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„Aura - Die Gabe“ ist ein Fantasy Roman für Mädchen ab 13 Jahren von Clara Benedict. Die gebundene Ausgabe aus dem Thienemann Verlag hat 368 Seiten und ist der erste Band der Aura-Reihe.

Die 16-jährige ...

„Aura - Die Gabe“ ist ein Fantasy Roman für Mädchen ab 13 Jahren von Clara Benedict. Die gebundene Ausgabe aus dem Thienemann Verlag hat 368 Seiten und ist der erste Band der Aura-Reihe.

Die 16-jährige Hannah merkt durch Zufall, dass sie durch Gedankenkraft Gegenstände aber auch Personen beeinflussen kann. Sie ist total verwirrt und überfordert mit dieser Situation. Sie möchte sich so gern ihre besten Freundin Viv anvertrauen ist sich aber unsicher und verängstigt, ob Viv sie ernst nimmt. Als wäre dies nicht Aufregung genug, interessiert sich ihr Schwarm Jan jetzt auch plötzlich für sie. Hannah manövriert sich von einer schwierigen Situation in die nächste. Die Protagonistin möchte mehr über ihre Gabe erfahren und startet ein paar Experimente. Nach einiger Zeit geht sie nicht mehr gewissenhaft mit ihrer Gabe um sondern betrügt in der Schule und manipuliert ihr nahestehende Personen. Es scheint so, als verstände nur ihr 18-jähriger Freund sie aber ist Jan auch der, für den er sich ausgibt?

Als Aura wird ja bekanntlich die Ausstrahlung eines Menschen bezeichnet, die als Farbspektrum dessen Körper lichtkranzartig umgibt. Genauso wirkt das Cover auf mich. Schattenhaft ist auf dem Titelbild ein Menschenkopf zu erahnen, die vielen Rosa/Rot/Lila Tönen könnten die Aura dieser Person verdeutlichen. Das Cover ist passend zum Titel gestaltet und verbreitet eine geheimnisvolle Stimmung.

Die Protagonistin Hannah benimmt sich meiner Meinung nach, nicht wie eine 16-Jährige sondern kam mir in ihrem Verhalten und in Bezug auf ihre Freundinnen jung und naiv vor.
„Ich hatte so lange gezögert, bevor ich mich ihm öffnete und mein Vertrauen schenkte. Ich war so vorsichtig.“ (Zitat S. 343). Da bin ich eben ganz anderer Meinung, Ich empfand Hannah als zu arglos, dass sie nach nur kurzer Zeit des Kennenlernens und trotz seines wankelmütigen Verhaltens, Jan zu schnell vertraut hat, was sie am Ende fast das Leben gekostet hätte.
Aus Jan wurde ich erst überhaupt nicht schlau, sein Verhalten war zu widersprüchlich, einmal unnahbar, dann wieder super lieb und zuvorkommend. Aber gerade diese Gegensätzlichkeit hielt für mich die Spannung hoch und machte Jan zu einer fesselnden Figur.

Zunächst wirkt das Buch als ganz gewöhnlicher Teenagerroman, doch schnell wird klar an diesem Roman ist nichts gewöhnlich. Der flüssige Schreibstil der Autorin hat die 31 Kapitel nur so dahinfliegen lassen. Innerhalb eines Tages habe ich dieses spannende Jugendbuch verschlungen. Die ausführliche Schreibweise aus der Perspektive von Hannah verdeutlicht ihre Gedankengänge sehr gut und beleuchtet welches Gefühlschaos sie durchlebt. Die Szenerie der Geisterbeschwörung aber auch Jans Ende empfinde ich für 13-Järige etwas zu gruselig und drastisch dargestellt, aber das ist meine subjektive Meinung.

Das Finale hat mich sehr überrascht und lässt noch einige Fragen offen. Ein gelungener Auftakt dieser Reihe, ich bin gespannt auf Band 2 Aura- Der Verrat, der im Juni 2018 erscheint.

Veröffentlicht am 06.07.2017

Die 7 Farben des Blutes

Die sieben Farben des Blutes
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Die 7 Farben des Blutes ist ein Thriller von Uwe Wilhelm und erscheint am 17.07.2017 im blanvalet-Verlag im Taschenbuchformat. Das Buch ist in vier Teile gegliedert und hat 479 Seiten.

Das Cover wirkt ...

Die 7 Farben des Blutes ist ein Thriller von Uwe Wilhelm und erscheint am 17.07.2017 im blanvalet-Verlag im Taschenbuchformat. Das Buch ist in vier Teile gegliedert und hat 479 Seiten.

Das Cover wirkt düster und passt mit den Schwarz-, Weiß- und Rottönen sehr gut zum Titel.

Uwe Wilhelms Schreibstil ist flüssig und ich habe das Buch in kurzer Zeit gelesen. Der Aufbau des Thrillers war gut und logisch nachvollziehbar. Das Buch beginnt gleich mit dem 1. Mord und ich war sofort im Geschen drin.
In den einzelnen Kapiteln lernen wir die vielen Charaktere des Buches kennen. Eine der Hauptcharaktere ist die Staatsanwältin Helena Faber, die sich auf die Jagd nach dem Serienmörder Dionysos macht. Helena ist attraktiv, intelligent und sehr zielstrebig in ihrem Beruf. Nach der Trennung von ihrem Exmann, dem Polizisten Robert Faber lebt sie mit ihren 2 Töchtern allein in einer Berliner Wohnung, der Spagat zwischen Arbeit und Familie werden sehr gut beschrieben.

Zunächst verläuft die Jagd sehr spannend. Aber bereits zu Beginn des zweiten Teils wusste ich wer der Mörder war und das hat mir leider etwas die Spannung genommen. Neugierig war ich aber trotzdem, wie Helena dem Täter das Handwerk legen kann.
Die Beschreibung der Morde war mir persönlich zu grausam, zeigen aber, wie krank der Täter ist und dass er vor nichts zurückschreckt. Nicht gut gefallen hat mir, dass Helenas Kinder mit dem Fall ihrer Mutter in Berührung kommen aber das ist vermutlich Geschmackssache und gehört mit zur Geschichte.

Was Helena während ihre Amnesie durchmacht, dass sie teilweise lebt wie ein Tier und ihren natürlichen Trieben nachgeht hat mich erschreckt und sehr bewegt.
Am Ende wurde es für mich dann doch noch einmal spannend. Es gelingt dem Autor sehr gut darzustellen, wie verzwickt der Fall Dionysos eigentlich ist und wer alles mit drin steckt. Das offene Ende hat mich spekulieren lassen, dass es eine Fortsetzung geben wird. Nach kurzer Rechereche auf dem Blog von Uwe Wilhelm habe ich gelesen, dass es der Beginn einer Triologie war. Ich freue mich schon darauf, die Geschichte von Helena Faber weiterzuverfolgen.

Veröffentlicht am 03.07.2017

Die Pfeffermiezen

Die Pfeffermiezen
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„Die Pfeffermiezen“ von Patricia Schröder ist bereits 2002 im Arena Verlag erschienen, 2017 als Taschentuchauflage. Das Buch hat 195 Seiten und wird für Leser ab 10 Jahre empfohlen. Das Buch ist in 43 ...

„Die Pfeffermiezen“ von Patricia Schröder ist bereits 2002 im Arena Verlag erschienen, 2017 als Taschentuchauflage. Das Buch hat 195 Seiten und wird für Leser ab 10 Jahre empfohlen. Das Buch ist in 43 kurze Kapitel gegliedert und liest sich schnell, dank des flüssigen und spritzigen Schreibstils.

Die unterschiedlichen Charaktere der Mädchen werden in dem Buch sehr gut beschrieben, so dass man sich jedes Mädchen gut bildlich vorstellen konnte.

Das Cover (illustriert von Dagmar Henze) ist sehr farbenfroh und zeigt vier verschmitzte Mädchen. Es lädt ein das Abenteuer der Pfeffermiezen mitzuerleben.

Emily, Ratze und Lou´s sind die Pfeffermiezen. Ihre Freundschaft wird in dem Buch so richtig auf die Probe gestellt. Die 3 Mädchen müssen sich nicht nur mit den Streichen der Jungsbande JEMAYUS herumschlagen sondern auch die eingebildeten „Comtessen“ aus ihrer Klasse machen ihnen das Leben schwer.

Aber die Pfeffermiezen sind ein eingeschworenes Team: „ "Hiermit schwören wir, Emily Steinkamp, Lou Berger und Regine Vladicz, genannt Ratze, den heiligen Eid der ewigen Freundschaft." Nichts und Niemand soll sie je trennen - oder doch? Maleen ist die Neue in ihrer Klasse, wird sie es schaffen die Pfeffermiezen zu trennen? Wer wissen möchte, wie dieses tolle Mädchen-/ Ferienbuch über erste Liebe, Gefühle und Freundschaft weitergeht, sollte es unbedingt lesen.

Auch wenn das Buch bereits vor 15 Jahren erschienen ist, die Themen um Freundschaft, Vertrauen und erste Liebe sind auch heute noch aktuell. Dem Leser wird gezeigt, dass es sich nicht lohnt, sich für Nichts und Niemanden zu verstellen. Auf jeden Fall werden weitere Geschichten der Pfeffermiezen in unser Bücherregal einziehen.