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Veröffentlicht am 10.07.2018

Bobs Beichte...

Die drei ???, Stimmen aus dem Nichts (drei Fragezeichen)
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INHALT:
„Meine Schwester will mich in den Tod treiben.“

Die alte Dame, die neben Justus im Wartezimmer sitzt, ist mit den Nerven völlig am Ende. Was der Erste Detektiv von ihr erfährt weckt einerseits ...

INHALT:
„Meine Schwester will mich in den Tod treiben.“

Die alte Dame, die neben Justus im Wartezimmer sitzt, ist mit den Nerven völlig am Ende. Was der Erste Detektiv von ihr erfährt weckt einerseits sein Interesse und lässt ihn andererseits erschauern: Abigail Holligan wird von ihrer Schwester Metzla Holligan bedroht, verfolgt, in den Wahnsinn getrieben. An allen möglichen Stellen hört sie die Stimme ihrer Schwester und fürchtet, dass ihr krankes Herz dies nicht mehr lange mitmacht. Doch das erstaunlichste an der Geschichte der verstörten Frau ist, dass ihre Schwester bereits vor mehreren Monaten verstorben ist! Um das Rätsel um die Stimmen aus dem Jenseits zu lösen begibt sich der Dritte Detektiv sogar auf die Couch einer namhaften Psychotherapeuthin, während seine beiden Kollegen in tödliche Gefahr geraten…

EIGENE MEINUNG:
Das Cover dieser Drei Fragezeichen-Folge zeigt ein Haus bei Nacht. Vor den hell erleuchteten Fenstern sieht man eine Gestalt die ins Innere des Hauses blickt.

Diese Folge war für mich vor allem durch Bobs Geschichte um Elizabeth berührend… Es war für mich völlig ungewöhnlich, dass einer der drei Detektive so sehr mit einer persönlichen Geschichte im Mittelpunkt stand. Außerdem erschien er hier (selbst gewählt) so völlig allein und separiert von seinen Kollegen – hier ist mir erst richtig klar geworden, wie sehr ich die drei Jungen immer als Einheit gesehen habe. Auch die emotionale, teils schon fast bedrückende, Stimmung durch Bobs Geschichte hat mich wirklich gepackt und auch nach dem Ende des Hörbuches beschäftigt. Schade, dass diese Thematik im Grunde nur auf diese Folge beschränkt ist. Und auch, dass ich die Meinung seiner beiden Freunde dazu nicht hören konnte.

Die Geschichte an sich war in Ordnung und durch die „Anrufe“ der toten Schwester teilweise durchaus hart. Als etwas Besonderes bleibt sie mir jedoch nicht im Gedächtnis.

Tracks:
1. Der Schrei
2. Eindeutige Abfuhr
3. Psychoanalysen
4. Gespräch unter vier Augen
5. Dem Wahnsinn nahe
6. Tiefenhypnose
7. Der letzte Wille
8. Das geschenkte Leben

Trivia:
• Dies ist der erste Fall, den André Minninger geschrieben hat. Er war zuvor bereits für Hörspieladaptionen zuständig.
• Im Buch wird die Zentrale, wie in alten Zeiten, als geheim beschrieben. Auf den Seiten 113 und 120 heißt Abigail Holligan plötzlich Clarissa mit Vornamen; auf Seite 119 heißt Jack Cliffwater plötzlich John Cliffwater.
• Es heißt Dr. Franklin habe "Sterbehilfe" geleistet. Inoffiziell kann dies durchaus sein, würde dann aber, speziell in diesem Zusammenhang den Tatbestand des Mordes erfüllen. Eine "Sterbebegleitung" wäre der realistischere Begriff im genannten Zusammenhang.
• Bob erklärt sich zum Schein dazu bereit, sich von der Psychotherapeutin Dr. Clarissa Franklin behandeln zu lassen um sie abzulenken. Tatsächlich nutzt er die Gelegenheit fachmännische Hilfe bei einem ganz persönlichen Problem in Anspruch zu nehmen.
• Die Stimmen auf dem Anrufbeantworter des Rechtsanwaltes Jack Cliffwater stammen von niemand anderem als der Hamburger Band "Fettes Brot".
• Stimmen aus dem Nichts (Collectors Edition): Jens Wawrczecks (Peter Shaw) Lieblingsfolge!
Zusätzlich zur Hörspielfolge enthält die im Februar 2006 veröffentlichte CD, eine geprägte Unterschrift des Sprechers, ein Coverposter, eine kurze Biographie, sowie ein kurzes Interview in dem Jens Wawrczeck unter anderem verrät, warum „Stimmen aus dem Nichts“ seine persönliche Lieblingsfolge ist.
Quellen: http://diedreifragezeichen.wikia.com/wiki/Stimmenausdem_Nichts, https://www.3fragezeichen.net/?ziel=https://www.3fragezeichen.net/folgendb.php?nr=76

FAZIT:
Diese Folge bleibt mir vor allem durch die außergewöhnliche und für mich hoch emotionale, private Geschichte um Bob im Gedächtnis!!

Veröffentlicht am 02.07.2018

Abschlussband im Winter

Wege der Liebe
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INHALT:
Branna O’Dwyer trägt nicht nur durch ihre Magie Verantwortung auf ihren Schultern, sondern auch durch die Liebe zu ihrer Familie. Diejenigen die ihr am Herzen liegen will sie schützen und dafür ...

INHALT:
Branna O’Dwyer trägt nicht nur durch ihre Magie Verantwortung auf ihren Schultern, sondern auch durch die Liebe zu ihrer Familie. Diejenigen die ihr am Herzen liegen will sie schützen und dafür gibt es nur einen Weg: Der Dunkle Magier Cabhan muss endlich und durch alle Zeiten vernichtet werden. Doch welche Rolle spielt ihre große Liebe Fin dabei. Vor vielen Jahren waren sie unzertrennlich, bis eine schreckliche Wahrheit alles zerstörte…

EIGENE MEINUNG:
Auch der Abschlussband der O’Dwyer-Trilogie passt im Bücherregal wieder perfekt zu seinen beiden Vorgängern: Die irisch angehauchte Landschaft mit Gebäude, Schrift und Autorennamen, dazu die feinen Schnörkel, zieht sich als Gemeinsamkeit über alle drei Bände. Die Stimmung passt zum Inhalt, auch wenn mich das Coverbild allein (ohne den Namen einer meiner Lieblingsautorinnen) wohl nicht angezogen hätte. Wie bei Teil 1 und 2 frage ich mich auch hier, warum es in Deutschland immer diese schrecklich verkitschten Titel sein müssen…Originaltitel: Blood Magick. Klingt doch gleich besser!

Seit Jahren bin ich ein großer Fan von Nora Roberts und vor allem ihre Trilogien (und dabei die magisch angehauchten) muss ich haben und verschlingen! Dabei liebe ich besonders die Ring- und die Inseltrilogie! Auch hier hatte ich auf viel Magie und natürlich Liebe gehofft! Im Gegensatz zu einigen anderen Büchern und Einzelbänden findet sich bei den magisch angehauchten immer eine gute Portion Spannung, Kampf, Mut! Hier hätte dies für mich allerdings noch ein gutes Stück weiter ausgebaut werden dürfen. Auch die Magie an sich war zwar vorhanden, aber für mich nicht so präsent wie in den beiden vorher genannten Reihen. Bei den ersten beiden Teilen hat mir noch dazu gut gefallen, dass nicht alle Mitglieder der Gruppe magische Gaben haben und somit auch andere Eigenschaften gut gewichtet wurden. Dies hat sich in diesem Band dann leider, für mich auf seltsame und unnötige Weise, erledigt…

Hier findet jetzt also das letzte, und für mich eigentlich interessanteste, Paar zusammen: Branna und Fin. Wie schon das 3. Paar in der Inseltrilogie, so kennen sich auch diese beiden schon seit ihrer Kindheit und waren bereits im Jugendalter ein Liebespaar. Doch während sich bei „Im Licht des Mondes“ die Wege der beiden Hauptcharaktere aus nachvollziehbaren Gründen trennen, war es für mich hier absolut unlogisch. Klar: Es gab einen wichtigen Einschnitt im Leben der Beiden und ja, es musste Konsequenzen geben bzw. einiges konnte nicht wie vorher geplant weiter gehen. Aber wie Branna sich in diesem Buch benimmt und wie absolut unmöglich eine Beziehung laut ihr über Jahre ist (was sich dann doch Recht schnell ändert), war für mich nicht nachvollziehbar. Das hat mich leider sehr gestört. Immer wieder wurde betont wie unmöglich es ist zusammen zu sein, dabei waren sie es gefühlt doch längst wieder… Fin war ein toller Charakter, aber er ging dabei für mich etwas unter. Ebenso wie der feine Anteil an Erotik. Da hätte es ruhig mehr knistern dürfen.

Gespoilert ist dies alles, für Nora Roberts-Fans, natürlich nicht. Es war klar, dass auch dieser Band ein Happy End haben wird, aber die Liebesgeschichte hätte durchaus tiefgründiger sein dürfen. Die Magie spielt in diesem Band eine größere Rolle. Es geht ans Zaubertränke mischen, Zaubersprüche ersinnen und den richtigen Zeitpunkt für das große Finale zu finden. Allerdings lag mir hier die Last viel zu sehr auf Brannas Schultern (wie beim Kochen…). Ich hätte mir mehr Teamwork und weniger Teambesprechungen mit Wiederholungen gewünscht. Apropos Wiederholungen: Das Wort „Humbug“ möchte ich das nächste Jahr nicht mehr lesen müssen…

Ansonsten spielen in diesem Band wieder Habicht, Pferd und Hund ihre schönen Nebenrollen und ich fand es gut, dass durch Fin gezeigt wurde, dass nicht jeder den Umgang mit Magie so ernst (und doch ernst genug) nimmt wie Branna. Die Landschaftsbeschreibungen sind gleichbleibend schön, aber vor allem die Rückblenden in die Vergangenheit habe ich geliebt. Zwar war der Prolog anfangs wieder etwas lang – ich glaube mir hätte er aufgesplittet an versch. Stellen im Buch besser gefallen – aber nichts desto trotz habe ich die 3 Vorfahren in der Vergangenheit sehr ins Herz geschlossen! Deshalb fand ich den Showdown auch sehr passend, wenn auch nicht übermäßig spektakulär! Ebenfalls schön war es, dass man mehr über die Hintergründe von Cabhan erfährt – allerdings wäre auch das für mich ausbaufähig gewesen.

FAZIT:
Der Abschlussband der O’Dwyer-Trilogie war, wie seine Vorgänger, erneut langsamer, weniger spannungsgeladen und mit mehr Wiederholungen als in den besten magischen Trilogien von Nora Roberts gewohnt. Die Liebesgeschichte konnte mich, wegen den für mich an den Haaren herbei gezogenen Hinderungsgründen, nicht völlig packen. Vor allem die Szenen aus der Vergangenheit mochte ich dagegen sehr gerne!

Veröffentlicht am 30.06.2018

Juhuuuu, er ist zurück...! <3

Die drei ??? Poltergeist (drei Fragezeichen)
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INHALT:
Der neue Auftrag, den Peters Freundin Kelly für die Drei Fragezeichen aufgetan hat, klingt nicht besonders spannend: Ihre Tante Eleonor Madigan vermisst ihr altes Medaillon. Und auch die Suche ...

INHALT:
Der neue Auftrag, den Peters Freundin Kelly für die Drei Fragezeichen aufgetan hat, klingt nicht besonders spannend: Ihre Tante Eleonor Madigan vermisst ihr altes Medaillon. Und auch die Suche gestaltet sich schwerer als erwartet, da Miss Madigan ihnen auf Schritt und Tritt folgt. Justus, Bob und Peter sind kurz davor einen Fall aufzugeben, als ein zweiter – wesentlich aufregender Fall – an sie heran getragen wird: Unheimliches geschieht im Haus von Lydia Cartier: Klopfzeichen ertönen, Möbel bewegen sich und Tassen fliegen durch die Luft. Ein Fall ganz nach dem Geschmack der drei Detektive! Treibt hier tatsächlich ein Poltergeist sein Unwesen…?

EIGENE MEINUNG:
Dieses Cover ist einfach wieder passend und wundervoll stimmungsgeladen! Es zeigt die geisterhafte Hand, an einem offenen Fenster mit wehenden Vorhängen, die Peter in der Geschichte zu sehen glaubt…

Ach was soll ich sagen: Ich bin wieder mit den Drei Fragezeichen im Reinen! Dies ist seit Laaaaaaaangem der erste Fall der nicht aus von Brigitte-Johanna Henkel-Waidhofer stammt und für mich war das auch schon nach wenigen Minuten Hörvergnügen deutlich zu spüren! Nicht nur ist der alte Charme der Geschichten zurück, sondern auch Humor und Liebe zum Detail sind wieder erkennbar! Außerdem hat nach über 60 Folgen endlich mein Lieblings-Meisterdieb Hugenay wieder einen Auftritt! Ich bin hin und weg! <3

Tracks:
1. Doppelte Abfuhr
2. Miss Madigans Medaillon
3. Hilferuf In Der Nacht
4. Poltergeister
5. Terror Hinter Verschlossener Tür
6. Schwebendes Geschirr
7. Der Geistesblitz
8. Ein Alter Bekannter

Trivia:
• Nach über 60 Folgen hat endlich wieder Victor Hugenay einen Auftritt! Der erste Charakter aus den Klassikern kehrt zurück! <3
• In der Hörspielfassung wurde Hugenay dieses Mal von Hans Irle, statt Wolfgang Kubach, gesprochen.
• Mary Smith aus „…der seltsame Wecker“ wird erwähnt, da sie die Drei Fragezeichen angeblich an Lydia Cartier empfohlen hat!
• Ähnlich wie im Fall "Die drei ??? und der verschwundenen Schatz" bemühen sich die drei Detektive auch hier zu Beginn der Geschichte um einen Fall, bei dem es um einen Museumsdiebstahl geht. Dieses Mal macht ihren Bemühungen Inspektor Cottas "Urlaubsvertretung", Inspektor Kershaw einen Strich durch die Rechnung. Letztendlich werden die drei Detektive, wenn auch ein wenig unfreiwillig, durch andere Ermittlungen zum anfänglichen Diebstahl "zurückgeführt“.
• Die geisterhafte Erscheinung in Form einer Hand, die Peter in Lydia Cartiers Haus am Fenster sieht, kommt lediglich im Hörspiel vor.
(Quellen: http://diedreifragezeichen.wikia.com/wiki/Poltergeist, https://www.3fragezeichen.net/?ziel=https://www.3fragezeichen.net/folgendb.php?nr=70)

FAZIT:
Juuuuuhuuu, der Drei-Fragezeichen-Charme ist für mich endlich wieder zurück! Und dazu auch noch Hugenay: Für alle Fans des Meisterdiebes sicher ein wundervoller Moment!

Veröffentlicht am 15.06.2018

Mit mehr Magie...

Pfade der Sehnsucht
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INHALT:
Iona hat in Irland eine Heimat, ihren Zirkel und ihre große Liebe gefunden. Zusammen mit diesem hat sie Cabhan einen schweren Schlag verpasst, töten konnten sie ihn jedoch nicht. Ionas Cousin Connor ...

INHALT:
Iona hat in Irland eine Heimat, ihren Zirkel und ihre große Liebe gefunden. Zusammen mit diesem hat sie Cabhan einen schweren Schlag verpasst, töten konnten sie ihn jedoch nicht. Ionas Cousin Connor O’Dwyer ist mit der Geschichte um Cabhan und seine magischen Fähigkeiten aufgewachsen und genießt sein Leben als Junggeselle. Als Cabhan jedoch seine alte Freundin Meara in seine immer zahlreicher werdenden Angriffe miteinbezieht wird Connor klar, dass er mehr für sie empfindet als Freundschaft. Aber ihnen steht ein großer Kampf bevor und Meara besitzt eine Schwachstelle die sie alle verwundbar macht...

EIGENE MEINUNG:
Die Cover dieser Trilogie sind – typisch Nora Roberts – wundervoll aufeinander und den Inhalt abgestimmt. Hier zeigen sie jeweils eine irisch angehauchte Landschaft mit Gebäude; Schrift und Autorenname sind durch feine Schnörkel voneinander abgetrennt. An der Stimmung kann man zwar nicht mäkeln, aber richtig vom Hocker hauen mich die Bilder leider auch nicht. Außerdem frage ich mich ja seit Jahren, warum Nora Roberts-Bücher immer diese schrecklich kitschigen Titel tragen müssen… Ich sage nur: Originaltitel Shadow Spell…
Seit Jahren bin ich ein großer Fan von Nora Roberts und vor allem ihre Trilogien (und dabei die fantastisch angehauchten) muss ich haben und verschlingen! Dabei liebe ich besonders die Ring- und die Inseltrilogie! Auch hier hatte ich auf viel Magie und natürlich Liebe gehofft! Im Gegensatz zu einigen anderen Büchern und Einzelbänden findet sich bei den magisch angehauchten immer eine gute Portion Spannung, Kampf, Mut! Hier hätte dies für mich allerdings noch ein gutes Stück weiter ausgebaut werden dürfen. Auch die Magie an sich war zwar vorhanden, aber für mich nicht so präsent wie in den beiden vorher genannten Reihen. Gefallen hat mir dagegen gut, dass nicht alle Mitglieder der Gruppe magische Gaben haben und somit auch andere Eigenschaften gut gewichtet werden.
Wie die anderen Trilogien nimmt auch hier jeweils ein Paar die Hauptrolle pro Buch ein. Im ersten Teil sind das Iona und Boyle. Im zweiten Teil nun – mit wenig Überraschungseffekt – Connor und Meara. Beide Charaktere mochte ich an sich gerne, allerdings wurde mir Connor im ersten Teil eher als Frauenheld dargestellt, was im 2. Teil wie durch ein Wunder nie mehr groß zur Sprache kam. Wäre ich Meara gewesen hätte ich mir hier mehr Gedanken gemacht… Allerdings geht hier das typische Liebes-Hin-und-Her diesmal auch von der Frau und nicht (wie oft eher typisch) vom Mann aus. So erfährt man allerdings mehr über Meara, was mir im ersten Teil bei Boyle irgendwie für eine gute Figur gefehlt hat. Die Liebesgeschichte konnte mich wie schon im ersten Teil nicht wirklich mitreißen, dafür sind die anderen Mitglieder des Zirkels weiter sehr präsent!
Landschaftsbeschreibungen, Schreibstil, Tiere und Magie sind wie in der Rezension zum ersten Teil schon beschrieben. Hier stehen besonders die Falken im Mittelpunkt, was mir sehr gut gefallen hat! Magisch gesehen war hier mehr Feuer im Spiel! ;) In puncto Vergangenheit steigen wir diesmal, zeitlich etwas später, mit einem anderen Geschwisterteil weiter in die Geschichte um Cabhan und Sorcha ein. Auch hier fand ich den Prolog wieder etwas arg lang, aber ich liebe die Charaktere aus der Vergangenheit. Fast mehr als die der Gegenwart, auch wenn ich mich wahnsinnig auf die Geschichte des letzten Paares freue!
Erneut hätte es auch in diesem Band für mich etwas aufregender sein dürfen, aber nichts desto trotz war es wieder ein guter Band, der die Geschichte voran gebracht hat und mit einem kleinen Showdown seinen eigenen Abschluss gefunden hat.

FAZIT:
Ein flüssig zu lesender zweiter Band, der vor allem mit Brannas Vergangenheit und den Protagonisten aus der Vergangenheit bei mir punkten konnte. Wieder etwas zu ruhig und langsam – etwas wie ein typischer Übergangsband. Die Liebesgeschichte war mir auch etwas zu unrealistisch und flott dargestellt.

Veröffentlicht am 15.06.2018

Dark Witch

Spuren der Hoffnung
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INHALT:
Nachdem sie sich ein Leben lang fehl am Platz gefühlt hat verlässt Iona ihre Heimat Baltimore und kehrt in die ihrer Ahnen zurück: Irland und das sagenumwobene County Mayo. Scheinbar die beste ...

INHALT:
Nachdem sie sich ein Leben lang fehl am Platz gefühlt hat verlässt Iona ihre Heimat Baltimore und kehrt in die ihrer Ahnen zurück: Irland und das sagenumwobene County Mayo. Scheinbar die beste Entscheidung ihres Lebens! Von ihrem Cousin und ihrer Cousine wird sie mit offenen Armen empfangen, ergattert auf einem Gestüt einen wundervollen Job und lernt Boyle kennen, der ihr Glück perfekt zu machen scheint. Doch Jahrhunderte zuvor gab es schon eine andere Frau in der Blutlinie Ionas, die alles Glück der Welt in Händen hielt und der dies von einem dunklen Zauberer entrissen wurde. Iona muss sich entscheiden ob sie ihr Erbe und damit eine große Bürde annehmen will und um das kämpfen was sie liebt…

EIGENE MEINUNG:
Die Cover dieser Trilogie sind – typisch Nora Roberts – wundervoll aufeinander und den Inhalt abgestimmt. Hier zeigen sie jeweils eine irisch angehauchte Landschaft mit Gebäude; Schrift und Autorenname sind durch feine Schnörkel voneinander abgetrennt. An der Stimmung kann man zwar nicht mäkeln, aber richtig vom Hocker hauen mich die Bilder leider auch nicht. Außerdem frage ich mich ja seit Jahren, warum Nora Roberts-Bücher immer diese schrecklich kitschigen Titel tragen müssen… Ich sage nur: Originaltitel Dark Witch!!!
Seit Jahren bin ich ein großer Fan von Nora Roberts und vor allem ihre Trilogien (und dabei die fantastisch angehauchten) muss ich haben und verschlingen! Dabei liebe ich besonders die Ring- und die Inseltrilogie! Auch hier hatte ich auf viel Magie und natürlich Liebe gehofft! Im Gegensatz zu einigen anderen Büchern und Einzelbänden findet sich bei den magisch angehauchten immer eine gute Portion Spannung, Kampf, Mut! Hier hätte dies für mich allerdings noch ein gutes Stück weiter ausgebaut werden dürfen. Auch die Magie an sich war zwar vorhanden, aber für mich nicht so präsent wie in den beiden vorher genannten Reihen. Gefallen hat mir dagegen gut, dass nicht alle Mitglieder der Gruppe magische Gaben haben und somit auch andere Eigenschaften gut gewichtet werden.
Wie die anderen Trilogien nimmt auch hier jeweils ein Paar die Hauptrolle pro Buch ein. Im ersten Teil sind das Iona und Boyle. Beide sind eigenständige und gut ausgestaltete Charaktere. Man darf als Leser keine allzu tiefgründige Liebesgeschichte und dafür mit Sicherheit ein Happy End erwarten, aber das weiß man als Nora Roberts-Leser ja vorher! Mir waren beide sympathisch, auch wenn ich andere Paare noch lieber mochte. In dieser Reihe spielen außerdem Tiere eine große Rolle. Vor Lesebeginn war ich davon etwas abgeschreckt, weil ich kein zu großer Pferdenarr bin und von einem Gestüt die Rede war. Allerdings waren meine Sorgen unbegründet. Die Pferde nahmen keinen zu großen Anteil ein, Hunde mag ich sowieso sehr gerne und das Thema Habichte konnte mich tatsächlich ziemlich begeistern!
Die Landschaftsbeschreibungen der Autorin sind ja bekanntermaßen ein Highlight! Und das sowohl in der Jetztzeit, als auch der Vergangenheit. Denn da haben wir einen weiteren wichtigen Punkt der Reihe: Die Geschichte beginnt bereits 1263 (in einem leider etwas langen Prolog). Dort lernen wir die Urahnen der jetzigen Protagonisten und einen Teil von deren Leben kennen. Gerade genug um in der Gegenwart mit Iona und ihren Freunden in die Geschichte einsteigen zu können. Erst nach und nach – über die drei Teile – setzen sich dann alle Puzzlesteine aus Vergangenheit und Gegenwart zusammen und es kommt zu einem großen Finale. Jeder Teil an sich hat aber zum Schluss schon einen kleinen Showdown.
Insgesamt muss ich sagen, dass diese Trilogie in ihrer Gesamtheit eher langsamer, ruhiger, mit einigen Wiederholungen und weniger spannungsgeladen daher kommt als andere ihrer Art. Für mich hätte es etwas aufregender sein dürfen, aber nichts desto trotz war es eine Reihe zum Wohlfühlen und für Nora-Roberts-Fans wohl ein Muss. Vom Aufbau her (1. Teil: neue Person kommt dazu, 2. Teil Freunde verlieben sich, 3. Teil ehemaliges Paar findet wieder zusammen) erinnert es schon wahnsinnig stark an die Insel-Trilogie. Dort konnten mich allerdings Charaktere, Magie und Liebesgeschichten wesentlich mehr überzeugen.

FAZIT:
Schöner Einstieg in eine neue Nora Roberts-Trilogie. Wieder einmal magisch angehaucht, mit je einem Paar im Vordergrund und einer Verbindung in die Vergangenheit. Schauplatz ist Irland und für Tierfreunde sind Habichte, Hunde und Pferde an Bord. Erneut eine Wohlfühlreihe, aber an die Ring- oder Inseltrilogie kommt sie für mich nicht heran.