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Veröffentlicht am 16.07.2018

Essen wie Gott in Frankreich

Französisch kochen mit Aurélie
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Vor einem Jahr bin ich über „Französisch backen“ von Aurélie Bastian gestolpert und seitdem ein Fan der Food-Bloggerin. Ich folge ihr u.a. auf Instagram und mir läuft jedes Mal das Wasser im Mund zusammen, ...

Vor einem Jahr bin ich über „Französisch backen“ von Aurélie Bastian gestolpert und seitdem ein Fan der Food-Bloggerin. Ich folge ihr u.a. auf Instagram und mir läuft jedes Mal das Wasser im Mund zusammen, wenn sie dort ihre neuesten Kreationen zeigt. Da wir dieses Jahr ausgerechnet am französischen Nationalfeiertag ein relativ großes Fest mit 20 Gästen feierten stand schnell fest, dass es ein französisches Menü geben sollte. Zufällig zeigte Aurélie an diesem Tag eine Quiche mit Ratatouille und so war die Idee geboren, auch ihr Kochbuch zu testen.

Die Rezepte aus „Französisch kochen mit Aurélie“ gliedern sich in Vorspeisen, kleine Speisen, Geflügelgerichte, Fleischgerichte, Fischgerichte, Gemüsegerichte und Nachtisch, so dass man passend zu jeder Jahreszeit und für jeden Geschmack fündig wird. Und wie schon bei ihrem Backbuch, hat Aurélie auch die wunderbar appetitanregenden Fotos für diese Kochbuch selber gemacht.

Ich habe mich nach dem Probekochen (über dass sich meine Kollegen sehr gefreut haben) für Soupe au Pistou (Provenzialische Gemüsesuppe) mit Ma baguette magique (französisches Baguett), Tarte fleur carottes-courgettes (Möhren-und Zucchini-Tarte), Coq au vin (In Rotwein geschmortes Hähnchen) und Mousse au Chocolat (Schokoladenmousse) entschieden.
Alle Gerichte waren leicht nachzukochen, lediglich die Gemüse-Schnippelei für 20 Personen hatte ich etwas unterschätzt. Die Rezepte sind relativ unkompliziert und werden Schritt für Schritt erklärt (zum Teil mit Bildern). Die Portionsgrößen und Zeitangaben haben sehr gut funktioniert.

Fazit: Das Essen hat hervorragend geschmeckt und wir haben am nächsten Tag Lobes-Anrufe und Mails von unseren Gästen bekommen. Wenn ich noch mal jemanden mit meinen Kochkünsten beeindrucken oder meine Familie mit etwas Besonderem verwöhnen möchte, werde ich wieder auf Aurélies Lieblingsrezepte zurückgreifen.

Veröffentlicht am 16.07.2018

Die Schnüffelschwestern ermitteln wieder

Meerjungfrauen morden besser
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Es ist, als hätte ich den ersten Band der K & K-Schwestern („Der Gärtner war´s nicht“) gestern erst aus der Hand gelegt, so nahtlos geht es weiter.
Konny und Kriemhild, das ungleiche Zwillingspärchen, ...

Es ist, als hätte ich den ersten Band der K & K-Schwestern („Der Gärtner war´s nicht“) gestern erst aus der Hand gelegt, so nahtlos geht es weiter.
Konny und Kriemhild, das ungleiche Zwillingspärchen, kommen von einer Hochzeit und finden ihre Pension komplett verwüstet vor. Die Verursacher fordern ihren Anteil an dem Schatz, den sie angeblich vor 25 Jahren zusammen mit dem Kommodore gehoben habe. Gleichzeitig kommt das Gerücht auf, dass der Kommodore damals gar keinen Herzinfarkt hatte, sondern ermordet wurde. Und wenn die Schwestern den Schatz nicht finden und herausrücken, steht ihnen das gleiche Schicksal bevor!

„Kriemhild war sauer und Konny cool.“ (S. 96) Da sie an ihrem Leben hängen und sich auch nicht wirklich vorstellen können, dass der Kommodore all die Jahre einen Schatz vor Kriemhild versteckt hat, müssen sie in dessen alte Wohnung nach Hamburg reisen. Natürlich stilecht auf Konnys Harley Davidson, mit Kriemhild und Nacktkatze Amenhotep (im Katzenkorb) im Beiwagen. Und los geht der wohl ungewöhnlichste, skurrilste und lustigste Roadtrip aller Zeiten. Bereits auf einer Autobahnraststätte lernt Konny ihre Erpresser kennen – leider in einer sehr verfänglichen Situation.
Auch die Ermittlungen gestalten sich als schwieriger als erwartet. Sie müssen sich nicht nur gegen ihre Verfolger zur Wehr, sondern auch mit dem Besitzer eines Swingerclubs, mehreren Dragqueens, einer überspannten Yogalehrerin, der ehemaligen Geliebten des Kommodore (!), einem uneinsichtigen Hotelbesitzer und Kommissarin Klum (vom ersten Fall) auseinandersetzen. Eine unerwartete Hilfe hingegen sind Frauke Knudsen, angeblich Sekretärin bei der Hamburger Polizei, und Wolli - reicher Student, 32. Semester, Hauptfach Kiffen. Aber können die Schnüffelschwestern den beiden wirklich trauen oder verfolgen sie ganz eigene Ziele?!
Natürlich sind auch Gabi, Herrn Hirsch und Bauer Schober wieder mit von der Partie; Konny und Kriemhild zoffen sich fast ununterbrochen „Wenn Ihre Schwester sich verletzt, was spüren Sie dann?“ „Freude!“ (S.31) und am Ende ist Konny eine echte Rockerbraut mit nem coolen Tattoo und Amenhotep nicht mehr allein ...

Ich habe sogar ein Grillfest bei meinen Eltern lesend verbracht, weil ich unbedingt wissen musste, wie das Buch ausgeht.
Tatjana Kruse begeistert mich immer wieder. Sie hat einen ganz eigenen, sehr lustigen Schreibstil, sodass man beim Lesen fast ununterbrochen entweder Kichern oder herzhaft lachen muss. Kostprobe gefällig? „Warum steht man morgens auf? Um jemand glücklich zu machen? Und die Welt zu retten? Um nicht ins Bett zu pinkeln? Um nicht ermordet zu werden? Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.“ (S. 199)
Sie hat ein unglaubliches Gespür für Situationskomik und peinliche Momente und am liebsten lacht man ja sowieso über das Missgeschick Anderer. Hoffentlich werden die Bücher mal verfilmt – die passenden Bilder und Gesichtsausdrücke der Handelnden hatte ich beim Lesen auf jeden Fall schon im Kopf. Auch Kummerkasten-Konny kommt wieder zu Wort und ich hoffe, dass Tatjana irgendwann für eine echte Frauenzeitschrift solche Briefe (garantiert satirisch) beantwortet.
5 Sterne und hoffentlich ermitteln die K&K´s bald wieder.

Veröffentlicht am 04.07.2018

Miss Royal Mail

Post für den Mörder
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Daphne Penrose ist Anfang 50 und trägt an Cornwalls Küste im Städtchen in Fowey mit dem Fahrrad die Post aus. Der Job ist anstrengend, die Straßen sind steil und ihre Wadenmuskeln inzwischen steinhart, ...

Daphne Penrose ist Anfang 50 und trägt an Cornwalls Küste im Städtchen in Fowey mit dem Fahrrad die Post aus. Der Job ist anstrengend, die Straßen sind steil und ihre Wadenmuskeln inzwischen steinhart, trotzdem leidet sie in Halbmondnächten (und nur da!) an Schlaflosigkeit. In einer dieser Nächte beobachtet sie, wie jemand etwas vom Boot wirft – Müll?! Leider nicht, wie ihr Mann Francis, der Flussmeister, am nächsten Tag feststellt – es ist der beliebte Reeder Edward Hammett.
Und noch etwas erregt Daphnes Aufmerksamkeit – die Haustür der Malerin Sandra McKallan steht schon seit 2 Tagen offen, doch gesehen hat sie Sandra nicht. Ein Blick durchs Fenster verrät ihr, dass es in dem eigentlich sonst so aufgeräumten Atelier sehr unordentlich aussieht.
Dem mit dem Mordfall beauftragten Chief Inspector James Vincent trauen Daphne und Francis nicht wirklich viel zu, zu gut kennen sie ihn von früher. Leider werden ihre Befürchtungen bestätigt. Vincent ist immer noch ein unsympathisches Ekel, der sich gern mit fremden Erfolgen schmückt. Also ermitteln sie lieber selber – schließlich kennen sie ihre Mitbürger gut. Dachten sie zumindest ... Wer ist wirklich ein Freund und wer ein Feind?

„Post für den Mörder“ stammt aus der Feder von Thomas Chatwin und ich hoffe, dass Daphne und Francis weiter ermitteln werden. Das Pärchen hat echtes Potential für eine Serie.
Ich fand den Krimi absolut genial und sehr spannend, habe ihn an nur 2 Abenden verschlungen. Immer wieder werden durch geschickte Wendungen und komplizierte Verwicklungen neue Spuren und Verdächtige präsentiert. Ich war mir jedes Mal sicher, den Täter zu kennen und lag natürlich falsch.

Daphne und Francis sind sehr sympathische Protagonisten. Sie sieht sich selber nicht als zu neugierig oder Miss-Marple-Verschnitt (da stimme ich ihr übrigens zu ), aber sie kennt Land und Leute eben besser als der überhebliche Inspector und hat intuitiv oft den richtigen Riecher. Ihr Mann Francis versucht sie immer wieder zu bremsen und ermittelt am Ende dann selber mit.

Das Städtchen Fowey bildet eine tolle Kulisse für den Fall. Thomas Chatwin hat die Beschreibung der Örtlichkeiten sehr geschickt mit der Handlung verknüpft und lässt so Bilder vor meinem inneren Auge entstehen und weckt Sehnsucht nach Cornwall. Im Anhang verrät er sogar seine persönlichen Reisetipps.

Veröffentlicht am 27.06.2018

72 Stunden

Die rote Frau
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„Er konnte nicht fassen, dass er sich hier um diesen Scheißdreck kümmern musste.“
Rayonsinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter haben es geschafft. Nach der erfolgreichen Lösung ihres ...

„Er konnte nicht fassen, dass er sich hier um diesen Scheißdreck kümmern musste.“
Rayonsinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter haben es geschafft. Nach der erfolgreichen Lösung ihres ersten Falls „Der zweite Reiter“ gehören sie endlich zur Abteilung „Leib und Leben“. Allerdings nehmen ihre Kollegen sie nicht für voll. Emmerich hat immer noch Probleme mit dem Granatsplitter im Knie und Winter kann seinen Arm noch nicht wieder benutzen, seit er im Dienst verletzt wurde. Die Vorurteile gegen Behinderte sind groß in der Vorzeigeabteilung. Ihre Kollegen verachten sie und teilen ihnen nur Schreibarbeiten zu. Doch Emmerich lässt sich davon nicht unterkriegen. Als er in kürzester Zeit den Fall um den neuen „verhexten“ Film der berühmten Schauspielerin Rita Heidrich lösen kann, ringt er dem Leiter der Abteilung eine Chance ab. Er bekommt 72 Stunden, um parallel zu seinem direkten Vorgesetzten Brühl im Mordfall des beliebten Stadtrates Richard Fürst zu ermitteln. Brühl hat nämlich den schwerstverwundeten Kriegsheimkehrer Beppi als dringend tatverdächtig verhaften lassen. Aber Emmerich kennt Beppi. Dieser hatte Richard Fürst viel zu verdanken. Fürst wollte ein Heim für die Kriegsversehrten bauen. Hat er dafür wirklich Gelder veruntreut und musste darum sterben, wie seine Konkurrenten behaupten?

Die Versorgungslage 1920 in Wien ist schlimmer als im Krieg, das öffentliche Leben stark eingeschränkt, die Stadt kaum wieder aufgebaut. Dementsprechend wächst auch die Unzufriedenheit der Bevölkerung. Zudem flackert die Angst vor dem nächsten Krieg immer wieder auf. Wer wird das Land dann verteidigen? Die meisten Soldaten sind auf den Schlachtfeldern geblieben.

Emmerich und Winter ermitteln in den verschiedensten Bevölkerungsschichten und ihre Zeit wird immer knapper. Nicht nur ihre Vorgesetzten sitzen ihnen im Nacken, auch ein Mann im braunen Anzug verfolgt sie angeblich – trachtet er ihnen nach dem Leben? Die Uhr tickt, 72 Stunden sind schnell vorbei. Eine atemlose Jagd durch das zerstörte Wien und vor allem wieder die Unterwelt bringt Emmerich und Winter in Gefahr: „Wenn es darum geht, uns in richtig schlimme Situation zu bringen, sind sie wirklich ein Weltmeister!“

Emmerich ist sehr geradlinig und nutzt wieder illegale Mittel und Methoden, um den Fall zu lösen. Er ist nicht nur intelligenter als sein Vorgesetzter, sondern auch weniger voreingenommen. Außerdem treibt ihn nach wie vor die Sorge um seine große Liebe Luise und deren Kinder um – kann er sie vor ihrem Mann bzw. Vater retten?
Winter verehrt die Schauspielerin Rita Heidrich und genießt es, ihren Personenschützer zu spielen. Außerdem nutzt er seine Verletzung, um mit den Sekretärinnen des Kommissariats zu schäkern und sich die Arbeit zu erleichtern. Seine gute Bildung und Erziehung helfen Emmerich auch dieses Mal beim Umgang mit der oberen Gesellschaft. Die beiden Ermittler ergänzen sich hervorragend.

Es sind die Schilderungen der Katakomben und unterirdischen Schlachthäuser, der Gegensätze zwischen den Armen und Reichen, der Filmwelt und den Logierhäusern, welche das Wien der 20er in meinem Kopf lebendig werden lassen und die damaligen Stimmungen vermitteln.
Alex Beer versteht es meisterlich, den Leser nach und nach mit Informationen zu füttern und die extreme Spannung trotzdem bis zur letzten Sekunde zu halten. Das i-Tüpfelchen ist der tolle Sprecher Cornelius Obonya, der dem Hörbuch mit seinem Wiener Dialekt und der Interpretation der Texte Leben einhaucht.

Veröffentlicht am 23.06.2018

Alte Wunden

Vergessene Seelen
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„Das Laub raschelte sommerlich leise im Wind, was aber nicht darüber hin wegtäuschen konnte, dass tausendfach das Klingen von Hämmern auf Ziegelsteinen wie ein hartnäckiger Tinnitus über der Stadt lag.“ ...

„Das Laub raschelte sommerlich leise im Wind, was aber nicht darüber hin wegtäuschen konnte, dass tausendfach das Klingen von Hämmern auf Ziegelsteinen wie ein hartnäckiger Tinnitus über der Stadt lag.“ (S. 6)

Sommer 1948 in Dresden. Es ist unerträglich heiß. Der Krieg ist seit 3 Jahren vorbei aber die Stadt liegt noch immer weitgehend in Trümmern. Auch Karin, die Frau von Oberkommissar Max Heller, gehört zu den Trümmerfrauen, welche die alten Wunden ihrer Heimat beseitigen, damit sie neu aufgebaut werden kann.

Heller wird zu einer Baustelle gerufen, auf der ein toter Junge gefunden wurde. Ist der vielleicht vom Kran gestürzt? Aber äußere Verletzungen fehlen. Als Heller ihn sich genauer anschaut, ist er entsetzt. Der Junge hat unzählige blaue Flecken in verschiedenen Stadien, ist eindeutig über längere Zeit misshandelt worden! Doch seine Eltern und Brüder sind seltsam ungerührt, als sie von seinem Tod erfahren. Auch die Mitschüler und der Lehrer wussten angeblich von nichts. „Es gibt keine Menschlichkeit mehr.“ (S. 312).

Der Fall, die Kindesmisshandlung, reißt bei Heller alte Wunden auf. Sein Gewissen quält ihn – wegen damals. Was genau „damals“ war, erfährt man nur Stück für Stück und andeutungsweise. Verwunden hat er es nie.
Schnell wird klar, dass der Junge zu einer Bande gehörte, die in illegale Geschäfte verwickelt ist. Aber wer steckt dahinter? Verdächtig sind eigentlich alle in den Fall Involvierten. Aber niemand redet.
Außerdem muss sich Heller mit seinem Sohn Klaus auseinandersetzen. Der gehört zur politischen Polizei und will seinem Vater den Fall entziehen. Vater und Sohn entfernen sich nicht nur politisch immer mehr voneinander. Klaus ist ein sogenannter 100%iger, heißt alles gut, was die sowjetischen Besatzer machen. Schließlich haben die Deutschen ihnen im Krieg Unsägliches angetan. Dass sein „Verein“ immer mehr an die Nazis erinnert, will er nicht einsehen.

Immer mehr Menschen verschwinden nach „Drüben“. Die Gerüchte mehren sich, dass die westlichen Besatzungsmächte ihre Zonen abriegeln. Die D-Mark wird eingeführt und die Angst vorm nächsten Krieg wächst.

Und dann ist da noch die Angst um Annie, das Pflegekind, das Max und Karin aus dem Kinderheim aufgenommen haben. Sie spricht kaum und hat jede Nacht Albträume – was hat sie erleben müssen?

Frank Goldammer webt auch in „Vergessenen Seelen“ wieder eine sehr dichte Atmosphäre, aufgeladen wie das Wetter. Menschliche Abgründe tun sich auf und Wut entlädt sich wie die kräftigen Gewitter. Heller hetzt über Trümmerberge und durch Ruinen, scheint immer einen Schritt hinterherzuhinken. Weitere Beteiligte sterben, er gerät selbst in Lebensgefahr. „Noch immer tötet dieser Krieg, obwohl er längst vorbei ist.“ (S.138)
Der Fall ist mir extrem zu Herzen gegangen und hat mich bis zuletzt in Atem gehalten. Immer wieder bringt er neue Verdächtige und Tatmotive und am Ende ist klar – wohl niemand war damals ohne Schuld. Auch Max Heller nicht.

Als Dresdnerin kenne ich die Straßen und Plätze sehr genau und bin immer wieder fasziniert, wie umfassend der Autor für seine Bücher recherchiert und was er alles einfließen lässt.
Diese Woche, genau 70 Jahre nach dem Handlungszeitpunkt des Buches, erheben sich wieder rote Ziegelnebelschwaden und Hämmern über das heiße Dresden. Alte Ziegelbauten müssen für die Hafencity weichen und die Stimmung des Krimis wird sofort greifbar.

Mein Fazit: Unbedingt Lesen und dem nächsten Band im Dezember entgegenfiebern!