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Veröffentlicht am 14.01.2021

Gute Fortsetzung

Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch
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Nach dem sehr emotionalen ersten Band, geht der zweite eher etwas verhalten lös. Shay und Landon werden älter und während Shay versucht, Landon zu vergessen, ihr Herz zu verschließen und in die Zukunft ...

Nach dem sehr emotionalen ersten Band, geht der zweite eher etwas verhalten lös. Shay und Landon werden älter und während Shay versucht, Landon zu vergessen, ihr Herz zu verschließen und in die Zukunft zu schauen, ist sie für Landon der einzige Anker, der ihn vorausschauen lässt.
Mit Landon konnte ich dieses mal sehr gut mitfühlen. Er hat sich stark verändert, muss mit neuen Problemen klarkommen, ist aber auch ein wundervoller Freund für Grey und seine Kinder geworden. Hier bekommt man dann die Verknüpfung von beiden Geschichten, was mir sehr gefallen hat.
Shay war mir hier tatsächlich irgendwann unsympathisch. Sie ist verletzt, klar, aber teilweise so verbissen in dem Versuch, Landon zu ignorieren und ihre Falsche Miene auszusetzen. Ihre verbitterte Art gefiel mir gar nicht. Aber umso mehr war ihre Entwicklung und langsame Annäherung für mich interessant.
Die Stimmung im zweiten Teil war wesentlich düsterer, als noch im ersten. Ich hatte das Gefühl, dass die beiden immer wieder auf der Stelle traten und es für mich kaum Zeit zum Aufatmen gab. Noch dazu gab es weniger überraschende Wendungen, als es noch im ersten Band der Fall war und ich konnte vieles schon erahnen.
Im Großen und Ganzen bin ich aber mit dem Ende der Geschichte zufrieden. Ich hätte Shay und Landon gerne noch weiter begleitet, denn ihr Band zueinander wird mit der Zeit immer stärker und spürbarer und allein diese besondere Beziehung zu begleiten hat sich für mich gelohnt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.01.2019

Schöne Geschichte trotz kleiner Schwächen

Götterherz (Band 1)
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Was mir natürlich gleich zu Beginn ins Auge stach, war der angenehme Schreibstil, der hier richtig gut zur Geschichte passt. Ich konnte mich dadurch problemlos fallen lassen und in die Story abtauchen. ...

Was mir natürlich gleich zu Beginn ins Auge stach, war der angenehme Schreibstil, der hier richtig gut zur Geschichte passt. Ich konnte mich dadurch problemlos fallen lassen und in die Story abtauchen. Der Stil der Autorin ist auch recht einprägsam und sie beweist ein Händchen für die richtige Stimmung und Worte.

Ich mochte die Idee der Geschichte, hatte aber Anfangs so meine Bedenken, weil ich nicht wusste, inwiefern die griechische Mythologie hevorstechen würde. Aber die Umsetzung war mega gelungen und die Figuren fügen sich sehr gut in die Erzählung mit ein. Gerade Hades hat sich diesen Platz mehr als verdient und gefiel mir auch vom Charakter her sehr.

Dennoch gab es ein, zwei Punkte, die mir nicht so zugesagt haben. Zum einen verlief mir die Erzählung etwas zu glatt. Ein paar mehr Hindernisse, oder erschütternde Konsequenzen haben mir hier eindeutig gefehlt. Ich hatte ständig im Hinterkopf, dass da noch etwas kommen wird, weil es mir einfach zu einfach lief. Obwohl es gegen Ende definitiv etwas rasanter und actiongeladener wurde, blieb es aber auch dort ohne großartige Überraschungen.

Und dann fehlten mir noch etwas die Emotionen. Diese richtig tiefen Gefühle, die Pen und Ajax für einander hegen, kamen einfach nicht so bei mir an. Die Geschichte der beiden ist süß, aber irgendwie fehlt es mir an Reife für diese Liebe.

Zu guter Letzt, der liebe Chris. Ich dachte wirklich, dass sein Erscheinen noch für einige Probleme mehr sorgen würde, aber da ist nicht großartig etwas passiert.

Zusammenfassend ist Götterherz eine schöne Jugendfantasy für zwischendurch, die relativ linear verläuft und wenig Überraschung für den Leser bietet. Die Idee und die Umsetzung sind wirklich gelungen, allerdings bleiben bei mir zum Ende hin noch ein, zwei Fragen offen (Stichwort Schwester). Obwohl es mir an Tiefe fehlt, wurde ich durchweg gut unterhalten und kann das Buch demnach durchaus empfehlen.

Veröffentlicht am 13.01.2019

Etwas schwächer, aber dennoch schön

Selena: Dein Weg zu mir
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Als Nick zum ersten Mal auf Selena trifft, sind beide von einander sehr angetan und auf ein One-Night-Stand aus. Allerdings schafft es Selena nicht lange, die Kontrolle über die Situation zu behalten und ...

Als Nick zum ersten Mal auf Selena trifft, sind beide von einander sehr angetan und auf ein One-Night-Stand aus. Allerdings schafft es Selena nicht lange, die Kontrolle über die Situation zu behalten und lässt sich in die gegebenen Umstände hineinfallen. Nick schafft es sie zu durchschauen und genau das bereitet ihr Sorgen, weswegen sie sich so schnell wie möglich versucht abzuschotten und ihn von sich zu stoßen.

Man merkt aber, dass Selena nur so stark und taff tut, wie sie sich Nick gegenüber verhält. In ihrem Inneren arbeitet es gewaltig, und als Leser gilt es herauszufinden, was in ihrer Vergangenheit passiert ist,und weswegen sie sich weigert mehr zuzulassen, seien es Berührungen oder auch tiefere Gefühle. All meine Hoffnungen lagen hier schnell auf dem sympatischen Nick, der in vielerlei Hinsicht ein krasses Gegenteil zur rothaarigen Selena darstellt.

Und obwohl die Geschichte sehr spannend beginnt und verspricht, sehr gefühlsbetont zu werden, fehlten mir dann doch relativ schnell die Emotionen. Ich konnte Selena nicht zu nachempfinden, wie sie es verdient hätte. Auch bei Nick war es zwar so, dass er mir super sympatisch war, aber entgegen der beiden Vorgängerbände war es hier doch ziemlich ruhig.

Und wenn ich schon bei den Vorgängern bin, dann muss ich zumindest erwähnen, dass ich mich sehr gefreut habe, auf ein paar bekannte Charaktere zu treffen, wenn auch nur immer mal ein bisschen.

Außerdem gibt es wieder ein paar erotische Szenen, die sich wunderbar in die Geschichte einfügen und einen besonderen Reiz haben.

Mein persönliches Highlight in dieser Story betrifft allerdings einen der weiteren Charaktere, nämlich Clay. Dieser war mir nicht nur sympatisch, sondern spielt auch eine wichtige Rolle. Über ihn würde ich gerne noch etwas mehr erfahren.

Ansonsten war die Handlung größtenteils vorhersehbar, aber hat mich trotz kleiner Schwächen durchweg gut unterhalten können. Wer die Reihe genauso liebt, wie ich, der wird auch hier seine Freude dran haben.

Veröffentlicht am 31.10.2018

Anders als erwartet

Lory-X
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Ich war schnell verliebt in diese Geschichte. Gerade die ersten zwei Drittel hatten es echt in sich. Die Idee ist genial und ich als Gamerin, konnte mich schnell mit Lory identifizieren. Denn man hat es ...

Ich war schnell verliebt in diese Geschichte. Gerade die ersten zwei Drittel hatten es echt in sich. Die Idee ist genial und ich als Gamerin, konnte mich schnell mit Lory identifizieren. Denn man hat es als Frau da wirklich nicht leicht.

Lory ist ein Charakter, der nicht auf den Mund gefallen ist. Frech, frisch, nett und hilfsbereit. Ich mochte es, wie sie die Welt um sich herum sieht und lernt, sich schnell in ihre Situationen einzufügen. Meiner Meinung nach ist sie dadurch der wichtigste Teil der Truppe. Von Anfang an ist es unter den 5 Spielern eher ein Konkurrenzkampf, anstatt ein Miteinander. Erst so nach und nach lernen sich alle 5 besser kennen und sich gegenseitig zu unterstützen. Da geht Lory natürlich mit gutem Beispiel voran und setzt sich gerne mal für ihre Mitstreiter ein.

Die beschriebene Welt der Gamer und auch das Ingame an und für sich gefiel mir gut. Hier wurde zwar immer ein ordentliches Tempo vorgegeben, dem konnte man aber gut folgen. Einzig das Ende der Story kam mir viel zu abrupt und lies mich mit noch vielen Fragen zurück.

Ich war überrascht, in welche Richtung sich die Geschichte dann doch entwickelt hat, hatte ich zuvor mit einer Art SAO-mäßigen Situation gerechnet, finde ich es jetzt sogar gut, dass die beiden Autoren hier ihr eigenes Ding draus gemacht haben. Es ist spannend, es verbergen sich zahlreiche Rätsel und ein bisschen was fürs Herz ist auch dabei. Lory X hat mich - bis auf das Ende - durchweg unterhalten und mich als Gamer und Buchnerd begeistern können. Ich empfehle es daher gerne weiter.

Veröffentlicht am 31.10.2018

Tolle Idee, trotz kleiner Schwächen empfehlenswert

Himmelstochter
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Die 17-jährige Caitlyn hat es nicht leicht im Leben. Ihre Mutter ist sehr früh verstorben und ihr Vater ein Alkoholiker, der seine Gewalt nicht in den Griff bekommt. Auch in der Schule ist sie eher nicht ...

Die 17-jährige Caitlyn hat es nicht leicht im Leben. Ihre Mutter ist sehr früh verstorben und ihr Vater ein Alkoholiker, der seine Gewalt nicht in den Griff bekommt. Auch in der Schule ist sie eher nicht so beliebt. Einzig ihr Freund Jonathan steht ihr zur Seite. Bis eines Tages Aiden in ihre Klasse kommt und ihr etwas offenbart, was ihr Leben ordentlich durcheinander bringt. Etwas, was sie nie gewagt hätte zu träumen...

Caitlyn ist ein ziemlich starker Charakter, der sich im Laufe der Geschichte noch etwas entwickelt. Leider eher zum Negativen, denn sie wird recht naiv. Zwischen ihr und Aiden fliegen jedoch relativ schnell die Funken. Zunächst allerdings nur, weil sie wundervolle Diskussionen haben, die mir sehr gefielen. Aiden ist ein besonders starken Charakter, an dem ich viel Freude hatte.

Hier und da ist der Stil der Autorin noch etwas unausgereift und es liest sich etwas holprig. Gerade zu Beginn war das noch öfter der Fall. Auch so manches Fehlerchen hat sich noch in die Geschichte geschummelt. Gerade die Umsetzung ihrer Idee war daher auch noch etwas schwach. Obwohl mir diese Art, Engel in einem Buch zu verarbeiten durchaus gefiel. Das Ende lässt auf einen zweiten Band hoffen, den ich durchaus gewillt bin zu lesen, weil mir die Story und ihre Figuren sehr zugesagt haben.

Fazit: Trotz vieler unnötiger Fehler und kleiner Schwächen im Mittelteil, habe ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen, da die Idee mir sehr gefiel. Ich hoffe darauf, dass dies im Folgeband dann ausgebessert wird, sodass ich weiterhin mit Lyn und Aiden mitfiebern kann. Für mich ein durchaus gelungenes Debüt.