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Veröffentlicht am 02.10.2016

Rezension zu Engelsmacht

Gilde der Jäger - Engelsmacht
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Autor: Nalini Singh

Titel: Gilde der Jäger - Engelsmacht (Band 8)

Orginaltitel: Archangel´s Enigma

Gattung: Fantasy Roman

Erscheinungsdatum: 07.04.2016

Verlag: LYX Egmont

ISBN: 978-3-8025-9640-7

Preis: ...

Autor: Nalini Singh

Titel: Gilde der Jäger - Engelsmacht (Band 8)

Orginaltitel: Archangel´s Enigma

Gattung: Fantasy Roman

Erscheinungsdatum: 07.04.2016

Verlag: LYX Egmont

ISBN: 978-3-8025-9640-7

Preis: 9,99 €

Seitenzahl: 576



Inhalt:

Naasir sehnt sich nach einer Gefährtin, einer Frau, die ihn so liebt, wie er ist: wild und ungezähmt. Von Raphael, dem Erzengel von New York, erhält er einen Auftrag: Naasir soll die Gelehrte Andromeda bei ihrer Suche nach Alexander, einem der Uralten, unterstützen und sie beschützen. Schon bei ihrer ersten Begegnung ist Naasir hingerissen von dem Engel, doch Andromeda hat ein Keuschheitsgelübde abgelegt, das sie nur unter einer Bedingung brechen wird. Bevor Naasir ihr Geheimnis ergründen kann, wird die Gelehrte entführt ...


Cover:

Das Cover zu dem nun schon achten Teil dieser Reihe passt perfekt zu den vorangegangenen Büchern. Ein blauer Hintergrund, große leicht lesbare Schrift und unterschiedliche Elemente, die aber zum Inhalt passen. Ein sehr gelungenes Cover, meiner Meinung nach.


Charakter:

Nachdem auch ich in all den anderen Büchern fieberhaft überlegt habe, was Naasir eigentlich ist, war dieses Buch die Erhörung meiner Gebete. Naasir ist wild, gefährlich, unbezähmbar und auf der Suche nach seiner Gefährtin. Doch Naasir ist kein normaler Vampir, er ist etwas Anderes, etwas Einzigartiges. Obwohl er in seiner Kindheit eine Menge durchmachen musste, ist Naasir weder verbittert, noch voller Hass. Er ist oftmals etwas verspielt, hier und da etwas leichtsinnig, kann sich aber wunderbar tarnen und mindestens ebenso gut kämpfen.

Andromeda ist eine Gelehrte die sich gemeinsam mit dem Vampir Naasir auf die Suche eines uralten Erzengels macht. Entgegen der Vorstellung einer sanftmütigen und zurückhaltenden Frau des Wissens, ist Andromeda eine Kämpferin. Sie ist mutig, klug und kann es mit dem wilden Naasir locker aufnehmen. Auch der Umgang mit dem Schwert ist für sie kein Problem, dazu kommt noch, dass Andromeda ein Keuschheitsgelübde abgelegt hat, das sie nur unter einer einzigen Bedingung brechen wird.


Fazit:

Wie auch alle anderen Teile dieser Reihe, hat mich auch das Buch um Naasir und Andromeda vollkommen überzeugt. Es hat Spannung, vielseitige Charaktere und jede Menge Herzklopf-Potential. Nalini ist eine wahre Meisterin der fantasievollen Romane.

Ich bin absolut von dieem Buch überzeugt worden und erwarte auch hier sehnsüchtig die nächsten Teile <3

Veröffentlicht am 08.06.2026

Schöner Liebesroman mit viel Herz

Novel Haven - Match of Fate
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Ich kenne bereits den ersten Band dieser Reihe, welchen ich total genossen habe. Aus diesem Grund wollte ich der Reihe natürlich treu bleiben und habe mir diesen Teil ebenso gekauft, bin allerdings erst ...

Ich kenne bereits den ersten Band dieser Reihe, welchen ich total genossen habe. Aus diesem Grund wollte ich der Reihe natürlich treu bleiben und habe mir diesen Teil ebenso gekauft, bin allerdings erst jetzt zum Lesen gekommen.

Ehrlich gesagt habe ich mich mit dem Start in dieses Buch wesentlich schwerer getan, als es beim ersten Band der Fall war. Und das lag schlicht daran, dass mir Nataly – unsere weibliche Protagonistin – im ersten Drittel etwas zu forsch war. Sie war mir nie unsympathisch, aber zwischenzeitlich hätte ich gerne gesehen, dass sie etwas weniger egoistisch ist und sich mehr damit befasst hätte, was ihre Worte und Taten in anderen auslösen. Kennt ihr das Phänomen, dass man selbst einen schlechten Tag hat und diesen an anderen auslassen möchte? So fühlte sich ihr Verhalten für mich hin und wieder an. Doch ich kann auch zugeben, dass ich sie und ihre Beziehung zu Dylan immer mehr gemocht habe und durchaus sehen konnte, dass sie einige Fehler einsieht. Schöne Tiefe hat ihrem Charakter meiner Meinung nach das unfreiwillige Treffen mit ihren Eltern und ihrem Bruder gegeben, ebenso wie ihre anhaltende Freundschaft mit Lara und Aria, aber ebenso ihr gedanklicher Wandel Jack betreffend.

Dylan mochte ich von Anfang an. Zwar kenne ich mich weder im E-Sport noch mit Ego-Shooter-Spielen aus, doch zum Glück konnte ich seine Liebe zum Spiel, seinen Kampfgeist und sein Durchhaltevermögen trotzdem herrlich wahrnehmen. Sowohl bei seinem Weg zur Championship als auch bei seinem Bemühen es seinen Eltern recht zu machen, konnte mich die Autorin schnell in ihren Bann ziehen. Besonders gemocht habe ich die sarkastischen Gespräche mit Nataly, aber genauso seine Freundschaft zu Travis.

Der Schreibstil bleibt, wie ich ihn bereits kennengelernt habe, herrlich leicht zu lesen, verständlich, hier kommt sogar noch dazu, was ich bereits angesprochen habe, dass ich von der Thematik rund um E-Sport, aber genauso dem Streaming keinen blassen Schimmer habe, aber trotzdem alles wunderbar verstehen konnte.


Fazit

Jap, ich werde auf jeden Fall nach dem nächsten Band Ausschau halten und vermutlich ebenso kaufen, denn ganz offensichtlich kann diese Geschichte trotz eines zurückhaltenden Anfangs mich trotzdem überzeugen.

Von mir gibt es 4 bis 4,5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.05.2026

Wunderschön

Wolke Sieben ganz nah
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Wie immer, wenn ich an Mängelexemplaren vorbeikomme, bin ich in Versuchung geraten dieses Buch zu kaufen. Der Inhalt klang humorvoll und vielversprechend, und bei dem kleinen Preis, dachte ich mir, dass ...

Wie immer, wenn ich an Mängelexemplaren vorbeikomme, bin ich in Versuchung geraten dieses Buch zu kaufen. Der Inhalt klang humorvoll und vielversprechend, und bei dem kleinen Preis, dachte ich mir, dass ich damit wohl nichts falsch machen kann. Und damit lag ich hier tatsächlich goldrichtig. Denn „Wolke sieben ganz nah“ ist ein wunderschönes und zauberhaftes Buch.

Natürlich klingt es nicht besonders zauberhaft an einem Mikrowellen-Burger zu ersticken und doch habe ich mich von der ersten Sekunde an sehr mit Delphi verbunden gefühlt. Und ich habe auch viele Elemente meiner selbst in ihr wiedergefunden, angefangen bei dem Grund aus dem Delphi sich vor der Welt versteckt. Sie ist das beste Beispiel, was Mobbing in der Jugend mit einem macht. Ich konnte ihre Angst und ihre Zweifel, ihr Bedürfnis nach Selbstschutz, aber ebenso nach bedingungsloser Liebe wunderbar nachvollziehen, habe mit ihr mitgefiebert, gelitten, wie auch gelacht und gelebt. So muss sich eine perfekte Protagonistin für mich emotional anfühlen. Und doch, muss ich am Ende einen halben Stern abziehen, weil ich den Eindruck hatte, dass Delphis Angst und Zweifel im Voranschreiten des Buches nicht genug Aufmerksamkeit bekommen. Ja, wir merken ihre Unsicherheit, aber häufig hätte ich gerne noch den ein oder anderen lauten Zweifel von ihr gesehen. Sie springt von einer Idee in die nächste, wofür ich sie bewundere und liebe, und doch hätte ich auf emotionaler Ebene ab Mitte des Buches gerne mehr Facettenreichtum gesehen.

Cooper, als ihr unfreiwilliger Reisebegleiter ist ebenso ein toller Nebencharakter wie alle anderen Menschen, denen wir im Verlauf der Geschichte begegnen. Ich würde sogar behaupten, dass diese essenziel für die Großartigkeit dieses Buches sind. Die unterschiedlichen Wesensarten, die Gespräche, der Humor, herrlich sag ich euch. Diese Dynamik braucht in meinen Augen jedes Buch.

Die Sache mit dem Leben nach dem Tod – sozusagen – könnte für mein Romantasy-Herz wesentlich besser ausgearbeitet sein, denn trotz der Tatsache, dass es dem Buch einen tollen Twist gibt, machen einige Dinge so, ohne Erklärungen, für mich keinen Sinn. Darüber kann ich allerdings hinwegsehen, denn es handelt sich nun mal um eine RomCom, wurde so beworben und liest sich auch genauso. Dennoch glaube ich, dass wir bei so einer recht kurzen Geschichte durchaus genug Raum für etwaige Beschreibungen gehabt hätten.



Fazit

Nichtsdestotrotz kann ich euch „Wolke sieben ganz nah“ aus tiefstem Herzen empfehlen! Auf einfache, ja fast simple Art wird hier sehr deutlich gemacht, wie sehr einen die Realität manchmal ängstigen kann, und dennoch wird deutlich, dass Leben nun mal heißt alle Facetten – die guten wie die schlechten – zu erleben.



Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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  • Cover
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 10.03.2026

Wunderschönes Liebesroman

Luis & Dima - Forever our beginning
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Erneut habe ich den Zufall entscheiden lassen, welches Buch mich als nächstes begleiten darf. „Luis & Dima“ habe ich aufgrund des ansprechenden Covers und Inhaltes schon vor einer halben Ewigkeit gekauft, ...

Erneut habe ich den Zufall entscheiden lassen, welches Buch mich als nächstes begleiten darf. „Luis & Dima“ habe ich aufgrund des ansprechenden Covers und Inhaltes schon vor einer halben Ewigkeit gekauft, aber bisher nicht gelesen. Ich kenne noch kein anderes Buch dieses Autoren, würde allerdings in Zukunft gerne wieder etwas von ihm lesen.

Zunächst einmal war mir gar nicht klar, dass diese Geschichte gerade perfekt zum Winterwunderland hier in Deutschland passt (bzw. zum Winderwunderland vor ein paar Wochen, als ich diese Rezension vorgeschrieben habe), doch so ist es. Fountainbridge als kleines Dorf ist vollgepackt mit Weihnachtstraditionen, Schnee und ganz vielen liebenswerten Details. Der Autor schafft es spielend leicht nicht nur die Seele dieses Ortes, sondern die weihnachtliche Stimmung wunderschön einzufangen. Ist es das Haus von Luis Familie, die Buchhandlung Rabe, ein Markplatz oder andere Orte, immer wieder konnte ich mich aufs Neue in Fountainbridge verlieben.

Luis und Dima, sind sich so ähnlich, wie sie sich unterscheiden. Luis weiß bereits wer er ist, weiß, dass seine laute, bunte Familie immer hinter ihm steht und steht offen für sich und seinesgleichen, die LGBTQIA+-Community, ein. Er ist in einem großartigen und offenherzigem Umfeld aufgewachsen und in vielerlei Hinsicht merken wir das als Leser deutlich, gerade im Gegensatz zu Dima.

Dima weiß zwar bereits, was er mit seinem Leben einmal anfangen möchte, dafür ist er mit sich selbst noch nicht hundertprozentig im Reinen. Auch er ist keineswegs in einem schlechten Umfeld aufgewachsen, doch manchmal klammern wir uns an schlechte Erinnerungen und übersehen dabei die wichtigen Dinge. Dima ist herzlich und im Kern seines Wesens passt er wundervoll zu Luis, doch im Verlauf der Geschichte merken wir irgendwann, warum es zum Streit kommt.

Kai Spellmeier hat hier einen tollen, tiefgründigen Liebesroman geschrieben, der mich positiv überraschen konnte. Sowohl die beiden Protagonisten als auch die facettenreichen, wundervollen Nebencharaktere neben Schreibstil und Setting konnten mich herrlich unterhalten und begeistern. Ich kann meinen Finger nicht ganz darauflegen, doch zum perfekten Buch hat es für mich bis zum Schluss leider nicht gereicht. Trotzdem kann ich zu meiner Freude zugeben, dass ich „Luis & Dima“ insgesamt sehr gemocht habe und euch diese Geschichte nur wärmstens empfehlen kann!

Fazit

Ein wirklich wundervoller Liebesroman, mit verspieltem, authentischem Setting, tollen Charakteren und ganz viel Herz.


Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2026

Großartiger erster Band mit kleinen Schwächen

Dynasty of Hunters, Band 1 - Von dir verraten
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Während ich wie immer damit beschäftigt bin meinen Stapel ungelesener Bücher etwas Frau zu werden, bin ich mal wieder über eine Geschichte gestolpert, die viel zu lange ungelesen geblieben ist. „Dynasty ...

Während ich wie immer damit beschäftigt bin meinen Stapel ungelesener Bücher etwas Frau zu werden, bin ich mal wieder über eine Geschichte gestolpert, die viel zu lange ungelesen geblieben ist. „Dynasty of Hunters“ konnte mich mit diesem Auftakt innerhalb weniger Seiten in seinen Bann ziehen und begeistern.

Angefangen bei unserer weiblichen Protagonistin, die zwar mit vielen Ängsten und Zweifeln urplötzlich als Gejagte dasteht, als auch mit viel Entschlossenheit, Mut und dem Willen das richtige zu tun ihren Weg geht. Vom ersten Kapitel an konnte ich sie wunderbar nachvollziehen. Lia fügt sich perfekt in diese Welt der Zwiste, der Gegensätze und Überraschungen ein, ohne ihre Menschlichkeit zu verlieren oder besser gesagt, wo sie ihre Menschlichkeit neu entdeckt. Denn wie gewaltig die Kluft zwischen den eigentlichen Jägern und Gejagten ist, zeigt sich immer wieder deutlich und zeigt zudem immer wieder auf herausragende Art, wie sehr Laelia Dinge in Frage stellt, anderen Blickwinkeln folgt und nicht auf ihrem Status als Adelige besteht. Kurz gesagt, ich mochte sie wirklich gerne.

Das Worldbuilding ist ebenso faszinierend wie das Setting. Gerade die Fähigkeiten andere Menschen, hier die Bürgerlichen, mit der Farbe des eigenen Hauses dem eigenen Willen zu unterwerfen und die Einführung in die Gesellschaft mit einer mehrtägigen Jagd auf einer unbekannten Insel zu zelebrieren, konnte mich schnell in seinen Bann ziehen. Auch die unterschiedlichen Bedeutungen der Farben bringen spannende Wendungen mit sich, wenngleich ich hoffe, dass wir davon im nächsten Teil doch noch einen Ticken mehr zu sehen bekommen.

Das wichtigste Setting, die Insel „Arc-en-ciel“, birgt einige Überraschungen in Form von sonderbaren Lebewesen, die sämtlichen Teilnehmern bei ihrer Suche in die Quere kommen. Über fliegende Hasen, lebendige Kieselsteine und blutrünstige Rehe hinaus, ist der Ort des Geschehens durchzogen von Lebendigkeit und immer wieder neuen Beschreibungen, von Dingen, die nicht das sind, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen. Ich fand es großartig, dass ich gar nicht habe kommen sehen, dass Arc-en-ciel so viele unerwartete Möglichkeiten mitbringt und wie viel Facettenreichtum sich hier zeigt.

Für mich könnte dieser erste Band noch ein wenig mehr Spannung vertragen. Es gibt durchaus eine Grundspannung, die mit einigen Spannungshochs- und tiefs die Geschichte dahinfliegen lässt, doch einige Momente, gerade zum Ende hin, hätten für mich noch ein klitzekleines bisschen mehr in die Länge gezogen werden können. Auch die Grundspannung, wenngleich deutlich vorhanden, verschwimmt ab und zu hinter Lias starken Emotionen.

Ich brauche auf jeden Fall den zweiten Teil, denn nach diesem starken Schluss möchte ich unbedingt erfahren, wie die Reise von Lia und ihren Freunden weitergeht.


Fazit
Ein großartiger, erster Band, der Lust auf mehr macht und gerade durch die starke Protagonisten, die Idee und das Worldbuilding glänzt.

Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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