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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2019

**********Mal was positiv anderes***********

Der Wal und das Ende der Welt
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Fee erzählt vom Buch:
Jonas Haak, ein junger Mann aus London, wird an den Strand des Fischerdorfes St. Piran angespült. Als ein Wal am Strand angespült wird ist Jonas derjenige, der die Dorfgemeinschaft ...

Fee erzählt vom Buch:
Jonas Haak, ein junger Mann aus London, wird an den Strand des Fischerdorfes St. Piran angespült. Als ein Wal am Strand angespült wird ist Jonas derjenige, der die Dorfgemeinschaft dazu bringt, dem Wal das Leben zu retten.

Fee´s Meinung:
An und für sich kein Buch, das in mein Beuteschema fällt. In dieser Woche gab es bei Vorablesen 4 Bücher, die ich gerne gewinnen wollte. Ich las die Leseprobe und hatte die anderen 3 Bücher „vergessen“. Als ich es dann gewonnen habe, habe ich mich megamässig gefreut. Und das, obwohl ich den Autor gar nicht kannte.

Auf 477 Seiten wird von einem jungen Mann erzählt, wie er ein Dorf rettet, als die Krise kommt. Schon alleine, das hätte mich vom Buch abhalten sollen, Bücher die viel mehr wie 350 Seiten haben, sortiere ich normalerweise sofort aus. Was mir sonst als langatmig erschien, habe ich genossen. Ich hab zwar etwa 7 Tage für das Lesen des Buches benötigt, allerdings hab ich jeden Satz genossen. Den Autor werde ich mir merken.

Das Thema alleine ist schon sehr brisant, denn es könnte jederzeit passieren. Ich hätte nie gedacht, dass es einen Autor gibt, der mich auf 477 Seiten fesseln kann, ohne dass ich einen Krimi oder einen Erlebnisbericht lese. Ich finde das Buch so spannend. Diesen Roman werde ich nicht so schnell vergessen. Sonst lese ich die Bücher so in einem weg und dieses hat mich sehr erfreut. Es ist anders als die anderen Bücher, weil der Autor einen davon überzeugt, dass die Menschheit doch nicht so schlecht ist, wie wir denken.

Das Cover, das orangerot, das Lesebändchen und das Buch an für sich, mit dem Rückentext fand ich sehr stimmig. Einfach, dafür genial. Mir gefiel auch, dass ein Inhaltsverzeichnis mit den mitspielenden Charakteren dabei war. Leider erst zum Schluss, am Anfang hätte es mehr Nutzen für mich gebracht. Da doch sehr viele mitspielen, hätte ich Desöfteren gerne vorne geguckt, wer ist denn das wieder. Dem Cover würde ich eine 1 geben.

Die Charaktere wurden sehr gut beschrieben, teilweise skurril und ich fand sie sehr liebenswert. Der Schreibstil ist sehr schön. Die Geschichte ist spannend, erfrischend anders, moralisch und traumhaft schön. Aus welchen Büchern er die Inspirationen hat kann man klar erkennen. Der Schauplatz ist auch super schön ausgewählt. Eine wunderschöne Halbinsel, St. Piran. Es passt wunderbar und ich konnte mir die Landschaft sehr gut vorstellen. Auch das Ende fand ich äußerst wohltuend. Ich fand es einfach passend zum ganzen Buch.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Selten hat mich eine Geschichte wie „Der Wal und das Ende der Welt“ so gefesselt und in Bann gezogen wie diese. Es ist wirklich wohltuend in dieser Zeit mal von Buchcharakteren zu lesen, die ganz anders sind, als man es sich vorstellt. Alles war weitestgehend harmonisch, obwohl eine Tragödie geschildert wurde. Könnte ich diesem Buch 20 Sterne geben, würde ich es sofort tun. Auf weitere Bücher des Autors John Ironmonger freue ich mich schon.

Veröffentlicht am 18.03.2019

Seitenlange, spannende, rasante Begebenheiten

Gefahr aus dem Watt
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Markus Rahaus - Gefahr aus dem Watt
Emons 2018

Fee erzählt von der Geschichte:
Es gibt ein paar Tote und ein Virus ist in Cuxhaven in Umlauf gebracht worden. Kommissar Olofsen, der in Cuxhaven seine ...

Markus Rahaus - Gefahr aus dem Watt
Emons 2018

Fee erzählt von der Geschichte:
Es gibt ein paar Tote und ein Virus ist in Cuxhaven in Umlauf gebracht worden. Kommissar Olofsen, der in Cuxhaven seine Ruhe haben wollte, muss den Fall lösen.

Fee´s Meinung:
Schreibstil und Krimi:
Erst mal fing alles sehr zögernd an und ich hätte nie gedacht, dass es so spannend wird. Seitenlang geschah ein Highlight nach dem anderen. Bis dann alles abflachte und der Spannungsbogen wieder nach oben ging, wo es dann ein weiteres Highlight gab. Auf Seite 248 wusste ich dann endgültig wer der Mörder war. Ich hätte es allerdings schon früher merken können. Eine Ahnung war da.

Cover:
Das Cover ist zwar hübsch auch farblich, aber ich find’s jetzt nicht wirklich passend. Und bis auf den Humor hab ich auch alles wiedergefunden, was auf dem Rückentext stand.

Lokalkolorit:
Gab es in diesem Buch Lokalkolorit? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht mehr, ich war irgendwann so gefesselt von dem Buch, dass ich auch den Humor nicht fand. Wahrscheinlich ist die Gegend wunderschön, aber es ist leider nicht bei mir angekommen.

Charaktere:
Oh ja, die waren total prägend. Ich konnte sie mir vorstellen. Sie waren auch gut beschrieben.

Sonstiges:
Bei einigen leichten Verletzungen von Olofsen fragte ich mich, ob es dramaturgisch wichtig ist. Als Frau Bacher angerufen hat und er nicht gleich das Handy fand, als er mit dem Auto fuhr, dann bremste und mit dem Kopf aufs Lenkrad krallte zum Beispiel. Der arme Kommissar muss in diesem Buch sehr viel mitmachen.

Das Thema selber fand ich sehr spannend. Es war total faszinierend und ich war froh, dass ich das Buch nur gelesen habe und nicht erlebt. Als Verfilmung wäre es auch ein total spannender Krimi!

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Die Geschichte fing etwas zäh an, nur um dann so wahnsinnig zu fesseln, dass ich das Buch nicht mehr weglegen mochte. Seitenlange, rasante Begebenheiten haben mich so gut unterhalten, dass ich hier auf jeden Fall 5 Sterne geben kann. Selbst wenn Humor und Lokalkolorit irgendwie verloren gingen.

Veröffentlicht am 18.03.2019

Genialer Gruselkrimi

Blutlauenen
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Fee erzählt von der Geschichte:
Cora wird von ihrer Jugendfreundin eingeladen, das Wochenende in einem sehr abgelegenen Haus in den Bergen zu verbringen. Dort trifft sie ihre alte Clique wieder. Kurz ...

Fee erzählt von der Geschichte:
Cora wird von ihrer Jugendfreundin eingeladen, das Wochenende in einem sehr abgelegenen Haus in den Bergen zu verbringen. Dort trifft sie ihre alte Clique wieder. Kurz darauf ist einer von ihnen tot.

Fee zum Buch:
Schreibstil:
Also bis alles erklärt und erzählt war, da hab ich schon ein bisschen benötigt, bis ich in der Geschichte drin war. Doch, dann ging das mit dem Lesen sehr flott. Vor allem das letzte Drittel war ratz-fatz ausgelesen.

Das Cover:
Es passt so richtig toll zu dem Buch. Ich kann mir das so richtig schön vorstellen, den Nebel und so. Mir gefällt es. Der Rückentext ist auch passend. Dem Cover würde ich eine 1- geben.

Lokalkolorit, Gruselfaktor und Krimi:
Das Buch spielt ja überwiegend in den Bergen, bei Schlechtwetter, Schnee und Nebel. Das fand ich sehr gut rübergebracht, ich konnte mir das sehr gut vorstellen. Dadurch war es auch etwas gruselig und durch eine Person, die Cora öfters gesehen hat und wo irgendwie nicht so ganz klar war – zum Schluss – ob sie sie wirklich gesehen hat. Es war so ein richtig, richtig toller Gruselkrimi.

Sonstiges:
Ich hätte mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Irgendwie war mir noch nicht so ganz alles klar. Vor allem, wie Cora jemand sieht, der eigentlich gar nicht da sein kann. Da ich den Krimi als spannenden Gruselkrimi einstufe, ist es ok.

Ein paar Sachen ahnte ich schon, aber die ganze Komplexität und wer mit wem und warum verbandelt war und Erlebnisse hatte, das war wirklich der Hammer. Diese Verwicklungen sind einfach genial.

Es ist eine Serie, denn es gab schon Teil 1 Schwarzbubenland wo Cora Johannis die Hauptperson war. Damit komme ich noch kurz zu den Charakteren. Die waren so alle ein wenig im „Nebel“, ich wurde nicht mit ihnen warm, da aber „viele“ umkamen, war es nicht so schlimm. Über Cora bin ich mir noch nicht so ganz schlüssig. Ich wusste nicht so ganz, ob ich sie mag oder nicht. Am Anfang war sie sehr unnahbar, aber mit der Zeit konnte ich sie verstehen und ein wenig reinfühlen. Ich finde, der Krimi wurde gerade dadurch spannend, dass man nicht so viel über die Charaktere wusste und es war nicht so schlimm, wenn sie einen wieder „verließen“.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Es ist wieder mal ein herausragender Krimi. Den werde ich auf jeden Fall behalten und irgendwann wieder lesen und gerne auch weitere Krimis von diesem Autor. Wenn ich könnte, würde ich diesem Buch 20 Sterne geben, denn mir gefiel es einfach super. Ich konnte miträtseln und ein paar Sachen ahnte ich auch schon, aber nicht sehr viel. Ein supergenialer Krimi mit Gruselfaktor. Agatha Christie hätte ihn nicht besser schreiben können.

Veröffentlicht am 11.03.2019

- gaaaaaaaaanz viel Wald -

Kaffee mit Käuzchen
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Fee erzählt vom Buchinhalt:
Franziska und ihr Mann sind in den Wald gezogen. In eine sogenannte Bruchbude. Sie erzählt, wie es ihr dort ergangen ist, und warum es ihr dort so gut gefällt.


Fees Meinung:

Das ...

Fee erzählt vom Buchinhalt:
Franziska und ihr Mann sind in den Wald gezogen. In eine sogenannte Bruchbude. Sie erzählt, wie es ihr dort ergangen ist, und warum es ihr dort so gut gefällt.


Fees Meinung:

Das Cover
finde ich so schön. Der Titel ist schön fühlbar und wie ein Aufkleber auf dem Buch. Innen sind zwei Bilder, eins mit Reh und eins mit dem Sternenhimmel und außen der Wald. Auch der Klappentext passt sehr gut dazu. Innen Käuzchen und außen auch. Das ist so richtig liebevoll gemacht. Es gefällt mir unheimlich gut. Dafür gibt es von mir eine 1 mit Sternchen.

Da es ein Erfahrungsbericht ist, erzählt Franziska von ihrem neuen Leben im Wald mit ihrem Mann. Auch die Vorgeschichte, wie sie zu Mann und dem Waldhaus gekommen ist, finde ich sehr interessant. Mir war nie langweilig, ich fand es spannender und entspannender wie jeder Krimi. Der Schreibstil ist so schön flüssig und das ganze kommt authentisch rüber. Die beiden sind sehr sympathisch. Aber kein Wunder Franziska und ich haben vieles gemeinsam.

Das mit dem Lüften, das kenne ich auch. Ich bin auf dem Land aufgewachsen und draußen. Draußenmenschen benötigen viel frische Luft. Die Bremsenfalle finde ich so was von genial.

Schon als ich das Buch bei Lovelybooks sah, war mir klar, dass ich es unbedingt lesen wollte. Es sprach mich einfach ein. Das Buch macht Mut, dass man einfach mutiger sein soll und für seine Wünsche und Träume arbeiten muss und nicht aufgeben soll. Natürlich ist es ein „Behalti-Buch“. Von vornherein war immer klar, dass Franziska schafft, was sie sich vornimmt. (Kein Wunder, dass sie Coach ist. Wer weiß, was sie aus mir alles rausholen könnte?) Sie geht auch lockerer an die Sachen ran. Und vielleicht gibt’s auch viele Zufälle, aber irgendwie klappt es immer. Vielleicht nicht dann, wenn sie es geplant hat, aber dann halt später. Es gibt immer einen Kompromiss und es gibt immer eine Lösung. Auch für Weihnachten ohne Boden. Fürs Duschen und am Schluss gibt es die Badewanne.

Meine – Lesezeichenfees – Meinung:
Das ist mal wieder ein Buch, wo ich gerne 5 Sterne gebe. Es ist einfach so toll geschrieben, das Thema ist klasse und die Autorin erscheint auch sehr sympathisch.

Veröffentlicht am 07.03.2019

Modernes Märchen

Monsieur Blake und der Zauber der Liebe
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Fee zum Buchinhalt:
Andrew Blake hat seine Frau verloren. Er ist 66 Jahre alt und ist nicht arm, aber unglücklich. Daher nimmt er eine Arbeit in Frankreich an, obwohl er das nicht müsste, weil er genügend ...

Fee zum Buchinhalt:
Andrew Blake hat seine Frau verloren. Er ist 66 Jahre alt und ist nicht arm, aber unglücklich. Daher nimmt er eine Arbeit in Frankreich an, obwohl er das nicht müsste, weil er genügend Geld hat.

Fees Meinung:

Das Cover ist zwar nett, gefällt mir für dieses Buch aber nicht wirklich gut.

Die Charaktere
Andrew Blake ist die Hauptperson. Ein netter Mensch, der aber nicht glücklich ist. Seine Frau ist tot und seine erwachsene Tochter ist nicht wirklich begeistert von ihm.
Die Anderen sind
Madame Beauvillier, stolz, aber hoffnungslos verarmt, kann sich eigentlich weder Haus noch Dienstpersonal leisten.
Manon, das nette Hausmädchen.
Der Verwalter Philippe, er lebt mit seinem Hund, in einem kleinen Haus auf dem Anwesen. Es gibt da sehr schöne Szenen mit dem Verwalter und Andrew.
Die Köchin Odile, die sehr eigensinnig ist und ihren Kater Mephisto so sehr liebt, dass sie ihn ständig mit dem Besten vom Besten bekocht.
Richard Ward ist der Freund Andrews, der ihm diese Stelle besorgt hat.
Dazu gibt es noch ein paar weitere Charaktere.
Die Charaktere sind sehr liebenswert, bis auf eine Person.

Die Geschichte
ist nicht wirklich immer plausibel, aber sie ist auch eher ein modernes Märchen. Es wurde mir nie langweilig, beim Lesen des Buches, auch wenn ich schon sehr vieles geahnt habe. Aber das ganze war so liebevoll beschrieben und es gab so schöne Liebesgeschichten, dass ich total begeistert von dem Buch bin.
Es gab auch einige sehr humorvolle und auch herzzerreißende Szenen.
Alles fand ein gutes Ende, eben wie im Märchen. Zwar nicht wirklich plausibel aber wunderschön. Und da ich kein anderes Buch des Autors kenne, hab ich jetzt auch keine Vergleichsmöglichkeiten. Das Buch war lange Zeit ein Behalti.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Wer sich auf ein „modernes Märchen“ einlassen kann und den „federleichten“ Stil, hat ein schönes Sommervergnügen beim Lesen dieser Geschichte. Sehr empfehlenswert und vergnüglich.