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Chianti

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2016

Fulminanter Auftakt!

Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
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Laia schließt sich dem Widerstand an, als ihr Bruder Darin vom brutalen Imperium entführt wird. Damit dieser ihn vor dem sicheren Tod bewahrt, muss Laia ihnen allerdings helfen: Sie soll als Sklavin die ...

Laia schließt sich dem Widerstand an, als ihr Bruder Darin vom brutalen Imperium entführt wird. Damit dieser ihn vor dem sicheren Tod bewahrt, muss Laia ihnen allerdings helfen: Sie soll als Sklavin die Kommandantin der Militärakademie Schwarzkliff ausspionieren und so dem Widerstand wichtige Informationen liefern.
Nach vierzehn Jahren harten Trainings und blutigen Kämpfen steht Elias Abschluss an Schwarzkliff kurz bevor, doch er wollte nie ein Krieger sein und wünscht sich nichts sehnsüchtiger, als die Freiheit.

"Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken" von Sabaa Tahir ist der erste von mindestens vier Bänden und wird abwechselnd aus Elias und Laias Sicht erzählt.
Ich habe ein bisschen Zeit gebraucht, um richtig in die Geschichte hineinzukommen, aber als ich das geschafft hatte, konnte ich das Buch genießen!

Angefangen mit den beiden Protagonisten: Elias wird seit seinem sechsten Lebensjahr zu einer Maske, einem Elite-Krieger ausgebildet, der er nicht sein möchte. Er kann es nicht genießen, wenn Menschen leiden müssen, ganz im Gegensatz zu den meisten anderen Schülern von Schwarzkliff, und plant deshalb zu desertieren, sobald er seinen Abschluss hat.
Ich mochte sowohl Elias, als auch Laia sehr gerne, aber die Kapitel mit Elias habe ich noch mehr genossen! Elias ist einfach ein guter Mensch, man merkt, wie schwer ihm seine blutigen Taten ins Gewissen reden und wie sehr er das Leben hasst, das ihm mehr oder weniger aufgezwungen wird.
Laia ist eine Kundige, deren Volk seit 500 Jahren von den Martialen unterdrückt wird. Wir lernen sie kennen, als die Masken ihre Familie überfallen, ihre Großeltern töten und ihren Bruder entführen. Laia kann gerade noch so fliehen und schließt sich dem Widerstand an, in der Hoffnung, dass dieser ihr hilft, ihren Bruder zu befreien. Als Gegenleistung, bekommt Laia die Mission für den Widerstand Informationen über die Kommandantin von Schwarzkliff zu beschaffen, eine Mission, die schon für viele tödlich geendet hat.
Laia wird während der Handlung gezwungen, über sich hinauszuwachsen. Oft plagt sie das schlechte Gewissen, dass sie ihren Bruder in Stich gelassen hat, doch Laia tut wirklich alles dafür, dass er gerettet wird, auch wenn das bedeutet, dass sie sich selbst in große Gefahr begibt. Sie will mutig sein, aber das fällt ihr besonders am Anfang nicht gerade leicht, aber ich fand es super, dass sie niemals aufgegeben hat!

Die Handlung fand ich auch richtig spannend und war dann auch etwas überrascht, weil ich eigentlich mit einem anderen Verlauf gerechnet hätte. Irgendwie habe ich angenommen, dass Elias und Laia schon sehr früh aufeinandertreffen würden, sich völlig Hals über Kopf verlieben und dann gemeinsam kämpfen. Doch es kam anders, denn Elias und Laia kämpfen lange Zeit unabhängig voneinander an verschiedenen Fronten. Natürlich sind sie aufeinander getroffen, aber da war nichts überstürzt und man hat doch gemerkt, dass Elias, der Martiale und Laia, die Kundige auf ganz unterschiedlichen Seiten stehen. Auch die Welt, in die Sabaa Tahir uns entführt, fand ich großartig! Ein bisschen wie im alten Rom, mit den Soldaten des Imperiums. An manchen Stellen war das Buch etwas brutal, aber es hat zu der Geschichte gepasst und war überzeugend. Es hat einfach alles zusammengepasst bei diesem Buch und konnte mich deshalb mitreißen!

Fazit:
"Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken" ist ein großartiges Debüt von Sabaa Tahir, mit dem sie mich überraschen und überzeugen konnte! Elias und Laia sind zwei spannende Charaktere, mit denen ich mitgelitten und mitgefiebert habe und auch die Geschichte konnte mich, nach kurzer Eingewöhnungsphase, echt packen!
Ich freue mich sehr, dass das Buch kein Einzelband bleiben wird und Sabaa Tahir die Geschichte weiterschreiben wird! Fünf Kleeblätter für einen fulminanten Auftakt!

Veröffentlicht am 06.11.2016

Spannendes Finale!

Everflame
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Nach ihrer langen und schweren Reise in den Westen, erwachen Lily und ihr Zirkel in Bower City, einer Stadt, die auf den ersten Blick wie ein Traum erscheint: Es gibt weder Armut, noch Krankheiten und ...

Nach ihrer langen und schweren Reise in den Westen, erwachen Lily und ihr Zirkel in Bower City, einer Stadt, die auf den ersten Blick wie ein Traum erscheint: Es gibt weder Armut, noch Krankheiten und es herrscht Harmonie. Doch die Stadt wird von dem Schwarm beherrscht und nach und nach entdecken Lily und ihre Freunde noch weitere erschreckende Geheimnisse der Stadt.

"Verräterliebe" ist der finale Band von Josephine Angelinis Everflame Trilogie. Der zweite Band konnte mich nicht komplett begeistern, aber besonders die zweite Hälfte hat mir richtig gut gefallen, sodass ich mich schon sehr auf den dritten Band gefreut habe!

Die Geschichte wird wieder zum Großteil aus Lilys personaler Erzählperspektive erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, denn Lily ist wirklich eine tolle Protagonistin! Sie hat sich seit dem ersten Band toll entwickelt, ist zu einer starken Hexe geworden, die immer noch lernt mit ihrer Macht umzugehen. Denn mit der Macht kommt auch eine große Verantwortung ihren Freunden und Vereinnahmten gegenüber und diese spielt in diesem Band eine wichtige Rolle.
Auch Lilys Zirkel hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mir an manchen Stellen gewünscht hätte noch mehr über die einzelnen Personen zu erfahren. Rowan, Tristan, Caleb, Breakfast, Una und Juliet sind alle sehr interessante Charaktere, die ich gerne noch besser kennengelernt hätte!

Ich fand es super, dass wir noch mehr über die Welt erfahren, die Lily im ersten Band betreten hat. Josephine Angelini beantwortet in diesem Finale viele Fragen und so erfuhren wir endlich, was es mit den Wirkern auf sich hat, die das Leben der dreizehn Städte im Osten so schwer machen. Aber es tauchen auch neue Gegner auf.
Sprich: Es wird nicht langweilig in diesem dritten Band, der sich auch richtig gut lesen ließ, sodass man schneller am Ende war, als man sich gewünscht hat. Das Ende ging mit persönlich etwas zu schnell und ein paar zusätzliche Seiten hätten nicht geschadet, aber insgesamt hat mir das Finale sehr gut gefallen und ich bin mit diesem dritten Band zufrieden.

Fazit:
Mit "Verräterliebe" hat Josephine Angelini einen schönen Abschluss ihrer Everflame Trilogie geschaffen! Die Geschichte war durchgehend spannend und es wurden viele Fragen beantwortet, aber wir lernten auch noch viel neues über die verschiedenen Welten kennen, sodass es niemals langweilig wurde! Auch mit den Charakteren bin ich sehr zufrieden, allen voran natürlich Lily, die sich toll entwickelt hat! Zwar ging es mir am Ende doch etwas zu schnell, aber insgesamt bin ich mit dem Ende zufrieden, sodass ich fünf Kleeblätter vergebe.

Veröffentlicht am 22.10.2016

Konnte mich mitreißen

Game on - Chancenlos
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Während Ivy Mackenzie im Ausland studiert, leiht sich Gray Grayson ihr Auto aus und die beiden beginnen miteinander zu schreiben. Als Ivy zurückkehrt sind sie und Gray längst beste Freunde, doch die beiden ...

Während Ivy Mackenzie im Ausland studiert, leiht sich Gray Grayson ihr Auto aus und die beiden beginnen miteinander zu schreiben. Als Ivy zurückkehrt sind sie und Gray längst beste Freunde, doch die beiden hätten nie mit der starken Anziehungskraft gerechnet, die zwischen ihnen besteht.

"Chancenlos" ist der zweite Band von Kristen Callihans Game on Reihe und wird aus den wechselnden Sichten von dem Star Tight End Gray Grayson und Ivy Mackenzie, der Tochter von Grays Agenten erzählt.

Gray durften wir bereits im ersten Band kennenlernen und ich habe mich gefreut, dass er der Protagonist des zweiten Bandes ist! Genau wie Drew ist er Footballspieler und liebt sein Spiel. Über seinen Agenten lernt er dessen Tochter Ivy kennen, mit der er zu schreiben beginnt, was dazu führt, dass die beiden schnell gute Freunde werden.

Ivy und Gray haben mir als Paar gut gefallen, aber es war besonders ihre Freundschaft und ihre Annäherungsphase, die mich richtig begeistern konnten! Die beiden gehen so toll miteinander um und ich liebe den Humor der beiden, sodass ich wirklich viel Freude beim Lesen hatte!

Auch die Handlung hat mir besser gefallen, als im ersten Band, wo ich mir etwas mehr Rahmenhandlung gewünscht habe. Hier wurde es definitiv nicht langweilig, was vielleicht auch daran lag, dass der zweite Band gut hundert Seiten weniger hatte. Es hat einfach alles gepasst und die Geschichte konnte mich von Beginn an mitreißen!

Fazit:
Mit "Chancenlos" konnte mich Kristin Callihan wirklich begeistern! Ivy und Gray sind zwei wunderbare Charaktere und ich hatte viel Freude mit ihnen und ihrer Geschichte.
Aus diesem Grund gibt es verdiente fünf Kleeblätter!

Veröffentlicht am 16.10.2016

Meisterstück!

Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Schmuckausgabe Harry Potter 2)
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Nachdem mich die erste Schmuckausgabe von J. K. Rowlings Harry Potter Reihe restlos begeistern konnte, habe ich mich schon sehr auf die Schmuckausgabe des zweiten Bandes, "Harry Potter and the Chamber ...

Nachdem mich die erste Schmuckausgabe von J. K. Rowlings Harry Potter Reihe restlos begeistern konnte, habe ich mich schon sehr auf die Schmuckausgabe des zweiten Bandes, "Harry Potter and the Chamber of Secrets" und damit auf neue Illustrationen von Jim Kay gefreut!

Jede einzelne Illustration von Jim Kay ist wieder ein kleines Meisterwerk und begleitet die Geschichte perfekt! Es macht einfach Spaß die Geschichte zu lesen und nebenbei die Möglichkeit zu haben die wunderschönen Illustrationen anzuschauen und sich darin zu verlieren.

Einen klitzekleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Ich mag die kleineren Zeichnungen, die im Text eingebettet sind lieber, als die Illustationen, die über eine komplette Doppelseite gehen. Und besonders zum Ende hin, hätte ich mir mehr von diesen kleineren Zeichnungen gewünscht. Denn diese kleineren Zeichnungen haben die Geschichte perfekt begleitet, während mich diese Doppelseiten ein bisschen aus dem Lesefluss gerissen haben. Aber das ist Geschmackssache und Jammern auf hohen Niveau, denn wie oben schon erwähnt: Jede der Illustationen ist so unglaublich detailreich und wunderschön, egal ob klein, oder groß.

Fazit:
Auch die Schmuckausgabe von "Harry Potter and the Chamber of Secrets" ist wieder ein wahres Meisterstück!
Die bekannte Geschichte von J. K. Rowling und die wunderschönen Illustationen von Jim Kay sind ein perfektes Team, sodass das Lesen zu einem richtigen Leseerlebnis wird. Mich können die Schmuckausgaben begeistern und so freue ich mich schon sehr auf die dritte Schmuckausgabe zu meinem Lieblingsband der Reihe.

Veröffentlicht am 16.10.2016

Gelungene Fortsetzung in Form eines Theaterskriptes!

Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Special Rehearsal Edition Script) (Harry Potter)
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Neunzehn Jahre sind seit dem Sieg über Voldemort vergangen und Harry Potter ist mittlerweile Familienvater und hoch angesehener Mitarbeiter im Zaubereiministerium. Doch nicht alles geht ihm einfach von ...

Neunzehn Jahre sind seit dem Sieg über Voldemort vergangen und Harry Potter ist mittlerweile Familienvater und hoch angesehener Mitarbeiter im Zaubereiministerium. Doch nicht alles geht ihm einfach von der Hand und so wird besonders die Beziehung zu seinem zweiten Sohn Albus immer schwieriger, je älter dieser wird.

"Harry Potter and the Cursed Child" ist die Fortsetzung von J. K. Rowlings Harry Potter Reihe. Allerdings ist es kein achter Band, sodern ein Theaterstück in zwei Teilen.

Ich habe mir im Vorfeld ehrlich gesagt wenig Gedanken über die eigentliche Handlung gemacht, sodass diese mich sehr überraschen konnte.
Wir folgen sowohl Albus und seinem besten Freund Scorpius, aber auch Harry und Ginny und Ron und Hermione. Mir hat es gut gefallen, dass man sowohl die Erwachsenen Harry, Ginny, Ron, Hermione und auch Draco kennenlernen darf, als auch deren Kinder, die bereits nach Hogwarts gehen.
Das Stück weist ein hohes Tempo auf und lässt sich sehr schnell lesen, auch weil es überwiegend aus Dialogen besteht und die einzelnen Szenen sehr kurz sind. Mir hat es außerdem gut gefallen, dass ich dank der Regieanweisungen immer ein Bild vor Augen hatte, was auf der Bühne vor sich geht.

Es gab in "Harry Potter and the Cursed Child" so einige Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet hätte und bei denen ich mir im ersten Moment unsicher war, ob ich sie mag. Doch nachdem ich das Buch beendet hatte und die Geschichte etwas sacken ließ, muss ich sagen, dass ich insgesamt sehr zufrieden bin mit dieser etwas anderen Fortsetzung in Form eines Theaterstückes. Manches hätte ich mir zwar anders gewünscht, aber die Geschichte macht Sinn und hat mir dann doch gut gefallen. Vieles regt auch zum Nachdenken an, so auch die schwierige Beziehung von Harry zu seinem Sohn Albus, der sehr unter der Berühmtheit seines Vaters leidet.

Natürlich muss man auch sagen, dass es kein achter Band im eigentlichen Sinne ist, sondern eine Fortsetzung in Form eines Theaterstückes, das einfach nicht die Tiefe eines richtigen Romans aufweisen kann. Ich wusste worauf ich mein einlasse und, dass die Gefahr besteht, dass mir diese Fortsetzung nicht gefallen wird und eventuell sogar das gelungene Ende des siebten Bandes zerstören könnte. Zum Glück war das für mich nicht der Fall, denn ich bin mehr als zufrieden mit diesem Handlungsverlauf, aber ehrlich gesagt hoffe ich, dass die Reihe keine weitere Fortsetzung bekommt!

Fazit:
Mit "Harry Potter and the Cursed Child" ist es J. K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne gelungen mich zu begeistern! Ich hatte eigentlich keine großen Erwartungen an diese Fortsetzung und wurde vielleicht auch deshalb überrascht, denn die Geschichte konnte mich packen und wirklich zufriedenstellen.
Ich muss aber auch erwähnen, dass ich das Theaterstück mit etwas Abstand zur eigentlichen Reihe betrachte, da es eben nicht nur aus der Feder von J. K. Rowling stammt.