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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2019

Berührendes Buch!

Wir von der anderen Seite
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Zum Inhalt:
Anika Deckers Buch "Wir von der anderen Seite" erzählt von Rahel, die nach einem medizinischen Notfall auf der Intensivstation erwacht. Fortan stehen ihre Krankheit und Genesung im Mittelpunkt ...

Zum Inhalt:
Anika Deckers Buch "Wir von der anderen Seite" erzählt von Rahel, die nach einem medizinischen Notfall auf der Intensivstation erwacht. Fortan stehen ihre Krankheit und Genesung im Mittelpunkt ihres Lebens und nicht mehr - wie bisher - Glanz und Glamour.

Meine Meinung:
Es gelingt der Autorin vorzüglich, den Leser sofort zu fesseln.
Der Roman ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und die Protagonistin Rahel lässt einem somit an all ihren Gedankengängen, Befürchtungen und Hoffnungen teilnehmen. Dabei wird eine Stimmung geschaffen, die den Leser ähnlich fühlen lässt, wie Rahel: Selbst in lustigen Situationen schwelt einem immer im Hinterkopf, dass dies möglicherweise nur vorübergehend sein könnte und sich aufkeimende Hoffnung innerhalb kürzester Zeit umgekehren kann.
Die vielen Wechselbäder der Gefühle prägen dieses Buch: Im einen Moment ist man noch sehr betroffen, im nächsten muss man schon wieder lachen.

Fazit: Ein tolles Buch, unbedingt lesen!

Veröffentlicht am 26.05.2019

Wie immer toll!

Unbarmherzig (Ein Gina-Angelucci-Krimi 2)
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"Unbarmherzig" ist der zweite Fall für die Münchner Kommissarin Gina Angelucci. Nach ihrer Elternzeit widmet sie sich wieder den so genannten Cold Cases und stolpert dabei über einen Mord, der sie im Rahmen ...

"Unbarmherzig" ist der zweite Fall für die Münchner Kommissarin Gina Angelucci. Nach ihrer Elternzeit widmet sie sich wieder den so genannten Cold Cases und stolpert dabei über einen Mord, der sie im Rahmen ihrer Ermittlungen in die Nazizeit zurückführt.

Mit gewohnter Manier gelingt es der Autorin, Inge Löhnig, den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Obwohl die Handlung in verschiedenen Zeitebenen hin- und herspringt und es auch Familienfehden sowie Stalker im Privatleben von Gina Angelucci zu berücksichtigen gibt, kann der Leser den Geschehnissen gut folgen.

Wie immer legt Inge Löhnig einen tollen Schreibstil an den Tag und der Leser kann neben der eigentlichen Mordermittlung auch wieder am Privatleben von Dühnfort und Gina und ihrer kleinen Tochter (mit allen Freuden- und Schattenseiten) teilhaben.

Trotz der nicht leichten Thematik möchte man als Leser das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 20.05.2019

Außergewöhnlich und verstörend!

Liebes Kind
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Unglaublich, wie gut es Romy Hausmann gelingt, sich in die Protagonisten hineinzuversetzen und deren doch sehr unterschiedliche Psyche absolut überzeugend darzustellen! Ich habe das Hörbuch erworben und ...

Unglaublich, wie gut es Romy Hausmann gelingt, sich in die Protagonisten hineinzuversetzen und deren doch sehr unterschiedliche Psyche absolut überzeugend darzustellen! Ich habe das Hörbuch erworben und muss auch hier sagen, dass die Sprecher durchgängig einen tollen Job gemacht und die Authentizität der Figuren untermauert haben.

Die Geschichte selbst lässt einem gruseln und geht oft an die Grenze des Erträglichen. Stück für Stück offenbart sich dem Leser/Hörer ein neues Puzzleteil, ein neuer Albtraum, zusammengesetzt aus diversen Erzählsträngen verschiedener Personen.

Fazit: Eine authentisch wirkende Geschichte, psychologisch vom Feinsten, sehr spannend und erschütternd! Klare Lese-/Hörempfehlung!

Veröffentlicht am 03.05.2019

Interessante Einblicke!

Mein Leben als Sonntagskind
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Judith Visser, Autorin und selbst am Asperger-Syndrom leidend, erzählt in "Mein Leben als Sonntagskind" die berührende Geschichte von Jasmijn, welche ebenfalls unter dem Syndrom leidet.

Für einen nicht ...

Judith Visser, Autorin und selbst am Asperger-Syndrom leidend, erzählt in "Mein Leben als Sonntagskind" die berührende Geschichte von Jasmijn, welche ebenfalls unter dem Syndrom leidet.

Für einen nicht betroffenen Menschen mag es beim Lesen merkwürdig anmuten, dass Jasmijn derart in sich gekehrt ist, dass sie zumeist nur mit ihr vertrauten Menschen oder Tieren kommuniziert und wie sie auf Reizüberflutung reagiert.
Der Leser erhält durch das Buch einen sehr einfühlsamen Einblick in die Denkweisen, den Leidens- und Lebensweg von Menschen mit Asperger. Beim Lesen schließt man Jasmijn sofort ins Herz und wundert sich, dass ihre Umwelt so lange nicht angemessen auf ihr Verhalten reagieren kann (oder will).
Ein sehr wichtiges Buch, das hilft, die von der Krankheit betroffenen Menschen (besser) zu verstehen und welches den Leser ein klein wenig an deren Leben teilhaben lässt.

Veröffentlicht am 28.04.2019

Fantastisch!

Das Verschwinden der Stephanie Mailer
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Ein umfangreiches Buch, bei dem ich erst dachte, dass es bei diesem Seitenumfang schwierig sein könnte, die Spannung aufrecht zu erhalten. Schnell wurde ich jedoch eines Besseren belehrt: Man verfolgt ...

Ein umfangreiches Buch, bei dem ich erst dachte, dass es bei diesem Seitenumfang schwierig sein könnte, die Spannung aufrecht zu erhalten. Schnell wurde ich jedoch eines Besseren belehrt: Man verfolgt die Detectives bei der Rekonstruktion des Tathergangs und es tun sich immer wieder neue Spuren auf, die entsprechend bewertet werden müssen und den Fall immer wieder in eine völlig neue Richtung lenken. Somit ergeben sich während des Lesens immer neue Möglichkeiten des Tathergangs, und alle erscheinen plausibel.
Die Spannung wird somit bis zur letzten Seite aufrecht erhalten.

Fazit: Ich habe selten ein Buch gelesen, was so viele wandelbare Richtungen aufgezeigt hat, so nah am Alltag der Ermittler war, die sich immer wieder mit neuen Puzzlestückchen, Lügen und Wahrheiten auseinandersetzen und stets in neue Richtungen ermitteln müssen, wie in diesem Buch. Und das alles, ohne dass es künstlich in die Länge gezogen wirkt. Ganz fantastisch!