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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2019

Nur eine Kleinigkeit?

Die Geschichte der Sina Brodersen / Nur eine Petitesse
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Nur eine Kleinigkeit???

Der Mord an Sinas Geliebten wurde nicht aufgeklärt, deshalb macht sie sich kurzerhand auf den Weg um ihn zu rächen. Aber sollte man sich mit der Mafia anlegen?

Bei dem Thriller ...

Nur eine Kleinigkeit???

Der Mord an Sinas Geliebten wurde nicht aufgeklärt, deshalb macht sie sich kurzerhand auf den Weg um ihn zu rächen. Aber sollte man sich mit der Mafia anlegen?

Bei dem Thriller handelt es sich um den 2. Teil. Trotz Unkenntnis der Vorgeschichte bin ich gut in die Story reingekommen. Petitesse bedeutet nur eine Kleinigkeit, was bei dieser Story wohl eher nicht zutrifft. Eine Story voller Machtdenken, Gewalt und Hass.

Mehrere Handlungsstränge die sich immer wieder überkreuzen und dann zusammengefügt werden. Durch die sehr unterschiedlichen Charaktere finde ich das Buch sehr interessant.

Veröffentlicht am 24.06.2026

Düsterer YA-Thriller

Revenge
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Revenge von Svenja Diel startet mit einer wirklich starken Grundidee, ein düsterer YA‑Thriller voller Geheimnisse, Lügen und familiärer Abgründe. Genau dieses Setting hat mich zunächst sehr neugierig gemacht. ...

Revenge von Svenja Diel startet mit einer wirklich starken Grundidee, ein düsterer YA‑Thriller voller Geheimnisse, Lügen und familiärer Abgründe. Genau dieses Setting hat mich zunächst sehr neugierig gemacht. Leider konnte das Buch diese vielversprechende Ausgangslage für mich nicht halten.

Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, eine Schreibweise, die bei mir grundsätzlich Spannung erzeugt. In diesem Fall waren die Übergänge jedoch nicht immer klar erkennbar, sodass ich beim Lesen mehrfach aus dem Fluss gerissen wurde. Statt zusätzlicher Dynamik entstand für mich eher Verwirrung.

Der Schreibstil ist leicht und gut zugänglich, doch die Handlung entwickelt sich nur langsam. Ich hatte Mühe, dauerhaft am Ball zu bleiben, verlor zwischendurch den Faden und fühlte mich selten wirklich gefesselt. Gerade bei einem Thriller ist das ein entscheidender Punkt.

Auch die Figuren blieben für mich schwierig. Sie wirken unsympathisch, was sicherlich von der Autorin bezweckt wurde und zur Thematik aus Intrigen, Verrat und familiären Konflikten durchaus passt. Zwar sind die Emotionen der Charaktere vorhanden, aber oft nicht greifbar genug, um mich wirklich mitzunehmen.

Am Ende bleibt für mich der Eindruck eines Romans mit toller Grundidee, der jedoch hinter seinem Potenzial zurückbleibt. Atmosphäre und Themen sind stark, die Umsetzung konnte mich aber leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 24.06.2026

Das gestohlene Spiel

Darkly
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Die Stiftung der verstorbenen Spiele-Erfinderin Louisiana Veda lädt sieben junge Menschen zu einem exklusiven Praktikum ein und Dia Gannon ist eine der glücklichen Gewinner und macht sich auf den Weg um ...

Die Stiftung der verstorbenen Spiele-Erfinderin Louisiana Veda lädt sieben junge Menschen zu einem exklusiven Praktikum ein und Dia Gannon ist eine der glücklichen Gewinner und macht sich auf den Weg um mit 6 anderen auf eine mysteriöse Insel vor England das Rätsel um das Walküre-Spiel zu lösen.

Die Autorin hat hier ein vielschichtiges, atmosphärisch dichtes Rätselgeflecht geschaffen, das sich nicht nur über die Handlung, sondern auch über eingestreute Briefe, Fotos und Zeitungsartikel aus dem Jahr 1985 wie ein Escape-Spiel anfühlt.

Wir erleben die düstere Atmosphäre auf der Insel, die mysteriöse Stiftung, und die geheimnisvollen Rätsel aus Sicht von Dia, mit humorvollen Dialogen und gefährlichen Aktionen. Am Anfang war ich von der Plottidee total gefessel aber mit zunehmender Seitenzahl kippt die anfängliche Faszination jedoch in eine Art Reizüberflutung. Die Fülle an Details, Hinweisen und verschachtelten Ebenen ergaben irgendenwann bei mir ein wirres Bild im Kopf.

Einige Szenen wirken dabei so überdreht oder konstruiert, dass hier die Glaubwürdigkeit fehlt. Dadurch hat mich die Story leider irgendwann verloren, schade.

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Das Haus auf den Klippen

Meeresdunkel
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Zwei Familien reisen voller Vorfreude in die Ferien nach Mallorca, nur um festzustellen, dass ihr Feriendomizil doppelt vermietet wurde. Da das Haus genügend Platz bietet, beschließen sie, sich miteinander ...

Zwei Familien reisen voller Vorfreude in die Ferien nach Mallorca, nur um festzustellen, dass ihr Feriendomizil doppelt vermietet wurde. Da das Haus genügend Platz bietet, beschließen sie, sich miteinander zu arrangieren und sich das Haus zu teilen, doch die Stimmung kippt schnell und als eine Leiche auftaucht, wird die Situation bedrohlich.
Die Klabachenvilla auf der Steilküste ist ein starker Schauplatz, abgeschieden, voller Schatten und Geheimnisse. Die Atmosphäre ist durchgehend düster, beklemmend und von Geheimnissen durchzogen.
Obwohl zu Beginn mehrere Figuren zu Wort kommen, entsteht erstaunlich schnell ein klares Bild der Dynamiken. Die Familienkonstellationen, unterschwelligen Spannungen und unausgesprochenen Konflikte greifen gut ineinander. Dadurch entwickelt sich schnell ein klares Bild der Situation und der Charaktere
Mir fehlt hier der durchgehende Spannungsbogen und das typische Thriller-Feeling, für mich ist die Geschichte eher ein Drama mit Krimielementen. Zum Ende hin, waren mir die Handlungen zu konfus, hier wollte der Autor wohl zu viel in die Story hineinpacken.
Die Grundidee des Plots hatte auf jeden Fall Potenzial, welches allerdings nicht so ganz genutzt wurde.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Hat mich etwas enttäuscht

Crown of War and Shadow
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Anathos mit seinen vier Königreichen, Dämonen und magischen Wesen ist ein Setting, das sofort zieht. Besonders das Fulcrum, eine nebelartige Mauer, die den dunklen König und seine Dämonen einschließt, ...

Anathos mit seinen vier Königreichen, Dämonen und magischen Wesen ist ein Setting, das sofort zieht. Besonders das Fulcrum, eine nebelartige Mauer, die den dunklen König und seine Dämonen einschließt, sorgt für eine bedrohliche Spannung.
Die Idee, dass Sorrel und Merc versuchen, das Auflösen dieser magischen Barriere zu verhindern, gibt der Geschichte einen starken Sog, der mich durch die zäheren Passagen getragen hat.
Sorrel ist eine Figur, bei der ich lange Zeit kein Bild vor Augen hatte, was wohl auch von der Autorin bezweckt wurde. Ihre Gabe, beim Blick in die Augen den Tod eines Menschen zu sehen, und ihre Verbindung zur Lebenskraft anderer, machen sie zu einer empathischen, aber gefährlichen Protagonistin.
Ihre Entwicklung ist langsam, aber stetig und irgendwann hatte ich das Gefühl, sie endlich klarer zu sehen. Merc ist ein Söldner, er wirkt geheimnisvoll und kühl, aber fasziniert von Sorrel. Die Dynamik zwischen den beiden hat Potenzial allerdings braucht die Beziehung zwischen den beiden sehr lange um voran zu kommen, Emotionen und die spicy Szenen kamen bei mir nicht so wirklich an. Hier hätte ich mir mehr Intensität gewünscht.
Der Schreibstil ist grundsätzlich klar und flüssig, aber die Übersetzung hat mich mehrfach aus den Lesefluss gerissen. Verwirrende Satzkonstruktionen, kleine Ungereimtheiten und Wiederholungen haben dafür gesorgt, dass meine Gedanken öfter abgeschweift sind. Das ist schade, denn der Plot hat mir richtig gut gefallen.
Ein Reihenauftakt mit Potenzial, welches hoffentlich in den Folgebänden besser genutzt wird.

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