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Veröffentlicht am 12.11.2016

Gelungener zweiter Band!

Dark Wonderland - Herzbube
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Seit einem Jahr lebt Alyssa wieder in der Welt der Menschen und versucht ein normales Leben zu führen. Doch ihre Abenteuer im Wunderland sind nicht so leicht zu vergessen und ihre Träume erinnern sie immer ...

Seit einem Jahr lebt Alyssa wieder in der Welt der Menschen und versucht ein normales Leben zu führen. Doch ihre Abenteuer im Wunderland sind nicht so leicht zu vergessen und ihre Träume erinnern sie immer wieder daran, dass sie als rote Königin Verantwortung trägt, denn Wunderland zerfällt langsam...

"Herzbube" ist der zweite Band von A.G. Howards Dark Wonderland Trilogie und wird aus der Perspektive von Alyssa Gardner erzählt, die nun schon seit einem Jahr wieder zurück in der Menschenwelt ist und versucht ihr menschliches Leben zu genießen. Doch Alyssa hat auch ihre Netherlingsseite, die sie nicht verleugnen kann, ebenso wenig, dass sie Wunderland als ihr Zuhause ansieht. In diesem Band wird Alyssas innerliche Zerrissenheit sehr deutlich dargestellt, denn ihre Liebe zum Wunderland ist offensichtlich, auch wenn sie dagegen ankämpft und versucht ihr normales, menschliches Leben zu leben.

Ich hätte mir gewünscht, dass wir mehr über Morpheus und Jeb erfahren würden. Morpheus, weil er so eine so schillernde und undurchschaubare Person ist, manipulativ, aber auch liebenwürdig. Ich kann ihn oft überhaupt nicht einschätzen, finde ihn aber total interessant! Jeb fand ich dagegen schon im ersten Band etwas blass. Bei ihm habe ich nach dem Beenden des Buches schon wieder das Gefühl gehabt, als wäre er überhaupt nicht da gewesen und das finde ich schade, weil ich ihn eigentlich ganz sympathisch finde.
Was mich allerdings sehr gefreut hat, waren die vielen Informationen über die Vergangenheit von Alyssas Eltern: Alison und Thomas Gardner. Alison hat die Irrenanstalt verlassen und lebt wieder bei Ayssa und Thomas, doch das Familienleben ist oft nicht einfach. Alison war am Anfang auch sehr undurchschaubar und ich habe sie falsch eingeschätzt. Deshalb fand ich es wirklich gut, dass ihre Vergangenheit und ihre Verbindung zum Wunderland näher beleuchtet wurde!

Im ersten Band haben sich die Geschehnisse förmlich überschlagen, da war der zweite Band im Vergleich fast schon zu ruhig. "Herzbube" spielt im Gegensatz zu "Herzkönigin" zum Großteil in der Welt der Menschen, was aber nicht bedeuten soll, dass man überhaupt nichts von Wunderland mitbekommt oder dass es langweilig wurde. Ganz im Gegenteil! Wenn Alyssa nicht zu Wunderland kommt, dann kommt das Wunderland eben zu Alyssa! Wir erfahren viele neue Details über Wunderland und seine Einwohner, treffen auf alte Bekannte wie Chessie, die Grinsekatze oder Rabid Weiß. Mir hat es wieder richtig gut gefallen, dass man viele Parallelen zu dem Wunderland von Lewis Carroll erkennen konnte, aber A.G. Howard trotzdem ihre eigene Geschichte erzählt. So haben wir viele Informationen zu dem IrgendWoanders bekommen, der Spiegelwelt, von der ich vermute, dass sie im dritten Band eine größere Rolle spielen wird.

Fazit:
"Herzbube" ist ein gelungener zweiter Band! Zwar war die Handlung im Vergleich zum ersten Band deutlich ruhiger, aber das fand ich überhaupt nicht schlimm! A.G. Howard konnte mich mit so vielen neuen Informationen über das Wunderland und dem Spiegelland begeistern und ich fand es schön, dass wir auch mehr über die Charaktere erfahren haben. So wurde Alyssas Zerrissenheit deutlich dargestellt und ich fand es richtig gut, dass man auch mehr über Alyssas Eltern erfahren durfte. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass man auch mehr über Morpheus und besonders Jeb erfährt.
Trotzdem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich bin nach dem spannenden Ende schon gespannt, wie A.G. Howard ihre Geschichte im dritten Band der Trilogie weiterführen wird!

Veröffentlicht am 12.11.2016

Wunderschöne Geschichte!

Wenn du dich traust
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Lea leidet seit Jahren unter Zwangsstörungen, doch in den letzten beiden Jahren haben diese sich so verschlimmert, dass Lea nun in eine Klinik eingewiesen wird.
Als sie Jay, der gerade Sozialstunden in ...

Lea leidet seit Jahren unter Zwangsstörungen, doch in den letzten beiden Jahren haben diese sich so verschlimmert, dass Lea nun in eine Klinik eingewiesen wird.
Als sie Jay, der gerade Sozialstunden in der Klinik ableisten muss, beim Stehlen erwischt, schließen die beiden einen Deal: Lea wird Jay nicht verpetzen, wenn er sie bei sich wohnen lässt...

"Wenn du dich traust" von Kira Gembri ist ein Einzelband, der abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Lea und Jay erzählt wird.
Um dieses Buch bin ich schon lange herumgeschlichen, denn nicht nur der Klappentext hat mich neugierig gemacht, sondern auch eine tolle Blogtour. Doch ich habe lange gezögert das Buch zu lesen, weil mich Bücher, in dem der Protagonist an einer Krankheit leidet, aus irgendeinem Grund eher abschrecken. Doch letztendlich siegte die Neugier!

Lea hat eine Zwangsstörung, sie zählt, sortiert Dinge und muss manche Tätigkeiten so lange wiederholen, bis sie sich sicher fühlt, denn sie leidet auch an vielen Ängsten, die ihr ständiger Begleiter sind.
Ich mochte sowohl Jay, als auch Lea richtig gerne, sie sind sympathische Protagonisten, aber besonders Lea hat mir richtig gut gefallen! Zwangsstörungen waren für mich ein neues Thema, deshalb wusste ich nicht so recht, was mich in "Wenn du dich traust" erwarten wird und ich war doch etwas überrascht, wie normal Lea war. Obwohl die Zwangsstörungen ihr Leben doch sehr beeinflussen, hat sie trotzdem Phasen, in der man kaum gemerkt hat, dass sie eine Krankheit hat. Mir hat es außerdem richtig gut gefallen, dass Lea im Verlauf der Handlung lernt, sich ihren Ängsten zu stellen und mit ihren Zwängen umzugehen.
Dabei spielt Jay eine sehr große Rolle. Er ist am Anfang ein Bad Boy, wie er im Buche steht und war überhaupt nicht begeistert, dass Lea sich bei ihm einquartiert hat. Doch je besser er Lea kennegerlernt hat, desto mehr schleicht sie sich in sein Herz.

Kira Gembri hat die Geschichte wunderschön und humorvoll erzählt, sodass ich sehr schöne Lesestunden hatte. Dadurch, dass Jay sein Geld nicht immer ganz legal verdient, kam sogar noch viel Spannung in die Geschichte, aber es waren Leas Zwangsstörungen und ihre Beziehung zu Jay, die "Wenn du dich traust" zu etwas besonderem gemacht haben.

Fazit:
"Wenn du dich traust" - dieser Titel passt nicht nur perfekt zur Handlung, weil ich ziemlich lange gebraucht habe, bis ich mich an dieses Buch herangetraut habe.
Kira Gembri erzählt eine wunderschöne Geschichte, die mich sehr berühren konnte. Besonders die Beziehung von Jay und Lea hat mir viel Freude bereitet, weil die beiden eine tolle Dynamik haben und es schön zu sehen war, wie die beiden sich angenährt haben.
Mein Highlight waren allerdings Leas Zwangsstörungen, ein Thema über das ich so noch nie gelesen habe und das Kira Gembri toll dargestellt hat!

Veröffentlicht am 12.11.2016

Schönes Buch für Zwischendurch!

Frigid
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Seit ihrer Kindheit sind Sydney und Kyler die besten Freunde und je älter sie wurden, desto tiefer sind ihre Gefühle füreinander geworden.
Als die beiden im Skiurlaub von einem Schneesturm überrascht und ...

Seit ihrer Kindheit sind Sydney und Kyler die besten Freunde und je älter sie wurden, desto tiefer sind ihre Gefühle füreinander geworden.
Als die beiden im Skiurlaub von einem Schneesturm überrascht und in ihrer Hütte eingeschneit werden, müssen sie sich gezwungenermaßen mit diesen starken Gefühlen füreinander auseinandersetzen, doch wird ihnen das gelingen, ohne ihre Freundschaft zu zerstören?

"Frigid" ist der erste Band von Jennifer L. Armentrouts neuer New Adult Reihe und erzählt die Geschichte von Kyler Quinn und Sydney Bell. Mir hat es gut gefallen, dass wir sowohl aus Sydneys, als auch aus Kylers Sicht lesen durften, weil man die beiden so richtig gut kennenlernen konnte!

Die beiden sind seit ihrer Kindheit beste Freunde, auch wenn sie auf den ersten Blick sehr unterschiedlich sind: Kyler ist ein Frauenheld, was er auch regelmäßig ausnutzt, während Sydney eher zurückhaltend ist und lieber mit einem guten Buch zu Hause bleibt, statt um die Häuser zu ziehen. Bei beiden war es offensichtlich, dass sie mehr füreinander empfinden, als reine Freundschaft. Doch erst als die beiden in ihrer Skihütte eingeschneit wurden, mussten sie sich damit auseinandersetzen.

Die Geschichte von Sydney und Kyler hat einen unglaublichen Sog auf mich ausgeübt und einmal angefangen, konnte und wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout lässt sich so leicht lesen, dass man gut in die Geschichte eintauchen konnte.
Mir hat besonders die erste Hälfte des Buches gefallen, während ich die zweite Hälfte etwas schwächer fand. Ich war gespannt, wie sich die Freundschaft von Sydney und Kyler in eine Liebesgeschichte verwandeln würde und muss sagen, dass es mir fast ein wenig zu schnell ging. Außerdem hat Sydney mir an manchen Stellen zu sehr an sich und Kyler gezweifelt und auch der Thrilleranteil konnte mich leider nicht hundertprozentig überzeugen. Sydney und Kyler sind nämlich nicht nur in ihrer Skihütte eingeschneit, zusätzlich scheint es jemand auf ihr Leben abgesehen zu haben. Mir hat die eigentliche Geschichte so gut gefallen, dass ich den Thrilleranteil gar nicht gebraucht hätte.
Aber trotz meiner kleinen Kritikpunkte hat mir die Geschichte viel Spaß gemacht, denn sie konnte mich wirklich packen!

Fazit:
"Frigid" von Jennifer L. Armentrout hat mir ein paar sehr schöne Lesestunden beschert! Die Geschichte von Sydney und Kyler hat mir richtig gut gefallen und das Buch war wieder viel zu schnell zu Ende! Zwar hat mir der Thrilleranteil in der Geschichte leider nicht so gut gefallen und an manchen Stellen hat mir Sydney zu sehr an sich und Kyler gezweifelt, aber insgesamt bin ich mit dem Buch sehr zufrieden, sodass ich sehr gute vier Kleeblätter vergebe.

Veröffentlicht am 13.10.2016

Die Bücher von Rick Riordan machen einfach Spaß!

Magnus Chase 1: Das Schwert des Sommers
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Seit dem Tod seiner Mutter schlägt sich Magnus Chase allein auf den Straßen von Boston durch.
An seinem sechzehnten Geburtstag entdeckt er, dass seine Familie nach zwei Jahren endlich nach ihm sucht. Sein ...

Seit dem Tod seiner Mutter schlägt sich Magnus Chase allein auf den Straßen von Boston durch.
An seinem sechzehnten Geburtstag entdeckt er, dass seine Familie nach zwei Jahren endlich nach ihm sucht. Sein Onkel Randolph hat erkannt, dass Magnus der Einzige ist, der das verschollene Schwert des Sommers finden und damit die Götterdämmerung verzögern kann.

"Das Schwert des Sommers" ist der Auftakt von Rick Riordans Magnus Chase Trilogie, der aus der Ich-Perspektive des sechzehn Jahre alten Magnus Chase erzählt wird.
In dieser Trilogie dreht sich alles um die nordischen Götter und ihre Neun Welten, die man gemeinsam mit Magnus entdeckt, denn dieser hatte bisher keine Ahnung, dass sein Vater ein nordischer Gott ist.

Magnus hat mir als Held richtig gut gefallen, denn er ist nicht nur witzig, sondern auch mutig und wächst nach und nach in sein Erbe als Halbgott hinein.
Auch seine Mitstreiter mochte ich gerne! Die Walküre Samirah, der Zwerg Blitzen und der Albe Hearthstone haben Magnus unterstützt und die vier haben ein gutes Team gebildet, das immer stärker zusammengewachsen ist.

Rick Riordans Schreibstil und sein Humor machen einfach Spaß, anders kann man es nicht beschreiben!
Die nordischen Götter waren mir eher unbekannt, da sind mir die römischen und griechischen Götter einfach geläufiger, sodass ich mich sehr gefreut habe mehr über die nordische Mythologie zu erfahren! Rick Riordan hat die Welt gut erklärt und man findet sich schon schnell in Midgard und Asgard zurecht. Hilfreich war auch das Glossar am Ende des Buches, wo man die Götter und Orte nochmal nachschlagen konnte.

Ich habe mich etwas schwer getan in die Geschichte hineinzufinden und lange konnte sie mich auch nicht vollkommen packen. Ich fand, dass die Handlung sich an manchen Stellen sehr gezogen hat, auch wenn man sich niemals zum Weiterlesen zwingen musste. Dafür haben die Charaktere und der Schreibstil von Rick Riordan gesorgt!

Fazit:
Die Bücher von Rick Riordan machen einfach Spaß! "Das Schwert des Sommers" ist ein toller Auftakt und mir hat es viel Spaß gemacht gemeinsam mit Magnus Chase und seinen Freunden mehr über die nordische Mythologie zu erfahren. An manchen Stellen hat sich die Handlung gezogen, sodass es mich nicht komplett packen konnte, aber insgesamt hat mir die Geschichte richtig gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe und mich schon sehr auf die Fortsetzung freue!

Veröffentlicht am 08.10.2016

Gelungenes Debüt und spannender Auftakt!

Der Blackthorn-Code - Das Vermächtnis des Alchemisten
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Als Lehrling des Apothekers Benedict Blackthorn lernt Christopher nicht nur wie man heilende Rezepte zubereitet, sondern auch wie man knifflige Rätsel löst. Diese Kenntnisse werden lebenswichtig für Christopher, ...

Als Lehrling des Apothekers Benedict Blackthorn lernt Christopher nicht nur wie man heilende Rezepte zubereitet, sondern auch wie man knifflige Rätsel löst. Diese Kenntnisse werden lebenswichtig für Christopher, als mysteriöse Morde in London geschehen. Denn die Mörder scheinen es auf Apotheker abgesehen zu haben...

"Das Vermächtnis des Alchemisten" ist der Auftakt zu Kevin Sands Blackthorn Code Reihe, der aus der Ich-Perspektive von Christopher Rowe erzählt wird. Das Buch spielt im Jahre 1665 in London.

Sowohl Titel, als auch Klappentext haben mich neugierig gemacht, denn Alchemie ist ein Thema, über das ich immer gerne lese! Zuerst lernen wir aber Christopher und sein Leben als Lehrling eines Apothekers kennen. Christopher lernt nicht nur heilende Rezepte, sondern auch wie man Schießpulver herstellt und Rätsel löst.
Christopher ist ein sehr sympathischer Charakter, denn er ist nicht nur schlau, sondern auch mutig und treu. Die Freundschaft spielt in diesem Buch eine bedeutende Rolle, denn Christophers bester Freund Tom war stets da, wenn Christopher ihn brauchte und das war nicht selten der Fall.

Kevin Sands hat einen tollen Schreibstil, der sich gut lesen lässt und außerdem sehr humorvoll ist. Es gab so viele lustige Stellen in dem Buch, sodass mir das Lesen richtig viel Spaß gemacht hat!
Um ihre Rezepte zu schützen, haben die Apotheker diese mit Codes verschlüsselt. Christophers Meister Benedict war ein Genie im Verschlüsseln und so traf man in der Geschichte auf viele Rätsel, die man gemeinsam mit Christopher lösen musste. Ich fand es sehr schön, dass die auftauchenden Symbole nicht nur beschrieben wurden, sondern abgedruckt wurden, sodass man sie vor Augen hatte.
Die Handlung selbst nahm schon schnell an Fahrt auf. In den letzten vier Monaten wurden fünf Männer getötet, darunter drei Apotheker. Niemand weiß, wer die Mörder sind und auf wen oder was sie es abgesehen haben, sodass schon bald eine spannende Suche nach den Drahtziehern beginnt. An der einen oder anderen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass es den Charakteren nicht ganz so leicht gemacht worden wäre, aber die Geschichte konnte mich trotzdem packen!

Fazit:
"Das Vermächtnis des Alchemisten" ist ein gelungenes Debüt von Kevin Sands und ein spannender Auftakt seiner Blackthorn-Code Reihe! Die Geschichte ist fesselnd und wird humorvoll erzählt, sodass das Lesen viel Spaß gemacht hat und auch der Protagonist Christopher hat mir gut gefallen!
Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte um den Apothekerlehrling weitergehen wird und vergebe sehr gute vier Kleeblätter.